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Das Gerede vom Postfaktischen dient der Verschleierung des Lobbykratischen _ Teil 5

BEISPIELE FÜR „KONFORME LINKSKURVEN“

…: Fakt ist jedenfalls, daß ich nirgends eine _relevante_ politische Kraft entdecke, die sich wirklich für die Bedürfnisse der Menschen einsetzte …: das Reden, das Tamtammachen reichen für die Behauptung nicht aus …: „ich setze mich für die Belange der normalen Menschen ein“ …: denn …: das zeigt sich erst in der politischen Verantwortung …: und da muß sich jede als „links“ verstehende Partei fragen lassen, ob sie ihr Tamtam selbst ernst nehmen kann, stützt sie die neoliberale Richtung über eine „kon_forme Linkskurve“ doch …: wenn es …: machtpolitisch …: darauf ankommt.[1] …: übrigens …: Sie finden in: « Die tri_logische Sezierung […] », Band I, Teilband 4, Kapitel 25, eine Passage, die betitelt ist mit: „Kleiner politischer Aufguß aus dem neoliberalen Jetzt“ …: Diese Passage verdeutlicht, was dabei herauskommt, gelangen sich als „links“ gerierende Parteien in politische Verantwortung …: sie praktizieren eine Politik für die sie nicht gewählt worden sind …: das heißt …: an dieser Passage läßt sich exemplarisch zeigen, daß dies nicht deshalb geschieht, da solchen Parteien nichts anderes übrigbliebe …: _sondern!_ …: daß sie systematisch eine Politik betreiben, die von der …: vermeintlichen …: politischen Gegenseite lediglich gegen größten Widerstand durchzusetzen möglich wäre …: gibt es das entsprechende politische Tamtam von solchen Parteien doch immer dann, sind die in der „Opposition“.[2]

…: ein weiteres schlagendes Beispiel für eine „konforme Linkskurve“ ist die von SPD und Grünen in den 2000er Jahren betriebene Politik zur Realisierung der Agenda 2010 …: Wären diese Parteien in den 2000er Jahren in Opposition gewesen, hätte es von denen den _schärfsten_ Tamtam-Widerstand gegen dieses kollektive Knechtungsmittel gegeben …: indem sie aber die Regierung stellten, gab es dagegen keine Opposition …: also …: _Ohne!_ Rot-Grün gäbe es HARTZ IV nicht. …: demzufolge …: Solche Parteien sind weder „links“ noch „fortschrittlich“ …: sondern …: sie sind politische Schimären, die die wohlmeinende Bevölkerung regelmäßig in die politische Sackgasse leiten …: zurück bleiben Frustration und „politische Müdigkeit“.[3] …: das bedeutet …: nicht „linke Tamtam-Rhetorik“, hingegen die tatsächlich _praktizierte_ Politik der sich als „links“ oder „fortschrittlich“ gebenden Parteien des bürgerlichen Lagers belegt, daß die nicht auf der Seite der Masse der Menschen stehen können, da deren Vertreter etwas verteidigen, das man nicht zu verteidigen hat …: Die faktisch als techno-lobbykratische Entität konstituierte EU.[4]

…: etwas in _grundsätzlichem_ Widerspruch zu den humanistischen Werten Stehendes ist _grundlegend_ zu verändern …: soll „linker Politik“ nicht schimärischer Charakter eigen sein …: Das Herumdrehen an zudem noch leer_drehenden „Stellschräubchen“ reicht nicht aus, will man einer so notwendig seienden wie grundlegend andren, dann erst tatsächlich konstruktiven gesellschaftlichen Entwicklung politisch zum Durchbruch verhelfen.[5] …: und hat man diesen Weg eingeschlagen, kann man sich über die Feinheiten unterhalten …: aber …: zuerst muß man anfangen _außerhalb!_ neoliberaler Denkschablonen …: also …: _tatsächlich_ und _selbst_ zu denken.[6] …: hingegen …: Diese „bürgerliche Linke“ will lediglich, daß das Faktische der EU „sozial moderat“ auf die Masse der Menschen einwirken solle …: Dieses „Faktische“ betrifft bspw. die EU als Instrument des deutschen Hegemonen und insbesondere die Fehlkonstruktion der Währungsunion.[7] …: aber auch das eu-spezifische „Netzwerk aus Verträgen“ ist gemeint, das …: offiziell zumindest …: länderspezifische, also die Besonderheiten eines Landes betreffende Politik nicht mehr zuläßt …: es sei denn, es gäbe einen gewissen Bestandsschutz, aber vorgesehen ist das nicht. …: oder bspw. das ideologische Verwenden von Begriffen wie „Freihandel“, das entsprechende Konsequenzen nach sich zieht und einen Großteil des techno-lobbykratischen Charakters der EU ausmacht.[8] …: zum _heutzutage_ hinzukommenden Faktischen gehört die Militarisierung des ganzen Gebildes EU, einhergehend mit Ausnahmezuständen und dem Aufbau einer europäischen Armee, deren Aufgabe u.a. darin bestehen wird, gegen die Bevölkerung in EU-Mitgliedsländer vorzugehen, die dem „deutschen Seltsamweg“ nicht folgen wollten.[9] …: also …: semantisch nett Dahergeredetes als Ersatz für tatsächlich linke Politik. …: denn …: von einer grundsätzlich auf die Menschen ausgerichteten EU, wozu selbstverständlich eine demokratie_konforme Wirtschaft und wozu genauso eine nicht imperialistische Züge aufweisende …: genau diese Züge heutzutage jedoch mehr und mehr zeigende …: Außenpolitik der EU gehört. …: nun …: Etwas in _diese_ Richtung Weisendes will keiner der Verantwortlichen dieser „bürgerlichen Linken“ tatsächlich in Koalitionsverträgen geschrieben stehen sehen …: denn …: Das hieße das _unbedingte_ Praktizieren einer rhetorik_jenseitigen Politik …: die argumentativ nicht auf Elemente des „neoliberalen Theoriegeflechtes“ zurückgreift …: sondern …: auf unabhängig davon entwickeltes, gesellschaftspolitisch Theoretisiertes …: und dem daraus sich ergebenden, dann tatsächlich zu beschreitenden Lösungsweg …: so daß der Name „linke Politik“ so verdient wie überzeugend wäre.[10]

…: wird übrigens von der rechten bürgerlichen Seite den Menschen ersatzweise nationalstaats_patriotisch geschwängertes Zeug vorgesetzt[11], ist das _nicht_ jenes, welches den Bedürfnissen des menschlichen Wesens entspricht. …: zu jenem, das für die Entwicklung der anlagemäßig vorhandenen Talente und der Individualität …: nämlich zur Herausbildung des eignen Charakters notwendig ist …: und somit Bedingung für die Herausbildung einer eignen Meinung …: so daß sich erst reife politische, also demokratisch gesinnte Menschen aus_bilden können …: und dies die Befriedigung eines grund_legenden Bedürfnisses des menschlichen Wesens ist …: es sich hierbei folglich um etwas Entscheidendes für das Menschengeschlecht handelt …: finden Sie eine Passage in der dieser Lesung folgenden Lesung[12] …: lesen Sie sich die gut durch und überlegen Sie dabei, inwiefern Politiker …: ob nun in Verantwortung stehend oder diese gerne übernehmen wollend, dann bspw. behauptend, eine „Alternative für Deutschland“ zu vertreten …: schreibende Mitarbeiter der Medien_Konzerne, im „Kulturbetrieb“ Beschäftigte, spin_doktorische Wissenschaftler oder in irgendwelchen lobbykratischen Talk_Shows seit langem Ein_Sitzende …: bedeutungsschwangere Begriffe absondernd …: vermutlich sogar …: während Sie dieses gerade lesen …: so bedeutungsschwanger wie bspw. jener, der etwas „Postfaktisches“ fassen soll …: ob diese nämlich bei ihrem, das Leben und das Glück anderer Menschen beeinflussenden Tun …: sprich …: vielfach beeinträchtigenden Tun[13] …: diesem entscheidenden Bedürfnis des menschlichen Wesens gerecht werden. …: wird also den Menschen, anstatt der _potentiellen_ Ermöglichung einer individuell wie kollektiv sich ereignen könnenden Prosperität …: und „Prosperität“ bedeutet „Blühen“, „Gedeihen“, „Glück“ …: ersatzweise nationalstaats_patriotisch geschwängertes Zeug vorgesetzt, ist das den Bedürfnissen des menschlichen Wesens keineswegs zuträglich. …: denn …: Wie die politische Praxis zeigt, ist solches nationalstaats_patriotisch geschwängertes Zeug eine real wirkende Illusion …: die allerdings lediglich deshalb wirkkräftig werden kann, da auf diese Weise das Blickfeld kollektiv scheuklappenmäßig …: also …: künstlich verengt wird. …: das scheint zwar die eigene Orientierung zu erleichtern …: aber …: tatsächlich _ist_ diese illusionär …: denn …: jen_seits der Scheuklappen finden alle möglichen gesellschaftspolitischen Prozesse statt, die sich dann außerhalb einer derartig verengten, „individuellen“ wie kollektiven Wahrnehmung ereignen. …: folglich …: Eine Orientierung ist besser, die selbst in der „gesellschaftlichen Unübersichtlichkeit“ ermöglicht, den _eigenen_ Weg als voller Mensch zu bahnen, diesen zu gehen und beizubehalten erlaubte …: da Klarheit über das „Woher“ und das „richtungsmäßige Wohin“ herrschte. …: nun …: schaffte man _dafür!_ die materiellen und kulturellen …: kollektiv nutzbaren Bedingungen …: wären wir auf dem richtigen Weg.[14]

POSTFAKTISMUS = OBSKURANTISMUS

…: es kann somit nur einleuchten, daß lobbykratieorientiertes politisches Tun schließlich im Postfaktischen des Obskurantismus’ enden muß …: also im „Dunkelmännertum“ …: oder …: im „Dunkelfrauentum“ …: oder im gender_konformen „Dunkeltum“ …: jedenfalls …: genau dort, wo Leute ständig damit beschäftigt sind, die tatsächlichen Fakten im Sinne von Interessenpolitik zu verschleiern. …: deshalb ist es bspw. lächerlich, wenn irgend jemand behauptet, an TTIP oder CETA sei der große Fehler gewesen, daß die Verhandlungen nicht öffentlich geführt, die Menschen nicht beteiligt worden wären …: denn …: partikularinteressengeleitete Machtpolitik und …: un!_verschleierte …: Öffentlichkeit sind zwei un_vereinbare Größen. …: das heißt …: bei solchen Verhandlungen geht es primär nicht um „Chlorhühnchen“, sondern um jene, die Nationalstaaten bestimmend beeinflussenden großen Interessen, so daß die _nur noch_ im Sinne dieser Interessen, sozusagen vertraglich fest_geschrieben funktionieren …: und in der Konsequenz …: die Menschen in _deren_ Sinne lebens_bestimmt sind …: so daß _Sie_ und ich gar keine Chance mehr haben, anders zu leben …: womöglich im eigenen Interesse mit anderen zusammenleben zu wollen. …: also ist Postfaktismus = Obskurantismus.

…: und damit ist aufgedeckt, daß der Postfaktismus die _bewußte_ Basis des lobbykratischen Zeitalters ist …: „changierend“ auf seiner un_bewußten Basis des Dadaismus’.[15] …: folglich …: Es ist unerheblich ob die Realisierung der dogmatischen Sätze dieser Ideologie mehr supranational …: bspw. auf der Ebene der EU …: intendiert ist oder über nationalistisch bestimmte Politik …: auf der „klassisch“ nationalstaatlichen Ebene …: realisiert werden. …: denn …: Mit der Verwirklichung solcher Glaubenssätze ereignet sich auf _beiden_ Ebenen imperialistische Machtpolitik …: so die internationalen Bedingungen das ermöglichen. …: hingegen wird aus der Tendenz erkennbar, in welcher Krisenphase sich das Profitsystem befindet.[16]

Teil 1 _ Teil 2 _ Teil 3 _ Teil 4

Dieser am 22. November 2016 von mir geschriebene Text bildet heute die „Lesung 2“ meines im Januar 2018 erschienenen Buches …: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band III: «›Ich stimme nicht zu!‹ Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Teilband 1. Für diese aus fünf Teilen bestehende Veröffentlichung auf NetzKolumnist habe ich den Text inhaltlich im wesentlichen unverändert gelassen, er wurde von mir aber meinem sich weiter entwickelt habenden Schreibstil angepaßt.

© Joachim Endemann

[1] Siehe diesbezüglich in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 1, die Seiten 298-307: „Exkursive Erläuterungen zu einem ‘Appell’ und zu einer ‘Aufforderung’“.

[2] Diesen „politischen Aufguß“ können Sie auch auf meiner WebSite als PDF-Datei abrufen.

[3] Vgl. in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band II, Zwischenruf 19.

[4] Der Band 12 der Edition !_scheuklappenfrei_! , den ich in der Reaktion auf die Gilets-Jaunes-Bewegung geschrieben und ihr gewidmet habe, hat tatsächlich politischen Manifest-Charakter, denn er bietet eine konstruktive Möglichkeit aus dem „orwellianischen Imperium des Friedens namens EU“ auszutreten, um dann …: zusammen mit andren Staaten …: eine konstruktiv prospektive und prosperierende gesellschaftspolitische Entwicklung überhaupt erst zu ermöglichen …: «Le Rayon de Lumière — Quelques remarques sur ›l‘Empire de la Paix orwellien‹ nommé l’UE», 17. Januar 2019 / 17. Januar 2020.

