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Über den Mißbrauch der Freiheit des Meinens

…: es gibt ein vor knapp 10 Jahren veröffentlichtes YouTube-Video, das weitere Erläuterungen enthält: „Mißbrauch der Meinungsfreiheit“ …: das heißt auch …:

Dieser Textauszug ist ebenfalls zehn Jahre alt,[_*_] er ist nur mit dem aktuellen sich national- und international ereignenden gesellschaftspolitischen Geschehen verflochten worden …: ein Geschehen, in dem …: mal eben …: eine eigne Meinung …: wie selbstverständlich …: weg_sanktioniert wird, weil sie zwar ohne weitres der Faktenlage entsprechen kann …: auf keinen Fall aber …: dem in der öffentlichen Meinung zu verankernden Narrativ dienlich sein könnend …: und wer von den Weg_sanktionierern sich erlaubt, dem Weg_sanktionierten nachzurufen, daß er dagegen klagen könne, wir lebten ja in einem Rechtsstaat, gehört aus seiner politischen Entscheidungsposition entfernt …: _denn!_ …: Die Kombination Demokratie+Rechtsstaat …: „Der Rechtsstaat schützt die Demokratie“ …: bedeutet genau nicht, daß man mal eben meinen könne, etwas politisch „freihändig“ durch_drücken zu dürfen …: „mal sehn, ob ‚wir‘ damit durchkommen“ …: _sondern!_ …: daß bei allen politischen Entscheidungen darauf zu achten ist, daß sie rechts_konform sind.

… vorbemerkend seien die westlichen Kriegstreiber daran erinnert:

Wer unbelegte Gerüchte verbreitet …: _so_ …: zugunsten des Krieges sprechend …: wie es die gesellschaftspolitisch Verantwortlichen der Westlichen …: insbesondere die deutschen …: tun …: macht sich nach dem Gesetz strafbar.[1]



…: was?_ zu suggestiven und propagandistischen Zwecken mißbraucht wird:

Die Freiheit der Meinung …:
das?_ Ergebnis …:
Korrumpierung eigner Meinungs_bildung.

ZITAT_[…] es ist viel von Freiheit der Meinung die Rede, zumindest erzählen schreibende Mitarbeiter der Medien_Konzerne wie Politiker _reflexhaft_ von diesem in der Tat kostbaren Gut.

…: _übrigens_ …:

Ich nenne diese Mitarbeiter der Medien_Konzerne des_halb „schreibende Mitarbeiter“, da diese längst nicht mehr recherchierende und die Masse der Menschen aufklären wollende Journalisten sein können, stehen die doch unter enormem Druck …: ab_gesehen von den „Alpha-Journalisten“, denn die wollen das so …: sind machtelitär ein_gebunden …: und deshalb …: Teil des Establishments[2] …: schon fast …: körperlich nah bei Politikern und Entscheidungsträgern …: fühlen sich ge_schmeichelt, werden sie zu irgendwelchen „Runden“ ein_geladen, von denen sie dann …: _wichtig_ …: mit kritischem Augenaufschlag …: _so_ …: die Kamera „on“ …: ge_nehm …: be_richten dürfen …: wo_möglich …: gar „exklusiv“ …: im Sinne der entsprechenden Vorgabe …: das wissen und be_denken die genau …: _andernfalls_ …: längstens „Alpha-Journalisten“ gewesen …: mag sein …: in nach_karrieristischer Zeit …: fand mancher ein herumliegendes kritisches Wort …: was mich schon immer überzeugte …:

_Das_ (_das Alphajournalistische_) scheint sie in ihren eigenen Augen und in denen ihrer „Branchen-Konkurrenten“ wichtig zu machen und entsprechend drein_schauen zu lassen …: viele der …: zuhörend-zusehenden …: _beziehungsweise_ …: zusehend-zuhörenden …: an den Empfängern sitzenden …: den Auslassungen der in einem der Clubs der Meinungsmanipulation der öffentlichen Meinung Einsitzenden lauschenden …: Drein_schauenden, finden das auch …: was ein still gefühliges …: „unter uns“ …: Gemeinschaftsgefühl in allen so Dreinschauenden aus_löst …: was es wohl auch soll …: _ob?_ …:

Man darauf stolz sein sollte, zu politischen Kungelrunden eingeladen zu werden …: _als_ …: seinen Geist möglichst unabhängig halten und grundsätzlich kritisch der Macht gegenüber sein müssender Journalist …: der also …: nicht ledig dann seine Kritikfähigkeit aus_lebt, geht es um den „politischen Gegner“ …: _seiner_ …: Brötchengeber.

Soweit das …: unter machtelitär geprägten gesellschaftspolitischen Bedingungen …: mit dem Unabhängighalten der eigenen Portion Geist möglich ist …: und das meine ich jetzt wörtlich …: _denn_ …: Unabhängigkeit bei seinen eigenen Überlegungen zu wahren, das ist _nicht_ einfach …: _jedenfalls_ …:

Es darf für einen _Journalisten_ keine Ehre sein, zu solchen „Runden“ eingeladen zu werden …: findet doch allein dadurch bereits ein Geneigtmachen statt …: _hingegen_ …: Ein _Journalist_ lädt sich dazu selbst ein …: _und_ …: berichtet darüber …: _oder_ …: so sein Zutritt ihm versperrt …: was Einblick in demokratiejenseitige Machtverhältnisse gewährt …: sein sowieso stetiges Recherchieren nur beförderte.

…: _also_ …:

Es ist viel von Freiheit der Meinung die Rede, zumindest erzählen schreibende Mitarbeiter der Medien_Konzerne wie Politiker _reflexhaft_ von diesem in der Tat kostbaren Gut.

…: _nur_ …: Wie?_ gerechtfertigt kann eine Meinungsfreiheit noch sein, die auf _den_ „Bösen“ _dort_ weist und sich damit das „Gutsein“ selbst per se zuspricht …: _eben_ …: ge_wohnt hier die „Guten“, da die „Bösen“ …: _oder?_ …: Sollte es sich noch nicht herumgesprochen haben, daß die Welt nicht schwarzweiß ist, daß sowohl die eine als auch die andere machtelitäre Seite Propaganda betreibt, geht es um …: _ihre_ …: je verschiedenen Interessen …: ist es aber so …:

Daß man selbst in einem der von einer Machtgruppe beherrschten Nationalstaaten lebt …: und entsprechend gefilterte Propaganda als „Nachricht“ vorgesetzt bekommt …: daß die Masse der Menschen nur ja bei der je entsprechenden Stange bleibe …: ist es kaum möglich, zumindest sehr schwierig, eine …: _eigene_ …: eine scheuklappenfreie Position zu ent_wickeln, ein_zunehmen …: oder gar …: zu ver_treten …: insbesondere dann …: geht es um die „harten Interessen“ der eigenen Machtgruppe, sprich …: Machtelite und deren Funktionselite in Politik, spin_doktorischer Wissenschaft, Medien_Konzernen und im Kultur_Betrieb.

Nun, für mich persönlich ist aber das Einnehmen einer scheuklappenfreien Position entscheidend, denn mit der praktizierten deutschen Politik kann ich als nicht_neowilhelmoliberalistischer Deutscher nicht einverstanden sein. Schließlich zeige ich keine Kritikfähigkeit, verwende ich diese lediglich dazu, andere zu kritisieren …: nicht aber …: angemessen …: also scharf …: jene Verantwortlichen, die behaupten …: kollektiv gesehen …: in „meinem Namen“ politisch verantwortlich zu sein …: von diesen „Verantwortlichen“ womöglich auch noch dreist ins Gesicht gesagt zu bekommen …: „Ihr habt uns doch gewählt!“ …: _nachdem_ …: sich die Konsequenzen des von _ihnen_ verursachten politischen Murkses nicht mehr leugnen lassen!

…: _also_ …:

Es ist viel von Freiheit der Meinung die Rede, zumindest erzählen schreibende Mitarbeiter der Medien_Konzerne wie Politiker reflexhaft von diesem in der Tat kostbaren Gut …: _nur_ …: Wie?_ gerechtfertigt kann eine Meinungsfreiheit noch sein, die auf den „Bösen“ dort weist und sich damit das „Gutsein“ selbst per se zuspricht …: ge_wohnt hier die „Guten“, da die „Bösen“ …: _oder?_ …: Wie kann Meinungsfreiheit als gegeben gelten, spricht die Faktenlage eine ganz andere Sprache? …: geht es um die „harten Interessen“ der Machtelite _des_ Nationalstaates, in dem man selbst als Insasse lebt.[3]

Nun, wie sollte es dann noch eine Frage der Freiheit der Meinung sein, handelt es sich dabei tatsächlich um Suggestion und Propaganda …: zur Verhinderung der Bildung einer eigenen Meinung?

Wie weiter oben [_aber nicht in diesem Textauszug_] festgestellt, geht es darum, daß die Bevölkerung geneigt werde …: _ihre_ …: Masse der Machtelite zu „leihen“, daß diese …: _ihre_ …: eigenen Interessen verwirklichen kann. Wie kostenreich sich das für die Masse (_der Menschen_) auswirkt, ist abhängig von der Art der dann von ihr zu bedienenden macht_elitären Interessen …: und dies …: ist insbesondere _davon_ abhängig, wie konfliktgeladen sich die, wesentlich von der eigenen …: _also_ …: der deutschen Politik verursachten …: _zumindest_ …: wesentlich mit_verursachten Beziehungen zwischen den Machteliten der Nationalstaaten entwickeln.

Es leuchtet ein, daß ein solches „Geneigtmachen“ lediglich über entsprechende Meinungsmanipulation möglich ist.

Als exemplarisch für solche Manipulation kann übrigens die Situation vor dem Beginn des ersten Teils des großen Krieges des 20. Jahrhunderts gelten. Denn vor dessen Ausbruch waren es die jeweiligen Satelliten [_die ich heute Funktionselite nenne_] der Machteliten der verschiedenen Nationalstaaten, die nicht nur als erste einen solchen Krieg bereit waren zu führen, sondern dazu auch das vorbereitende Tamtam zu machen …: im Gegensatz zu den einfachen Menschen …: die spürten zumindest, was das für sie bedeuten würde …: bis auch sie dem Tamtam erlegen waren und hurra_patriotisch in jenen Krieg zogen …: bis sie …: und nun wieder vereint …: mit jenen machtelitären Satelliten, dann sofort, oder später erst, tot im Schützengraben lagen …: und wenn nicht …: als körperlich oder/und seelisch Verkrüppelte zurückkamen …: das heißt …: _anders_ verkrüppelt zurückkamen …:  _denn_ …: verkrüppelt worden waren sie schon vorher …: in ihrem Wesen …: und wie es jetzt erneut in den machtelitären Staaten kollektiv fühl_bar wird, schlagen doch seit dem Ende des Kalten Krieges wieder die Sensoren an.[4]

„soziopolitische Phasenwechsel“

Da die Ursachen für den ersten Teil des Großen Krieges weder durch diesen Krieg selbst beseitigt noch im Anschluß daran einer Lösung zugeführt wurden, lassen sich seitdem lediglich „soziopolitische Phasenwechsel“ ausmachen …: _wobei_ …: mit dem Ende des Kalten Krieges setzte ein weiterer dieser „Phasenwechsel“ ein, der seit den 2010er Jahren zu einem erneuten, so destruktiven wie systembedingten Höhepunkt strebt …: _und_ …: Im Bereich dieses Höhepunktes befinden wir uns heute (_im Jahre 2026_) …: da wird das An_lügen zur Norm.

…: _also_ …:

Es ist viel von Freiheit der Meinung die Rede, zumindest erzählen schreibende Mitarbeiter der Medien_Konzerne wie Politiker reflexhaft von diesem in der Tat kostbaren Gut. …: _nur_ …: Wie?_ gerechtfertigt kann eine Meinungsfreiheit noch sein, die auf _den_ „Bösen“ _dort_ weist und sich damit das „Gutsein“ selbst per se zuspricht …: _eben_ …: ge_wohnt hier die „Guten“, da die „Bösen“, nicht wahr? …:

Wie kann aber Meinungsfreiheit als gegeben gelten, spricht die Faktenlage eine ganz andere Sprache? …: geht es um die „harten Interessen“ der Machtelite _des_ Nationalstaates, in dem man selbst als Insasse lebt.[5]

Nun, wie?_ sollte es dann noch eine Frage der Freiheit der Meinung sein, handelt es sich dabei tatsächlich um Suggestion und Propaganda …: zur Verhinderung der Bildung einer eigenen Meinung …:

Gerade _wegen_ der für die Intelligenz wesentlichen Freiheit, ist der Schutz vor Suggestion und Propaganda und gegen die Beeinflussung über Wahnvorstellungen eine Bedingung dafür, daß sich eine eigene Meinung überhaupt erst in einem Individuum ausbilden kann …: _Das!_ …: ist entscheidend, denn die Meinungsfreiheit beinhaltet vor allem eines …: Die freie Bildung der Meinung …: der _eigenen_ Meinung …:

vor diesem Hintergrund …:

Der Verweis darauf reicht nicht aus, daß „Meinungsfreiheit“ doch auf einem Label geschrieben stehe …: _denn_ …:

Sind Massenmedien zur Geneigtmachung der Bevölkerung aktiv, den von der Machtelite eines Nationalstaates vorgezeichneten Weg zu beschreiten, ist die Verhinderung der Bildung einer eigenen Meinung ein Muß …: genau das …: findet eben dadurch statt, daß solche Medien diese Meinungsbildung vorweg_nehmen, also eine die Masse der Menschen geneigt machende Meinung erzeugen …: „Schaffung von ‘Konsens_Meinung’“ ist Bedingung für „Konsens_Realität“.

Dieser Prozeß wird allein deshalb der Masse der Menschen nicht bewußt, da er für alle gilt, und …: nach der medialen Verbreitung entsprechender, massenwirksamer Slogans …: die Masse der Menschen eines solchen Staates zwar sehr schnell Ähnliches zum Vorweg_Meinungsgebildeten „meint“, dies selbst jedoch …: meinungs_mäßig …: nichts Eigen_gebildetes ist, da diese Slogans als massenmediale, kollektiv zu konsumierende, „mundgerechte Meinungs_Happen“ zu verstehen sind, wodurch sie tatsächlich „Wahrheitscharakter“ gewinnen …: _denn_ …: „Die anderen sagen das ja auch“.

Walter Lippmann hat das bereits Anfang der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts u.f.Z. als Manufacture of consent bezeichnet[6] …: „Konsens_Meinung“ ist _die_ Bedingung für „Konsens_Realität“.[7]

Konsequenterweise und lediglich beispielsweise sind einem Medium oder einer Partei die Möglichkeiten zur weiteren publikumswirksamen Äußerung …: _dann!_ …: zu nehmen, bedienen sich ihre Vertreter dieser Mittel, da auf diese Weise nicht nur die Grenze „freier Meinungsäußerung“ überschritten ist …: _sondern!_ …: die Meinungsfreiheit der Mitglieder einer Gesellschaft verletzt wird …: _also_ …: die Freiheit, sich eine …: _eigene_ …: Meinung bilden zu können.

