Schlagwort-Archive: Kalter Krieg

An die Adresse der Pulse-of-Europe_isten und anverwandten Neoliberalisten

In einer Diskussion mit Aktivisten des neoliberalen „Pulse of Europe“ wurde mir folgendes geraten, nämlich „genau hinzuschauen“, wer an solchen Veranstaltungen teilnehme, denn da sei „die Intelligenz des jeweiligen Ortes versammelt“. Also wäre _mir_ die Frage zu stellen: „welcher Gruppe“ ich angehöre? An die Adresse der Pulse-of-Europe_isten und anverwandten Neoliberalisten weiterlesen

Die menschengeschlechtliche Gesellschaft und ihr falsch kanalisiertes Entwicklungspotential. _ Teil III: Über die Ursachen der nicht zwangsläufigen Ausbildung klassenbedingter Herrschaft.

In den beiden vorherigen Teilen dieser Serie von „der menschengeschlechtlichen Gesellschaft und ihrem falsch kanalisierten Entwicklungspotential“ wurde festgestellt, daß die verschiedenen Umweltbedingungen, an die sich die Menschen anpassen müssen, und die Art und Weise, wie sich der Stoff-Wechsel einer bestimmten menschlichen Gesellschaft mit der Natur in einer gegebenen geologischen Periode der Erdentwicklung vollzieht, ihren Niederschlag in ihrer (dementsprechenden) Kultur findet.

Die menschengeschlechtliche Gesellschaft und ihr falsch kanalisiertes Entwicklungspotential. _ Teil III: Über die Ursachen der nicht zwangsläufigen Ausbildung klassenbedingter Herrschaft. weiterlesen

Überlegungen zur Überwindung der real existierenden Lobbykratie. _ Teil III: Die Funktion des bürgerlichen Sozialstaates.

… Wieso mag einmal vom Sozialen Rechtsstaat, dann aber lediglich die Rede sein vom (bürgerlichen) Sozialstaat? …

Nun, man muß sich Klarheit darüber verschaffen, was die Funktion der bürgerlichen Sozialstaaten war. Überlegungen zur Überwindung der real existierenden Lobbykratie. _ Teil III: Die Funktion des bürgerlichen Sozialstaates. weiterlesen

Überlegungen zur Überwindung der real existierenden Lobbykratie. _ Teil II: Der Soziale Rechtsstaat im Gegensatz zum bürger-lichen Sozialstaat.

Lassen Sie uns nun etwas näher betrachten, was wirklich auszeichnet einen sozialen Rechtsstaat (dessen Attribut ich jetzt großschreibe, ihn hier also als „Sozialen Rechtsstaat“ bezeichne), im Unterschied zum bürgerlichen Rechtsstaat — und auch im Unterschied zum bürgerlichen Sozialstaat. Überlegungen zur Überwindung der real existierenden Lobbykratie. _ Teil II: Der Soziale Rechtsstaat im Gegensatz zum bürger-lichen Sozialstaat. weiterlesen

Die neoliberale Politik schadet der Mehrheit der Deutschen und der Mehrheit der anderen Europäer. _ Teil II

Was mag geschehen, wenn in einem Land der Europäischen Währungsunion (EWU) der nationale Binnenanteil seiner Wirtschaft bei ca. 80 % liegt und (insbesondere von deutscher Seite vehement) gefordert wird, daß seine Wirtschaft den Exportanteil zu erhöhen habe, und zudem die Unternehmen weiter zu entlasten seien durch Kürzung der Sozialleistungen? Und überhaupt müßten die Unternehmersteuern gesenkt und im Gegenzug Ausgaben in Infrastruktur, Kultur (inkl. Bildung) und Gesundheit gekürzt werden. Denn, so wird behauptet, gerade durch eine solche neoliberale Politik (Angebotspolitik bzw. Austeritätspolitik) würde mehr privat investiert und die Wettbewerbsfähigkeit sich erhöhen. (Wobei dann noch die deutsche Wirtschaft mit ihrem ca. 50%igen Exportanteil und ihren Exportüberschüssen als leuchtendes Beispiel an die Wand gemalt wird.) Was mag also mit der Wirtschaft dieses Landes geschehen, dessen Exportanteil bei ca. 20 % liegt? Die neoliberale Politik schadet der Mehrheit der Deutschen und der Mehrheit der anderen Europäer. _ Teil II weiterlesen

Eine kurze Beschäftigung mit der Frage nach der neoliberalen Strategie des „Westens“ und der Funktion seiner Medien bei der Vermittlung dieser Strategie.

[…]

Apropos
Interesse einer verkommenen Machtelite“.

Die nachfolgenden Passagen beziehen sich auf ein Strategiepapier der EU, dessen Text u.a. indirekt verdeutlicht, daß die Ereignisse in der Ukraine vom „Westen“ bewußt herbeigeführt worden sind. Allerdings heißt das nicht, daß sich die dafür verantwortlichen „Strategen“ über deren tatsächliche Entwicklung im klaren waren. Aber dieses EU-Strategiepapier läßt vermuten, daß die Verantwortlichen ihre ideologische Linie nicht aufgeben werden. Das heißt mit dem (neoliberalen) „Westen“ ist kein Frieden möglich, der den Namen verdiente!