[5] Siehe hierzu in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I, Teilband 4.

[6] Siehe dazu in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, Anhang I.

[7] Vgl. in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, Lesung 22.

[8] Vgl «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, die Lesungen 17 + 20.

[9] Vgl. Anhang II sowie in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I, Teilband 3, Kapitel 18.

[10] Siehe diesbezüglich in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I, Teilband 4.

[11] Vgl. «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 1, Lesung 15: „Ich stimme der deutschen Politik nicht zu!“.

[12] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 1, Lesung 3: „Über den Mißbrauch der Freiheit der Meinung“.

[13] Vgl in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 1, dort bspw. die Lesungen 8, 9 und 11.

[14] Übrigens finden sich entsprechende Überlegungen in: Die tri_logische Sezierung […], Band I, Teilband 2, das Kapitel 7: „Überlegungen zum ‘Wirtschafsunterricht’ an allgemeinbildenden Schulen“ und Teilband 4: „Überlegungen zur Überwindung der real existierenden Lobbykratie“, sowie in: a.a.O., Band II, der Zwischenruf 22: „Die gesellschaftliche Bedeutung kleiner Schulklassen“.

[15] Zur unbewußten Basis des lobbykratischen Zeitalters siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 1, die Seiten 21+f., beginnend mit „Die un_bewußte Grundlage des Neoliberalismus’ ist der Dadaismus“, sowie a.a.O., Teilband 2, die Seiten 721-23: „Dada ≠ Dadaismus = Neoliberalismus“. …: heute verwende ich dafür die Begriffsgarnitur „realsatiristisch“ / geschlechtsunspezifischer „Realsatirist“ / „Realsatirismus“ …: definitionsmäßig hat sich zwar nichts geändert, es ist aber präzisiert worden …: das heißt …: wieso ich diese Begriffsgarnitur geschaffen habe und wie ich sie verwende …: siehe in …: «Begegnungen mit Realsatiristen», dort …: „Was vor_bemerkend zu bemerken ist“. …: ein genügender Eindruck läßt sich aber bereits hier gewinnen.

[16] Zu den Folgen dieser Ideologie siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I, Teilband 2: „Die inner_staatlichen Auswirkungen“ und Teilband 3: „Die inter_staatlichen Auswirkungen“, sowie in: a.a.O, Band II, Zwischenruf 10: „Die Welt in der Realität“ und Zwischenruf 16: „Die Bedeutung der Null für das politische Tun und für das gesellschaftliche Leben“.

Das Gerede vom Postfaktischen dient der Verschleierung des Lobbykratischen _ Teil 4

DER NEOLIBERALE KADER DER EU

…: da jene …: gemeinhin als „Elite“ oder „Establishment“ bezeichnet werdenden …: also, die Machteliten umkreisenden Satelliten ….: sich ausschließlich dem Funktionieren der techno-lobbykratischen Entität EU verpflichtet fühlen, können diese als neoliberaler Kader der EU bezeichnet werden …: mögen diese auch der Meinung sein, im Sinne „Europas“ zu sprechen und zu entscheiden. …: tatsächlich aber …: und in _diesem_ Sinne vergleichbar mit den einst im Stalinismus in diversen Politbüros funktioniert habenden Apparatschiks …: treffen sie ihre Entscheidungen _gegen_ die Interessen der europäischen Völker …: also …: _im Sinne_ der von der deutschen Machtelite hegemonial angeführten Machteliten der europäischen Nationalstaaten …: sprich …: Es will sich ein von den nationalstaatlichen Machteliten bestimmtes Faktisches etablieren, als Ausdruck eines keineswegs neuen, sondern lediglich aktualisierten _imperialen_ Machtzentrums. …: nun …: genau _dies_ ist das Postfaktische …: nämlich …: es sei wiederholt …: Der Eintritt des Ereignisses der Ablösung des Nationalstaates durch eine Entität, deren Repräsentanten ihre Entscheidungen _ohne_ jegliche demokratische Beteiligung treffen …: _wollen!_ …: unter anderem gehören dazu Abkommen à la TTIP …: Schlußstein der auf „Ewigkeit“ angelegten Lobbykratie.[1]

…: das aber verschreckt alle lediglich deshalb, da versäumt worden ist, einen strikt europäischen Diskurs _beizeiten_ zu führen. …: übrigens bedeutet in diesem Zusammenhang „beizeiten“ …: nach dem Ende des Kalten Krieges …: dies ein wichtiges Datum. …: denken Sie darüber nach, wie die Politik sich seitdem entwickelt hat …: insbesondere auch die deutsche Politik. …: so erfolgte bspw. auf dem Balkan die völlig falsche, viel zu frühe Anerkennung Kroatiens und Sloweniens durch die Regierung Kohl …: d.h. im Sinne der deutschen Machtelite …: Das war kein Versehen, sondern das war Absicht …: und dies ist geschehen, _ohne_ daß die Minderheiten in den genannten Ländern …: und in den anderen, insbesondere in der Reaktion darauf auch …: ein Mindestmaß an Klarheit und Sicherheit gehabt hätten, wie ein friedliches Neben- und Miteinander zu gewährleisten sei. …: und das vor dem Hintergrund des im zweiten Teil des Großen Krieges sich dort Ereignethabenden sowie der Tatsache, daß dort viele der den verschiedenen Volksgruppen Angehörenden seit langer Zeit untereinander verheiratet sind, Kinder haben und verschwägert sind …: und man dann anfängt, in einer, von gar nicht zu separierendem gesellschaftlichem Neben- und Miteinander geprägten Gegend, Erbsen zu zählen.[2] …: das aber ist verantwortungslose, alles andere als von der deutschen Seite zu erwarten gewesene Politik …: nach der Rückerlangung eines gewissen Maßes an Souveränität …: als einem _dann_ glaubhaften Ausdruck von …: „Wir haben gelernt“ …: also …: anstatt sogar …: später dann …: einen als „robusten humanitären Einsatz“ bezeichneten Angriffskrieg gegen Serbien zu führen …: und …: später dann …: einen Mafiastaat Kosovo anzuerkennen …: um an dieser Stelle lediglich auf _dieser_ Entwicklungslinie der seit dem Ende des Kalten Krieges praktizierten Politik zu bleiben …: denn …: schon allein daran wird die Bedeutung dieses historischen Datums erkennbar. …: demnach …: Dieses Datum genügt zum Verständnis der aktuellen Entwicklung durchaus …: ist auch ein weiteres in die Geschichte Zurückgehen letztlich notwendig, da der Kalte Krieg selbst Resultat ungelöst gebliebener, geschichtlicher Fragen war …: immerhin …: es sind _diese_ Fragen, die dessen Ende mählich auf die politische Tagesordnung zurückbrachte und die heute wieder virulent sind …: die Nationalitätenfrage, die soziale Frage _und_ die entscheidende, damit einhergehende Frage nach der Macht …: _Wer?_ gibt in einem Staat die Richtung vor …: und folglich …: _Wer?_ bestimmt die Beziehungen zu anderen Staaten. …: dabei hätte das Ende des Kalten Krieges eine ganz andere Politik gefordert …: denn …: _erst dann!_ wäre es überzeugend gewesen, _erst dann!_ wäre jenes berechtigt, welches die Hauptstaaten des „Westens“ sich per se selbst zusprechen …: also …: Friedensbringer und dergleichen zu sein. …: aber das stimmt alles nicht …: sondern …: Das imperialistisch Faktenschaffende ist lediglich aktualisiert gesetzt worden …: und Deutschland seitdem quasi immer mit dabei …: Heuchelei, Verlogenheit und politische Sprücheklopferei _ohne!_ Ende.

…: einen _strikten_ europäischen Diskurs zu führen wäre also gefordert gewesen, in dem nicht mehr von Nationalstaaten gesprochen, sondern lediglich von der _Vielfalt der Regionen_ unter dem Dach der EU. …: _faktisch_ liegt hingegen das _tatsächliche_ Streben der EU-Machteliten unverändert im Gewinnen imperialistischen Einflusses …: und zwar unter Führung des deutschen Hegemonen.[3] …: daß das nicht ohne Konflikte zwischen den EU-Machteliten vonstatten geht, gehört zu deren so altbekanntem wie destruktivem Spiel.

…: nun …: zu einem solchen Diskurs bedürfte es allerdings einer völlig anderen EU-Konstruktion, die nach dem Ende des Kalten Krieges mähliche Gestalt angenommen hätte …: wozu selbstverständlich eine europäische Verfassung ein wesentlicher Teil gewesen wäre …: eine Verfassung aber, in der sich

  1. demokratische Grundrechte verankert finden …: jedoch _keine!_ solchen, die als die „vier europäischen Grundfreiheiten der EU“ bezeichnet werden, da es sich bei diesen lediglich um „bedingte Freiheiten“ handeln kann[4], und
  2. sich die Besonderheiten der einzelnen Regionen widerspiegeln, in der sich folglich die Menschen aller Regionen wiedererkennen.

…: also …: eben _nicht!_ irgend etwas hunderte Seiten umfassend Ausgekungeltes, das keiner liest und kaum jemand _mal eben so_ verstehen kann …: wohl auch gar nicht verstehen soll …: also …: kein Machwerk, dessen Ziel es ist, die Masse der Menschen in eine, als EU bezeichnete „supra_nationalstaatliche Entität“ einzu_binden, die jene i.d.R. auf nationalstaatlicher Ebene praktizierte Politik lediglich in größerem Rahmen fortsetzt …: und …: in dem die Menschen im Sinne von wirtschaftlichen Großinteressen marktkonform zu funktionieren haben …: und zu _dieser!_ Entität folglich auch jenes Streben nach Expansion gehört, das einst als Imperialismus bezeichnet wurde …: und …: dieses Streben eben nicht einfach deshalb nicht mehr praktiziert würde, da dieser Begriff keine Verwendung mehr findet …: denn …: so wird behauptet …: heutzutage …: und im Gegensatz dazu …: gäbe es eine „Integrationskonkurrenz“. …: „Integrationskonkurrenz“ ist aber typisch orwellianisch …: dem Verschleiern des alten imperialistischen Strebens dienend …: und _insofern_ …: „Integrationskonkurrenz“ ist der post_faktische Begriff für „Imperialismus“ …: ist also …: Neoimperialismus.[5]

…: _sowie_

3. über diese Verfassung dann alle erwachsenen Menschen der Völker der Mitgliedsländer der EU abstimmen und die _dann!_ an einem großen, überall gefeierten Festtag verabschiedet wird.

…: _dann!_ wird emotional etwas
grundsätzlich konstruktiv Positives verankert.

…: was man heutzutage hingegen will, ist die über soziale Knechtungsmittel à la Agenda 2010 _und_ über „gemeinsam“ ausgetragene Konflikte, Menschen zusammenzubinden …: gedacht zum Abbau des von der Austeritätspolitik verursachten sozialen Drucks …: ob mit Rußland oder anderen Ländern …: und über „gemeinsame“ Kriegserlebnisse. …: denn …: so offenbar die diesbezüglich angestellte Überlegung von Vertretern des hegemonialen Establishments[6] …: _War?_ es nicht der erste Teil des Großen Krieges, der schon einmal zu einer gemeinsamen „Identität“ in Europa geführt hatte, wie es von sogenannten Alpha-Journalisten behauptet und abgesondert wird und von solchem …: so eindeutig hetzerischen wie kriegstreiberischen …: sprachlichen Müll mitunter in „Leitmedien“ zu lesen ist.[7] …: nun …: ein solcher „Alpha-Schreiber“ wird aber nicht einmal strafrechtlich belangt, denn das sei ja lediglich eine freie Meinungsäußerung …: obwohl es sich um den eindeutigen Mißbrauch der Meinungsfreiheit handelt.[8] …: übrigens …: derartig kriegstreiberische Artikel sind kein „mentaler Ausrutscher“ emotional heruntergekommener Journalisten, sondern sie dienen durchaus dem „meinungs_vor_bildenden Vertrautmachen“ mit einer Mentalität, die dem wesentlich die EU-Innen- und Außenpolitik bestimmenden deutschen EU-Hegemon eigen ist und die sich schon längst in Sprüchen äußert wie …: „Europa spricht Deutsch“ …: also …: Kauder_Welsch …: nämlich …: mit der neo_wilhelministischen Mentalität vertraut zu machen.[9] …: folglich …: unter solchen Bedingungen ist der Aufbau einer gemeinsamen europäischen Armee keine gute Entwicklung.[10]

…: daß es ein solches, sich in der Masse der Menschen in Europa positiv emotional verankerndes Procedere nicht gegeben hat und auch gar nicht vorgesehen ist, hängt _in erster Linie_ mit jenen, die nationalstaatlichen Geschicke bestimmenden Macht-Eliten und deren Satelliten zusammen, wie es …: es sei wiederholt …: die Entwicklung seit dem Ende des Kalten Krieges so exemplarisch belegt[11] …: und hängt eben _nicht!_ damit zusammen, daß die Mehrheit der Menschen das an sich nicht wollte. …: nämlich …: dann wirklich von Europa sprechen zu können …: also …: nicht so wie heute …: findet bspw. ein Referendum statt, dessen Ergebnis nicht nur völlig ignoriert wird …: _sondern!_ …: zur Strafe fürs Referendum noch zusätzliche Auflagen aufgebürdet werden. …: so geschehen nach dem im Jahre 2015 in Griechenland stattgefunden habenden Referendum, in dem sich sogar ca. 80% der jungen Leute dort gegen die vom deutschen Hegemon über die EU geforderten Auflagen ausgesprochen hatten. …: oder …: befinden die Wallonen im Oktober 2016, daß für ihre Region CETA nicht richtig sein könne …: nachdem sie das in einem 18monatigen, alle gesellschaftlichen Gruppen einschließenden demokratischen Prozeß festgestellt hatten …: des!_halb …: _insbesondere!_ …: von deutschen Pseudo-Demokraten in Politik und Medien, vehement als „Antidemokraten“ verunglimpft werden.