So wie „Entmenschlichung noch keine Vergeistigung“ (_Walter Serner, 1889-1942_), ist _dieser_ Gebrauch der Meinungsfreiheit das genaue Gegenteil dieser Freiheit, und zwar ist das vereinbar mit einer Lobbykratie, aber nicht mit einer Demokratie. […]_ZITATENDE[8]

Die teilweise auf Simone Weill[9] basierenden Aussagen dieser Textpassage …: zur Verdeutlichung des in dieser Lesung Erläuterten …: könnten verdeutlichen, daß man besser nicht annehme, daß das Problem der „Meinungsmache“ eines vergangener Zeitläufe sei.

© Joachim Endemann / 27. Juni 2026

[_*_] … dieser Textauszug findet sich in: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band II: «Zwischenrufe in satirisch-politischen Variationen oder Reale Betrachtungen dadaistisch-surrealer Phänomene in der Lobbykratie», die Seiten 219+f.


[1] Artikel 20 des Internationalen Vertrags über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR) verbietet zwei spezifische Formen schädlicher Äußerungen nach internationalem Recht. Erstens schreibt er vor, daß jegliche Kriegspropaganda gesetzlich verboten sein muß. Zweitens verlangt er das gesetzliche Verbot jeglicher Aufstachelung zum Haß, die eine Anstiftung zu Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt darstellt.

Der genaue Wortlaut von Artikel 20:

  1. Jede Kriegspropaganda ist gesetzlich zu verbieten.
  2. Jede Aufstachelung zu nationalem, rassistischem oder religiösem Haß, die eine Anstiftung zu Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt darstellt, ist gesetzlich zu verbieten.

Der ICCPR wurde am 16. Dezember 1966 von der UN-Generalversammlung verabschiedet. Es gibt Staaten die gewisse Vorbehalte gegen diesen Artikel haben, da er ihnen unter Umständen mit Artikel 19 kollidieren könnte, in dem auf das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung hingewiesen wird. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt aber diesen Artikel 20 voll_umfänglich.

[2] Vgl. in: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band III: «›Ich stimme nicht zu!‹ Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Teilband 2, die Seiten 614-16: „Anmerkung zum Establishment“.

[3] Vgl. hierzu bspw. in: Die tri_logische Sezierung […], Band I, Tb 3, Kapitel 15: „Menschenrechte, Völkerrecht und das Konstrukt des Nationalstaates“, die Seiten 371-84, beginnend mit: „Auch ging mit diesen bürgerlichen Revolutionen …“, oder bspw. in: a.a.O., Band II, Zwischenruf 28.

[4] Vgl. in: Die tri_logische Sezierung […], Band I: «Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie», Teilbände 1-3, Kapitel 15: „Menschenrechte, Völkerrecht und das Konstrukt des Nationalstaates“.

[5] Vgl. hierzu bspw. in: a.a.O., Kapitel 15, die Seiten 371-84, beginnend mit: „Auch ging mit diesen bürgerlichen Revolutionen …“, oder bspw. in: a.a.O., Band II: «Zwischenrufe in satirisch-politischen Variationen oder Reale Betrachtungen dadaistisch-surrealer Phänomene in der Lobbykratie», Zwischenruf 28: „Wie das fürchterliche Wort ‚Flüchtlingspolitik‘ erst seine eigentliche Bedeutung bekommt“.

[6] Vgl. sein weiter oben [_aber nicht in diesem Textauszug_] zitiertes Buch, Public Opinion, Seiten 248+f.

[7] Vgl. in: Die tri_logische Sezierung […], Band II, Zwischenruf 10.

[8] Siehe in: a.a.O., Zwischenruf 16, die Seiten 219+f.

[9] Vgl. Simone Weil, EnracinementPrélude à une déclaration des devoirs envers l’être humain, Librairie Gallimard, Paris, 1949, Seiten 29+f.

Anmerkung zum Establishment

[…] Es äußerte eine der in deutschen Elite-Kreisen angesehenen Personen, daß eine ausreichende „intellektuelle Ausstattung“ Bedingung dafür sei, es _jemals_ bis ins Establishment zu schaffen. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen, Tatsache ist aber, daß es nicht der Intellekt ist, der über seine Verwendung bestimmt, ist er doch lediglich ein Werkzeug, sondern der Charakter — ob also, bspw., der Verstand dort wohnt, wo er wohnt, geht’s vernünftig zu: im Herzen.

Aus meiner Sicht stellt sich folglich die Frage anders:

Sollte man bestrebt sein, der neoliberalen Elite angehören zu wollen? Immerhin stände in dem Fall die persönliche Integrität in Frage — wo aber wohnte dann der Verstand: Eventuell im Hintern eines anderen? Und überhaupt:

Was bedeutet denn „Establishment“, ist es das einer Lobbykratie? Was hat die Masse der Menschen dann von einem solchen zu erwarten?

Nun, von einer Elite, die mit einer solchen Ideologie ausgestattet ist, bei der es sich um eine Amalgamierung von aktualisiertem Wilhelminismus und Neoliberalismus handelt und deshalb als „Neowilhelmoliberalismus“ richtig bezeichnet ist, konnte und kann

(_so die fühlt, daß etwas „geschehen“ muß_)

nichts anderes erwartet werden, damals wie heute, als, es sei wiederholt:

[…] Bevor wir die Macht teilen, hetzen wir eher die Völker aufeinander. Das taten [_vor dem ersten Teil des großen Krieges des 20. Jahrhunderts_] diese „Eliten“ — und lösten doch keines der ursächlichen Probleme: im Gegenteil. — Diese „Haltung“ der Machteliten ist [_wie man scheuklappenbefreit blickend unschwer erkennt_] heute so präsent wie damals. […]

Quelle dieser Passage:

«Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band III : «›Ich stimme nicht zu!‹ Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Januar 2018, Teilband 2, die Seiten 614-16.

Das Zitat am Ende dieser Passage findet sich in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I: «Es werde _mehr_ Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der  bürgerlichen Real-Demokratie», Juni 2016 / revidiert April 2018, Teilbänd 1-3, die Seite 384.

 

[1]

© Joachim Endemann / 26. Juni 2026

[1]

Die Westlichen _brauchen_ Krieg

… es gibt ein Video vom 29. Juni 2021:
„Der ‚Westen‘ will Krieg“,
das …: vor dem Hintergrund der laufenden Ereignisse …:
diesem Text sozusagen vorlaufenden Charakter hat.

 

… 1. Oktober 2021 :

Die ZITAT_[…] Bundeswehr hat einen Auftrag zur „Herstellung und Lieferung“ hochauflösender Landkarten von Rußland vergeben. Es gehe um Wanderkarten „im Militärmaßstab“, heißt es in einem Bericht. Deutschland sei Teil eines Kooperationsnetzwerks, in dem sich 32 Staaten – gruppiert um einen NATO-Kern – „wechselseitig mit Fotos und Karten versorgen“. Die Beschaffung der militärisch nutzbaren Karten erfolgt, während die Spannungen zwischen dem Westen und Rußland immer weiter anschwellen.

[…]

Auf [_hochauflösenden Landkarten_] solle sich „mehr als nur Straßen, Wege und Häuser erkennen lassen“, heißt es. Auftragnehmer ist demnach eine Arge VEHA GbR („Arbeitsgemeinschaft Vektordatenerfassung Hohe Auflösung“), die von drei Lieferanten der Bundeswehr sowie anderer Streitkräfte gegründet worden ist: vom Dienstleister IABG, von der zum italienischen Rüstungskonzern Leonardo gehörenden GAF AG (München) und von der Airbus DS Geo (Immenstaad am Bodensee). Die drei Unternehmen sind „im Wachstumsmarkt Fernerkundung samt Datenanalyse“ tätig.[10] Experten weisen darauf hin, daß der Bundeswehrauftrag nicht isoliert zu sehen ist: „Vielmehr gibt es ein Geodaten-Kooperationsnetzwerk (MGCP), bei dem sich 32 Länder mit dem Kern der Nato-Mitglieder wechselseitig mit Photos und Karten versorgen.“ Die „Detailschärfe“ betrage gewöhnlich „unter 50 Zentimeter bis maximal ein Meter pro Bildpunkt“; damit ließen sich „jeder etwas größere Baum“ sowie „jedes Fahrzeug“ erkennen – auch in Rußland.

[…]

Zuletzt hat die EU mit neuen Sanktionen gedroht. Bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) heißt es, es seien nicht nur neue „Investitionen in die Verteidigungsfähigkeit im Rahmen von NATO und EU“ zu tätigen; es gelte darüber hinaus den „Wandel in Rußland“ durch intensive Kontakte in die russische Gesellschaft zu fördern. Gleichzeitig sperrt der US-Konzern Google auf seiner Videoplattform YouTube den deutschsprachigen Ableger des Auslandssenders Russia Today, RT DE. Der Schritt ähnelt Maßnahmen, die die DGAP begleitend zu einer aggressiveren deutschen Außenpolitik vorschlägt. […]_ZITATENDE

/ Quelle: „Rußland im Militärmaßstab“

 

… 15. Dezember 2021 :

Die russische Seite übergibt der US-amerikanischen zwei Vorschläge, die ernsthaft zu diskutieren wären, da andernfalls von russischer Seite ein militärisches Eingreifen in der Ukraine unvermeidlich würde …: _wegen!_ …: der fortgesetzt destruktiven …: die Masse der Bevölkerung im Donbass akut bedrohenden …: Einflußnahme der Westlichen auf die ukrainische Staatlichkeit seit dem im Februar 2014 von ihnen orchestrierten Staatstreich in der Ukraine :

    1. Schließen eines „Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Russischen Föderation über gegenseitige Sicherheitsgarantien“;
    2. Schließen eines „Abkommens über Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Russischen Föderation und der Mitgliedstaaten des Nordatlantikpakts.

 

… 24. Februar 2022 :

Beginn der russischen „Militärischen Spezialoperation“ …:

An dieser sind etwa 125.000 russische Soldaten beteiligt; hinzu kommen etwa 80.000 Soldaten der sich wenige Tage vorher für unabhängig erklärt habenden Donbass-Regionen Donezk und Lugansk …: jene Regionen der Ukraine also, deren Bevölkerung zu Beginn der zunehmend …: und von den Westlichen geschürten …: eskalativen Entwicklung …: einsetzend mit dem von den Westlichen orchestrierten politischen Putsch im Februar 2014 …: lediglich nach mehr Autonomie …: _nicht_ …: nach Separation gestrebt hatte …: _wegen_ …: des menschen_verachtenden und lebens_bedrohlichen Verhaltens des Kiewer Regimes der Masse der Bevölkerung im Donbass gegenüber …: ein völlig inakzeptables Verhalten, das die Westlichen aber gleichgültig ließ …: wie es sich für Menschen- und Völkerrechts_Expertige nun einmal gehört, nicht wahr? …: dieses menschenverachtende und lebensbedrohliche Verhalten des Kiewer Regimes ihr gegenüber, die Masse dieser Bevölkerung schließlich nach Separation streben ließ …:

Solches Streben mag nationalstaatlicher Regelung wohl widersprechen, da das funktionselitäre Personal der Nationalstaaten kein Club von Selbstmördern ist …: _aber_ …: Ein solches Streben ist völkerrechtskonform …: man möge nachdenken …: und das geht in diesem Zusammenhang selbst mit wenigen militärischen Kenntnissen …:

Nachdenken vor dem Hintergrund _des_ Wissens, daß die Truppenstärke der ukrainischen Armee am 24. Februar 2022 bei etwa 300.000 aktiven Soldaten lag …: _denn_ …: dann wird sofort erkennbar, daß etwa 200.000 Soldaten völlig unzureichend sind, greift ein Land ein andres …: es zu erobern …: an, verfügt dieses über weit größere Truppenstärke als das angreifende[1] …:

das heißt …:

entgegen der lupen_rein phantasie_gestützten Behauptung westlicher Fachleutiger, die die Clubs der Meinungsmanipulation der öffentlichen Meinung bevölkern …: _nun_ …:

Nur derjenige, der sich gewohnheitsmäßig mental in der mittlerweile hermetisch gekapselten Blase der Westlichen bewegt, mag bei der Etikettierung: „Clubs der Meinungsmanipulation der öffentlichen Meinung“ dessen, welches gemeinhin mit …: für die sie Betreibenden ein lukratives Geschäft seienden …: „Talkshows“ benannt ist, öffentlichkeitswirksam die Nase rümpfen …:

Tatsächlicher Sinn und Zweck jener „Militärischen Spezialoperation“ …: und daher überhaupt diese Bezeichnung kommend …: lag darin, der ukrainische Seite zu bedeuten, daß die russische Seite die damalige Entwicklung in der Ukraine nicht mehr tolerieren werde, da diese sich zu einer längst blutig gewordenen Existenzbedrohung für die Masse der Bewohner jener Donbass-Republiken ausgewachsen hatte …: _also_ …: daß jene …: völkerrechts_verbindliche …: Vereinbarung, die unter dem Namen „Minsk II-Abkommen“ bekannt wurde, endlich umgesetzt werde …:

Daß es also darum ging, dieses der ukrainischen Seite zu bedeuten, wird daran erkennbar, daß Herr Selenskij dann sehr schnell Verhandlungen vorschlug, worauf die russische Seite auch sofort positiv reagierte …: so daß …:

Am 29. März 2022 lag bereits eine Vereinbarung vor, die nur noch von der ukrainischen Seite zu ratifizieren gewesen wäre …: _demnach_ …: und an dieser Stelle lediglich nebenbei bemerkt …:

Wieso?_ hätte das russische Militär ein Massaker in Butscha verüben sollen, hatte diese militärische Intervention das Ziel gehabt, die andre Seite an den Verhandlungstisch zu bringen …: _denn_ …:

Will man ein andres Land erobern, muß man mindestens dreifache militärische Überlegenheit haben …: in diesem Fall …: mit mindestens 900.000 Truppen angreifen …: _übrigens_ …:

Es ist bis auf den heutigen Tag kein stichhaltiger Beleg aufgetaucht, der dieses Massaker als von russischen Soldaten verursacht beweisen würde …: _insofern_ …:

Auch an die UNO wäre die Frage zu richten …: Welche „Beweise“ wurden verwendet und von wem stammen diese? …: _immerhin_ …:

Daß die Verschleppung Hunderttausender Kinder ein verabscheuungswürdiger Propagandatrick der ukrainischen Seite war, wird bereits daran erkennbar, daß bei den Mitte 2025 in Istanbul stattgefunden habenden Verhandlungen, der russischen Seite lediglich eine Liste von 339 Kindern übergeben wurde …: hierbei handelte es sich um Kinder, deren Verbleib unklar war und möglicherweise noch ist …: „unklar“, bedeutet aber nicht „verschleppt“ …: richtig hingegen ist …:

Es gibt Hinweise auf verschwundene Kinder, deren Spuren sich in der EU verlieren …: und das ist nicht überraschend …:

Die Ukraine war vor dem 24. Februar 2022 ein Großhändler für Waffen und Drogen, aber auch für den industriell organisierten Handel mit Menschen …: _egal_ …: ob als Organspender dienend oder als Prostituierte dienlich seiend …: _und_ …: Ukrainerinnen wurden in Masse zum Austragen von Kindern angeworben …: gegen kleines Geld …: dafür den Begriff „Leihmutter-Industrie“ zu verwenden wäre ohne weitres korrekt …: kein Wunder also, daß direkt nach Beginn jener Militäroperation das Jammern der Leihmütterschafts-Agenturen der Westlichen nicht gering war[2] …:

Zeigt?_ sich hier etwa etwas vom üblichen Projektionismus der Westlichen, die eigne moralische Versautheit auf andre zu projizieren …: so daß …: die eigne …: die echte …: wie weg_gezaubert …: _nun_ …:

Es zeigt sich auf jeden Fall etwas so Ekelhaftes wie Grauenhaftes …:

_und?_ …:

Was bedeutet das für die „idealistischen Gedankensysteme“ in jenen Gedankengebäuden, die in der zweiten Hälfte des achtzehnten und der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts in der Welt des Vorstellbaren errichtet wurden, auf die die Europäischen so stolz sind …: auf die sie immer verweisen, wollen sie andren vortäuschen, sie seien die Nachkommen der Geschwister „Ethik & Moral“ …:

Gedankengebäude, deren Fluchten unverbunden und deren Fenster wie Spiegel sind …: Gedankengebäude, deren …: in ihnen wesende …: „idealistische Gedankensysteme“ überhaupt erst …: _ihren_ …: alten Exzeptionalismus upzudaten möglich machten …: was ihnen aber bis heute un_bewußt geblieben …: und so laufen sie …: merk_freifort_gesetzt als realsatirisierte moralische Zeigefinger hin und wider …: _denn_ …:

Das Realsatiristisch-geworden-sein der Masse der Intellektuellen der Westlichen ist systemisch bedingt …: _übrigens_ …:

Wieso ich die Begriffsgarnitur „realsatiristisch — (_geschlechtsunspezifischer_) Realsatirist — Realsatirismus“ geschaffen habe, was diese Begriffe bedeuten und wieso der Realsatirismus als kollektiv unbewußt bleibende „emotionale Basis“ einer lobbykratischen Gesellschaft anzusehen ist, findet sich in den mit: „Was vor_bemerkend zu bemerken ist“ einleitenden Passagen von: «Begegnungen mit Realsatiristen» erläutert.

 

… 9. April 2022 :

Der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Herr Borrell, läßt auf seinem X-Account eine seltsame Bemerkung verlauten, deren Kern am 10. April 2022 von einer der Propaganda-Sites der Westlichen: „We are Ukraine“ sofort auf_gegriffen wurde :

ZITAT_[…] The war will be won on the battlefield_ZITATENDE.

…: wenn man bedenkt …:

Herr Borrell sagte dies, nachdem im März 2022 die Westlichen die von Herrn Selenskij selbst gewünschte Verhandlungsaufnahme mit der russischen Seite …: ein für beide Seiten tragbares Abkommen auszuhandeln, und die dann in Gomel und Istanbul geführten Verhandlungen auch erfolgreich verlaufen waren …: _denn_ …: Die von der ukrainischen Seite vorgebrachten Vorschläge, wurden von der russischen Seite als gute Verhandlungsgrundlage angesehen …: _und_ …: nachdem eine für beide Seiten akzeptable Vereinbarung gefunden worden war, so daß am 29. März 2022 tatsächlich diese Vereinbarung von beiden Seiten hätte ratifiziert werden können …: dies die Westlichen also sabotiert hatten …: _und_ …: nachdem am 4. April 2022 der ukrainische Politiker Ilya Kiva …: der dann am 6. Dezember 2023 vom ukrainischen SBU ermordet wurde …: auf seinem telegram-Kanal veröffentlicht hatte, daß das Massaker von Butscha …: von dem die westlichen Medien erstmals am 3. April 2022 berichteten …: vom britischen MI6 geplant und vom ukrainischen SBU durchgeführt worden sei …: und übrigens …: Die Westlichen strengten danach eine Untersuchung an, an der Experten aus verschiedenen westlichen Staaten beteiligt waren, so von der französischen Gendarmerie Nationale …: _nur_ …: russische Experten, die wollten die Westlichen nicht dabei haben …: _da_ …: man selbst_wahrnehmungsmäßig unparteiisch, nicht rassistisch und auf keinen Fall faschistoid ist …: und diese Untersuchung wurde im Oktober 2025 abgeschlossen …: _aber_ …: bis heute wurde dazu kein offizieller Bericht veröffentlicht …: _also_ …: vor diesem Hintergrund …: Nur der Kern von Herrn Josep Borrells Bemerkung …: ZITAT_[…] The war will be won on the battlefield_ZITATENDE wird aufgegriffen, verbreitet und wirkt wie eine Parole …: und wenn man weiter bedenkt …:

Anläßlich der Münchner Unsicherheitskonferenz am 21. Februar 2024 wiederholt jener Herr Borrell, jene seine Bemerkung leicht modifiziert : ZITAT_[…] in three months, things will be decided on the battlefield. […]_ZITATENDE.

…: dann ist bereits vor diesem hier skizzierten Hintergrund zu sagen …:

Die hier aufgeführten Punkte belegen schon genügend, daß die Westlichen zu 100 Prozent für die eskalative Entwicklung in der Ukraine verantwortlich sind …: _aber_ …: Diese Punkte gehören zu einer langen Kette von Ereignissen, die nach dem Ende des Kalten Krieges einsetzten …: das bedeutet …: Es lassen sich weit mehr Punkte aufführen, die diese Behauptung stützen …: und so ist zu unterstreichen…:

Die Westlichen tragen die volle Verantwortung für ihr unverantwortliches Tun und sind zu 100 Prozent für diese Konfliktentwicklung verantwortlich …: Eine Entwicklung, die bereits nach dem Ende des Kalten Krieges eingesetzt hatte …: _nämlich_ …: Anfang der 1990er Jahre …: _übrigens_ …:

In einer Demokratie hätte das für alle Beteiligten Konsequenzen …: nicht allein deshalb, weil die Funktionselite in Politik, spin_doktorischer Wissenschaft, in den Medien_Konzernen und im Kultur_Betrieb solch eine Entwicklung überhaupt erst möglich gemacht hatten …: das auf jeden Fall …: _aber_ …: eben auch deshalb, weil sie nicht lernfähig sind …: _trotzdem_ …: meinend, andre weiterhin belehren zu müssen …: was …: _sozusagen_ …: Ausdruck sogar eines exklusiven Realsatirismus‘ ist …:

Und da genügte es bereits, bedächte man die Sprüche, die von deutschen funktionselitären Figuren bezüglich des 85. Jahrestags des Überfalls des nazistischen Deutschlands auf die Sowjetunion ab_gesondert wurden …: und so ist …: wieder einmal …: anzunehmen …:

Die preußisierten Deutschen werden sich jetzt …: wieder einmal …: fragen …: „Wer sind wir?“ …: wie es eben für Projektionisten üblich ist …: _da_ …: Projektionisten ein grundlegendes Identitätsproblem haben …:

Das Ausmaß der Projektion

Das Ausmaß der Projektion gibt nicht nur darüber Auskunft, wie emotional versaut man selbst ist, sondern auch über den Illusionsgrad eigener emotionaler Sauberkeit, der genau dem tatsächlichen Grad emotionaler Verkommenheit entspricht. Es dürfte einleuchten, daß, zur Vermeidung ihres Gewahrwerdens, das stetige Projizieren notwendig ist, da ansonsten ein _Projektionist_ nicht funktionsfähig bliebe. Einerseits ist das einem Projektionisten glücklicherweise nicht bewußt, andererseits ist es ihm genau aus diesem Grund nicht möglich zu sich selbst zu kommen, denn wesentliche Elemente seiner selbst hat er ja weg_projiziert, so daß es nicht ratsam wäre, ließe man ihn allein …: wollte er sich _tatsächlich_ die Frage stellen …: „Wer bin ich?“. Demnach liegt es auf der Hand, daß das projektionistische Phänomen nicht kleiner, sondern gefährlich größer würde, stellten Projektionisten die Sinnfrage kollektiv …: „Wer sind wir?“. [3]

Mit anderen Worten, bevor die Satelliten der Machtelite die falsche Politik änderten, nehmen diese eher die Bürger nicht nur mit in Haftung, sondern unternehmen auch den Versuch, sie „widerstandsfähig“ [_„resilient“_] gegen deren Auswirkungen zu machen. Beziehungsweise : Man stumpft sie menschlich ab und erzeugt eine kollektive Paranoia — zur Erzeugung eines Gefühls der Zusammengehörigkeit : Die „andren“ und „wir“.

Wer aber sind die andren?

Nun, in erster Linie jene, die diese Art von „Gemeinschaftsgefühl“ für eine psychosoziale Krankheit halten, denn die _anderen_ andren sind ja sowieso diejenigen andren, die man zur Abgrenzung benötigt — zur Projizierung _eigener_ Unzulänglichkeit.“[4]

und in der Tat …: Die Westlichen wollen nicht nur Krieg …: sie brauchen dringend Krieg …: wegen der dramatisch sinkenden Profitrate …: und in der Tat …: Ein Krieg wird auf dem Schlachtfeld ausgetragen …: _aber_ …:

Solche Felder wird es nur dann im buchstäblichen Sinne geben, greifen die Westlichen die Russische Föderation an …: _denn_ …:

Den Russen steht überhaupt nicht der Sinn nach Eroberung von in Gärung befindlichen gesellschaftspolitischen Systemen …: das bedeutet …:

Der Ruin wird über die Westlichen dadurch kommen, daß alle ihre essentiellen Strukturen …: Strukturen, die fürs Aufrechterhalten der entwickelten Staaten der Westlichen unerläßlich sind …: mittels Waffensystemen zerstört werden, für die sie keine tauglichen Abwehrsysteme haben …: ob Gasspeicher, militärische, industrielle, administrative Komplexe und so weiter …: mal sehn …:

Ob diejenigen, die das alles verbrochen haben, auch mit aus den Ruinen kriechen werden …: _oder_ …: ob dann irgendwo längst in Sicherheit.

© Joachim Endemann / 24. Juni 2026

[1] ZITAT_[…] Das Nicht-NATO-Mitglied Ukraine mit jetzt 41 Millionen Einwohnern hat mit seinen 292.000 Soldaten mehr Militärs als die anderen und auch größeren NATO-Mitglieder (USA natürlich ausgenommen), also mehr Soldaten als Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Griechenland, Spanien, Polen, Rumänien … Der Staat mit der allerärmsten Bevölkerungsmehrheit in Europa leistete sich bzw. seinen Herren und Damen in Washington, Brüssel, London, Paris und Berlin zugleich die weitaus höchsten Militärausgaben, vielleicht zur Vorbereitung eines Krieges, oder wofür? […]_ZITATENDE / Quelle: Werner Rügemer: „Unsere europäischen Werte“; der Aufsatz wurde am 21. Juli 2022 auf NachDenkSeiten – Die kritische WebSite veröffentlicht.

[2] Quelle: wie bereits in Fußnote 1 angegeben: „Unsere europäischen Werte“.

[3] « Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters », Band III : «›Ich stimme nicht zu!‹ Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Teilband 1, die Seiten 358+f.

[4] … siehe a.a.O., die Seite 358.

… im Status mentaler Gärung

… in Zeiten, in denen in den Staaten der Westlichen die Wahrnehmung von den un_aussprechlichsten Passagen einer …: _dort_ …: in den Köpfen der Masse der Menschen verankerten Erzählung bestimmt wird, werden geschlechts_un_spezifische Meinungsmoderierer benötigt …: _keine_ …: Journalisten, da diese aufdecken würden, daß solche Erzählung sich nicht an dem orientiert, was menschlich wahrnehmbar ist …: _sondern_ …: an einer projektionistisch wirkenden Ideologie, die auf dem beruht, das in der zweiten Hälfte des achtzehnten und in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts sein erstes Update erfuhr …: Der Exzeptionalismus der Europäischen …: so daß nur noch …: aber nicht an dieser Stelle …: die Frage zu beantworten wäre, was denn dann sein Ursprung gewesen …: und da es _so_ ist …: _nämlich_ …: um es freundlich aus_zudrücken …:

Jenes, welches man Journalismus nennt, wurde mählich in Meinungsmoderation der öffentlichen Meinung verwandelt …: beginnend etwa gegen Ende des 18. Jahrhunderts, als also jenes, das man die Kinderschuhe des modernen Journalismus‘ nennen könnte[1] …: und dabei spielte jenes, das gern mit „Goethezeit“ umschrieben wird, eine große und vor allem andre Rolle, als von den europäischen Exzeptionalisten so gern angenommen …: und zwar der_artig mählich geschehend …: daß heutzutage …: wahrheits_widrig …: ein geschlechts_un_spezifischer Meinungsmoderierer der öffentlichen Meinung immer noch als geschlechts_un_spezifischer Journalist bezeichnet wird …: _somit_ …:

Es mag zwar sein, daß sich heutigentags der Journalismus als „Vierte Gewalt“ im Staate versteht …: „Realsatirismus“ ist ja keine bloße Phrase …: und so die Masse seiner geschlechts_un_spezifischen Vertreter von sich …: …: wahrheits_widrig …: …: behauptet, sie würde die Macht kontrollieren, Kritik an ihrer Ausübung üben und un_abhängig von Regierung oder sich längst verkloßt habender …: spekulativ längst vernetzter …: Wirtschaft agieren …: woran man erkennen kann …:

Auf den durch die Welt des Vorstellbaren verlaufenden Gedankenbahnen ist solches Behaupten ohne weitres möglich …: _hingegen_ …: und schroff gesagt …:

Der moderne Journalismus ist eine selektierende, prüfende und bewertende Dienstleistung …: _zur_ …: Moderierung der öffentlichen Meinung …: _natürlich_ …: Es gibt immer rühmliche Ausnahmen, die wollen, daß der interessierte Mensch sich eine …: _eigne!_ …: Meinung bilden kann:

„Über den Mißbrauch der Freiheit des Meinens“:

um diese Ausnahmen geht es an dieser Stelle aber nicht …: _da_ …: so oder so …: Feigenblätter seiend …: und da es zudem so ist …:

Die Westlichen haben sich mit einer Blase um_mantelt, in der alles …: selbst das quasi erst im Stadium des Keimens befindliche …: freie Denken …: das scheuklappenfrei Wahrgenommene …: alles sachlagenorientiert Betrachtende und Schlußfolgernde …: weg_sanktioniert ist …: _so_ …: wohl das Meinen ver_stromlinien wollend …: da das also …: scheuklappenbefreit betrachtet …: fest_zustellen ist …: _ist?_ …: was zu schluß_folgern …: _nun_ …:

Da all das, was in jener Blase von den gesellschaftspolitisch Verantwortlichen in Politik und spin_doktorischer Wissenschaft …: _sozusagen_ …: blasen_konform geäußert wird …: _dort_ …: von den schreibenden und redenden Mitarbeitern der privaten und staatlichen Medien_Konzerne …: _sowie_ …: von den Kultur_Betrieblern öffentlichkeitswirksam verbreitet wird …: _dagegen_ …: scheuklappen_befreit Gesprochenes …: sozusagen …: nicht Blasenkonformes …: _nicht_ …: öffentlichkeitswirksam verbreitet wird …: es sei denn …: allein der Verunglimpfung oder Lächerlichmachung der …: den in Rede stehenden Sachverhalt scheuklappenbefreit wahrgenommen, ihn sachorientiert betrachtet und entsprechend geschlußfolgert habenden …: auf diese Weise …: in der Lage seienden, gegen Blasenkonformes scheuklappenbefreit argumentierenden …: Person dienend …: demnach …:

In dieser Blase muß ein Status herrschen, den man des_halb als „mentale Gärung“ benennen kann, da sich dort zur Etablierung solchen Status ein Prozeß ereignen muß …: ereignet haben muß und sich fortgesetzt ereignend …: der sich allein unter Ent_zug des freien Denkens voll_ziehen kann …: so daß …: sich in der Gesellschaft eine doppelgesichtige Angst ausbildet …: Die Machtelitären haben Angst vor dem freien Wort …: die frei Denkenden Angst, ihrem Denken sprachlichen Ausdruck zu geben …: da sich aber das Denken im sprachlichen Prozeß voll_zieht, werden so das Denken und das Sprechen korrumpiert …: _und_ …: schließlich durch Reflexdenken …: blasenkonformes …: _also_ …: realitäts_ab_gewandt ge_dacht Gesprochenes er_setzt …: sind also …:

Die Herrschaftsverhältnisse der Westlichen wieder einmal akut bedroht …: so daß …: wieder einmal Zeiten herrschen, in denen die kollektive Wahrnehmung …: man nennt die auch „öffentliche Meinung“ …: von gewissen Passagen einer einst kollektiv verankerten Erzählung bestimmt wird, die sich überhaupt nicht mehr am Faktischen orientieren …: das heißt …: weniger noch als in solchen Zeiten, in denen diese Verhältnisse nicht akut bedroht sind, und dann …: des!_halb …: andre Passagen jener einst kollektiv verankerten Erzählung von den …: _zuständigen_ …: märchenschaftlichen geschlechts_un_spezifischen Erzählern öffentlichkeitswirksam repetiert werden …: so daß …: genau deshalb dann nicht von Krieg die Rede ist, weil man ja …: das weiß die Masse der bürgerlichen Intellektuellen genau …: selbst_gerecht für Frieden ist …: _und_ …: des_halb auch die Masse der Insassen in den westlichen Staaten genauso selbst_gerecht für Frieden ist …: _so_ …: nur bei ihnen selbst kein Krieg herrsche …: bei andren zwangs_läufig …: _da_ …: nun einmal von den geschlechts_un_spezifischen Denjenigen verursacht, die von jener intellektuellen Masse beraten werden …: _also_ …:

Anstatt sich beim eignen Überlegen und dem daraus resultierenden Handeln, primär am Faktischen …: am menschlich Wahrnehmbaren …: zu orientieren, sind sie stets nur mit …: aus der Welt des Vorstellbaren, aus einst von hervorragenden Vorstellungsschöpfern konstruierten Gedankengebäuden kommenden Ab_gasungen be_schäftigt …: da von jeher in Richtung der Wahrnehmungsblase der Westlichen ziehende seiend …: _demnach_ …:

Den Westlichen lediglich ein gewisses Maß an verbalem Schwanken möglich ist …: als Ausdruck ihres Denkens …: das eine Mal _völlig_ realitäts_ab_gewandte Passagen …: die un_aussprechlichsten Passagen …: ihrer Erzählung zu betonen …: wie heutzutage …: das andre Mal …: _etwas_ …: weniger realitäts_ab_gewandte …: wie einst im Kalten Krieg …: _aber_ …: niemals realitäts_be_zogene betonen könnend …: _da_ …: fehlend …: solches Fehlen wohl wegen der kollektiven Erzählungsverankerung in den Massen der Intellektuellen und der Insassen auch gar nicht in den Sinn kommen könnend …: _oder?_ …: _also_ …:

Sind die Herrschaftsverhältnisse der Westlichen wieder einmal akut bedroht, müssen in jenen Organen, die man „Medien“ nennt, die geschlechtsunspezifischen Meinungsmoderierer einen kollektiv resilienz_förderlichen Ton anschlagen …: es versteht sich von selbst …:

Das!_ könnten Journalisten niemals …: _da_ …: Diese würden aufdecken, daß solche Erzählungen …: man nennt die auch „Narrative“ …: sich niemals an dem orientieren, was menschlich …: zumindest potentiell …: wahrnehmbar _wäre_ …: da ge_spinstig …: _da_ …: und wie eingangs bereits dar_gelegt …:

Die Denk-„Basis“ ihrer geschlechts_un_spezifischen …: von jeher machtelitär orientierten …: Schöpfer …: die man auch „bürgerliche Intellektuelle“ nennt …: ist eine projektionistisch wirkende Ideologie, die auf dem „beruht“, das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sein erstes Update erfuhr …: _nämlich_ …: Der Exzeptionalismus der „Europäischen“ …: _übrigens_ …:

„Europäische“ deshalb, da es Europäer nur in dem Sinne gibt wie es Asiaten gibt …: _zwar_ …: ist es deshalb seltsam …: _aber_ …: für einen europäischen Exzeptionalisten überhaupt nicht seltsam …: daß „Asiaten“ ab_wertend gemeint ist …: _hingegen_ …: „Europäer“ exzeptionalistisch aufgeladen …: der aktuelle Tarnname für das märchenschaftlich aufgeladene Wort „Arier“ ist …: _demnach_ …: Die Abgasung der Phrase : „ Wir!_ Europäer“ ist eine weitere …: _noch_ …: stiekum gewollte Ent_fleuchung aus einem jener einst in der Welt des Vorstellbaren seltsam konstruierten Gedankengebäude …: _und_ …: Da das zumindest bereits sehr lange so ist …:

nie gab es den idealen Journalisten, den idealen Intellektuellen …:
zumindest seitdem „die Zeiten“ machtelitär bestimmte sind …:

hat man den Journalismus …: da tot …: Meinungsmoderation zur Manipulation der öffentliche Meinung zu nennen …: _warum?_ …:

Daß!_ man endlich aufhöre, sich mit Illusionswattebäuschen zu um_manteln …: _denn_ …: Projektionisten sind nicht das, was sie durch das stetige Projizieren ihrer eignen emotionalen Versautheit auf andre zu sein meinen …: _somit_ …: Das kollektive Wahrnehmen der Westlichen spiegelt nicht das …: _potentiell_ …: menschlich Wahrnehmbare wider …: und da es _so_ ist …: Daß die Westlichen sich mit einer Blase um_mantelt haben, in der alles …: selbst das quasi erst im Stadium des Keimens befindliche …: freie Denken …: das scheuklappenfrei Wahrgenommene …: alles sachlagenorientiert Betrachtende und Schlußfolgernde …: weg_sanktioniert ist …: _ist_ …: mir allein noch wiederholt zu schluß_folgern möglich …:

In dieser Blase muß ein Status vorherrschen, den man deshalb als „mentale Gärung“ benennen kann, da sich dort zur Etablierung solchen Status ein Prozeß ereignen muß, der sich allein unter Ent_zug des freien Denkens vollziehen kann …: _und_ …: orwellianisch unterhalten werden muß.

© Joachim Endemann / 23. Juni 2026

[1]grob gesagt …:

Die Wurzeln des modernen Journalismus wurden im Herbst des Jahres 1605 in Straßburg gelegt, als der unabhängige Buchbinder und Verleger Johann Carolus die zündende Idee hatte, ein wöchentliches Nachrichtenblatt: Relation aller Fürnemmen und gedenckwürdigen Historien zu publizieren …: _damals_ …: als die damalige Funktionselite der damaligen Machtelite damit noch nicht in ihrem Sinne zu hantieren wußte …: was die dann aber spätestens Mitte des 18. Jahrhunderts wußte …:

Es ist ja nicht grund_los, daß man die Geburtsstunde der Verschwörungsthese in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ver_orten kann …: zu dieser Zeit als machtelitär …: _nützlich_ …: kreiertes Phänomen auftretend, wurde es erstmals etwa ein Jahrhundert später von dem US-amerikanischen Gelehrten Charles Astor Bristed mit einem Begriff versehen, der seitdem etabliert, aber dennoch falsch ist: „conspiracy theory“ (_„Verschwörungstheorie“_) …: _denn_ …:

Es gibt keine Theoretisierung der Verschwörung …: Eine Theorie muß falsifizierbar sein, auf systematischen Daten basieren und logischen Überprüfungen standhalten …: geheime Absprachen können zwar in einer Erzählung …: „Verschwörungserzählung“, „Verschwörungsmythos“, „Verschwörungsideologie“, „Verschwörungstheorie“ …: als unfehlbar und nicht widerlegbar dargestellt werden …: _aber_ …: sie lassen sich nicht objektivieren …: man muß sie glauben _wollen_ …: _aber_ …: da man gewiß sagen kann …:

Seit es Machteliten gibt …: und diese bildeten sich nach dem Auftritt der Historischen aus …: gibt es auch Verschwörungen …: diese ereignen sich jedoch anders als das, was von machtelitären Kreisen als „Verschwörungserzählung“, „Verschwörungsmythos“, „Verschwörungsideologie“ oder eben als „Verschwörungstheorie“ gestreut wird …: zur Bedeckung machtelitärer Machenschaften (_bspw. Verschwörungen_) …: _demnach_ …: Solche Benennungen sind machtelitär zwar höchst nützlich …: _aber_ …:

Da das machtelitäre Problem kein neues ist …: _also_ …: es tatsächlich machtelitäre Machenschaften gibt …: und so auch Verschwörungen …: halte ich den Begriff „Verschwörungsthese“ für richtig …: Eine Verschwörung läßt sich als These behaupten, die dann zu beweisen wäre. [→]

… elementarer Charakterzug europäischer Exzeptionalisten

es läßt sich nicht leugnen …: Es hat etwas Bequemes, andre fürs eigne Fehlverhalten verantwortlich zu machen …: dafür läßt sich aktuell ein Beispiel anführen, das ein so exemplarisches wie folgenreich seiendes ist …: Es wird von deutschen …: in Politik, spin_doktorischer Wissenschaft, Medien_Konzernen und im Kultur_Betrieb …: gesellschaftspolitisch Positionierten praktiziert …: das läßt sich an ihrem Verhalten bequem ab_lesen …:

An_statt diese sich an die eigne Nase faßten …: _beispielsweise_ …: in Reaktion auf ihr Scheitern, einen Sitz im Nichtständigen UN-Sicherheitsrat zu bekommen …: erklärten die …: wie stets! …: ein überall in ihrer Propagandawelt prangendes Etikett als dafür verantwortlich seiend : «Rußland war’s!» …: damit zeigen diese aber eines …:

Sie besetzen die entscheidenden Positionen des Staates …: _sozusagen_ …: real_karikatural …: aber?_ …: Könnten sie ihre …: von ihnen für Machtspielereien …: mißbrauchte Glaubwürdigkeit und ihr …: von ihnen für Machtspielereien …: ebenso mißbrauchtes Vertrauen zurückgewinnen, korrigierten sie ihre ideologischen „Moralstandards“ …: _jetzt_ …: grund_legend …: nein …:

Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind kostbares Gut …: wer es aufs Spiel setzen zu können glaubt …: und so …: es ver_spielt …: geht unter …: _allerdings_ …: die Bevölkerung in Masse mit …: _zwar_ …:

Es soll in den Reihen dieser Real_karikaturisten …: die ich mir erlaube „Realsatiristen“ zu nennen, da kollektiv typisch Karikaturales …: _real_ …: zeigend …: welche geben, die …: _jetzt!_ …: die doppelbödige Moral der politisch verantwortlich Positionierten aus …: _ihrer_ …: real_karikaturalen Verwandtschaft …: die ich mir erlaube „realsatiristische Verwandtschaft“ zu nennen, da ja kollektiv typisch Real_karikaturales zeigend[_*_] …: für jenes Scheitern verantwortlich machen …: _aber_ …: bis vor diesem Scheitern …: hatten diese jenes Doppelbödige selbst der_artig verinnerlicht, daß die in ihren …: medial nicht grund_los öffentlich abgehaltenen …: Treffs …: aus Gewohnheit Talk-Shows heißend …: neben den andren dort als moralische Zeigefinger Einsitzenden …: dies_bezüglich …: gar nicht auffielen …: was paßt …: _da_ …: Für europäische Exzeptionalisten ist das moralisch Doppelbödige elementarer Charakterzug.

© Joachim Endemann / 5. Juni 2026

[_*_] Siehe das dazu in den einleitenden Passagen von: «Begegnungen mit Realsatiristen» Erläuterte …: wieso es nämlich nicht zureichend ist, das heutige gesellschaftspolitische Geschehen als „realsatirisch“ zu bezeichnen …: und zwar nicht allein deshalb, da Realsatire alles andre als „gelebte Satire“ ist …: und zwar …: nicht allein deshalb, daß Realsatire sich von Satire unter andrem dadurch unterscheidet, daß sie tödlich sein kann …: _sondern_ …: Es handelt sich um ein Phänomen, das in bestimmter gesellschaftspolitischer Entwicklungsphase eines Staates kollektiv auftritt …: _somit_ …: sich kollektiv tödlich auswirken könnend.

… was?_ wollte ich heute mit der Masse der Intellektuellen noch zu bereden haben

… das Meinen der Westlichen erscheint in der von ihren medialen Intellektuellen geschaffenen Wahrnehmungsblase nicht als ein wirres …: fortgesetzt aktuell bei ihrem den Ukrainekrieg und das genozidale Tun des zionistischen Regimes …: die eigne Verantwortung …: so ver_schleiernden wie …: fakten_be_leglos schuldzuweisenden …: Behaupten …: mal wieder …: exemplarisch werdend …: _da_ …: Augen und Ohren der Insassen ihrer Staaten von ihr …: sorg_fältig …: hermetisch umschlossen sind …: _so daß_ …: erst Gefahr eines kollektiven Wahrnehmungsschocks drohte, hielte man allein sein Ohr …: _so_ un_bedacht _wie_ un_vermittelt …: in jenen …: _wahrnehmungsblasig_ …: ab_seitigen Wind, der kontextuelle Nachricht so üblich mit sich trägt wie er …: _dann_ …: nicht allein über jenen Krieg und jenes genozidale Tun …: sinnhaltig zu sprechen animierte …: be?_deutete das …:

Daß jene Blase kollektiv wahrnehmungsschädigend wirkte …: _oder?_ …: jener Wind …: _nun_ …: mir ist klar …:

Die Westlichen …: sowie jene, deren Wahrnehmungsorgane von jener Blase umschlossen sind …: was ihre exzeptionalistische Selbstwahrnehmungsweise erst bedingt …: antworteten auf solches …: in jener Blase unzulässiges …: des!_halb …: zu sanktionierendes …: Fragen fundamental anders als ich …: _denn_ …:

Hatte?_ ich nicht längst darauf aufmerksam gemacht, das ich von der heutigen Masse der Intellektuellen …: und ich spreche vorzüglich von der preußisiert deutschen, bin ich doch Deutscher …: ebensowenig halte, wie von jener …: preußisiert deutschen …: die in den letzten Jahren vor dem ersten Teil des großen Krieges des 20. Jahrhunderts meinungsmachende Stimme hatte …:

[…] festzustellen ist jedenfalls, daß im entscheidenden Moment des Aufgangs der direkten Zeit vor dem ersten Teil des großen Krieges des zwanzigsten Jahrhunderts, die _Masse_ der Intellektuellen nicht befähigt war, eine katastrophische gesellschaftliche Entwicklung, wie sie der Krieg nun einmal darstellt, abwenden zu wollen. Mehr noch, viele von ihnen sahen darin erst die Möglichkeit, daß eine „leuchtende Zukunft“ erwachsen könne — aus der Ver_Wüstung gesellschaftlichen Lebens …

Und ich bin davon überzeugt, daß diese Unfähigkeit bei der Masse der heutigen Intellektuellen weiterhin vorhanden sein muß, denn ganz besonders sind es Intellektuelle, die den Einflüssen gesellschaftlicher Unterströmungen …: _erliegen_ …: auf denen sie dann die Manifeste ihrer „Bewegungen“ verkünden. […][1]

…: _also_ …:

Was?!_ wollte ich heute mit jener Masse noch zu bereden haben …: wollte ich es …: zu jener Zeit schon längst nicht mehr.

