Schlagwort-Archive: Neowilhelmoliberalismus

… nicht nur die Person von der Leyen wäre politisch von geringer Bedeutung, lägen die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht nur anders, sondern richtig …

Vorbemerkung:

Selbstverständlich ist die Basedowsche Methode
aus der Basedowschen Sicht geschrieben,

weshalb es so klar wie
wenig ungewöhnlich ist,

daß sein Unterrichtswerk

heute

anders zu schreiben wäre

— immerhin stammt
die zweite,

verbesserte Auflage
aus dem Jahre 1785.

Aber …

„Elementarwerk“

„Wenn das Recht ungestraft heimlich zu glauben, was das Gewissen lehrt, aber nicht ungestraft durch Zunge und Feder die Meinung zu zeigen, die der Tugend nicht feind ist — wenn dies Gewissensfreiheit heißen soll: so nennt in der Barbarei […] den Ort, wo sie nicht ist.“

Johann Bernhard Basedow, 1723-1790.
„Elementarwerk“ weiterlesen

Eine kleine Reflexion über das Nichtparadoxe selbst am paradox Erscheinenden der „preußisierten Postmoderne“.

Es macht Sinn,

da dies eine weiterführende Reflexion ist,

sich vorher den lesenswerten Essay von Bernd Stegemann:

Das postmoderne Paradox

durchzulesen. Eine kleine Reflexion über das Nichtparadoxe selbst am paradox Erscheinenden der „preußisierten Postmoderne“. weiterlesen

Das orwellianische EU-Imperium des Friedens steht in vollem Widerspruch zu dem, was „europäisches Denken“ im positiven Sinne bedeutet

Das orwellianische „EU-Imperium des Friedens“ steht in vollem Widerspruch zu dem, was „europäisches Denken“ im positiven Sinne bedeutet:

Die wesentlichen Aspekte eines Zusammenhangs in
zielführender Absicht einem
dia_logischen Disput
auszusetzen. Das orwellianische EU-Imperium des Friedens steht in vollem Widerspruch zu dem, was „europäisches Denken“ im positiven Sinne bedeutet weiterlesen

Ohne die EU ist für den deutschen Hegemon alles nichts.

Anlaß für dieses Statement ist die Besprechung des Buches von Costas Lapavitsas: „The Left Case against the EU“, das im Herbst 2018 herausgekommen ist und das ich bisher noch nicht lesen konnte, das aber, dafür bürgt der Name des Autors, gewiß lesenswerten ist, zumal die hier erfolgte Besprechung davon einen guten Eindruck gibt. Ohne die EU ist für den deutschen Hegemon alles nichts. weiterlesen

Anmerkung zu einem wichtigen Beitrag von Heiner Flassbeck vom 8. Oktober 2018

[…] Weil ich sehen wollte, was die AfD zu den niedrigen Zinsen in Europa sagt, habe ich mir deren Grundsatzprogramm angeschaut. Und siehe da: Die AfD, die sich doch einst gerade wegen der Eurofrage stolz die Professorenpartei nannte, hat den mit Abstand wichtigsten Sachverhalt, um den es beim Euro geht, gerade nicht begriffen. Sie schreibt nämlich (auf Seite 35), der notwendige Ausgleich unterschiedlicher Produktivitätsentwicklungen durch nominale Auf- und Abwertungen werde durch den Euro verhindert. Das ist falsch. Diesen Ausgleich schaffen Wechselkursänderungen genau nicht. Sie gleichen lediglich Inflationsunterschiede aus, aber niemals Produktivitätsunterschiede. Eine nominale Abwertung kann, wie ich gerade wieder gezeigt habe

(__[__siehe__] „Lohnstückkosten — warum dieses Maß und warum ist es so wichtig?“__ ),

nur eine nominale Differenz ausgleichen, aber keine reale.