…: _nicht!_ also, daß die Menschen nicht ein richtiges Europa wollten, eines, zu dem man wirklich „ja“ sagen kann. …: was sie hingegen mehrheitlich schon allein für sich selbst _nicht!_ gutheißen können, ist jenes sich jetzt etablierende, vom EU-Hegemon dominierte Europa, in dem Politiker, schreibende Mitarbeiter von Medien_Konzernen und intellektuell verkommene Spin_Doktoren von „Einflußsphären“ reden, sowie davon, wie andere Länder geneigt gemacht werden könnten, im Sinne des EU-Hegemonen sich zu verhalten und zu funktionieren …: also …: im Sinne jener „Integrationskonkurrenz“.

…: es soll tatsächlich Deutsche geben, die meine Kritik an dieser so heuchlerisch daherkommenden, machtgeilen deutschen Politik …: „Wir müssen mehr Verantwortung übernehmen“ …: für unerhört halten. …: _eine?_ solche Kritik soll „unerhört“ sein, wird sie von einem Deutschen gesprochen.[12] …: nun …: mit solchen Deutschen habe ich nichts zu tun …: immerhin bin ich selbst Deutscher …: allerdings kein preußisierter Deutscher[13] …: und halte eine solche Kritik nicht nur für absolut notwendig, sondern ich kann mich mit einer solchen Politik nicht identifizieren, denn sie ist vom Ergebnis her so schlecht wie selbstsüchtig _und_ gefährlich …: insbesondere auch für die eigene Bevölkerung[14] …: Es sind immer die Eliten …: wie gesocksig die auch immer sein mögen …: die die Richtung vorgeben …: _danach_ muß sich die Masse der Menschen strecken.

BEISPIELE FÜR „KONFORME LINKSKURVEN“

… es folgt Teil 5

Teil 1Teil 2 _ Teil 3

© Joachim Endemann

[1] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, Anhang II.

[2] Vgl. in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, die Seiten 622-65: „Exemplarische Beispiele kontraproduktiver Konsequenzen deutscher Machtpolitik“.

[3] Vgl. in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, die Lesung 18.

[4] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, die Seiten 683-91: „Von den ‘Freiheiten’ der EU“.

[5] Zum Begriff „Integrationskonkurrenz“ siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 1, die Seiten 460+f.: „Der orwellianische Begriff ‘Integrationskonkurrenz’“.

[6] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, die Seiten 614-16: „Anmerkung zum Establishment“.

[7] Vgl. in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I, Teilband 3, das Kapitel 16.

[8] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 1, die Lesungen 3+4.

[9] Vgl. in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 1, die Lesung 18 sowie in: Die tri_logische Sezierung […], Band I: Es werde mehr Licht! […], Teilband 1, Kapitel 3 und Teilband 4, Kapitel 21.

[10] Vgl. in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 1, die Lesung 10 sowie in: a.a.O., Band I, Teilband 3, Kapitel 18 und in: a.a.O., Band II, Zwischenrufe 11 und 25.

[11] Neben dem erneuten Verweis auf: „Exemplarische Beispiele kontraproduktiver Konsequenzen deutscher Machtpolitik“, die Seiten 622-65, in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, sei nun auch verwiesen auf, in: a.a.O., Band II, Zwischenruf 28.

[12] Vgl. in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 1, die  Seiten 485-87, beginnend mit: „Wieso ich so wenig von der falschen Politik ‚der anderen‘ spreche“.

[13] In: «Sie fragen noch, wie die ›Verhältnisse‹ liegen?» spreche ich von der „Preußisierung der Deutschen“ und meine damit das, was den Wilhelminismus erst ermöglicht hat. Siehe dazu a.a.O. die Seite 108. Was mit dieser „Preußisierung“ sonst noch einherging bzw. darunter zu verstehen ist, findet sich, u.a., a.a.O. in Aspekt 54: „Das orwellianische EU-Imperium des Friedens steht in vollem Widerspruch zu dem, das ‘europäisches Denken’ im positiven Sinne bedeutet“ erläutert, siehe dazu ab der Seite 533, beginnend mit: „Denn dieser dialogische Disput ist durch einen dia_lytischen ersetzt worden …“. In diesem Zusammenhang könnte die a.a.O. in Aspekt 58: „Kleine Reflexion über das Nichtparadoxe selbst am paradox Erscheinenden der ‘preußisierten Postmoderne’“ „aufscheinende“ Reflexion nicht uninteressant sein. Dieser „Preußisierungsprozeß der Deutschen“, der letztlich zum Wilhelminismus und in der Folge zum Nazismus führte, und aktuell zum Neowilhelminismus, bzw. zum Neowilhelmoliberalismus, ist vor dem Hintergrund dessen zu sehen, das über weite Passagen in Kapitel 7 von …: «Ist der Monotheismus von seiner Anlage her ein elementarer Faktor der Gewalt?» …: kulminierend in dem, was mit „Arier-Mythos“ bezeichnet ist …: beschrieben ist.

[14] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, die Seiten 545+f.: „Bemerkung 3 zur ‘Faktenlage bezogen auf Europa’“.

Das Gerede vom Postfaktischen dient der Verschleierung des Lobbykratischen _ Teil 3

RICHTIG ANGEWENDET, BEZEICHNET „POSTFAKTISCH“ EINEN GESELLSCHAFSPOLITISCHEN ZUSTAND, DER DEM FAKTISCHEN DES BISHERIGEN FOLGT

…: man könnte also sagen, daß dem Gerede vom Postfaktischen unter _der_ Bedingung Sinn einzuflößen wäre, käme man zu dem Schluß, daß diese Begriffsbildung …: und sie erst dann richtig anwendete …: für einen gesellschaftlichen Zustand steht, der dem Faktischen des bisherigen folgt. …: _und?_ was ist das …: nun …: objektiv gesehen …: also …: persönlich unbeteiligt und vom Rand aus das Geschehen betrachtend …: das heißt ich spreche konkret von mir …: bedeutet dies das Ende des Nationalstaates …: beziehungsweise …: dies _würde_ eigentlich das Ende des Nationalstaates bedeuten. …: wenn man sich jetzt wieder auf diese Konstruktion im nationalistischen Sinne wirft, geht man zwar in die völlig falsche Richtung, aber das liegt wohl so nahe …: und der eigne nationale Mief ist stets auch der vertrauteste. …: und separatistische Bestrebungen sind da noch einmal ein besonderer atavistischer Ausdruck dieser kollektiven Phobie gegenüber allem jenseits des eigenen Dunstkreises kulturell Befindlichen …: davon gibt es eine ganze Menge. …: im „kakophonischen Konzert“ der dann relativ großen Regionen können die kleinen weit mehr verlieren als sie durch eine Separation von einem Nationalstaat je gewinnen würden …: als leicht zu korrumpierende Spielbälle der Macht, die sie dann sind.

…: denn ich bin schon der Ansicht, daß eine tatsächliche Europäische Union, die politisch jenseits so techno-lobbykratischer wie imperialistischer Strebungen strukturiert wäre, die besten Entfaltungsmöglichkeiten für die europäischen Völker böte …: also …: eben keine Entfaltung auf Kosten anderer, wie die Erfahrung mit dem Konstrukt des Nationalstaates lehrt. …: es sei präzisiert …: Der Nationalstaat ist eine Konstruktion der Machtelite des Bürgertums, die ihr zur Organisierung ihrer Gesellschaft dient. …: hingegen …: beim Nationalstaat handelt es sich _nicht!_ um eine, als Verkörperung eines in seinem „Volksgeist“ zu _seinem_ Bewußtsein gelangten Volkes gelten könnende …: als solche zwar vorstellbare, auch vorgestellt gewesene und weiterhin vorgestellt werdende …: Entität.[1] …: das heißt diese …: übrigens keineswegs auf Herder, sondern auf Hegel zurückgehende …: Vorstellung ist zwar …: offenbar …: eine wirkkräftige, aber politisch keineswegs _konstruktiv_ brauchbare Ideen-Setzung, die aber gern von Nationalisten und Faschisten aufgegriffen wird …: ausgestattet wie deren Gedankengebäude mit speziellen rassistischen Haupt- und Nebengängen nun einmal ist …: _wegen_ der kopfgeburtlichen Möglichkeiten solcher Ideen_Setzungen …: _deren_ in solchen Gängen hausenden Gedanken Nahrung zu geben, damit daraus abdunstbares „Wissen“ um die Überlegenheit des aus dem mythischen Nebel _eigner_ Erzählung aufgestiegenen …: _eignen_ …: Volk werde …: also …: ihrem Tun Ursache und Rechtfertigung in seinem Namen zu geben. …: denn …: erst _das_ gibt ihnen jenes ersatzweise, welches zu tatsächlicher Sicherheit führt …: demnach …: ihnen fehlt …: tatsächliche Individualität. …: wohl deshalb wird eine solche Ideen_Setzungen von diesen auch so gern aufgegriffen, da sie zu den _„gereinigten“_ Kopfgeburten gehört und _deshalb_ die Projektion des „Bösen“ auf „die anderen“ …: zur Ablenkung des Selbst_Bewirkten …: erleichtert möglich ist …: zumal …: Kopfgeburten ist nun einmal die Möglichkeit eigen, gewisse Gedankengänge durch Versiegelung vor dem Durch_denken zu bewahren.[2]

…: als Fingerzeig auf die Resultate dieser für die politische Praxis folgenreich gewordene Ideen_Setzung sollen an dieser Stelle _nicht_ jene vom Nazismus verursachten gelten, sondern die zeitlich weit näherliegenden Ursachen und Resultate der Zerstörung Jugoslawiens, wo …: auf der die praktische Politik bestimmenden „Basis“ _dieser_ „gereinigten Kopfgeburt“ …: bis heute währendes Leid über die Menschen gebracht worden ist …: und wird.[3]

…: aus Sicht der EU-Elite ist das Konstrukt des Nationalstaates nun auf eine Weise zu transformieren, daß weiterhin das maximale Haben für die Machteliten realisierbar bleibt, dies aber dauerhaft lediglich noch _jenseits_ demokratischer Mindeststandards möglich ist. …: immerhin …: auf diese Weise kann bloß das Wenigste für die Masse der Menschen der Völker Europas herauskommen …: folglich …: aus Sicht der EU-Elite geht es jetzt darum, das bisher Faktische des Nationalstaates in ein neues Faktisches zu überführen, welches dem seit dem Ende des Kalten Krieges mählich virulent gewordenen, imperialistischen Streben der europäischen Machteliten adäquat ist …: also …: zwangs!_läufig jenseits demokratischer Legitimierung …: an den Völkern vorbei …: und dies ist als Adaptation des nationalstaatlichen Herrschaftsmittels an die sich seit dem Ende des Kalten Krieges mählich in diesem Sinne entwickelt habenden EU-Politik vorzustellen, die unter der hegemonialen Führung der deutschen Machtelite ausgeübt wird, der es traditionellerweise an der dazu eignen ausreichenden Substanz mangelt, diese Rolle auch ausüben zu können.[4]

DER NEOLIBERALE KADER DER EU

Es folgt Teil 4

Teil 1 _ Teil 2

© Joachim Endemann

[1] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung […] », Band III, Teilband 2, die Seiten 593+f., beginnend mit: „Die politisch folgenreiche Ideen_Setzung: ‘Völker sind Gedanken Gottes’“.

[2] Zur „Projektion“ siehe in: «Die tri_logische Sezierung […] », Band III, Teilband 1, die Seiten 358+f.: „Das Ausmaß der Projektion“.

[3] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung […] », Band III, Teilband 2, die Seiten 622-65, beginnend mit: „Exkursion: Exemplarische Beispiele kontraproduktiver Konsequenzen deutscher Machtpolitik“. Das Konstrukt des Nationalstaates wird behandelt in: «Die tri_logische Sezierung […] », Band I, Teilband 3, Kapitel 15: „Menschenrechte, Völkerrecht und das Konstrukt des Nationalstaates“.

[4] Zur „eignen Substanz“ siehe in: «Die tri_logische Sezierung […] », Band III, Teilband 2, die Seiten 609-14: „Die traditionell fehlende eigene Substanz“.