© Joachim Endemann / 3. Mai 2026

[1] … das Zitat findet sich auf der Seite LV des Vorworts von: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band I: «Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie», Teilbände 1-3 — Edition !_scheuklappenfrei_! — Mülheim an der Ruhr, 2016/2018; meinen Abscheu vor der Masse der Intellektuellen …: der sich bis auf den heutigen Tag weiter verfeinert hat …: drücke ich in diesem Vorwort insbesondere ab der Seite XLVIII aus.

… sollte?_ es etwa zu denken geben …

sollte?_ es etwa zu denken geben, daß immer aus gewisser Gegend der Welt des Vorstellbaren seltsame Ideologen in die Welt des menschlich Wahrnehmbaren ein_flossen …: _und_ …: wohl bis auf weitres …: ein_fließen werden

… abgesehen davon, daß der Zionismus seine Wurzeln im fundamentalistischen Christentum findet …: einst von solchen Figuren ausformuliert, die meinten, als heilig geltende Schriften könne man buchstäblich ausgelegen …:

Der biologisch „begründete“ Judenhaß heißt seit dem Jahre 1879 Antisemitismus …: _einerseits_ …:

Dieser Judenhaß erlaubte den alten religiös „begründeten“ Judenhaß (_„Antijudaismus“_) sehr effizient upzudaten …: _denn_ …: mit dem „biologisierten Judenhaß“ (_„Antisemitismus“_) konnte die Masse der europäischen Antisemiten „argumentieren“, daß Juden kein Teil der sich im 19. Jahrhundert ausgebildet habenden „europäischen Nationalstaaten“ sein könnten …: „beruhen“ diese doch auf dem in der Welt des Vorstellbaren …: _dort_ …: geschaffenen „europäischen Ideen-Komplexes“ …: _wo_ …: der europäische Exzeptionalismus west …: _zumal_ …: aus machtelitärer Blickrichtung betrachtet …:

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde es dringlich, jenen europäischen Ideen-Komplex in der Welt des Vorstellbaren an_zupflanzen, da zu jener Zeit das Paulinische Christentum seine gesellschaftspolitische Bindungskraft mehr und mehr einbüßte …: _und_ …: Anfang des 19. Jahrhunderts begann dieser Komplex zu „sprießen“ …: _da_ …: von „ideologischen Gärtnern“ gehegt und regelmäßig begossen, die ihre Werkzeuge und Mittel der Düngung aus jener Ideen-Kammer entnahmen, die von ihnen Anfang des 19. Jahrhunderts eingerichtet worden war …: deren Eingang seitdem mit der Aufschrift : „deutsche Ideologie“ versehn ist …: _andrerseits_ …:

Daraus resultierte der spätere politische Zionismus …: das heißt …:

Sowohl die Ideologien des religiösen und des biologischen Judenhasses als auch die des politischen Zionismus‘ sind ideologische Aus_flüsse des europäischen Exzeptionalismus‘ …: _also_ …: genauso wie die Ideologien des Faschismus‘ bzw. Nazismus‘ …: das bedeutet unter andrem …:

Solange man den …: die „vorstellungsmäßige Basis“ für die genannten Ideologien abgebenden …: europäischen Exzeptionalismus nicht thematisieren will …: und?_ …: wer von der Masse der bürgerlichen Intellektuellen wollte das schon, da solches Thematisieren höchst konsequenzenreich seiend …: ändert sich grundlegend nichts …: _führt_ …: das zionistische Projekt sich aktuell selbst der_artig ad absurdum, wie die exzeptionalistisch-ideologische Nationalstaatsvorstellung der Europäischen durch den Nazismus ad absurdum geführt wurde …: _immerhin_ …:

Thematisierte man den europäischen Exzeptionalismus …: _übrigens_ …: der US-amerikanische ist lediglich ein Update des europäischen …: _also_ …: thematisierte man den europäischen Exzeptionalismus, so wäre es nicht mehr über_raschend festzustellen …:

Die führenden Nazis waren zwar …: _selbstredend_ …: glühende Antisemiten, aber keine Anti_zionisten …: und ebenso erschiene es überhaupt nicht mehr paradox, sagte man …: Zionisten können …: ohne weitres …: Antisemiten sein …: _denn_ …:

Das zionistische Projekt ist als ultimativer Ausdruck des Nationalismus‘ der Europäischen zu verstehen …: _denn_ …: dieser …: und dessen Faschisierung …: findet in jenem sein Zuhause, welches man „bürgerlichen Nationalstaat“ nennt …: _da_ …: dieser nach dem Muster des im 19. Jahrhundert in die Welt des Vorstellbaren gepflanzten „europäischen Ideen-Komplexes“ geschaffen wurde …: und dieses Muster wird ebenso verwendet, um eine neue …: weiterhin machtelitär orientierte …: „EU-Identität“ zu schaffen …: das heißt auch …:

Der Begriff „Europäer“ …: der einzig geographischen Sinn hat …: dient heute als Tarnname für den einst von jenen Märchenschaftlern aufgegriffenen …: und märchenschaftlich aufgeladenen …: Namen „Arier“, die an der Schaffung der „deutschen Ideologie“ beteiligt waren …: daher!_ …: das Schweigen der „Europäischen“ …: _geht’s_ …: ums Thematisieren des sich längst faschisiert habenden zionistischen Staates.

… _übrigens_ …: Wo?_ mögen die Wurzeln des europäischen Exzeptionalismus‘ nicht nur zu suchen, sondern tatsächlich auch zu finden sein.

© Joachim Endemann / Passage eines vermutlich noch in diesem Jahr erscheinenden Schriftchens

(_da passend, wurde dieser Auszug am 3. Juni 2026 als Kommentar hier und hier gepostet_)

«Beschädigung ›unserer‹ Informationsräume»

… unter andrem wird von einer

«Be_schädigung ›unserer‹ Informationsräume»

hier

gesprochen.

…: richtig aber muß es heißen …:

Infragestellung von nicht im Einklang mit der Realität stehenden Narrativen …: _nämlich_ …: propagandistischen Narrativen …: die dazu dienen, die Masse der Bevölkerung mental kriegs_geneigt zu machen …: _denn_ …: Es wird schließlich höchste Zeit, da sich diejenigen längst im Krieg mit der Russischen Föderation befinden …: das heißt mit einem Rußland, das allein in „informationellen Räumen“ der Welt des Vorstellbaren als Vorgestelltes west …: die damit beschäftigt sind, solche …: _jetzt_ …: hermetisch zu verschließenden …: Räume …: mit dazu passenden …: nicht objektivierbaren …: Behauptungen zu füllen …: im übrigen …:

Einen Rechtsstaat zeichnet nicht aus, daß die Exekutive mal eben meint, etwas _politisch_ beschließen zu müssen …: _ohne!_ …: vorher abgeklärt zu haben, ob das denn überhaupt in den bestehenden Rechtsrahmen paßte …: _hingegen_ …: So etwas zeichnet ein staatliches Gebilde aus, das sich politisch un_merklich in einer Richtung bewegt, die mit dem, was man behauptet zu sein …: ein demokratischer Rechtsstaat …: nur noch etikettenmäßig zu tun hat …: und davon abgesehen …:

Der in jenem oben verlinkten YouTube-Video im thematischen Zentrum stehende deutsche Staatsbürger Hüseyin Doğru vertritt eine …: absolut legitime …: pro_palästinensische Sichtweise[_*_] …: Wer das als „destabilisierende Aktivitäten Rußlands“ in „‘unseren‘ Informationsräumen“ bezeichnet …: und das tut man auf der EU-Ebene …: widerspricht nicht nur rechtsstaatlichen Grundregeln …: _also_ …: nicht einfach mal eben so zu meinen, wir wollen politisch mal etwas ausprobieren …: _sondern!_ …: sich vor!_her zu überlegen, ob das, was man politisch umsetzen will, vor einem zuständigen Gericht überhaupt als rechtens angesehen werden könnte …: da aber …:

Der EU-Ministerrat …: in diesem Fall die Außenminister der EU-Mitgliedstaaten …: solche politische Sanktionierung gegen Bürger …: ein_stimmig …: beschlossen hat, die in jenen Staaten leben, deren Außenminister die im EU-Ministerrat versammelten Minister sind …: und damit …: dieses rechtlich nicht gestützte EU-Sanktionsregime auf der nationalstaatlichen Ebene nicht allein gutheißend …: _bedeutend_ …: dieses Regime den Bürgern dort aufs Auge zu drücken …: daß sich in diesen Untertanencharakter re_etabliere …: _sondern_ …: Das bedeutet nicht „bloß“, daß man stiekum etwas in seinen „Informationsräumen“ vermengt sehen will …: propalästinensische Sichtweise / vermeintliche Verwendung von Informationen aus „russischen Informationsräumen“ zur „Schädigung“ …: _gar?_ …: zur „Informationsinfizierung“ der „eignen ‚Informationsräume‘“ …: _sondern!_ …: Daß das Ausdruck dafür ist, daß sich …: _beispielsweise_ …: die deutsche Funktionselite in Politik, spin_doktorischer Wissenschaft, Medien_Konzernen und im Kultur_Betrieb mental bereits im Krieg mit der Russischen Föderation befindet …: und das ist …: objektiv betrachtet …: real sowieso längst der Fall …: und deshalb muß die Masse der Bevölkerung jetzt dringlich propagandistisch so bearbeitet werden, daß die dabei „mitgeht“ …: _aber_ …: objektiviert, das heißt scheuklappenbefreit betrachtet …:

Dieser große Krieg geht dann genauso zu einhundert Prozent auf die Kappe der Westlichen, wie die im Jahre 2014 eingesetzt habende …: _weitere_ …: Eskalation des sowohl von ukro-faschistoiden Gruppen gewollten und von Interessengruppen der Westlichen geförderten Konflikts in der multi_ethnischen Ukraine …: aus ihr einen so mono_ethnisch-russophoben Staat wie dauerhaft gegen die Russische Föderation gerichteten NATO-Rammbock schaffen wollend …: mit der daraus wiederum im Februar des Jahres 2022 resultierenden …: _potenzierten_ …: militärisch offenen Eskalation.

© Joachim Endemann / 21. März 2026

[_*_]

demjenigen, der nicht zu differenzieren vermag …: _entweder_ …: weil er den Sachverhalt nicht kennt …: _oder_ …: weil es …: aus welchen Gründen auch immer …: in seinen „Informationsräumen“ nicht verortbar wäre …: sei gesagt …:

Propalästinensisch zu sein, bedeutet zwar antizionistisch zu sein, aber nicht antisemitisch …: das bedeutet unter andrem …: Bei der von Zionisten verbreiteten Behauptung …: Antizionismus wäre mit Antisemitismus gleichzusetzen …: handelt es sich um ein Konstrukt der politischen Ideologie „Zionismus“ …: die ihre Wurzeln im europäischen fundamentalistischen Christentum und in der europäischen Idee von „Nation“ und „Nationalstaat“ findet …: nicht aber im Judentum …: da eine religiöse Gemeinschaft, keine politische seiend …: so daß man zwar im zionistischen Staat diese Ideologie als Staatsraison ausrufen kann, nicht aber die Existenz des zionistischen Staats zur Staatsraison eines nichtzionistisches Staates erheben kann …: und zwar nicht nur deshalb, da ein nichtzionistischer Staat nur eine nichtzionistische Staatsraison haben kann …: sondern auch deshalb …: Der zionistische Staat lehnt es ab, seine territorialen Grenzen zu definieren …: _immerhin_ …: Es ist überhaupt nicht möglich, einen Staat anzuerkennen, der es ablehnt, seine territorialen Grenzen zu definieren …: _übrigens_ …. Das genau ist der Grund, weshalb Palästinenser es ablehnen, Israel als Staat anzuerkennen …: _denn_ …: das könnte bedeuten, daß sie damit auf eignes Territorium verzichteten, weil Vertreter des zionistisches Staates meinen könnten …: und die meinen das tatsächlich …: sie hätten ein „biblisches Anrecht“ darauf …: ein solches Anrecht gibt es aber im wirklichen Leben nicht. …: im übrigen, und wie jeder weiß …:

Nazis waren antisemitisch. …:

_aber_ …:

Nazis waren nicht antizionistisch.

… zum Zionismus siehe auch hier.

