Schlagwort-Archive: Brexit

« Auswirkungen des neuen EU-Deals auf den Brexit »

Zusammenfassung einer von Patrick Minford geleiteten Untersuchung über die Modelle und Annahmen von Anti-Brexit-Ökonomen. (__Unten findet sich die PDF-Datei der kompletten Untersuchung verlinkt.__)

Patrick Minford ist einer der führenden Makroökonomen Großbritanniens und Inhaber des Lehrstuhls für Angewandte Ökonomie an der Universität von Cardiff. Er hat zahlreiche Artikel über die Wirtschaft der Europäischen Union verfaßt und ist Vorsitzender der Economists for Free Trade. « Auswirkungen des neuen EU-Deals auf den Brexit » weiterlesen

Das einzig angemessene Abkommen ist ein WTO-Brexit …

Das einzig angemessene Abkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der monströsen politischen Entität EU ist ein WTO-Brexit, der fälschlicherweise als No-Deal Brexit bezeichnet wird. Denn ein WTO-Brexit kann lediglich dann als „No-Deal Brexit“ bezeichnet werden, wenn man es aus der Perspektive der Funktionselite dieses Monstrums mit seiner neoliberalen Rechtsform betrachtet, die alle Staaten, die Verträge mit dieser monströsen politischen Entität namens EU abschließen, in eine Situation drängt, in der ihre Regierungen nicht mehr selbst bestimmen, welche Politik in ihrem Land verfolgt wird. Das einzig angemessene Abkommen ist ein WTO-Brexit … weiterlesen

The only appropriate agreement is a WTO Brexit …

The only appropriate agreement between the UK and the monstrous political entity called EU is a WTO Brexit, mistakenly referred to as no-deal Brexit. For a WTO Brexit can only be called a “no-deal Brexit” viewed from the perspective of this monster’s functional elite with its neoliberal legal form, pushing all the states, that conclude treaties with this monstrous political entity called EU, into a situation in which their governments no longer determine themselves which policy is pursued in their country. This will then be determined by Brussels — of last resort via the ECJ (__European Court of Justice, functioning solely in the sense of the neoliberal agenda and must therefore inevitably be anti-democratic__). Such a political entity can have no future at all, but will leave behind destroyed societies that will be at the mercy of the major players on the financial market even more than before.

That is why only a WTO Brexit is a good deal. This is the only way to open up what can later lead to a truly good world order, consequently far from what is meant when so called conspiracy theorists talk about the “New World Order”.

What it actually takes is something completely different:

a collective withdrawal of people from the so-called nation states, which in fact belong to the respective power elites and their satellites (__but not to the people who live there and cannot simply “go away to New Guinea in a yacht”__), in order to democratically redivide the world in the sense of the mass of people.

— Is that utopian?

No, it is not because it does not violate any laws of nature, however, it is unrealistic as it violates the rules established by the power elites and their satellites.

Mind you, what is utopian, however, is the direction the power elites and their satellites are pursuing, since it realistically does not allow for any constructive development, i.e. it is dystopian.


An excerpt of AMBROSE EVANS-PRITCHARD’s article …

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© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)

An excerpt of AMBROSE EVANS-PRITCHARD’s article: « Mr. Corbyn, the only way to protect workers’ rights in Britain is total escape from EU law »

Admittedly, the following is not a new finding, but it be repeated with the example of the Brexit clearly showing that it also applies to the United Kingdom:

the Labour Party and the trade unions
are on the wrong side …

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« Der Brexit als Ausdruck ›momenthafter‹ Demokratie »

Vorbemerkung: Mitte 2016 stimmten 52 % der Briten für den EU-Austritt. Zu den Unterhauswahlen Mitte 2017 gaben beide großen Parteien Memoranden heraus, daß sie, so die Briten für sie stimmten, den Brexit vollziehen würden. Die Tories drückten sich deutlicher als die Labour Party aus. Dies ist der Grund, wieso Frau May gewählt wurde und wieso die UKIP keine Rolle mehr spielte. Bei den EU-Parlamentswahlen 2019 wurde die Brexit Party — die keineswegs eine Neuauflage der UKIP ist, sondern in der sich solche Leute versammeln, die nur eine Frage umtreibt: darf eine Elite ungestraft den Bürgerwillen mißachten? — stärkste britische Partei im EU-Parlament. Damit ist klar, daß das Referendum von 2016 zweimal bestätigt worden ist. — Was ist daraus zu schließen? « Der Brexit als Ausdruck ›momenthafter‹ Demokratie » weiterlesen

An die Adresse der Neoliberalisten am Beispiel der Pulse-of-Europe_isten

In einer Diskussion mit Aktivisten des neoliberalen “Pulse of Europe” wurde mir folgendes geraten, nämlich „genau hinzuschauen“, wer an solchen Veranstaltungen teilnehme, denn da sei „die Intelligenz des jeweiligen Ortes versammelt“. Also wäre _mir_ die Frage zu stellen: „welcher Gruppe“ ich angehöre? An die Adresse der Neoliberalisten am Beispiel der Pulse-of-Europe_isten weiterlesen

Die durch die deutsche Wirtschaftspolitik erst fortgesetzt ermöglichte Anhäufung von Handelsüberschüssen der deutschen Wirtschaft stellt einen Verstoß gegen das völkerrechtlich sanktionierte Handelsabkommen GATT dar

Stimmt diese Behauptung? Ja. Die durch die deutsche Wirtschaftspolitik erst fortgesetzt ermöglichte Anhäufung von Handelsüberschüssen der deutschen Wirtschaft stellt einen Verstoß gegen das völkerrechtlich sanktionierte Handelsabkommen GATT dar weiterlesen