Das Gerede vom Postfaktischen dient der Verschleierung des Lobbykratischen _ Teil 2

DIE UN_BEWUSSTE GRUNDLAGE DES NEOLIBERALISMUS’ IST DER DADAISMUS

…: im Gegensatz zum „Dada“ der Dada-Bewegung, die Anfang des 20. Jahrhunderts eine un_bewußte Reaktion auf einen gesellschaftlichen Prozeß war, der zum ersten Teil des Großen Krieges geführt hatte …: und der übrigens seit dem Ende des Kalten Krieges wieder treibend wird …: denn …: auch der zweite Teil dieses Krieges hatte seine Ursachen nicht einer Lösung zugeführt, sondern sie waren lediglich und sozusagen im Kalten Krieg eingefroren worden …: und da _dieses_ „Dada“ heutzutage völlig falsch als „Dadaismus“ bezeichnet wird, kann das _heutige!_ „Dada“ …: als Ausdruck der, ihren Ideologen selbst unbewußt bleibenden Basis …: nämlich …: die Verhaltensweisen des menschlichen Wesens durch unzulässige Reduktion zu „theoretisieren“ ….: in der Tat als „Dadaismus“ bezeichnet werden.[1] …: wir haben es also mit dem Theoretisierungsversuch des Nichttheoretisierbaren durch die Ideologen des Neoliberalismus’ zu tun und das erlaubt es, ein solches Versuchen mit der Bezeichnung „Dadaismus“ zu versehen.[2]  …: und wieso jenes nicht nur nicht theoretisierbar, sondern wesentlich davon abhängig bleibt, was gesellschafts_bestimmend ist, wird vielleicht über folgenden Satz deutlich …: Der Mensch als Spezies ist von seiner Anlage her vor allem eines …: plastisch …: und wie er sich charakterlich verfestigt, hängt wesentlich von der sozialen wie der natürlichen Umwelt ab.[3]

…: gäbe es aber ein solches „postfaktisches Zeitalter“, würde das bedeuten, daß …: obwohl das auch zu den Zeiterscheinungen paßte, die sich schnell wandeln nach _selbst_ inszeniertem Muster …: das lobbykratische Zeitalter ein recht kurzlebiges wäre.[4] …: da es _dann_ ein Ausdruck dafür wäre, daß die Elite der Lobbykratie ihre Deutungshoheit verloren hätte …: wenn es denn so wäre mit dem kurzlebigen lobbykratischen Zeitalter.

…: das lobbykratische Zeitalter ist übrigens durchaus als postfaktisch zu verstehen …: denn …: _richtig_ verstanden …: „postfaktisch“ bedeutet …: „nach Eintritt des Ereignisses“. …: _und?_ welches Ereignis wäre das gewesen …: nun …: Die Abschaffung der bürgerlichen Demokratie [_oder …: Die geupdatete bürgerliche Demokratie_]. …: während aber diese Behauptung bereits begründet worden ist[5] …: sollten _Sie_ keine Hoffnung darauf setzen, dieses Zeitalter sei a) ein sich selbst schnell über_lebendes und b) ein kurz_lebiges Zeitalter.

…: allerdings wäre es ein Fehler, würden sich jene über diesen ..: [_hier_] unterstellten …: Verlust an Deutungshoheit freuen, die Parteien à la AfD wählten, denn deren Vertreter wollten schließlich auch nichts anderes als das, was die anderen neoliberalen Ideologen zur Vollendung bringen …: Die marktkonforme Trimmung der Gesellschaft, bzw. ihre Aufrechterhaltung.

ANMERKUNGEN ZUR PHRASE: „ZUR VOLLENDUNG BRINGEN“

…: übrigens bedeutet in diesem Zusammenhang „zur Vollendung bringen“, daß diese Trimmung bereits seit langem läuft und, vor allem, nicht voraussetzungslos erfolgt.[6] So daß gar nicht mehr so viel notwendig ist, den Prozeß solcher Trimmung ab_zuschließen. Denn die Masse der Menschen „weiß“, daß es nicht geht, würde bspw. im großen Stil gestreikt zur Durchsetzung angemessener Lohnsteigerungen, im Sinne der Goldenen Lohnregel also[7] …: denn …: das schmälerte ja den Gewinn von Unternehmen …: _wer?_ könnte überhaupt Unternehmern verdenken …: insbesondere …: haben diese große, konzernartige Unternehmen …: wobei die dann meist im Auftrag von sogenannten Anlegern funktionierende Manager sind …: daß die also „Risiko-Absicherung“ für ihre Gewinne haben wollten …: beispielsweise …: über Vertragswerke à la TTIP, nicht wahr?[8] ..: nun …: wenn die Masse der Menschen das alles so gut „weiß“, ist durchaus davon zu sprechen, daß marktkonforme Trimmung längst zum Selbstläufer geworden ist, da es _quasi_ automatisch in den Köpfen der meisten Menschen blockierend _dann_ klickt, befindet jemand, daß die Löhne unzureichend steigen würden. …: denn …: wohin sollten zu_reichende …: _jährliche!_ …: Lohnsteigerungen schon führen …: „klick“ …: zu „Inflation“, oder?[9]

EIN SATZ ZUR MYTHISCH UMRANKTEN PHRASE: „SOZIALE MARKTWIRTSCHAFT“

…: in diesem Zusammenhang sei der Hinweis gegeben, daß der Begriff der „sozialen Marktwirtschaft“ derartig mythisch umrankt ist, daß seine eigentliche Bedeutung den meisten Menschen verborgen bleibt, da er keineswegs jenes bezeichnet, welches in Deutschland als „soziales Modell“ kollektiv geträumt wird …: denn …: für jenes, das als „Wirtschaftswunder“ bezeichnet wird, hat es _Umstände_ gegeben, die fremdbestimmt und nicht auf dem Mist eines Herrn Erhard und seinen ordo_liberalen Freunden gewachsen waren …: Es waren ausschließlich die Zeit_Umstände, die bestimmt hatten, daß nicht schon damals in Deutschland jenes praktiziert worden ist, dem mit der Agenda 2010 zum schließlichen Durchbruch verholfen worden ist und das sich übrigens in der Bezeichnung „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ spiegelt. …: denn die Vertreter dieser Lobbyorganisation der deutschen Industrie verstehen darunter genau jenes, welches deren Vorläufer damals in den 50er Jahren darunter verstanden hatten, lediglich, wie gesagt, die Zeitumstände ließen erst nach dem Ende des Kalten Krieges …: also _nach_ der Konfrontation zwischen Kapitalismus und Stalinismus[10] …: in Deutschland das Praktizieren dessen zu, welches „soziale Marktwirtschaft“ tatsächlich meint.[11] …: allein aus folgendem Zitat könnte deutlich werden, daß „Neoliberalismus“ und „soziale Marktwirtschaft“ zwei Seiten einer Medaille sind …:

Eine Kurzdefinition von „Neoliberalismus“ lautet: „Das Regierungshandeln nimmt keinen Einfluß auf den `Markt´, sondern ausschließlich auf die gesellschaftlichen Bedingungen, wodurch in der Bevölkerung ein `marktkonformes´ Verhalten dauerhaft erzeugt wird.“[12]

…: Ersetzen Sie [_in diesem Zitat_] …: „gesellschaftliche Bedingungen“ durch „soziale Bedingungen“, könnten Sie einen Begriff davon bekommen, was „soziale Marktwirtschaft“ tatsächlich meint und was genau nicht. …: das heißt …: beispielsweise …: Die AfD-Ideologen sind lediglich nicht mit dem in einem „größeren Rahmen“ Umgesetzten des von den _anderen_ neoliberalen Ideologen als faktisch Dargestellten einverstanden …: demnach …: sie würden _ihr_ ideologisch, aber prinzipiell identisch Vorgestelltes gern in einem „gereinigten Rahmen“ umgesetzt sehen …: über dann ihr eignes als faktisch Dargestelltes …: also …: lediglich mit einer nationalistischen Komponente „angereichert“ …: so daß der wesentliche Unterschied zwischen diesen neoliberalen Ideologen in der _Kerngröße_ ihres „gesellschaftlichen Bearbeitungsfeldes“ liegt. …: das heißt …: Die aktuell vorherrschenden Ideologen bearbeiten lieber ein supranationales …: als „EU“ bezeichnetes …: allerdings weiterhin nach dem für Nationalstaaten typischen Machtprinzip funktionierenden „Gebilde“ bzw. „Entität“ …: die anderen …: so bspw. AfD-Ideologen …: bearbeiten lieber ein …: gemäß ihrer „`Rein´-Rahmen-Vorstellung“ …: „völkisch gereinigtes Gebilde“ …: denn …: ihre, sich von der materiellen Basis abgeschilfert habende „Idee“ von der Welt …: und diese „Idee“ ist letztlich bei _allen_ nationalistisch geprägten Charakteren vorherrschend …: benötigt

  1. die Leitplanken des hier die „Guten“ dort die „Bösen“ und
  2. die Leitplanken der mit einem entsprechenden Mythos versehenen Überlegenheit der eigenen „politischen Farbe“.

…: welchen politischen Neigungs_winkel das lobbykratische System tatsächlich aufweist, zeigt sich übrigens daran, welchen Sprüchen und Forderungen am ehesten nachgegeben wird. Nämlich denen aus dem rechten politischen Lager. …: Sie haben richtig gelesen …: „rechtes politisches Lager“ …: von dem geht immerhin _jede_ „politische Reaktion“ aus …: _oder?_ glauben Sie etwa, daß die AfD-Ideologen vom Mars kämen.

…: da immer wieder davon zu hören ist, daß es kein „politisches Links“ und kein „politisches Rechts“ mehr gäbe, hingegen aber ein „politisches Unten“ und ein „politisches Oben“, sei kurz der Hinweis gegeben, daß das nicht gerade ein Ausdruck von Nachgedachthaben ist …: _denn?_ …: worin soll in diesem semantischen Trick der _politische_ Unterschied liegen. …: das heißt der _einzige_ Unterschied zwischen diesen je neoliberalen Ideologen ist der, daß …: beispielsweise …: jene der AfD sich vorstellen, diese neoliberale, also die marktkonforme Trimmung der Menschen, sei auf der alten nationalstaatlichen Ebene einfacher zu praktizieren. …: das stimmt …: eine marktkonforme Trimmung der Masse der Menschen einer Gesellschaft ist auf nationalstaatlicher Ebene aus drei Gründen einfacher …: einmal deshalb, da auf diese Weise jenes erzeugt werden kann, das als „Nationalismus“ bezeichnet wird. …: zum anderen daran, daß der Nationalstaat selbst niemals die Heimstatt einer Nation gewesen ist, sondern …: und zwar von seiner ganzen Anlage her …: die „Spielwiese“ _seiner_ Machtelite ist. …: der dritte Grund liegt darin, daß von diesen Ideologen der eigene nationale Mief als charakteristischer „Duft“ wahrgenommen wird und für Gleichgesinnte einen gewissen Wiedererkennungswert haben mag. …: nun …: ungewöhnlich ist das nicht …: zumindest kennt man das von Hunden auch.

…: wird also wegen solcher marktkonformer Trimmung der soziale Druck zu groß, muß er _im Sinne_ der Machtelite rechtzeitig abgebaut werden, da ansonsten eine vor_revolutionäre Situation möglich würde und sich die Machtfrage akut stellte, die dann zu_ungunsten der Machtelite ausfiele, da ihr ohne die Masse der in ihrem Nationalstaat einsitzenden Bevölkerung selbst die Masse zur Durchsetzung ihrer Interessen fehlte. …: also werden beizeiten entsprechende nationalistische Parteien „erschaffen“, die als Sammelbecken für die entsprechend charakterlich strukturierten Bevölkerungsteile dienen, so daß in einer großen „Rechtskurve“ letztlich die der Machtelite förderliche, neoliberale Richtung beibehalten bleibt.

ENDE DER ANMERKUNGEN ZUR PHRASE: „ZUR VOLLENDUNG BRINGEN“

…: übrigens …: die als „Nationalstaaten“ bezeichneten „Spielwiesen“ der Machteliten sind in der Tat post_faktische Entitäten, nämlich als Ausdruck für das faktische Ende des Feudalismus’.