Empfehlenswerte Lektüre:
  • Shlomo Sand, The Invention of the Jewish People, aus dem Hebräischen ins Englische übersetzt von Yael Lotan, Verso, London, 2009;
  • Jits van Straten, The Origin of Ashkenazi Jewry: The Controversy Unraveled, De Gruyter, Berlin/New York, 2011;
  • Yakov Rabkin, Religious Roots of a Political Ideology: Judaism and Christianity at the Cradle of Zionism; 2012;
  • derselbe, Israel in Palestine: Jewish Rejection of Zionism, Aspect Editions, Atlanta, Georgia / USA, 2025;

 

 

 

Wenn ein alternder Jugendlicher der „letzten Generation“ erzählt

… unter andrem meint ein alternder Jugendlicher in diesem YouTube-Video, daß alles Existierende einst Gedanke war …: dies ein Meinen, das nicht weiter auffällig ist, da bürgerliche Intellektuelle solches Meinen gern als wahr gesprochene Aussage „sehn“ …: _nun_ …: tatsächlich aber …: Die Behauptung, daß alles Existierende ursprünglich ein Gedanke gewesen wäre …: _ist_ …: zwar ohne weitres vorstellbar …: _aber_ …: nicht nur nicht belegbar, sondern widerspricht dem, was ist …: _zumindest_ …: was das in der unserem Geschlecht eignen Sphäre Existente anbelangt …: _hingegen_ …: _also_ …: zumindest was die menschliche Sphäre anbelangt …: Alles was sich ein Mensch vorstellen und was dann potentiell existieren kann, ist eine Synthese aus dem, was dieser Mensch in seiner natürlichen Umwelt …: _oder_ …: in seiner gesellschaftlichen Umwelt vorfindet und dem, welches das, was …: in der natürlichen Umwelt oder in der gesellschaftlichen Umwelt …: existent ist, so verändern kann, daß etwas Potentielles …: _potentiell_ …: dauerhaft existieren kann …: das bedeutet …:

Das Denken muß sich an dem orientieren, was bereits existent ist …: man nennt’s auch Realität …: menschlich wahrnehmbare Realität …: tut das jemand nicht …: _also_ …: nicht kontextbezogen zu denken …: entwickelt sich daraus nichts, das …: in der menschlich wahrnehmbaren Realität …: potentiell dauerhaft existent sein könnte …: da dann gedanklicher Murks seiend …: solch murksig Gedachtes mag zwar in die Welt …: der menschlich wahrnehmbaren Realität …: gelangen, kann dort aber nicht dauerhaft existent ver_bleiben …: ohne weitres aber …: sich in der Welt des Vorstellbaren zu Vorgestelltem ver_dichten …: _oder_ …: ohne weitres …: bereits Vorgestelltem an_gedichtet werden …: _oder_ …: ohne weitres auch …: als murksig Gedachtes dort …: in der Welt des Vorstellbaren …: un_verdichtet …: _sozusagen_ …: nackt_gedanklich verbleibend …: _so_ …: zu einem der vielen die Welt des Vorstellbaren durchspukenden …: _sozusagen_ …: Nackt_Gedanken werdend …: stets bereit bereits Nacktgedanken_Spukiges gedanken_murksig an_zureichern …: _also_ …: im eignen Kopf …: oder von mir aus auch …: im eignen Inneren …: _ja_ …: ebenso in andren Köpfen, die …: so wie exemplarischerweise es jener alternde Jugendliche tut …: auf ihren von der Materia abgeschilferten Gedankenbahnen die Welt der Vor_stellungen durch_eilend …: _anstatt_ …: die Welt der menschlich wahrnehmbaren Realität so scheuklappen_be_freit wie neu_gierig zu be_reisen …: _so_ …: es auch für sie …: zumindest potentiell …: zu erkennen möglich würde, wo’s im national- wie international Gesellschaftspolitischen „im Schuhe“ drückte …: _und_ …: aus jenem sich kollektiv bildenden Meinen …: dies also ein Meinen, das ein Meinen über rein Vorgestelltes ist …: ergibt sich eine Vorstellung von der menschlich wahrnehmbaren Realität, die …: um ein sich an den einst zu kurz konzipierten …: _also_ …: murks_gedachten …: Rolltreppen des Berliner Großflughafens orientierendes Bild zu gebrauchen …: ein ein Meter und fünfzig über der menschlich wahrnehmbaren Realität schwebendes Wahrnehmen dieser Realität ist …: aus der sich dann jenes …: _frei_ …: schwebende Meinen ergibt …: sich in „Bewegungen“ à la „letzte Generation“ nieder_schlagend …: _somit_ …:

Einen Philosophen zeichnet nicht aus, daß er sich etwas vorstellen kann …: es genügt nun einmal nicht, daß über jemanden gesagt wird …: so der gern oft vernehmen läßt, daß er sich grade etwas vor_stelle …: dieser Jemand philosophiere gern …: _denn_ …: wie jeder Mensch …: Jeder Märchenschaftler kann sich etwas vorstellen …: _manche_…: vermögen sogar, es zu einer „regelrechten“ Märchenschaft zu ver_dichten …: wie es einst die Indologen der ersten Stunde taten …: so auch den Arier-Mythos erst er_möglichten zu phantasieren[1] …: solches Schaftlern läßt sich ebenso im deutschen Idealismus nachweisen …: _sondern_ …: Einen Philosophen zeichnet aus, daß sich sein Denken …: sein sich etwas zusammen_hanglich Vor_stellen …: nicht bloß an der menschlich wahrnehmbaren Realität orientiert …: _sondern!_ …: sein Denken überhaupt von dieser ausgeht …: _dann!_ …: entwickelt sich sein Vorstellen richtig …: _denn_ …: Sollen?_ Philosophen nicht dazu dienen, daß der Masse der Menschen deutlich …: _erkennbar_ …: werde, wie es sich mit ihnen und mit ihrer natürlichen und gesellschaftlichen Umwelt verhält …: _daß_ …: ein gemeinsames …: ein individuell-kollektives …: Prosperieren ermöglicht werde …: _und?_ …: wie dieses Erkennen in die Realität zu über_setzen wäre …: _allerdings_ …: Dazu …: was jenes betrifft, das einen Philosophen auszeichnet …: sind scheuklappenfreies Betrachten situativer Zusammenhänge und ausreichendes Maß an Lebenserfahrung notwendig …: im übrigen auch Empathie …: Verständnis von den menschlichen Nöten …: den Nöten der andren Menschen …: _warum?_ …: Damit das in die menschlich wahrnehmbare Realität zu überführende Vorgestellte …: _nicht!_ …: in die Hose geht …: _also_ …: im Gegensatz zu dem stehend, wie es sich idealistische …: _beziehungsweise_ …: bürgerliche Philosophen vor_stellen …: _denn_ …: Diese bilden aus ihren Gedanken Vorstellungen über Vorgestelltes und wollen das dann nicht nur in die menschlich wahrnehmbare Realität über_führt sehen …: die säkular_monotheistische Religion „Neoliberalismus“ ist da_für exemplarisches Beispiel …: so daß bis heute …: in der Regel …: jenes nicht erkannt wird, was mit der Etikettierung „Soziale Marktwirtschaft“ tat!_sächlich gemeint gewesen war[2] …: _sondern!_ …: erwarten, daß sich die menschlich wahrnehmbare Realität nach ihren Vorstellungen über Vorgestelltes richte …: worin sich an und für sich Kindisches ausdrückt …: _demnach_ …: und etwas zugespitzt gesagt …: Diese Ideologen sind eher als Religionsphilosophen zu bezeichnen …: _und_ …: das waren auch primär die Philosophen des deutschen Idealisten …: was nicht so überraschend ist, da die Aufgabe, die sie sich (_unausgesprochen_) gestellt hatten, darin bestand, eine neue allgemeinverbindliche Ideologie zu schaffen …: _da_ …: das Paulinische Christentum seine gesellschaftspolitische Bindungskraft verloren hatte …: _jedenfalls_ …: _nichts_ …: von dem in ihren Gedankengebäuden Vorgestellten ist im menschlich realen Leben …: im alltäglichen Leben …: für die Masse der Menschen praktikable …: _zumindest _ …: solange die machtelitären Verhältnisse nicht beseitigt sind …: dem_entsprechend …: die gesellschaftspolitischen Verhältnisse …: wozu selbst_redend das Gesamtwirtschaftliche gehört …: das jener alternde Jugendliche aber für völlig unwichtig hält, da meinend, es wäre kein Ausdruck der konkreten Kultur einer jeden Gesellschaft …: _nun_ …: es ist aber ihre un_bedingte Basis …: _also_ …: solange die machtelitären Verhältnisse nicht beseitigt und die gesellschaftspolitischen Verhältnisse nicht humanistisch umgestaltet sind, ist nichts von dem in bürgerlich ideologischen …: in idealistischen …:Gedankengebäuden Vorgestellten im alltäglichen Leben für die Masse der Menschen praktikable …: und genau das …: das Machtelitäre zu beseitigen, um über!_haupt beim humanistischen Umgestalten der gesellschaftspolitischen Verhältnisse eine Chance zu haben …: ge_denken die bürgerlichen Ideologen überhaupt nicht ins Auge zu fassen …: _da_ …: eine Frage _ihrer!_ Bezahlung und _ihres!_ karrieristischen Fortkommens seiend …: _immerhin_ …: gesellschaftlicher Fortschritt sollte …: wenigstens in der eignen Tasche …: spürbar sein …: _oder?_ …: _jedenfalls_ …: Da_her die Heuchelei der westlichen Intellektuellen kommend …: damals wie heute …: _übrigens_ …:

Zwar ist es _kindliches_ Bestreben, die menschlich wahrnehmbare Realität dem eignen Vorgestellten von ihr anzupassen …: im Gegensatz dazu aber …: Es ist …: _kindisches_ …: Bestreben, wollen das erwachsene Menschen immer noch tun …: _denn_ …: Ein Kind ist in solchem Bestreben immer kind_lich, ein erwachsener Mensch wird so aber kindisch …: und das geschieht fortgesetzt ohne weitres …: In Politik, spin_doktorischer Wissenschaft, Medien_Konzernen und im Kultur_Betrieb …: an sich amüsant …: _wär’s_ …: von der Masse der Menschen nicht so folgen_reich, wie aktuell …: mal wieder …: zu erleiden …: _übrigens_ …: Daran …: zu meinen …: das!_ sogar zu verlangen …: die menschlich wahrnehmbare Realität lasse sich an die eignen Vorstellungen von ihr anpassen …: krankt das System der Westlichen von jeher …: _da!_ …: Produkt dessen, welches man europäischen Exzeptionalismus nennen kann …: _sozusagen_ …: sein erstes folgenreiches Update im 19. Jahrhundert erfahren habend …: der Ausfluß dessen ist, das ich Projektionismus nenne[3] …: _wo?_ …: mögen dann jener Projektionismus und jener Exzeptionalismus ihre Ursache finden …: diese Frage läßt sich ohne weitres beantworten, von mir aber nicht an dieser Stelle …: _jedenfalls_ …: das bedeutet auch …:

Der alternde Jugendliche stellt sich in der Welt der Vorstellungen die reale Welt …: von der man sich ja Vorstellungen machen kann …: im Sinne des „Systemisch-ideologischen“ der Westlichen vor …: _demnach_ …: Das Vorstellen dieses alternden Jugendlichen gilt als ein erlaubtes …: _da_ …: aus machtelitärer Blickrichtung …: aus un_bedenklichem Denken resultierend …: _denn_ …: In der menschlich wahrnehmbaren Realität kommt die Gefahr fürs machtelitär Bestehende aus _gänzlich_ andrer Richtung …: aus der aber nichts Zureichendes kommt …: wie dem auch sei …: in der Tat …:

Es bedarf tief!_greifender Veränderung der gesellschaftspolitischen Verhältnisse …: _allerdings_ …: Dazu sind …: _zuerst!_ …: Die Machtverhältnisse grund!_legend zu ver_ändern …: _andernfalls_ …: Sie verläuft im Sande …: _oder_ …: Bleibt in der Welt der Vorstellungen eine …: _hübsche?_ …: Vorstellung …:[4] _also_ …:

Es ist vom gesellschaftspolitischen Ist-Zustand auszugehen, will man sich gedanklich mit einem „neuen“ (_?_) Gesellschaftsmodell beschäftigen …: mit der Art und Weise, wie sich eine Gruppe von Menschen unter gegebnen natürlichen …: _und_ …: gesellschaftlichen Umweltbedingungen verhält …: wovon ihr Verhalten abhängig ist …: wodurch und wie …: es sich aufeinander abstimmt und so weiter …: _so_ …: man sein Vorgestelltes dann in die Realität über_führt sehn …: _nicht_ …: bloß auf einer social-medialen Plattform zum besten geben wollte …: _denn_ …: Es ist vom gesellschaftspolitischen Ist-Zustand auszugehen, da es nun einmal so ist …: Existiert nicht nur bereits eine Gesellschaftsmodell-Vorgabe …: _sondern_ …: ist sie auch bereits eine längst etablierte …: _sollte_ ….: das überlegungsmäßig nicht ignoriert werden; schon allein deshalb nicht, daß man weiß, wo der Hebel anzusetzen wäre …: so daß …: sich eine andre Entwicklungsmöglichkeit überhaupt …: _potentiell_ …: eröffnen könnte …: wie gesagt …: so man sein gesellschaftsmodellhaft Vorgestelltes in die Realität über_führt und nicht bloß auf einer social-medialen Plattform zum besten geben wollte …:_dann_ …: wäre es zuerst zu be_greifen …: und zwar vor allem andren …: damit nicht einfach bloß über es etwas Floskulöses gemeint würde, das so eben dazu geeignet sein mag, die eigne diffuse Empörung dürftig zu bemänteln …: „der!_ Kapitalismus ist zerstörerisch“; „die!_ Markwirtschaft ist zerstörerisch“; „das!_ Klima freut sich, wird immer weniger produziert“ …: des_halb wäre zuerst die Frage zu stellen …: Was geschieht vermutlich, wenn ich meine Vorstellung von Gesellschaft in die Realität überführt und dort wirksam werden sehn will? …: zur Klärung dieser Frage …: Das diesbezüglich Vorgestellte ist auf einer „gesellschaftspolitischen Spielwiese“ aus_zuprobieren …: es in der Praxis wirksam werden, sich auszuwirken, sich entfalten zu lassen …: diesen Prozeß korrekturbegleitend beobachtend …: _warum?_ …: ist das entscheidend wichtig …: Da dann …: führe ich mein Vorgestelltes über gesellschaftliches Funktionieren als gesamtgesellschaftlich verbindliches Organisationsprinzip ein …: _ohne_ …: es auf einer „gesellschaftspolitischen Spielwiese“ auf seine Praxistauglichkeit hin ausprobiert zu haben …: _so daß_ …: ein bisher verborgen gebliebener „Webfehler“ des Vorgestellten weder erkennbar noch beizeiten zu korrigieren möglich würde …:_ist!_ …: in der menschlich wahrnehmbaren Realität das alte System längst im Eimer …: _ohne!_ …: daß das neue Chance auf Realisierung gehabt hätte …: _übrigens_ …: in einer demokratisch strukturierten Gesellschaft gibt es gleich mehrere „gesellschaftspolitische Spielwiesen“ …: und zwar …: auf jeder Generationenebene sowie auf generationenübergreifender Ebene …: _nun_ …: das Vorbemerkte bedeutet …:

Es ist dumm gedacht, eine existierende Wirtschaft durch eine völlig anders funktionierende …: mal eben so …: er_setzen zu wollen …: Die Wirtschaft einer Gesellschaft ist nun einmal ihre materielle Basis …: aus der dann ihre Kultur erwächst …: da darf nicht herumgemurkst werden …: _sondern_ …: man muß verstehen, wie Gesamtwirtschaft funktioniert …: und da …: auch da …: tritt das kenntnisfreie Reden …: eigentlich klischeehaft kenntnisfreie Schwätzen auf …: bei Alten so gegeben wie bei Jungen …: _apropos_ …: _alt_ …:

Welch murksigem Denken jener alternde Jugendliche verhaftet ist, wird auch an seinem unbedingten Wollen deutlich …: Leute wie die Herren Merz, Trump oder Putin dürften keinesfalls länger die politische Führung innehaben …: _aber_ …: sie könnten die Jungen dann beraten …: wo?!_bei …: ob_wohl doch gerade an diesen dreien erkennbar wird, daß „wir“ …: _nicht_ …: in einer geriatrisch bedingt gesellschaftspolitischen Misere stecken …: _denn_ …: Es sind die Herrn Merz und Trump, die sich so un_überlegt wie in_kompetent zeigen …: _hingegen_ …: zwar wird Herrn Putin von westlichen Propagandisten alles mögliche nach_gesagt …: _aber_ …: bei scheuklappenbefreiter Überprüfung des propagandistisch Nachgesagten erweist es sich in der Regel als Schall und Rauch …: _oder_ …: als völlig verdrehtes oder gar kontextlosgelöstes Behaupten …: _jedenfalls_ …: Diese Person …: im Gegensatz nicht bloß zu den Herrn Merz und Trump …: _da_ …: scheuklappenbefreit betrachtet …: für die gesamte Funktionselite der Westlichen geltend …: _da_ …:  diese nach den Bedürfnissen des Systems der Westlichen ausgesucht …: und das bedeutet …: das Abarbeiten jener Punkte, die ihnen als Blaupausen übergeben wurden, damit es reibungsarm …: wie geschmiert …: im machtelitären Sinne fort_funktioniert …: _also_ …: Jener Herr Putin …: der in keiner propagandistischen Aussage der Westlichen fehlen darf …: zur Benennung des Bösen …: so selbst_versichert wissend, den Guten an_zugehören …: _dem_ …: Zweck dienend, die eigne moralische Versautheit personifiziert zu projizieren …: wie am Verhalten gegenüber dem …: seit langem …: sich ereignenden üblen Tun des zionistischen Regimes und des …: _aktuell_ …: so Tuns, als sei es der Iran, der das terroristische Problem erster Ordnung darstelle …: _also_ …: bei scheuklappenbefreiter Betrachtung …: und eben nicht bei sogenannt „putinverstehender Betrachtung“ …: Jener Herr Putin ist in seinem Tun weder unüberlegt noch inkompetent …: _demnach_ …:

Geriatrisch bedingt ist die gesellschaftspolitische Misere der Westlichen nicht …: _denn_ …: Wer?_ wollte …: um Beispiele zu nennen …: die Damen Baerbock, Kallas, Marin, Klöckner, die Herren Macron, Selenskij, Harbeck oder Milei als …: _biologisch_ …: alt bezeichnen …: _also_ …: Das _biologische_ Alter ist nicht der Punkt …: welcher?_ wäre dann der Punkt …: _nun_ …: Jenes, welches ich realexistierende Inkompetenzgesellschaft nenne …: _also_ …: die auf allen gesellschaftlich relevanten Ebenen etablierte In_kompetenz …: _und_ …:

Die Bemerkung des alternden Jugendlichen …: daß die Deutschen Verantwortung für ihre Geschichte zu übernehmen und sich deshalb politisch neutral zu setzen hätten …: _nun_ …: das mit dieser Verantwortung einhergehende Tun …: sich politisch neutral zu setzen …: wäre im Jahre 1991 …: fünf Jahre vor seiner Geburt …: selbstverständlicherweise umzusetzen gewesen, um in der Behauptung überzeugend zu bleiben …: „Wir!_ haben gelernt“ …: des_halb …: Wer sich beizeiten dort um_gehört hat, wo keine Sonntagsreden gehalten werden …: und sich heute (_mitunter mit andren Mitteln_) fortgesetzt umhört …: der weiß, das: „Wir!_ haben gelernt“ niemals stimmte und fortgesetzt nicht stimmt …: _apropos_ …: Militär …:

Panama als Beispiel für ein Land zu nehmen, das kein Militär hat, ist sozusagen Beteiligung an Augenwischerei …: _denn_ …: warum?_ wurde es abgeschafft …: und das gleich zweimal …: und zu meinen …: zumindest sinngemäß zitiert …: „Wir“ …: hier sind die Deutschen gemeint …: seien so wichtig, da werde sich immer jemand finden, der „uns“ beschützen werde …: abgesehen davon, daß das Ausdruck dessen ist, was man europäischen Exzeptionalismus nennen kann …: darin drückt sich so realitätsfernes Meinen wie konfuses politisches Positionieren aus …: und überhaupt …: es mag recht bequem erscheinen, sich von andren beschützen zu lassen, ist es aber nicht …: _denn_ …: vor dem Hintergrund des nationalen wie internationalen gesellschaftspolitischen Ist-Zustandes …: Machteliten und ihre Funktionseliten haben ihre Interessen und diese überschneiden sich mitunter mit denen einer oder mehrerer andrer Machteliten und deren Funktionseliten …: das ist aber keine Freundschaft, sondern Ausdruck von „machtelitärer Geschäftsbeziehung“ …: _in_    : bestimmten Interessenbereichen …: _zumal_ …: die Erfahrung lehrt, daß man durch solche Geschäftsbeziehungen …: ohne dann weiter gefragt zu werden …: in etwas integriert werden kann, zu dem man gar nicht gehören will …:_oder_ …: diejenige Machtelite, die eine andre Bevölkerung …: viel?_leicht doch nur die einer andren Machtelite, der es momentan an eigner funktionselitärer Kraft fehlte, ihre Bevölkerung in Schach zu halten …: bisher „beschützt“ hatte, sich aus solcher „Geschäftsbeziehung“ zurückziehen kann …: weil?_ jene andre Machtelite wieder genügende eigne funktionselitäre Kraft erlangt hätte …: sieh dazu: „Das Weihmachtspiel“ …: _demnach_ …: es ist die Frage …:

Welche Aufgabenstellung und Strategie ist in der Militärdoktrin eines Staates festgelegt? …: _und_ …: Spiegelt sich das in der tatsächlichen Struktur seines Militärs wider? …: diese Doktrin festzulegen wäre so breit wie transparent zu diskutieren …: _aber_ …: auch davon weiß dieser alternde Jugendliche genauso wenig wie über die materielle Basis einer jeden Gesellschaft …: die Beschaffenheit ihrer Gesamtwirtschaft …: und so kann es nicht überraschen, meint er, daß die „Mauer“ durch friedlichen Protest zum Einsturz gebracht worden wäre …: _nun_ …: eine scheuklappenbefreite Betrachtung jener Ereignisse …: sowie der ihre über Jahrzehnte vorlaufenden Zeit …: zeigte aber, daß diesem letzten Jugendlichen …: _jedes_ …: Verständnis von gesellschaftspolitischen und machtpolitischen Prozessen fehlt …: diese Verständnislosigkeit, zeichnet wohl die „letzte Generation“ als Ganzes aus …: so daß …: das Konfuse und Absurde ihres Argumentierens sich bloß im Schwätzen dieser Person exemplarisch  ausdrückte …: fähig zur auf_ständischen Mobilisierung zwar …: den Kapitalismus abzuschaffen …: Ausdruck volatiler Rebellion …: _aber_ …: zur revolutionären Realisierung dessen, was sie behauptet zu wollen, nicht willens …: _da_ …: sofort argumentativ neblig werdend …: wie sich nicht allein in den von diesem Herrn genannten Beispielen (_Nepal und Madagaskar_) …: nach den Aufständen im letzten Jahr …: heutzutage wieder zeigt …: was in seiner Behauptung zum Ausdruck kommt, daß ein paar Jugendliche bereits ganze Regierungen gestürzt hätten …: dafür eben die Unruhen in Nepal und den Sturz der dortigen Regierung im September 2025 und der in Madagaskar im folgenden Oktober anführend …: _demnach_ …:

Wenn ein alternder Jugendlicher der letzten Generation erzählt, bestätigt dieser durch die Art und Weise seines Redens …: _Argumentierens_ …: daß ihm der europäische Exzeptionalismus genauso eigen ist wie dieser der Masse der Intellektuellen der Westlichen von jeher eigen gewesen war und fortgesetzt ist …:  wie dem auch sei …: _denn_ …:

Man muß zuerst schauen, wieso etwas entstanden ist …: gewiß nicht mal eben so, weil da ein Gedanke gekommen wäre …: _zumal_ …: das _eine_ Gedachte setzt sich nicht im Wettbewerb gegen ein andres Gedachtes durch …: es muß den gesellschaftspolitischen Vorgaben entsprechend sein …: somit die Frage …: Wer bestimmt diese Vorgaben? …: in einer machtelitären Gesellschaft andre als in einer egalitären …: zu_dem …: Man muß das zum Ausdruck gebrachte Gedachte in Masse glauben wollen …: _da_ …: nur jenes kollektiv behaglich ist, das dem bisher als richtig Angesehenen entspricht bzw. mit diesem kompatible …: kollektiv verdauliche …: geistige Nahrung ist …: _und_ …: in machtelitär strukturierten Gesellschaften ist andre geistige Nahrung verdaulich als in egalitär strukturierten …: will sagen …:

Man muß die Entwick_e_lung über_blickend schauen …: was weder ohne geistiges Vermögen noch ohne praktische Erfahrung möglich ist …: wieso?_ geschieht in der einen Gesellschaft „etwas“ auf die eine und in andrer auf eine andre Weise …: _da_ …: das mit den unterschiedlichen …: natürlich und gesellschaftlich umweltbedinglichen Vorgaben und ihrer sich …: vor allem …: gesellschaftlich wandelnden Entwicklung zusammenhängt …: _nun_ …: um meine Rede abzuschließen …:

Dieser alternde Jugendliche scheint mit seinem irrlichternden Geist in einem Vorstellungsgebäude zu hausen, dessen Fluchten unverbunden und dessen Fenster Spiegel sind …: da aber …: sein flapsiges …: in zugehörigem Outfit selbst_darstellend theatralisches …: Argumentieren dem andrer geschlechtsunspezifischer …: _romantizistischer[5]_ …: Intellektueller entspricht …: _mag_ …: er darin gar nicht ein_sam hausen …: _zumal_ …: in der Welt der Vorstellungen sein Gebäude wohl an großer Kreuzung der …: von der Materia abgeschilferten …: Gedankenbahnen gelegen …: denn dort …: springt Gedankliches …: _leicht_ …: nackt über.

© Joachim Endemann / 10. März ’26

[1] … zur „Indologie“ der „Indologen der ersten Stunde“ und dem aus dieser Märchenschaft resultierenden „Arier-Mythos“ siehe in: « Ist der Monotheismus von seiner Anlage her ein elementarer Faktor der Gewalt? », das Kapitel 7 : „Der lange Schatten des Kolonialismus‘ oder Einige Fakten zur Geschichte der Menschen in Bhâratavarsha“. In diesem Zusammenhang wäre ebenso das Büchlein von Prodosh Aich empfehlen: «Das Vedische Erbe: Nachdenken über verdeckt gehaltene WAHRHEITEN».

[2] … zu dem, wie es sich mit der säkular_monotheistische Religion „Neoliberalismus“ sowie mit der Etikettierung „Soziale Markwirtschaft“ verhält, siehe in: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band I : «Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie», dort insbesondre Teilband 1 : „Die Benennung“. Aber auch in: « Ist der Monotheismus von seiner Anlage her ein elementarer Faktor der Gewalt? » finden sich Skizzierungen der Gefährlichkeit des säkular-monotheistischen Charakters des Neoliberalismus‘.

[3] … hinweisend auf das, was ich unter „Projektionismus“ verstanden wissen will, siehe: «Das Ausmaß der Projektion» …: eine regelrechte Definition werde ich in meinem letzten großen Buchprojekt abliefern.

[4] … wie sich eine …: _strukturell_ …: demokratische Gesellschaft realisieren läßt …: und hierbei selbstverständlich vom Ist-Zustand der bestehenden gesellschaftspolitischen Verhältnisse ausgehend …: skizziere ich in:

«Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band I: «Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie», dort in Teilband 4: „Der Lösungsweg“, sowie in:

«Sie fragen noch, wie die ›Verhältnisse‹ liegen?», insbesondere Aspekt 21: „Wem dient die EU und wem nicht?“, dort ab der Seite 199, beginnend mit: „Für eine solche Impuls_Setzung […]“; Aspekt 32: „Die erste Demonstration der unbewußten Real-Satiriker* ereignete sich am 19. Mai 2019, dort auf den Seiten 338 bis 341 die Erläuterungen zum politischen Losverfahren, und Aspekt 36: „Beantwortung einiger ‚klimatischer‘ Bemerkungen“, dort ab der Seite 391, beginnend mit: „Die Lebensbedingungen der Masse der Menschen […]“.

* die Begriffsgarnitur: „realsatirisch / Realsatiriker“ verwende ich heute nicht mehr …: das Attribut „unbewußt“ ist in diesem Zusammenhang sowieso unnötig, da sich etwas Realsatirisches allein unbewußt ereignen kann …: statt dessen …:  Seit Anfang 2021 verwende ich die Begriffsgarnitur „realsatiristisch / Realsatirist / Realsatirismus“ …: wieso ich das tue, erläutere ich in: «Begegnungen mit Realsatiristen», dort auf den Seiten 78 bis 93.

[5] … wer heutzutage das Vorstellungsgut derjenigen verwenden will, die man als „Romantiker“ bezeichnet, könnte das selbst nicht als „Romantiker“ tun, hingegen …: und zwar höchstens …: als „Neoromantiker“ …: _da_ …: nicht nur in mit der Romantik un_verbundener Zeit lebend, sondern …: und vor allem …: den eignen Vorstellungen von einst von „Romantikern“ Vorgestelltem folgend …: des_halb …: „Neoromantiker“ bezeichne ich als „Romantizisten“.

«Sanktionen und Boykotte als Mittel von Politik und Zivilgesellschaft»

… ein Kommentar zu einer YouTube-Video-Diskussion der „Münchner Friedenskonferenz“ mit dem Titel :

«Sanktionen und Boykotte als Mittel von Politik und Zivilgesellschaft»

…: bereits der Titel könnte stutzen lassen …: _immerhin_ …: Politik auf der einen und „Zivilgesellschaft“ auf der andren kann es in einer Demokratie nicht geben …: _hingegen_ …: in einer Lobbykratie ohne weitres …: und zwar sogar …: als regelrechtes Gegensatzpaar …: um es exemplarisch zu benennen …: Lobbykratisch ist es, dienen Wahlen als großangelegte Meinungsumfragen, die im Vorfeld spin_doktorisch „beeinflußt“ werden.

Gegenüber Demokratien wirken [_Sanktionen und Boykotte_] besser als gegenüber Diktaturen.