Wenn das keine Steilvorlage für die anderen Parteien ist? Wo ist der Bundesfinanzminister, der die AfD deswegen frontal annimmt? Wo der Bundeswirtschaftsminister, der doch scheinbar ganz genau weiß, was dem Welthandel fehlt. […]

Zitat im ZITAT:

[…] Auf die Frage eines Bürgers nach der internationalen Kritik an den deutschen Überschüssen antwortet der [Bundesfinanz]Minister unter anderem:

„[…] ich sag immer: Sorgt dafür, dass eure Industrie und eure Unternehmen wettbewerbsfähig sind, dass sie spannende Produkte herstellen, dann kaufen wir die auch in Deutschland und das ist dann im Interesse aller Beteiligten, weil die Weltwirtschaft nicht so funktioniert, dass der eine gewinnt und der andere verliert.

Sondern wir wissen seit 200 Jahren, seit dem großen englischen Ökonomen Ricardo, wissen wir, wenn es eine internationale Arbeitsteilung gibt, wenn es Exporte gibt und Importe gibt, dann profitieren alle Länder davon auch die, die vielleicht nicht ganz so günstig und ganz so erfolgreich sind wie die anderen.“

Diese Passage zeigt, dass der für internationalen Handel zuständige deutsche Minister keine blasse Ahnung von den Zusammenhängen hat, um die es dabei geht. Der große englische Ökonom hat eben nicht gesagt, dass die Tatsache, dass es Exporte und Importe gibt, bedeutet, dass alle Länder davon profitieren, sondern er hat das unter Annahmen abgeleitet, die heute in keiner Weise mehr gelten. Eine der Annahmen war Saldenlosigkeit. Der gleiche Ökonom hat nämlich sehr klar erkannt, dass es – zusätzlich zu all den anderen Annahmen – gerade keine Überschüsse und Defizite im Handel geben darf, damit alle Länder profitieren können.

Ende des Zitats im ZITAT (__Quelle: „Deutschland spricht – nicht“__)

Sie alle können offenbar die beste Steilvorlage nicht nutzen, weil sie selbst auch heute immer noch keine Ahnung haben, worum es beim Euro eigentlich geht. Sie verbreiten lieber weiter ihr übliches Bla-Bla und wundern sich, wenn große Teile der Wähler irgendwann genug davon haben und denen nachlaufen, die sie in ihren einfachsten Vorurteilen bestätigen.

Quelle: „Warum die Zinsen niedrig sind und Italien Unterstützung braucht“. Anmerkung zu einem wichtigen Beitrag von Heiner Flassbeck vom 8. Oktober 2018 weiterlesen

Was sich z.Z. in der EU ausbildet.

Das neoliberale Projekt wird also erst dann politisch kompromittiert sein, wenn eine kritische demographische Größe derjenigen erreicht ist, die begreifen, dass sie von diesem Projekt ganz offensichtlich nichts mehr zu erwarten haben.

(__Quelle: „Allianz des ‘progressiven’ Neoliberalismus„__)

Was sich z.Z. in der EU ausbildet. weiterlesen

Wozu noch Satire, wenn im lobbykratischen Zeitalter die Real_Satire so umfassend wie „gut“ ist?

Zwei aktuelle Beispiele zur im Titel (__wenn auch rhetorisch__) gestellten Frage seien im folgenden geboten. Das eine stammt von Herrn Steinmeier:

Steinmeier sieht Demokratie in Gefahr und ruft die Deutschen zu mehr Einsatz auf“. Wozu noch Satire, wenn im lobbykratischen Zeitalter die Real_Satire so umfassend wie „gut“ ist? weiterlesen

An die Adresse der Neoliberalisten am Beispiel der Pulse-of-Europe_isten

In einer Diskussion mit Aktivisten des neoliberalen „Pulse of Europe“ wurde mir folgendes geraten, nämlich „genau hinzuschauen“, wer an solchen Veranstaltungen teilnehme, denn da sei „die Intelligenz des jeweiligen Ortes versammelt“. Also wäre _mir_ die Frage zu stellen: „welcher Gruppe“ ich angehöre? An die Adresse der Neoliberalisten am Beispiel der Pulse-of-Europe_isten weiterlesen

Das Europa des neowilhelministischen Hegemonen und seine Zukunft

Im folgenden geht es um eine Feststellung, nicht um die Vision eines möglicherweise sich ereignen könnenden Prozesses. Das Europa des neowilhelministischen Hegemonen und seine Zukunft weiterlesen