Die Doppel-Moraliker des Möchtegern-Hegemonen Europas

Die verantwortlichen Politiker des deutschen Möchtegern-Hegemonen anerkennen 2008 den Mafiastaat Kosovo, aus dem zu fliehen und in Deutschland Asyl zu beantragen seitdem nicht mehr möglich ist, denn das offenbarte die Verlogenheit solcher Politiker, die für die völkerrechtswidrige Abspaltung des Kosovos von Serbien waren und auf diese Weise nichts einer konstruktiven Lösungsrichtung auf dem Balkan zuführten — wie schon Anfang der 90er Jahre und mit dem Angriffskrieg gegen Serbien nicht anders.

Ein deutscher Außenminister hält im Dezember 2013 auf dem Maidan eine Rede, als sei die Ukraine ein deutsches Bundesland.

_ Deutsche Politiker verhelfen profaschistischen Kräften in Kiew an die Macht.

_ Die alten Oligarchen der Ukraine, dort unbeliebt wie eh und je, sind nun die Freunde der Vertreter des deutschen Möchtegern-Hegemonen.

(__Das ist der einzige Unterschied zum Status quo ante — abgesehen von den Folgen und dem Fakt, daß das aktuelle Regime noch unbeliebter ist als das vorherige, wie zwei Untersuchungen von gewiß nicht rußlandfreundlichen Organisationen zeigen.___)


*  *  *


Deutsche Krakeeler in Politik und Medien auf Großmannstrip mit fadenscheinigen Absichten, verblenden die Bevölkerung, behaupten sie, die Abspaltung des Kosovos von Serbien,

_ohne_

Referendum und

_ohne_

das das Gegenstand der damaligen UN-Resolution gewesen wäre, sei völlig in Ordnung, hingegen eine

_keineswegs_

völkerrechtswidrige Aufnahme der Krim in die russische Föderation, die immer autonomen Status hatte — ob einst in der UdSSR oder nach 1990 in der Ukraine.



Vergleiche zum besseren Verständnis,

was eine “Annexion“ und was im Gegensatz dazu die „Annahme“ des Begehrens eines autonomen Teils eines Landes auf „Aufnahme“ in das Staatsgebiet eines anderes Staates ist, das, als Ergebnis eines Referendums an einen Staat gerichtet wird

, die aufklärenden Ausführungen Reinhard Merkels in seinem auf FAZ.NET erschienenen Essay:

Die Krim und das Völkerrecht — Kühle Ironie der Geschichte“.



Zudem die Krim aus einer Laune Chruschtschows heraus _mal eben_ in den 50er Jahren dem stalinistischen „Bruderstaat“ als Geschenk „gegeben“ worden war.

Was könnte

_daran_

völkerrechts_konform gewesen sein?

Eine Aufnahme der Krim zudem, die sich, im Gegensatz zur Abtrennung des Kosovos von Serbien,

_nach_

einem Referendum ereignet hatte, das in der Tat dank der dort auf der Krim

_seit langem_

stationierten russischen Militärkräfte ungehindert stattfinden konnte — und das immerhin von der Masse der Bevölkerung auf der Krim gewünscht.

(__Dazu waren durchaus Vertreter westlicher „Elitestaaten“ als Beobachter eingeladen, die das empört ablehnten, obwohl es doch die politischen Vertreter _dieser_ Staaten waren, im Verein mit CIA und anderen geheimdienstlichen Kräften, die 2014 den Putsch in Kiew angestiftet hatten.__)



Seltsame Doppel-Moraliker.



Und?

Gewiß, Sanktionen müssen sein, wenn ein politischer Vertreter anderer Oligarchen einen Strich durch die fehlkalkulierte Rechnung der politischen Vertreter der „eigenen“ Oligarchen macht, tut‘s _deren_ Wirtschaft nicht zu weh — denn von „unserer“ Wirtschaft will hier doch keiner reden, so er sich nicht selbst etwas in die Tasche lügen wollte, oder?

Und doch legen die Investitionen der deutschen Wirtschaft seit 2016 wieder deutlich zu, obwohl die EU Sanktionen gegen Rußland verhängt hatte. So erbaut Mercedes bspw. bei Moskau ein Werk, schwarze Limousinen zu produzieren für russische Oligarchen im Dunstkreis Putins — für die „schlechten“ Oligarchen also, folglich im Gegensatz zu den per se „guten“, die Geschicke der Elitestaaten dieser Welt bestimmenden Oligarchen.

Nun, es sind eben seltsame Doppel-Moraliker — diese Vertreter des ambitionierten deutschen Möchtegern-Hegemonen der neo_imperialistischen Ära.


*  *  *


Ein Herr Mehmet Scholl wagt etwas offenbar Unverzeihliches:

Ein „Wort“ eigenständiger Meinung.

Schon kläffen die Wachhunde dieses Hegemonen. Und seitdem darf Mehmet Scholl gar nichts mehr sagen im deutschen meinungsfreiheitlichen TV des ARD-ZDF-Deutschlandradio-Beitragsservices.

— Was soll man von solchem Journalismus noch erwarten?

Besser nichts, was ihn ausmachte.


(__Hierzu ein Link zu einem Artikel, der deutlich die Haltungslosigkeit dieser seltsamen Doppel-Moraliker auf den Punkt bringt:

Mehmet Scholl – ein ‘Deserteur‘ mit Haltung“.