_nun_ …:

Wäre!_ es ein andres Thema …: _und_ …: wäre die Propaganda eine andre …: insbesondere der Russischen Föderation gegenüber, also, nicht allein bezüglich des von den Westlichen völlig unzureichend erzählten komplexen Ukraine-Konflikts …: _beispielsweise_ …: „Russen sehen nur wie Europäer aus, sind aber keine“, meinte eine bestens „vernetzte“ Frau Gaub im April des Jahres 2022 …: _nicht_ …: an einem Stammtisch für Rassisten …: _sondern!_ …: öffentlich vernehmlich …: im Öffentlich Rechtlichen Rundfunk …: _und_ …: schon lange vor dem Jahre 2022 wußten diejenigen ganz genau, die die offizielle Politik des …: mit freundlicher Unterstützung der Westlichen selbst verursacht gescheiterten …: ukrainischen Staates bestimmen, daß Russen Untermenschen wären …: _also_ …:

Wäre die Propaganda der Westlichen nicht so realitätsabgewandt wie heuchlerisch …: _könnte_ …: man das Zitierte für eine versteckt amüsante Aussage halten …: _aber_ …: Die Zeiten haben …: funktionselitär verursacht …: wenig Amüsantes …: _also_ …:

Wird behauptet, daß es bei der Anwendung von Sanktionen darum ginge, „Unrecht, Menschenrechtsverletzungen und Völkerrechtsbrüche“ …: „gewaltfrei“ …: zu ahnden, stellt sich die Frage, wie es möglich sein kann, eine Demokratie zu sanktionieren [_oder sie als Entität zu ignorieren, d.h. zu boykottieren …: _immerhin_ …: Eine Demokratie zeichnet sich dadurch aus, daß sie keine hegemonialen Ansprüche hat …: wozu auch gehört …: das (_festgesetzte innere_) Recht nicht zu brechen; keine Menschenrechtsverletzungen zu begehen …: wozu auch gehört …: das vernehmlich ausgedrückte Meinen Andersdenkender zumindest zu respektieren …: eigentlich selbstverständlicherweise gutheißen sollend …: und, selbstverständlich …: das Recht der Völker nicht zu brechen …: vor diesem Hintergrund sollte vielleicht erst einmal folgende Frage beantwortet werden …:

Sind jene Staaten …: insbesondere jene sind jetzt gemeint, die zum machtelitären Dachverband EU gehören …: die vehement meinen, andre sanktionieren zu müssen …: _deshalb_ …: als Demokratien zu bezeichnen …: _da_ …: es ja auf ihren Etiketten zu lesen steht? …: _nun_ …: Diese Frage wird man …: scheuklappenbefreit reflektiert …: nicht bejahen können …: das bedeutet auch …:

Die Europäischen meinen etwas zu sein, was sie nicht sind …: _und_ …: in etwas zu leben, welches zu sein das Etikett verheißt …: und dieses Meinen hat mit dem zu tun, das ich Projektionismus nenne …: sich zum einen in dem exemplarisch äußernd, das man europäischen Exzeptionalismus nennen kann …: der im 19. Jahrhundert sein zweites Update erfuhr ..: für den es im schnellebigen 1000jährigen Reich sogar einen Ausweis gab …: zum andren in einer Gemütslage, die ich Realsatirismus nenne …: _nun_ …: vor diesem Hintergrund …: läßt sich sagen …:

Das Verhängen von Sanktionen gegen andre Staaten ist kein gewaltfreies …: _hingegen_ …: es ist ein machtpolitisches Instrument …: _übrigens_ …:

Die Anwendung/Nichtanwendung des machtpolitischen Instruments „Sanktion“ erlaubt einen Blick zu nehmen auf die ideologische „Basis“ …: _das Eigeninteresse_ …: der Machteliten der es mittels ihrer Funktionseliten anwendenden Staaten …: und da läßt sich dann erkennen, daß die westlichen Staaten demokratiesimulierende sind …: das bedeutet …:

Die Funktionselite eines Staates, der Demokratisches nicht simuliert, sondern praktiziert …: _somit_ …: die Interessen der eignen Bevölkerung in Politik umsetzt …: _also_ …: das nicht nur vorgibt, tun zu wollen …: vorzüglich in Wahlkrämpfen und Sonntagsreden ver_sprochen …: _muß!_ …: ideologiefreie Analyse einer „Situation“ vornehmen, die der Entscheidungsfindung dienen soll …: _nämlich_ …: _ob_ …: Sanktionen gegen einen andren …: _souveränen_ …: Staat zu verhängen oder nicht zu verhängen seien …: _im übrigen_ …: _aktuell_ …:

Das einzig richtige Organ zur Verhängung von Sanktionen gegen einen bestimmten Staat ist der UN-Sicherheitsrat …: das ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, und ist auch unbedingt zu korrigieren …: was im übrigen von der Russischen Föderation, genauso von China, zu tun, gutgeheißen wird …: _nur_ …: Europäische sollten dort dann nicht mehr über_repräsentiert sein …: _aber_ …: dieses Organ ist weit besser als jenes, das von Intellektuellen der Westlichen als „regelbasierte Ordnung“ in die Welt der Vorstellungen gesetzt worden ist und seitdem die Köpfe vernebelt und die Welt fortgesetzt chaotisiert. …: _übrigens_ …:

Was „Sanktionen“ tatsächlich sind, zeigt sich nicht in aufgehübschter Definition …: „Sanktionen sollen eine Verhaltensänderung bewirken, aber nicht durch Strafe, sondern durch Restriktion“ …: _aha_ …: _hingegen!_ …:

Was „Sanktionen“ tatsächlich sind, zeigt sich in der Praxis …: man denke hier …: lediglich beispielsweiser …: an die verheerenden Auswirkungen für die Masse der Menschen in Syrien …: wozu von Experten in einem der die deutsche Bundesregierung beratenden Denkpanzern gemeint wurde, daß das zwar bedauerlich sei, aber der Sanktionsdruck müsse noch weiter erhöht werden, damit die Bevölkerung aufbegehre …: gesagt im Jahre 2012[_*_] …: und Ende 2025 wurde von deutscher Regierungsseite …: _stolz_ …: bemerkt, daß man auf den Sturz des Assad-Regimes seit 2012 hingearbeitet habe …: _und?_ …: Was!_ ereignet sich jetzt in Syrien …: das bedeutet …:

Verhängen westliche Demokratien Sanktionen gegen Staaten, deren Politik ihnen nicht in ihren machtpolitischen Kram paßt, wird der massenhafte Tod von Menschen …: ohne weitres …: in Kauf genommen …: es soll dann zwar vorkommen, daß sich ein gewisses Phänomen ereignet …: kollektive Fluchtbewegung …: die westlichen Funktionseliten wissen dann aber sofort zu verkünden …: auch das …: war Putin …: _nun_ …:

Schlimm!_ …: bilden Kindische die Funktionselite von Staaten.

…: _übrigens_ …:

Sanktion bedeutet …: „Bestätigung, Anerkennung; Erhebung zum Gesetz“ …: innenpolitisch:

Die Strafgesetze eines Staates sind ein Sanktionsregime gegen die eignen Bürger …: Durch Androhung von Strafe (_einer Sanktion_), ein gesellschaftspolitisch konformes Verhalten zu erzwingen …: _oder_ …: Durch Verhängung von Strafe, den Verstoß gegen gesellschaftspolitisch konformes Verhalten zu ahnden …: außenpolitisch:

Strafmaßnahmen mehrerer Staaten gegen die Verletzung völkerrechtlicher Pflichten seitens eines andren Staates …: in diesem Fall aber …:

Zuerst wäre zu klären, ob solche Verletzung nachweisbar ist …: schon allein deshalb, daß eine Lage vermieden werde, in der sich die westlichen Demokratien selbst verursacht jetzt befinden …: dazu genügen weder bloße Behauptungen von Medien noch Behauptungen von derjenigen Seite, die behauptet, es sei zu solcher Verletzung gekommen …: und schon gar nicht Behauptungen von „unseren“ oder von „befreundeten Geheimdiensten“ …: _denn_ …:

Das Problem, was die Westlichen haben, ist, daß sie jede Glaubwürdigkeit verloren haben …: man denke an das exemplarische Bekenntnis von Frau Merkel, das völkerrechtsverbindliche Minsk-II-Abkommen betreffend, das sie im Dezember des Jahres 2022 in einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit abgegeben hat: ZITAT_Das Minsker Abkommen 2014 war der Versuch, der Ukraine Zeit zu geben. Sie hat diese Zeit auch genutzt, um stärker zu werden, wie man heute sieht._ZITATENDE …: _sondern_ …:

dazu benötigt man eine …: _unabhängige_ …: Untersuchungskommission …: andernfalls wird man selbst Partei …: das bedeutet konkret …:

Bezogen auf die gegen die Russische Föderation gerichtete Propaganda der Westlichen …: sie führe einen brutalen Angriffskrieg gegen die friedliebende Ukraine …: ist zu sagen …:

Es ist derjenige zu verurteilen, der einen andren dazu veranlaßt, den ersten Schuß abzugeben, nicht derjenige, der diesen dann …: _schließlich_ …: abgibt …: oder anders gesagt …:

Die Propaganda der Westlichen und die Propaganda der Russischen Föderation unterscheiden sich grundlegend …: Die Propaganda der Westlichen ist ideologieorientiert, die der Russischen Föderation ist realitätsorientiert …: das bedeutet auch …:

Vor einem neutralen Tribunal …: _also_ …: vor einem Tribunal, das nicht von den Westlichen politisiert …: und damit korrumpiert …: wurde …: wie es praktisch für alle internationalen Institutionen überhaupt gilt …: wäre es nicht die Russische Föderation, die Angst davor haben müßte, sich zu verantworten …: Den Ukrainekonflikt haben die Westlichen zu 100 Prozent zu verantworten …: _denn_ …: Sämtliche gegen die Russische Föderation ausgestoßenen Anklangepunkte sind propagandistischer Natur …: bei neutraler Beurteilung lösen sie sich entweder in Luft auf …: _oder_ …: betrachtet man sie genau …: werden sie auf ein Maß reduziert, das unter Westlichen schon lange als „Kollateralschäden“ bekannt ist …: was auch nicht überrascht, da die Anklagen der Westlichen jenen Charakter aufweisen, der jenem der vom Kiewer Regime medial eröffneten Offensiven entspricht …: Offensiven aus PR-Gründen, die immer dann gestartet werden, kommen irgendwelche westlichen Geldgeber zu Gesprächen zusammen …: ob diese militärisch sinnig sind, ist bei PR-Offensiven nicht wichtig, allein der mediale Effekt zählt …: Krieg als Medienspiel …: wer?_ läßt die ukrainische Bevölkerung leiden …: das bedeutet vor allem …:

Die Westlichen geben sich Illusionen hin …: _beispielsweise_ …: Sie haben noch nicht realisiert …: _oder_ …: lassen die Bevölkerung glauben, daß sie darum nicht wüßten …: daß sie sich …: objektiv gesehen …: längst mit der Russischen Föderation im Krieg befinden …: vielleicht dämmert’s ihnen langsam schon …: _jedenfalls_ …: Dieses propagandistische Trommelfeuer kommt nicht von ungefähr …: _und_ …: Das sich im rechtsfreien Raum ereignende Sanktionieren von Personen, die nicht kritisch …: _sondern_ …: die einen Sachverhalt …: _korrekt!_ …: analysieren und …: des!_halb …: zu einem völlig gegenteiligen Ergebnis kommen, als dem, das propagandistisch als einzig richtiges verbreitet wird …: _denn_ …: so etwas tut eine Funktionselite allein dann, befindet sie sich im Krieg mit einer andren Funktionselite …: das heißt …: Die Funktionselite in Politik, spin_doktorischer Wissenschaft, Medien_Konzernen und im Kultur_Betrieb ist längst auf Linie; die Masse der Bevölkerung sieht das aber noch anders, was auf Deubel komm raus propagandistisch gedreht werden muß …: _übrigens_ …: das war vor dem ersten Teil des großen Krieges des 20. Jahrhunderts nicht anders …: bereits zwei Jahre vor dessen Beginn war die damalige deutsche Funktionselite kriegsgeil, die Masse der arbeitenden Bevölkerung erst kurz vor seinem Beginn, da nun medial genügend bearbeitet worden.

…: was den Zionismus betrifft …:

Der Zionismus hat seine Wurzeln im europäischen christlichen Fundamentalismus …: diese Idee wurde Ende des 1900 Jahrhunderts von europäischen säkularen Juden übernommen, da sie begriffen hatten, daß die europäischen Antisemiten es niemals zulassen würden, daß Juden gleichwürdige Staatsbürger würden …: da das niemals zulassen könnend, da ihre Identität eine projektionistische ist …: darin liegt das „Geheimnis“ des europäischen Exzeptionalismus …: _und_ …: die staatspolitischen Vorstellungen des Zionismus‘ orientieren sich an den im 1900 Jahrhundert in die Welt der Vorstellungen gesetzten europäischen Vorstellungen von „Nation“ und „Nationalstaat“ …:

Der zionistische Staat ist sozusagen das

ultimative Produkt der europäischen Nationalstaatsidee …: deshalb wird der von europäischen Nationalisten auch so gemocht …: und von den aktuellen europäischen Funktionseliten aus verschleierten Gründen auch …: für die deutsche Funktionselite kommt hinzu, daß der Besitz von Atomwaffen dort noch von besonderem Interesse ist …: und jener Zionismus wurde dann mit einer biblischen Erzählung amalgamiert, für die es keine historisch überzeugenden Belege gibt …: um einen Anspruch auf ein Gebiet zu erheben, dessen Einwohner einst vermutlich weit mehr …: _auch_ …: mit jenen Einwohnern gemeinsam hatten, die die europäischen Zionisten als ihre Vorfahren „sehn“[_**_] …: _übrigens_ …:

Wer?_ kann eigentlich so abwegig meinen, daß eine als Heiliges Land bezeichnete Gegend dieser Welt von Menschen beherrscht werden sollte, die meinen, sie müßten sich mal eben anmaßen, Gottes Willen …: auch mal apokalyptisch …: zu beschleunigen …: damit ist gesagt …:

Antizionistisch zu sein, bedeutet nicht antisemitisch zu sein …: _hingegen_ …: daß Zionisten durchaus Antisemiten sein können …: _und_ …: Antisemiten zionistenfreundlich …: siehe diesbezüglich auch …:

«Schwefelhaltige Mischung : ›Antizionismus‹ und ›Antisemitismus‹ als Amalgam»

…: _Hinweis_ …:

Das Attribut „europäisch“ wurde nicht grundlos fettgesetzt …: _denn_ …: Das Sanktionsregime gegen „den Russen“; der Antisemitismus; der Zionismus sind europäische Phänomene …: man könnte auch sagen …: projektionistische Phänomene. …: _jedenfalls_ …:

In gewissem Sinne lustig finde ich auch, daß von seiten des „Panels“ jener Konferenz gemeint wird, daß es …: _jetzt!_ …: einer „sozialen Bewegung und Druck von der Straße“ bedürfe …: zumal gefragt werden könnte …: Welche Rolle wollten dabei dann insbesondre jene beiden Amwesenden übernehmen, die ganz links und ganz rechts sitzen  …: _etwa_ …: die ihres „zivilgesellschaftlichen Panels“?

© Joachim Endemann / 18. Februar 2026

[_*_]siehe dazu in : «Der schlechte Witz an ›deutschen machtelitären Ideen‹».

[_**_] … siehe dazu Shlomo Sand, «The Invention of the Jewish People», Verso, London / New York, 2009; sowie, insbesondere das osteuropäische Judentum betreffend: Jits van Straten, «The Origin of Ashkenazi Jewry», Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin / New York, 2011.