ANMERKUNGEN ZUM VERGLEICHBAREN WIE UNTERSCHIEDLICHEN FEUDALISTISCHER UND NEOLIBERALISTISCHER HERRSCHAFTSMETHODEN

Was in der Zeit des europäischen Feudalismus’ der …: scholastisch bearbeitete …: Monotheismus des Christentums war, ist mit der Etablierung der bürgerlichen Staaten die markt_konforme Einbindung der Masse der Menschen in eine staatliche Entität zur primären Bedienung der Interessen ihrer Machtelite.[13] …: folglich …: Neu ist der Versuch nicht, die Menschen _kollektiv_ auf die Bedürfnisse einer Machtelite hin zu orientieren. …: der Unterschied liegt primär in der Methodik …: während die einen von Menschen formulierte „göttliche Gesetze“ als Grundlage für ihre Dogmatik nehmen, verwenden dazu die anderen von Menschen formulierte, vergöttliche „Gesetze des Marktes“ …: objektiv gesehen ist das in beiden Fällen ein Witz. …: wie wirkmächtig aber solche Witze sein können, sieht man an den Ergebnissen ihrer praktischen Anwendung …: während im europäischen Feudalismus …: bei dem Versuch, die Masse der Menschen politisch einzubinden …: sich der „weltliche Herrscher“ sein „Gottesgnadentum“ von dem weltlichen Vertreter der „geistlichen Macht“ bestätigen ließ …: zum weltlicherseits wechselseitigen Vorteil …: wobei dann über die von der Renaissance-Bewegung angestoßenen gesellschaftlichen Prozesse …: so daß sich _wieder_ humanistisches Denken artikulieren konnte[14], die damit einhergehenden Konflikte mit dem weltlichen und geistlichen Obrigkeitsstaat, sowie jenen zwischen sogenannter „weltlicher“ und „geistlicher“ Macht selbst, schließlich in der Französischen Revolution gipfelten …: _ohne_ allerdings das eigentliche Problem zwischen Individualität und Kollektivität einer konstruktiven Lösung zuzuführen …: und _während_ man in der Zeit des sich im 17. und 18. Jahrhundert als bürgerliche Ideologie unter den Bedingungen von Absolutismus und Feudalismus und unter Beeinflussung der jetzt als Epoche zu verstehenden Aufklärung[15] und des Naturrechts (_Hobbes, Locke; Rousseau; Kant, Hegel_) herauskristallisierenden Liberalismus’ …: der mit dem ersten Teil des Großen Krieges sein Ende fand, denn der Neoliberalismus ist tatsächlich keine Neuauflage des Liberalismus’ …:glaubte, diese massenwirksame „Einbindung“ ohne Staat verwirklichen zu können, erfolgt im Neoliberalismus die Marktorientierung der Menschen wieder über den Staat.[16] …: _das!_ nämlich bedeutet „soziale Marktwirtschaft“ …: Über die Schaffung bestimmter „sozialer“, also gesellschaftlicher Bedingungen, die Menschen dazu zu zwingen, sich im Sinne des Marktes zu verhalten …: die sogenannte Agenda 2010 dient diesem Zweck …: über diese Art sozialer Trimmung werden ein bestimmtes Lebensgefühl und innere Unruhe erzeugt …: „_Genüge?_ ich den Ansprüchen“. …: auf diese Weise schleichen sich die neoliberalen Glaubenssätze ins Fühlen und Denken ein, folglich bis in die Privatsphäre hineinwirkend …: also …: die Lebensperspektive bestimmend …: menschliche Beziehung und menschliche Existenz werden nach rein ökonomischen Gesichtspunkten „wahrgenommen“.[17]

ENDE DER ANMERKUNGEN ZUM VERGLEICHBAREN WIE UNTERSCHIEDLICHEN FEUDALISTISCHER UND NEOLIBERALISTISCHER HERRSCHAFTSMETHODEN

…: man könnte also sagen, daß dem Gerede vom Postfaktischen unter _der_ Bedingung Sinn einzuflößen wäre, käme man zu dem Schluß, daß diese Begriffsbildung …: und sie erst dann richtig anwendete …: für einen gesellschaftlichen Zustand steht, der dem Faktischen des bisherigen folgt. …: _und?_ was ist das …

Es folgt Teil 3

Teil 1

© Joachim Endemann

[1] Wieso das so ist, wird in: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters », Band III: «›Ich stimme nicht zu!‹ — Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen »; Teilband 2, dort auf den Seiten 721-23 unter: „Dada ≠ Dadaismus = Neoliberalismus“ erläutert.

[2] Zum „Neoliberalismus“ siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I, Teilband 1 „Hintergrundausleuchtung zweier ideologischer Begriffe, zu denen zwar jeder etwas meint …“.

[3] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I, Teilband 4, Kapitel 25: „Skizzierung des Sozialen Rechtsstaates _ 2. Teil“, dort auf den Seiten 139-47, beginnend mit: „Aber das Wesen des einzelnen Menschen ist auch plastisch“.

[4] Siehe dazu auch in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band II, Zwischenruf 18: „Die zwiefache Staatsraison neoliberaler Staaten alten Typs“.

[5] Siehe «Die tri_logische Sezierung […]», Band I …: immerhin handelt es sich bei diesem Werk in allen seinen Kapiteln um genau diese Begründung — abgesehen von Teilen des „Lösungsweges“, der im Teilband 4 dieses Bandes erläutert wird.

[6] Vgl. bspw. in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III: «›Ich stimme nicht zu!‹ — Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Teilband 2 , dort auf der Seite 847 den Hinweis zur „Muße“.

[7] Vgl. in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III: «›Ich stimme nicht zu!‹ — Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen»; Teilband 2, die Lesung 22.

[8] Siehe hierzu in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III: «›Ich stimme nicht zu!‹ — Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen»; Teilband 2, die Bemerkung auf der Seite 890, beginnend mit: „Übrigens verliert eine Person …“.

[9] Siehe diesbezüglich in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III: «›Ich stimme nicht zu!‹ — Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Teilband 2, die Lesung 22.

[10] Zu den Ursachen des „Stalinismus’“ siehe in: «Die tri_logische Sezierung […] », Band I, Teilband 4, Kapitel 23: „Die Funktion des bürgerlichen Sozialstaates“.

[11] Ausführlich dargelegt in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I, Teilband 1: „Die Benennung: Hintergrundausleuchtung zweier ideologischer Begriffe, zu denen zwar jeder etwas meint …“, Kapitel 2: Die eigentliche Bedeutung des Begriffs `soziale Marktwirtschaft´ oder Die umfassende Bedrohung humaner Kultur durch die neoliberale Doktrin“.

[12] Siehe dazu in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I, Teilband 1, Kapitel 1: „Erläuterung des Begriffs ‘Neoliberalismus’“.

[13] Da es falsch wäre, unter „Monotheismus“ lediglich die drei bekannten religiösen Ausprägungen zu verstehen …: und es zudem eine „säkulare“ Ausprägung des Monotheismus gibt …: nämlich …: den „Neoliberalismus …: siehe in diesem Zusammenhang: «Ist der Monotheismus von seiner Anlage her ein elementarer Faktor der Gewalt?».

[14] Wieso „wieder“? …: siehe dazu in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, den Anhang I: „Exkursion zu dem in der markt_konformen Gesellschaft bedeutungslos gewordenen, _begrifflichen_ Inhalt des `Humanismus`´“.

[15] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, den Anhang I: „Exkursion zu dem in der markt_konformen Gesellschaft bedeutungslos gewordenen, _begrifflichen_ Inhalt des `Humanismus`´“, die Differenzierung zwischen „Aufklärung“ und „Epoche der Aufklärung.

[16] Neben den Erläuterungen zum „Neoliberalismus“ in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I, Teilband 1, Kapitel 1, siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 1, die Seiten 462-66: „Hinweis auf die Bedingungen fürs vermeintliche Funktionieren der neoliberalen Ideologie“, sowie a.a.O. in Teilband 2 die Seite 594: „Der unterschiedliche Gebrauch der Vorsilbe ‘Neo’“; und a.a.O. die Seiten 721-23: „Dada ≠ Dadaismus = Neoliberalismus“.

[17] Vgl. auch in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I, Teilband 2, Kapitel 4: „Eine Verfassung ist die Grundlage einer entsprechend grundgesetzlich verfaßten Gesellschaft“, sowie in: a.a.O., Teilband 3, das Kapitel 13: „Die Welt als ‘Hinterhof’ der Machteliten oder der Nationalstaat als grundlegendes Problem für Frieden“ und das Kapitel 15: „Menschenrechte, Völkerrecht und das Konstrukt des Nationalstaates“.

Das Gerede vom Postfaktischen dient der Verschleierung des Lobbykratischen _ Teil 1


Der Text spricht von dem,
was heute gängige gesellschaftspolitische Praxis ist.[1]


_Sie_ haben gewiß schon etwas von dem auf besondere Weise verwendeten Adjektiv „postfaktisch“ gehört, so bspw. im Zusammenhang mit dem „Verhalten“ von Menschen …: oder sogar ein „Zeitalter“ betreffend, in das wir im Jahre 2016 eingetreten sein müßten, denn zu jener Zeit wurde dieser Begriff gehypt.

Falls Sie davon zwar etwas gehört, aber nicht verstanden hätten, wäre das deshalb normal, da eine derartige Verwendung von „postfaktisch“ falsch ist, denn es wird eben nicht im Sinne von …: „nach Eintritt des Ereignisses“ verwendet, wodurch sich eine Situation ergäbe, die zwar vom vorgehenden Faktischen geprägt, aber nun zu einem neuen, sich aus dem alten, möglicherweise als „überwunden“ geglaubten Faktischen entwickelt hätte …: ja, geradezu davon abhängig, bzw. ohne das ihm vor_laufende Faktische nicht zu denken, bzw. selbst nicht zum _präsenten_ Faktischen werden könnte …: jedoch …: also _rückbezüglich_ …: auf das vor_laufende Faktische …: dessen nun selbst zum Faktischen gewordene Post_faktische wäre. Aber derartig (_richtig_) wird von solchen Figuren „post-faktisch“ eben nicht verwendet, für die …: im eigenen Interesse …: Verschleierung unvergleichlich wichtiger ist als Aufklärung.

…: übrigens …: von _dieser_ Verwendung des Adjektivs „postfaktisch“ hörte ich persönlich erstmals am 22. November des Jahres 2016 …: nämlich …: als es von Frau Merkel abgesondert wurde. …: wenn auch offenbleiben muß, ob die sich _diese_ Bedeutung selbst ausgedacht hatte oder es eher wahrscheinlich wäre, daß diese Art seiner Verwendung auf einen ihrer geschlechtsunspezifischen spin_doktorischen Berater zurückgeht …: also …: auf solche Figuren zurückgeht, deren Sorge darin besteht, daß diese Frau Merkel [_im Jahre 2022 würde natürlich Herr Scholz zu schreiben sein, aber dieser Text wurde am 22. November 2016 geschrieben_] auf die entsprechenden gesellschaftlichen Entwicklungen adäquat reagieren …: beziehungsweise …: ihr zu ermöglichen, auf dem von den Spin_Doktoren des lobbykratischen Zeitalters selbst initiierten Meinungsstrom „schwimmen“ …: wenn nicht gar …: „herumreiten“ zu können. …: als „postfaktisch“ gilt solchen Figuren nämlich dann etwas, widerspricht es dem Faktischen _jener_ Interessen, die sie vertreten oder die sogar die ihren sind. …: demnach …: Alles von der eignen Klientel Vertretene gilt als „faktisch“, hingegen jenes von „andren“ Vertretene gilt als _jenseits_ von diesem liegend …: also …: _dann_ als „postfaktisch“, widerspricht es dem als „faktisch“ Geltenden …: beziehungsweise …: _dem_ Nützlichen derjenigen, für die das „Faktische“ nützlich ist. …: das bedeutet …: für Machteliten und ihre Satelliten ist das Faktische Ergebnis ihrer Begehrlichkeit_en …: _kann?_ es dann überraschen, daß die Verlautbarungen der die öffentliche Meinung machtelitär geneigt haltenden systemischen Mietmäuler das Post_faktische als für jeden Insassen der lobbykratischen Staaten bedrohlich seiend zeichnen. …: in _diesem_ Sinne wären die von den „Qualitätsmedien“ abgesonderten News „faktisch“, während die von allen anderen Medien abgesonderten News …: so die diesen inhaltlich widersprächen …: dann „postfaktisch“ oder FakeNews sein _müssen_ …: was sie selbstverständlich sein können, aber

a) nicht per se sind und
b) jene der „Qualitätsmedien“ …: in _diesem_ falsch verwendeten Sinne von „postfaktisch“, es selbst sein können …: wie die Erfahrung lehrt.

…: das heißt etwas „Postfaktisches“ gibt es in _diesem_ Sinne nicht …: hingegen gibt es offenbar interessen_geleitete Manipulation der öffentlichen Meinung, wenn nämlich etwas …: bezogen auf etwas als „faktisch“ Bezeichnetes, also Machtinteressen Dienendes …: als „post_faktisch“ gilt. …: letztlich versucht man über solche Manipulation tatsächliche Zusammenhänge politischer Abläufe …: in denen sich _stets!_ Interessen von gesellschaftlichen Machtgruppen ausdrücken …: für die Masse der Menschen unerkennbar zu lassen. …: also ist jenes, das als „Faktisch“ bezeichnet wird, _Ausdruck_ von Interessenpolitik …: oder auch _Ergebnis_ von Interessenpolitik …: wozu jenes, als „postfaktisch“ Bezeichnete selbst gehören kann …: wodurch übrigens einmal mehr das Dadaistisch-Surreale des lobbykratischen Zeitalters deutlich würde, ist doch das Beklagen von etwas selbst Verursachtem absurd …: Die Zerstörung gesellschaftlicher Strukturen führt nun einmal zu einer sich potenzierenden sozialen Drucksteigerung, die sich bspw. in Nationalismus oder in kollektiver Fluchtbewegung von Menschen äußern kann …: wobei …: sowohl das eine das andere als auch das andere das eine nach sich ziehen kann …: so daß diese Ergebnisse dann …: da auf die Verursacher zurückschlagen könnend …: diese zu schützen …: je entsprechend politisiert werden müssen, indem die Satelliten der Verursacher solche nationalistischen Bestrebungen aufgreifen, sie in so instrumentalisierbare wie kontrollierbare Kanäle zu leiten …: sprich …: sie neugeschaffenen politischen Parteien zuzuführen …: falls das Personal der „alten“ verschlissen und nicht mehr ausreichend wählerbindungsfähig wäre …: und …: zur weiteren Ablenkung …: Nutznießer solcher falschen Politik …: also, beispielsweise …: sogenannte Schlepper verantwortlich zu machen für kollektive Fluchtbewegungen …: als dem tatsächlichen Ergebnis von machtelitärer Interessenpolitik.