[…]



 

Dieser Artikel ist redigierter Teil der ersten vier Bände der Edition !_scheuklappenfrei_!, die als Gesamtausgabe im Juni 2016 erschienen sind. Näheres ersehen Sie auf der Internet-Seite des EndemannVerlags oder in dessen Shop.

© Joachim Endemann

 

M e h r _ Demokratie wagen in der real existierenden Lobbykratie?

Der geschätzte Jens Berger schrieb am 23. Mai auf seinem SF-Blog (bzw. auf NachDenkSeiten.de) u.a.:

Wer Europa retten will, muss mehr Demokratie wagen.

Ein guter, wenn auch zwar nur gut gehoffter Artikel, denn:

M e h r _ Demokratie wagen in der real existierenden Lobbykratie? Sollten die Lobbyisten dieser –Kratie, die bewußt etabliert worden ist in den letzten Jahrzehnten (wobei dieser Prozeß besondere Forcierung erfährt seit dem Ende des Kalten Krieges) zur Beförderung der Interessen der international aktiven Konzerne und damit der jeweils nationalstaatlichen Machteliten, etwa die bisher gut versteckte Absicht hegen, die hart erkämpften sozialen Standards, und tatsächliche demokratische Beteiligung, wieder möglich machen zu wollen – nachdem sie alles daran gesetzt hatten, genau dies rückgängig zu machen (forciert seit dem Ende des Kalten Krieges, wie angemerkt)? M e h r _ Demokratie wagen in der real existierenden Lobbykratie? weiterlesen

RUSSLAND, DIE UKRAINE UND DER „WESTEN“ SEIT DEM ENDE DES KALTEN KRIEGES. _ TEIL III: VON METHODISCHER DUMMHEIT SOGENANNTER VERANTWORTUNGSTRÄGER DES „WESTENS“.

Der Autor des Artikels:

Von Kalten Kriegern und Russlandinterpreten

schreibt u.a.:

Mit der faktischen Annexion der Krim stellt Russland die Grundlagen der europäischen Sicherheit infrage. Im Gegensatz zu denen, die schon immer alles gewusst und vorhergesehen haben, hätte ich persönlich diesen Rückfall in Chauvinismus und das Denken in Einflusszonen in Europa 25 Jahre nach Ende des Kalten Krieges nicht mehr für möglich gehalten. …

Es macht den Eindruck, als habe der Autor die Zeit nach dem Ende des Kalten Krieges verschlafen, ansonsten hätte es ihm schon auffallen müssen, daß beispielsweise Deutschland seine „Einflußzone“ auszudehnen bestrebt ist – man schaue sich (bloß beispielsweise!) nur an, nach wessen Pfeife vor allem in der Europäischen Währungsunion (EWU) „Politik“ praktiziert wird und wem diese Politik nützlich ist (wenn sich dies auch letztlich als Trugschluß erweisen wird – und, nein, der deutschen lohnabhängigen Bevölkerung mehrheitlich nicht einmal kurzfristig nützlich ist!). RUSSLAND, DIE UKRAINE UND DER „WESTEN“ SEIT DEM ENDE DES KALTEN KRIEGES. _ TEIL III: VON METHODISCHER DUMMHEIT SOGENANNTER VERANTWORTUNGSTRÄGER DES „WESTENS“. weiterlesen

Russland, die Ukraine und der „Westen“ seit dem Ende des Kalten Krieges. _ Teil I: Eine rückblickende Betrachtung.

Vor dem Hintergrund, daß in der Jelzin-Ära (1991-1999) zu Macht und Reichtum kommen konnten Figuren wie ein Michail Borissowitsch Chodorkowski, indem sie sich mit politischer Unterstützung bedienten aus dem Vermögen Rußlands  und dann den Ausverkauf der Schätze des Landes an Konzerne des „Westens“ vorbereiteten, dem erst in der ersten Präsidentschaft Wladimir Wladimirowitsch Putins (geb. 1952) ein Ende bereitet worden ist (vgl. zu diesem Thema z.B. den Artikel von Jens Berger: „Guter Oligarch, böser Putin), und das richtigstellend zu erwähnen, macht mich übrigens nicht zum Putin-Versteher, lasse man vor diesem Hintergrund also in großen Zügen kurz Revue passieren, was seit dem Ende des Kalten Krieges  vom „Westen“  mit einer gewissen planerischen Absicht initiiert wurde um Rußland herum, und als deren Fortsetzung zu verstehen ist die primär vom „Westen“ verursachte Entwicklung in der Ukraine seit Ende des Jahres 2013: Russland, die Ukraine und der „Westen“ seit dem Ende des Kalten Krieges. _ Teil I: Eine rückblickende Betrachtung. weiterlesen