Lassen Sie sich die in diesem Artikel verlinkte, bespielhafte Realsatire auf „Zeit-Online“, „Spiegel-Online“, „MEEDIA“ und „taz“ nicht entgehen, immerhin verdeutlicht das einmal mehr, daß die Realsatire in der Tat integraler Bestandteil des lobbykratischen Zeitalters ist — und eben nicht lediglich ein temporäres Symptom seiner Vertreter in Politik und Thinktank-Wissenschaft.__)


Oder ein Herr Lindner der notorisch mediengehypten FDP, der sich, in einem anderen Zusammenhang, „wie ein Rennpferd in der Box“ fühlt.

(__Wobei sich dann die rhetorische Frage stellte:

Von wem wird es geritten?__)

Ein Mann, der sich zwar etwas statisch zu profilieren versteht:

„Ich bin unter vierzig.“

(__Noch stimmt diese von Ende März
des laufenden Jahres stammende Aussage.__)



Zumal, also objektiv gesehen, das Lebensalter nicht das entscheidende Kriterium ist, geht es um die Beurteilung  eines gesellschaftlichen Sachverhalts, sondern der Grad der Aufklärung — so bspw. über wirtschaftliche Zusammenhänge:

Wann zeigt ein Unternehmer Investitionsneigung?

Was ist Bedingung für internationalen Handel?

Wann läßt sich von Freihandel sprechen?

Ist Freihandel Bedingung für wirtschaftliche Entwicklung?

Oder wenn es um die richtige Beantwortung folgender Fragen geht:

Ist „digitales Verständnis“ das entscheidende Problem im Bildungsbereich, wenn immer mehr Jugendliche bspw. nicht mehr in der Lage sind ein Wort zu buchstabieren, verursacht durch unzureichende Bildungsvorgabe, mangelhaft ausgebildete und zu wenige Lehrer und wegen des zu frühen Einsatzes digitaler Hilfsmittel in den Schulen?

Hat das Lehrmaterial für jede Bildungsstufe nicht unentgeltlich zu sein?

Haben sich Wirtschaftsverbände nicht aus dem

_allgemeinbildenden_

Schulunterricht herauszuhalten, sondern lediglich etwas in privaten Wirtschaftsbetrieben zu suchen?

(__So bspw. zur Kontrolle, ob dort Auszubildenden wirklich Wissen vermittelt wird und diese nicht, statt dessen, zum Billiglohn in der Produktion beschäftigt werden.__)

Ist nicht überhaupt der allgemeine Schulunterricht um praktische und kreative Komponenten zu erweitern wie Werkstattunterricht und Theater?

Gehören nicht „Spielwiesen“ zum allgemeinen Unterricht, auf denen die Kinder und Jugendlichen ausprobieren

_sollen_

, unter welchen Bedingungen eine Gesellschaft als Ganzes prosperierenden kann?

Und überhaupt:

Wie sieht’s mit dem baulichen Zustand der Schulen selbst aus?

Wie mit Fachleuten, die bspw. unter anderem die in den Schulen verwendeten digitalen Hilfsmittel in Ordnung halten müßten? Wäre das nicht Aufgabe entsprechend weitergebildeter Schul-Hausmeister?

(__Denn wer im Bedarfsfall erst einen „Betrieb für digitale Angelegenheiten“ anrufen wollte, daß der eine entsprechende Reparatur vornehmen möge, könnte sich noch wundern, wieviel Unterrichtszeit dadurch verlorenginge.__)

Welche Kosten verursacht es übrigens, wenn den Jugendlichen per eMail Unterrichtsmaterial zugeschickt wird, das dann auszudrucken ist — und wer muß den dazu notwendigen leistungsfähigen Drucker, die regelmäßig neu zu kaufende Druckerpatrone sowie das benötigte Papier bezahlen?


Ob durch solche Fragestellungen deutlich geworden sein könnte, daß ein Rennpferd nicht ungeeigneter sein kann, geht es um mit langem Atem zu realisierende gesellschaftliche Belange?



Nun, ein Herr Linder, der wahltaktisch findet, daß eine De_Eskalation des selbst erzeugten Konfliktes mit Rußland

(__dessen Ursprung übrigens auf die Zeit
nach dem Kalten Krieg zurückgeht__)

Sinn mache, auch wenn die Sache mit der Krim nicht in Ordnung sei, und damit nicht anders falsch argumentiert wie jene merkelesken Mannen und Frauen

(__siehe oben__)

, die diesen Herrn am liebsten sofort irgendwohin pfeifen wollen: haben die doch alle Hände voll damit zu tun, daß die EU-Mitglieder unisono

_hinter_

dem Möchtegern-Hegemon her trampeln — sekundiert von im Nebel redenden Junkern aus Luxemburg.

Gewiß, wie sollte da ein SPD-Kanzlerkandidat zurückstehen können und

_nicht_

gleichfalls dem Drang real_satirischer Absonderung nachgeben

— wenn nicht gar gruppendynamisch müssen?

So, beispielsweise,  seinen  alten Agenda-2010-Freund Schröder ermahnen, daß es nicht anginge ins Direktorium von Rosnef zu wechseln.

Nun, einerseits kann von solider Satire das deutsche so realsatirische wie großmannssüchtige Geheuchle nicht mehr getoppt werden, da das dem Publikum als übertrieben gezeichnet erscheinen müßte. Andererseits sind mir persönlich die Doppel-Moraliker dieses Hegemonen nur noch widerlich! Mit anderen Worten:

Ich stimme nicht zu!



Was sich z.Z. in der EU ausbildet

Kein Klärungsbedarf mehr

© Joachim Endemann (__EnndemannVerlag__)