…: _ob?_ aus dem Vorstehenden deutlich geworden ist, welche Spirale Machtpolitik auslöst …: so daß dann jenes, das als „Postfaktisch“ bezeichnet wird, eine _Störung?_ dieser Politik darstellte. …: wie dem auch sei …: Das Gerede vom „Postfaktischen“ dient der Verschleierung des Lobbykratischen. …: das heißt …: Weder gibt es ein „postfaktisches Zeitalter“ noch „postfaktische Phänomene“. …: was es hingegen real gibt …: Eine Lobbykratie bzw. ein aktuell beginnendes lobbykratisches Zeitalter mit seinen, wie es sich für jedes Zeitalter gehört, entsprechenden Phänomenen …: aber …: diese sind auch nicht post_faktisch, sondern real dadaistisch-surreal [_heute nenne ich das „realsatiristisch“[2]_].

…: wer jetzt glaubt, daß das [_also, diese Phänomene als „real dadaistisch-surreal“ zu bezeichnen_] eine Beleidigung für jeden aufrechten oder längst nicht mehr aufrechten, da verstorbenen Dadasophen sei …: was also implizierte, daß jeder Dadasoph ein aufrechter gewesen wäre oder sei …: nun …: dem ist mitzuteilen …: Das kann er lediglich _deshalb_ glauben, da er von falschen Voraussetzungen ausgeht, die möglicherweise vergleichbar mit denen wären, die sich jene zurechtgedacht hatten, als sie anfingen davon zu faseln, das „Postfaktische“ habe das von ihnen als _faktisch Dargestellte_ abgelöst …: immerhin haben auch diese etwas in sich, das, obwohl sowohl ursächlich als auch inhaltlich unbekannt …: deshalb unter der Bezeichnung „das Unbewußte“ bekannt …: da es aus diesem Grunde das darüber Spekulieren erlaubt …:

Die un_bewußte Grundlage des Neoliberalismus’ ist der Dadaismus

Es folgt Teil 2

© Joachim Endemann

[1] Dieser am 22. November 2016 von mir geschriebene Text bildet heute die „Lesung 2“ meines im Januar 2018 erschienenen Buches …: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band III: «›Ich stimme nicht zu!‹ Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Teilband 1. Für diese Veröffentlichung auf NetzKolumnist habe ich den Text inhaltlich im wesentlichen unverändert gelassen, er wurde von mir aber meinem sich weiter entwickelt habenden Schreibstil angepaßt.

[2] Wieso ich die Begriffsgarnitur „realsatiristisch“ / „Realsatirist“ / „Realsatirismus“ geschaffen habe, siehe hier.

Feinde der Demokratie

… editorische Notiz …: Der folgende Text ist als Fazit aus den Exkursiven Erläuterungen realsatiristischer Entwicklungen zu verstehen …: im Buch wird er deshalb abschließender Teil dieser Erläuterungen sein. Die aus diesem Fazit zu ziehenden Schlußfolgerungen werden wiederum die Lösungsrichtung bestimmen, die im letzten Band des letzten Teils _des_ Buchprojekts thematisiert werden wird, an dessen erstem Band ich zur Zeit schreibe.


Wer?_ ist wirklicher Feind der Demokratie. …: nun …: neben jenen Realsatiristen, die in den vasallischen Staaten im Auftrag der Machtelite und ihrer Funktionselite des desolaten Terror-Imperiums _politisch_ tätig und allein diesen gegenüber verantwortlich sind …: das bedeutet …: _diese!_ Realsatiristen _können nicht!_ jenen gegenüber verantwortlich sein, denen sie behaupteterweise verantwortlich sind …: obwohl doch von ihnen …: wie man so sagt …: gewählt worden …: _wie?_ könnten dann aber die Wählenden für die von ihnen Gewählten verantwortlich gemacht werden …: sie wählten die ja im Vertrauen darauf, daß ihnen _keine!_ Vasallen als die einzig zu Wählenden vorgesetzt würden. …: also …: neben diesen vasallischen Realsatiristen sind es genauso die „andren“, die gesellschaftspolitische Entwicklung bestimmenden lobbykratischen Realsatiristen, die die wirklichen Feind der Demokratie sind. …: daraus ergibt sich …: das heißt …: vor dem Hintergrund der _tatsächlichen!_ Beschaffenheit der lobbykratischen Staaten …: einmal gewählt oder in gesellschaftspolitisch relevante Position gehievt …: Die einen wie die andren gesellschaftspolitisch relevanten Realsatiristen sind es, die verhindern, daß aus einer lobbykratischen Entität überhaupt erst eine Demokratie _werden!_ könnte …: denn …: es knickte ihre Karriere …: da ihre oligarchischen Brötchengeber dann macht_los würden …: selbstverständlich …: denn …: _Wie?_ sollte Demokratie anders möglich sein …: das Umgekehrte gilt schließlich genauso.[1] …: _wer?_ wären diese „andren“ funktionselitär lobbykratischen Realsatiristen …: beziehungsweise …: denn Namen sind Schall und Rauch …: _in?_ welchen Funktionsbereichen sind die tätig. …: nun …: da lobbykratisch zuverläßlich …: Zu jenen, die den vasallischen Realsatiristen …: beispielsweise …: als Regierung der Bundesrepublik Deutschland auftretend …: an die Seite gestellte funktionselitäre Realsatiristen sind, gehören die Spin_Doktoren, die …: in Denk_Panzern …: gemeinhin als „Thinktanks“ …: oder gar als „NGOs“ …: bezeichnet werdend …: encounter-gruppiert zusammenhockend  …: „lobbykratische Narrative“ zum Beduseln der Insassen dieses Vasallenstaates aushecken …: oder …: den vasallisch Regierenden …: da nach Inkompetenzkriterien ausgewählt worden …: da von sich aus nicht wissend, was sie Sinniges sagen sollten …: Sprachhülsen zur Verfügung stellen und Handlungsanweisungen reichen. …: nicht anders gehören zu diesen als die öffentliche Meinung machende Journalisten …: in ihren mündlichen oder schriftlichen Absonderungen von den spin_doktorisch ausgeheckten Narrativen zehrend und sich der worthülsischen Schöpfungen bedienend …: mitunter …: da als Ausdruck von Meinungsfreiheit geltend …: diese auch bereichernd. …: oder …: als solche Narrative _und!_ gemachte öffentliche Meinung …: sozusagen …: katalytisch verbreitende Kultur_Betriebler …: bspw. geschlechtsunspezifische Talk-Show-Vorsitzende und ihre nach abgeschleierten Kriterien ausgewählten Gäste. …: nun …: all diese …: ob nun politisch …: also …: vasallisch lobbykratisch …: oder anderweitig funktionselitär lobbykratisch …: mittelbar oder un_mittelbar …: sie sind allein der Machtelite und ihrer Funktionselite jenes desolaten Terror-Imperiums gegenüber verantwortlich. …: jedenfalls …: ob vasallisch oder anderweitig funktionselitär lobbykratisch …: sie sind hervor_ragende Realsatiristen.[2] …: das bedeutet …: dem geschlechtsunspezifischen Dem_jenigen …: also …: der sich seinen kritischen Blick bewahrt hat …: ist das Beantworten der aus dem realsatiristischen Treiben der gesellschaftspolitisch Un_Verantwortlichen resultierenden Frage leicht …: Kann es überraschen, daß diese Realsatiristen den „ewigen Putin“ als Smokescreen für _ihr!_ verwerfliches Treiben …: oder dieses andren zu tun über_lassen …: benötigen …: das realiter _dem_ entspricht, das sie selbst_redend dem …: „ewigen Putin“ …: zu tun unter_stellen? …: es ist offensichtlich …: Auf die Anklagebank gehören vor!_züglich die Machtelite und ihre Funktionselite des desolaten Terror-Imperiums jen_seits des Atlantiks …: aber ebenso …: zum einen …: seine einflußreichen, vermeintlich in andre Staaten „Demokratisches“ bringenden „NGOs“ genannten Außenstellen …: dies übrigens ein Kürzel, das keineswegs mit …: „Non-Governmental Organisations“ (_„Nichtregierungsorganisationen“_) richtig aufzulösen wäre …: da es eben nicht _so_ ist, daß die _einflußreichen!_ gesellschaftspolitischen „NGOs“ nicht mittelbar oder unmittelbar im Regierungsauftrag tätig wären. …: deshalb …: „NGO“ ist ausreichend klar!_zulegen …: um jenes zu benennen …: so man die Menschen nicht für dumm verkaufen will …: das _hinter!_ jeder lobbykratisch relevanten „NGO“ steht. …: und das zu benennen ist durchaus möglich …: also …: so es sich um lobbykratisch _relevante!_ gesellschaftspolitische „NGOs“ handelt …: Das Kürzel „NGO“ steht für …: „nichtamtliche, unter oligarchischer Kontrolle stehende Regierungsorganisation mit Geheimdienstcharakter“. …: das bedeutet …: Die Lobbykratie ist das Organisationsmedium der aus der bürgerlichen Gesellschaft resultierenden Oligarchie. …: übrigens …: Das politische Wahlverfahren führt _immer!_ zu oligarchischen Verhältnissen. …: zum andren gehören die vasallischen Anführer jener Staaten in Europa auf diese Bank, die allein dem desolaten Terror-Imperium verpflichtet sind …: also …: das Führungspersonal des UKs, der führenden Mitgliedstaaten des vasallischen Dachverbandes EU sowie das Führungspersonal dieses Dachverbandes selbst. …: oder …: _glauben?_ Sie, daß _Ihre_ persönliche Souveränität …: die zwar immer nur eine relative sein kann …: zu wahren oder gar zu verbessern wäre, schaffte man die Souveränität jeder Staaten ab …: die ebenso immer nur eine relative sein kann …: die nach dem Ende des Kalten Krieges von ihren vasallischen Regierungen in den _direkten!_ Dienst und zum alleinigen Nutzen des Terror-Imperiums jen_seits des Atlantiks gestellt wurden.[3] …: gewiß …: das alte deutsche Großmachtstreben setzte nach dem Ende des Kalten Krieges ebenso wieder ein …: zuerst mählich …: aber …: da seiner Machtelite dazu traditionell die notwendige _eigne!_ Substanz fehlt …: persönlich wüßte ich zwar nicht, wieso ich es gut finden sollte, daß die über solche verfügen könnte …: immerhin …: Konstruktives wußte die damit noch nie anzufangen.[4] …: wie gesagt …: Das alte deutsche Großmachtstreben setzte nach dem Ende des Kalten Krieges ebenso wieder ein …: zuerst mählich …: aber …: da seiner Machtelite dazu traditionell die notwendige _eigne!_ Substanz fehlt[5] …: Sie kann an weltweiter Macht nur partizipieren, so sie an der Leine des desolaten Terror-Imperiums …: vasallisch ergeben …: bleibt. …: _allerdings!_ …: Durch das Verfolgen solchen Strebens hat sich diese Machtelite …: _erneut!_ …: in ein Fahrwasser begeben, aus dem sie nicht nur nicht mehr herauskommt …: eben wegen der mangelnden eignen Substanz …: in ihm wird sie untergehen …: und …: _Wer?_ dann mit. …: denn …: Offenbar konnte nicht einmal die Entwicklung im Jahre 2022 daran etwas ändern, daß ihr und ihren Satelliten das bisher nicht aufgefallen ist …: und offenbar weiterhin nicht auffällt …: daß es ihr bzw. ihnen an eigner Substanz fehlt. …: einerseits …: Es war bloßes Schwadronieren, redeten die bei jeder Gelegenheit von …: „_Wir_! haben gelernt“. …: andrerseits …: _wie?_ sollten diese Machtelite und ihre Satelliten dies bemerken können …: Es hat mit der altbekannten Gier der deutschen Machtelite und ihrer Satelliten zu tun …: sowie …: mit ihrer traditionellen Wahrnehmungsstörung.[6] …: _und?_ …: sozusagen …: _als?_ eines der ersten „greifbaren“ Ergebnisse solchen machtelitären Tuns wäre welches zu nennen. …: unbestritten …: Kritik am selbst_schädigenden Treiben der gesellschaftspolitisch verantwortlichen Realsatiristen …: ob nun vasallisch oder anderweitig funktionselitär lobbykratisch im Auftrag tätig seiend …: wird sofort unterdrückt …: so sie nur weit vernehmlich geäußert wird. …: aber das genügt noch nicht …: Der geschlechtsunspezifische Kritikübende ist auszugrenzen und damit gesellschaftlich zu erledigen. …: _Wie?_ aber sollten dann persönliche Souveränität und das Verwirklichen eines wahrlich demokratischen Staates möglich sein …: immerhin …: persönliche Souveränität …: die, wie jede Souveränität, immer eine relative bleiben muß, soll sie nicht despotisch werden …: kann es allein in einem …: allerdings erst noch zu errichtenden …: wahrlich demokratischen Staat geben …: nicht in einer simulierten Demokratie …: _diese_ gibt es in einer Lobbykratie. …: mehr noch …: Persönliche Souveränität ist _allein!_ in einem wahrlich demokratischen Staat zu verwirklichen …: denn …: ein wahrlich demokratischer Staat strebt nicht nach Hegemonie …: _warum?_ …: weil das Volk eines demokratischen Staates …: seine Bevölkerung, die Masse der Menschen in ihm …: weiß, daß persönliche Souveränität von der Souveränität der andren abhängig ist …: Souveränität auf Kosten andrer _ist!_ keine Souveränität …: da sie auf gestohlener Substanz …: nicht auf eigner …: beruht …: und was diesbezüglich innerstaatlich zutrifft, trifft genauso inter_staatlich zu …: Die eigene staatliche Souveränität ist abhängig von der Souveränität andrer Staaten. …: Fazit …: wer nach persönlicher Souveränität …: und als Bedingung dafür …: nach staatlicher Souveränität strebt …: muß diese machtelitär bedingten gesellschaftspolitischen Verhältnisse abschaffen und gegen wahrlich demokratische ersetzen …: denn …: Es sind die machtelitär bedingten gesellschaftspolitischen Verhältnisse, die die Unterdrückung andrer …: Souveränität auf Kosten andrer …: und damit …: Kriege …: bedingen[7] …: andernfalls bliebe das Reden von und über „Souveränität“ mittels semantischer Tricks getünchtes Schwadronieren  …: nun …: Realsatiristen _sind!_ Schwadronisten.

© Joachim Endemann

[1] Was „Direkte Demokratie“ …: tatsächlich also „Demokratie“, denn „Demokratie“ bedarf keines Attributs …: sie existiert oder sie existiert nicht …: anbelangt, bzw. was zur praktischen Umsetzung direkt-demokratischer …: sprich …: tatsächlich demokratischer Angelegenheiten gehört und warum, siehe in …: «Sie fragen noch, wie die ›Verhältnisse‹ liegen?» …: nämlich …: was das Verschleiernde anbelangt …: insbesondere in Aspekt 2: „Was eine Passage in Chestertons: ‘The Man who was Thursday: A Nightmare’ offenbart“, und …: das eigentlich Praktische betreffend …: a.a.O. die Seiten 337+ff., beginnend mit …: „folgendes ist keine politische Geschmacksfrage“, sowie a.a.O. die Seite 669, beginnend mit …: „Also sei zum Abschluß nicht allein die Frage wiederholt …: Was spricht noch gegen Direkte Demokratie, spricht nichts für die simulierte Demokratie des lobbykratischen Systems […]?“.

[2] Was unter „Realsatiristen“ zu verstehen ist …: und wieso es die überhaupt geben kann …: siehe hier.

[3] Es gibt ein Buch mit Manifest-Charakter, das herangezogen werden kann, will man diesen vasallischen Dachverband EU kollektiv auf eine Weise verlassen, die konstruktive Perspektive eröffnet …: «Le rayon des Lumières — Quelques remarques sur ›l’Empire de la paix‹ orwellien, nommé l’UE».

[4] Siehe dazu «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band III: «›Ich stimme nicht zu!‹ — Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen».

[5] Bezüglich des traditionellen deutschen Hegemoniestrebens, bzw. wieso dieses Streben stetig zum Scheitern verursacht ist, siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band III, Teilband 2, die Seiten 609-14, beginnend mit: „Die traditionell fehlende eigene Substanz“

[6] Wo diese traditionelle Wahrnehmungsstörung der Westlichen ihren Ursprung hat …: denn, wenn auch exemplarisch in den geschlechtsunspezifischen Vertretern der deutschen Machtelite und ihrer Satelliten in Politik, spin_doktorischer Wissenschaft, Medien_Konzernen und Kultur_Betrieb auftretend, ist diese Wahrnehmungsstörung doch eine spezifische der Westlichen …: habe ich bereits in meinem Buch …: «Ist der Monotheismus ein elementarer Faktor der Gewalt?» skizziert, dort nämlich auf den Seiten 513+ff. Die Ursachen dieser Wahrnehmungsstörung werden in dem Buchprojekt weiter ausgeführt, an dem ich gerade schreibe.

[7] Siehe die Fußnote 1.

Exkursive Erläuterungen realsatiristischer Entwicklungen _ Teil 3

es folgt der abschließende Teil 3  

Der abschließende Teil dieser Exkursion erläutert die Begriffsgarnitur „realsatiristisch / (_geschlechtsunspezifischer_) Realsatirist / Realsatirismus“ und wieso ich die überhaupt verwende …:

Der abschließende Teil dieser Exkursion erläutert die Begriffsgarnitur „realsatiristisch / (_geschlechtsunspezifischer_) Realsatirist / Realsatirismus“ und wieso ich die überhaupt verwende …:

Da ich das Attribut „realsatiristisch“ erstmals in meinem Buch «Begegnungen mit Realsatiristen» verwende …: und dort auch in …: „Was vor_bemerkend zu bemerken ist“ …: ausgeführt habe, sei an dieser Stelle […] [_lediglich_] erläutert, wieso ich die Begriffsgarnitur „realsatiristisch / (_geschlechtsunspezifischer_) Realsatirist / Realsatirismus“ überhaupt geschaffene habe …: immerhin …: Es ist anzunehmen, daß diese „Begriffsgarnitur“ im weiteren Verlauf des Buchprojektes …: von dem Sie den ersten Band noch längst nicht vor sich liegen haben …: wiederholt verwendet werden muß.

…: nun …: daß ich diese „Begriffsgarnitur“ überhaupt geschaffen habe, hängt damit zusammen, daß Anfang des Jahres 2021 in einem social-medialen Forum Verwirrung ausgelöst wurde, als ich ein für eine lobbykratische Gesellschaft typisches …: kollektiv sich ereignendes …: gesellschaftspolitisches Phänomen mit „realsatirisch“ bezeichnete …: denn zwar wird „realsatirisch“ mitunter in einem Wörterbuch erwähnt, dann allerdings nicht zur Bezeichnung eines kollektiven …: system-induzierten …: hingegen lediglich eines sich individuell zeigenden Phänomens …: so daß mitunter ein individuelles Verhalten als „realsatirisch“ bezeichnet wird, was durchaus etwas Lustiges haben kann …: wohl insbesondere dann, nimmt man sich selbst nicht ernst …: was in selbst betreffenden …: zumindest in selbst mitbeteiligt verursachten …: Zusammenhängen richtig ist …: _allerdings!_ …: das ist dann nicht mehr angebracht …: also …: das lustig zu finden …: zeigen jene, die von sich behaupten, einen „demokratischen Auftrag“ von „den Wählern“ …: mitunter auch …: von „ihren“ Wählern …: bekommen zu haben …: zumindest wird das von solchen interessierten Kreisen verbreitet, die als „Vierte Gewalt“ für das Manchen der öffentlichen Meinung zuständig sind …: ein realsatirisches Verhalten kollektiv.

…: es ist auch nicht so, daß eine realsatirisches Verhalten zeigende …: und an sich gesellschaftspolitisch verantwortlich seiende …: Person …: als geschlechtsunspezifischer Realsatiriker …: ein „handelnder“ Satiriker wäre …: so sie solches Verhalten regelmäßig zeigte …: was ja bei den gesellschaftspolitisch Verantwortlichen in lobbykratischen Staaten …: in Masse …: der Fall ist …: und das …: da so etwas …: _zumindest!_ …: in die Gesellschaft rückwirkende Konsequenzen hat …: _zumindest!_ die Masse der Insassen solcher Staaten ebenso zu Realsatirikern werden läßt …: allerdings als Statisten. …: _denn!_ …: Daß gezeigtes realsatirisches Verhalten keineswegs bedeutet, ein geschlechtsunspezifischer „Realsatiriker“ _wäre_ ein „handelnder Satiriker“, hängt damit zusammen, daß ein geschlechtsunspezifischer Satiriker sich eben _nicht!_ dadurch auszeichnet, daß er …: als Satiriker …: handeln würde …: sowie damit zusammen, daß er …: im Gegensatz zu einem Realsatiriker …: gesellschaftspolitische Prozesse auf _bewußte!_ Weise zu einer Satire verarbeitet …: was ihm allein wegen besonderer Charaktereigenschaften möglich ist …: wohingegen einem geschlechtsunspezifischen Realsatiriker sein realsatirisches Verhalten un!_bewußt bleibt. …: übrigens …: Einer der Unterschiede zur Satire liegt darin, daß Realsatire potentiell tödlich ist …: es demnach nicht überraschen kann, umweht Realsatirikern Mörderisches. …: _Welche?_ allgemein zwar un_geglaubten Konsequenzen mag es dann haben …: können …: sitzen Realsatiristen …: in Masse …: an Schalthebeln der Macht.

…: das System, das solches …: realsatirisches bzw. real-satiristisches …: Phänomen kollektiv induziert, ist übrigens das betriebswirtschaftliche Gesellschaftssystem lobbykratischer Staaten …: also …: die aktuelle Ausprägung des Profitsystems …: das meist als „Neoliberalismus“ bezeichnet wird …: dies übrigens dann eine korrekte Bezeichnung, hat man ihn …: den „Neoliberalismus“ …: richtig definiert, was in einem Satz ohne weiteres möglich ist …: „Das Regierungshandeln nimmt keinen Einfluß auf den `Markt´, sondern ausschließlich auf die gesellschaftlichen Bedingungen, wodurch in der Bevölkerung ein `marktkonformes´ Verhalten dauerhaft erzeugt wird.“[1]

…: es bleibt eben nicht ohne Konsequenzen, gelingt es partikularinteressengeleiteten Ideologen …: der Avantgarde der lobbykratischen Intellektuellen …: eine ganze menschliche Gesellschaft nach betriebswirtschaftlichen Kriterien zu strukturieren …: und damit die Masse der Menschen solcher Gesellschaften marktkonform zu trimmen …: was wohl zu einer, das menschliche Wesen direkt betreffenden …: sich in seinem Da_Sein ausdrückenden …: Reduktion führt. …: _allerdings!_ …: Diese Reduktion bedeutet nicht, daß das weiterhin im menschlichen Wesen Vorhandene …: durch ein solches Reduziertgewordensein jedoch keine adäquate Ausdrucksmöglichkeit mehr finden könnend …: nicht mehr wirkkräftig wäre …: demnach …: es sich krummwegigen Ausdruck suchen muß …: den es so oder anders finden wird …: was früher oder später aber zu einem gesellschaftlichen Problem werden muß, da sich diese systemkonforme Reduktion des menschlichen Wesens kollektiv ereignet, die …: also, diese systemkonforme Reduktion des menschlichen Wesens …: sich …: wegen des ins Unbewußte abgedrängten wirkkräftig Bleibenden des menschlichen Wesens …: in neurotisierter Individualität ausdrückt …: und …: sich dies in der Masse der Insassen lobbykratischer Staaten kollektiv ereignet.

…: nun …: Zwar verwendete ich zur Bezeichnung solchen _kollektiven_ Verhaltens bisher das Adjektiv „realsatirisch“, und dementsprechend dann eine dieses Verhalten zeigende Person als …: geschlechtsunspezifischen …: „Realsatiriker“ …: was mir durch das Erweitern des Bedeutungshorizonts dieser Begriffsgarnitur möglich wurde.

…: das „realsatirisch Phänomenale“ der Lobbykratie bezeichnete ich früher noch als „dadaistisch-surreal Phänomenales“ …: und zur Benennung des „realsatirisch Phänomenalen“ der Lobbykratie ist dieses Attribut auch korrekt …: es ist eben nicht ohne Grund, wieso es mir leicht möglich war, der bürgerlichen Gesellschaft …: in ihrer präsenten Ausprägung als Lobbykratie …: das „dadaistisch-surreale Attribut“ zuzuweisen.[2] …: dennoch …: bzw. sich begrifflich herauskristallisierend …: verwendete ich am 29. April 2020 für das „realsatirisch Phänomenale“ des lobbykratischen Zeitalters …: mit seinem üppigen Strauß an dadaistisch-surrealen Phänomenen …: den …: unbedingt weiterhin im von mir definierten „dadaistisch-surrealen“ Sinne zu verstehenden …: Begriff „Realsatirismus“ …: und zwar in einem Beitrag auf meiner Site „NetzKolumnist.com“ …: „Der `Realsatirismus´ als folgerichtiges `Entwicklungsprodukt´ des lobbykratischen Systems“ …: allerdings …: als Begriffsgarnitur …: das heißt noch zusammen mit „realsatirisch“ und „Realsatiriker“.

…: da aber schon allein die Verwendung „realsatirisch“ und „Realsatiriker“ …: ganz zu geschweigen von „dadaistisch-surreal“ …: obwohl dann je erläuternd …: regelmäßig Verwirrung bei lobbykratischen Intellektuellen auslöst …: die sich ansonsten für aufgeklärt halten …: und deshalb andren gern „nachweisen“, sie verwendeten Begriffe falsch oder / und argumentierten absurd …: werden in ihrer Gegenwart Begriffe völlig richtig, nur eben nicht im ihnen allein eingeschränkten Sinne bekannt verwendet …: veranlaßte mich, die Begriffsgarnitur …: „realsatiristisch“ / (_geschlechtsunspezifischer_) „Realsatirist“ / „Realsatirismus“ …: zu schaffen …: da dazu …: _bisher!_ …: kein Wörterbuch einen neugierigen Menschen verleiten könnte, einer falschen Fährte zu folgen, und ihm das nicht einmal auffiele. …: des!_halb …: Im folgenden soll diese Begriffsgarnitur erläutert werden.

…: das zu einem kollektiven Phänomen gewordene „realsatirische `Handeln´“ der gesellschaftspolitischen Entscheidungsträger, läßt ebenso die Masse der Insassen der von …: dieses kollektive Phänomen zeigenden …: gesellschaftspolitischen Entscheidungsträgern geführten Gesellschaften zu Realsatirikern werden …: allerdings …: lediglich zu statistischen …: was in der Regel als solches deshalb nicht auffällt, da …: vor dem Hintergrund des …: durch die westlichen Intellektuellen weltweit initiiert wordenen …: sich kollektiv zeigenden realsatirischen Phänomens …: ganze Gesellschaften betreffend.

…: „realsatirisches `Handeln´“ läßt sich übrigens …: obwohl dann tautologisch …: deshalb auch als „aktionistisches `Handeln´“ bezeichnen, da es sich dabei _ebenso!_ um ein So-tun-als-ob-Handeln handelt.

…: natürlich …: da zu einem kollektiven Phänomen geworden …: andernfalls wäre „Realsatirismus“ ja eine sinnlose Begriffsschöpfung …: ebenso wäre übrigens die Verwendung des Begriffs Realsatire zur Benennung von gesellschaftspolitischen Phänomenen nicht erlaubt, hätte ich ihren Bedeutungshorizont nicht erweitern können …: nämlich …: zur Benennung eines bestimmten kollektiven …: dadaistisch-surrealen …: Phänomens im dominanten Gesellschaftssystem …: im weltweit dominanten Gesellschaftssystem. …: wie gesagt …: Dies ist ein System, dessen Gesellschaften nach betriebswirtschaftlichen Kriterien organisiert sind …: allein deshalb ist schließlich für solche Gesellschaften die Verwendung des Begriffs „Lobbykratie“ erlaubt.

…: dieses kollektive Phänomen bedeutet, daß die Masse der Menschen zwar auch realsatirisch wird …: beziehungsweise …: offenbar _wieder_ geworden ist …: demnach das Realsatirische in _solchen_ Gesellschaften kein neues Phänomen ist, die …: ideologiebedingt …: zu gesamtgesellschaftlich betriebswirtschaftlichem Organisieren neigen …: und das gilt für all jene Gesellschaften, die nach den Vorgaben der bürgerlichen Gesellschaftsformation funktionieren …: aber …: da gezwungenermaßen …: denn es sind die promi_nenten Realsatiriker der Lobbykratie, die die Gesetze und Verordnungen nach Blaupausenvorlage ausformulieren …: soweit man das dann noch so bezeichnen kann, denn eigentlich ist es bloß ein Abschreiben …: und dann der Masse der Menschen zur Befolgung aufs Auge drücken …: folglich …: diese Masse allein die Rolle eines realsatirischen Statisten spielt. …: zugegeben …: Es wäre nicht gut, wenn zumindest große Teile einer zu realsatirischen Statistischen gewordene Bevölkerung das Heft des Handels in die Hand nehmen wollten …: _Ob?_ es dann doch besser wäre, daß die promi_nenten Realsatiriker dieses Heft weiterhin in Händen halten. …: wie man diese Frage auch immer beantworten will …: Durch das realsatirische Treiben der gesellschaftspolitisch Verantwortlichen ist …: erneut! …: etwas entstanden, das man zwar nicht so bezeichnen muß, aber so bezeichnen kann …: ein systemisch induziertes Dilemma.

…: aber …: da es mir nicht ums Verwirren geht, denn _das!_ überlasse ich den großen Realsatirikern des lobbykratischen Zeitalters …: schlage ich vor …: Anstatt die Begriffe „Realsatire“, „Realsatiriker“ und das zugehörige Attribut „realsatirisch“ zu verwenden …: _so!_ es ums Bezeichnen eines _kollektiven_ Prozesses geht …: nämlich vorzüglich um jenen, der sich in einer betriebswirtschaftlich organisierten …: und des!_halb erst zu einer lobbykratisch werden könnenden …: menschlichen Gesellschaft ereignet …: den Begriff „Realsatirismus“ zu verwenden …: und entsprechend …: ein in diesem Sinne gezeigtes Verhalten als „realsatiristisch“ …: sowie …: die dieses Verhalten Zeigenden als (_geschlechtsunspezifische_) „Realsatiristen“ zu bezeichnen. …: wollte man aber für den geschlechtsunspezifischen Begriff „Realsatirist“ lieber geschlechtsunspezifischer „realsatiristischer `Akteur´“ verwenden, _müßte!_ „Akteur“ dauerhaft in An- und Abführungszeichen gesetzt bleiben …: da ein geschlechtsunspezifischer „realsatiristischer `Akteur´“ …: da ja realsatiristisch seiend …: Handeln lediglich simuliert …: während es tatsächlich andere sind, die handeln.

…: wie bereits deutlich geworden …: Die Masse der Menschen einer lobbykratischen oder …: da synonym …: realsatiristischen Gesellschaft kann lediglich als realsatiristischer Statist bezeichnet werden …: denn …: In einer lobbykratischen bzw. realsatiristischen Gesellschaft ist es nicht vorgesehen, daß die Menschen in Masse …: kollektiv also …: zu Akteuren ihres _eignen!_ Lebens würden …: was allein deshalb nicht möglich wäre, da bereits …: _zumindest!_ …: große Teile einer solchen Gesellschaft von den großen Realsatiristen zu realsatiristischen Statisten degradiert worden sind.

…: aus dem Gesagten geht sicher hervor …: Begriffe können lediglich dann richtig verwendet werden, besteht einvernehmliche Klarheit über ihre Bedeutung …: andernfalls redete man aneinander vorbei und meinte dann noch …: daß man eben anderer Meinung sei …: was zwar in einer realsatiristisch gewordenen Gesellschaft üblich zu sein scheint …: da es die einvernehmliche Floskel ist, weiß man zu einem gegebenen Sachverhalt …: oder sich zeigenden Phänomen …: nichts Erhellendes beizutragen …: _hierin!_ liegt schließlich der Grund fürs Erläutern von Begriffen …: wie bspw. „Realsatirismus“ …: die von mir eben _nicht!_ grundlos geschaffen worden sind …: denn …: mir scheint …: Spezifisch dadaistisch-surreal Phänomenales in der Lobbykratie ist insbesondere mittels der Begriffsgarnitur „realsatiristisch / Realsatirist / Realsatirismus“ gut zu fassen.[3]

Ende dieser exkursive Erläuterungen realsatiristischer Entwicklungen[4]

Teil 1 _ Teil 2

© Joachim Endemann

[1] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I: «Es werde mehr Licht! — Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie», Teilband 1: „Die Benennung: Hintergrundausleuchtung zweier ideologischer Begriffe, zu denen zwar jeder etwas meint“, Kapitel 1: „Erläuterung des Begriffs `Neoliberalismus´“, die Seite 59.

[2] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band II: «Zwischenrufe in satirisch-politischen Variationen oder Reale Betrachtungen dadaistisch-surrealer Phänomene in der Lobbykratie », die Seiten 29-32, beginnend mit: „Dadaismus ≠ Dada = Neoliberalismus“.

[3] Diese abschließende Passage (_abschließender Teil_) der „exkursiven Erläuterungen“ bildete die Vorlage für die mit: „Was vor_bemerkend zu bemerken ist“ übertitelte Einleitung meines im Mai 2022 erschienenen Buches «Begegnungen mit Realsatiristen». Das heißt sie entspricht nicht mehr ihrer Endabfassung; zudem wurde sie für die „exkursiven Erläuterungen“ noch bearbeitet.

[4] Diese exkursiven Erläuterungen findet sich auf den Seiten 50-79 des ersten Bandes meines großen Buchprojektes, an dem ich zur Zeit schreibe.

Exkursive Erläuterungen realsatiristischer Entwicklungen _ Teil 2

…: vor dem Hintergrund der sich akut beschleunigenden Chaotisierung des lobbykratischen Systems, halte ich es für geboten, diese Exkursion nach_folgend zu ergänzen …: also …: bevor im abschließenden dritten Teil dieser Exkursion die Begriffsgarnitur „realsatiristisch / (_geschlechtsunspezifischer_) Realsatirist / Realsatirismus“ zu erläutern ist …:

…: im Juni 2022 mußte das Kiewer Regime zugeben, daß alle Behauptungen falsch wären, die bspw. von Vergewaltigungen russischer Soldaten sprechen …: hierzu ist zu sagen …: bis auf einen aktenkundigen Fall, der aber von russischer Seite selbst geahndet wird. …: übrigens …: genau das ist der Grund, wieso man Kriege vermeiden sollte …: sind es doch solche Vorfälle, die sich insbesondere in Kriegen ereignen. …: jedenfalls …: Diese Behauptungen waren von Frau Ljudmila Denisowa, der ukrainischen Ombudsfrau für Menschenrechte, medienwirksam erhoben worden …: aber …: da die juristische Seite des Kiewer Regimes schließlich eine Klage gegen Rußland vorbereiten wollte …: die dann höchstmäßig medial begleitet worden wäre …: wurde Frau Denisowa aufgefordert, der Anklage die Unterlagen zu ihren Behauptungen zur Verfügung zu stellen …: genau das aber konnte sie nicht, da ihre „Berichte“ frei erfunden waren. …: um diesen Skandal möglichst schnell aus der öffentlichen Meinung zu löschen, mußte sie zurücktreten …: von diesem Skandal wurde zwar in westlichen Medien berichtet …: aber nicht als Skandal, sondern …: wie üblich …: im verharmlosenden Sinne …: und praktisch ohne Pause wurden dann die Verleumdungen gegen das russische Militär fortgesetzt …: das bedeutet …: genauso all jene Behauptungen wurden papageienhaft fortgesetzt abgesondert, die durch das Eingeständnis der Frau Denisowa widerlegt worden waren. …: diesbezüglich sei auch auf die Aussagen des Augenzeugen Adrien Bocquets verwiesen, die er anläßlich eines Interviews getätigt hat, das vom französischen Sender Sud Radio ausgestrahlt wurde …: dies Aussagen, die einmal mehr in völligem Widerspruch zu den Behauptungen der von den westlichen Medien un!_geprüft in die Wohnzimmer der Insassen der lobbykratischen Staaten gereichten Fakes der Kiewer Fake-Factory stehen …: denn …: seine Aussagen bestätigen, daß es keine russische Propaganda ist, daß insbesondere in der Westukraine die rassistische Gesinnung und der ins Faschistische übergehende Nationalismus im alltäglichen Leben der westukrainischen Bevölkerung allgegenwärtig ist …: demnach von ihr …: wenn nicht gutgeheißen …: das Rassistische und der ins Faschistische übergehende Nationalismus zumindest gebilligt werden …: entweder aus selbst verblendeter Überzeugung oder aus Mitläufertum _oder_ aus Angst …: das Rassistische, das in Faschistisches übergehende Nationalistische werden seit der Unabhängigkeit der Ukraine bewußt geschürt …: unter tatkräftiger Beteiligung westlicher Geheimdienste und NGOs. …: sowie …: Adrien Bocquet weiß allein von Kriegsverbrechen des ukrainischen Militärs zu berichten …: wenn er auch nicht ausschließen kann, daß es die von russischer Seite ebenso gäbe …: jedenfalls …: ihm ist es allein möglich, Kriegsverbrechen des ukrainischen Militärs zu bestätigen …: von diesen hat er selbst viele gesehen …: aber …: davon wird in den westlichen Qualitätsmedien _nichts!_ berichtet.[1] …: und da dieser Prozeß der Faschisierung der multi!_ethnischen Ukraine nach ihrer Unabhängigkeit einsetzte, kann nicht die Rede davon sein, das die Ukraine demokratisch prosperierend wäre …: obwohl doch …: es waren westliche NGOs, die …: selbst_behauptend …: Demokratisches in die Welt bringen wollen, die direkt nach der Unabhängigkeitserklärung der Ukraine am 24. August 1991 bzw. dem sie bestätigenden Referendum vom 1. Dezember 1991 aktiv die gesellschaftspolitische Entwicklung des Staates Ukraine bestimmt haben. …: und …: Der Staat Ukraine ist genausowenig ein wirtschaftlich prosperierender Staat …: obwohl dieser Staat dazu beste Bedingungen mitbrachte …: abgesehen von seinem Ressourcenreichtum …: der jetzt vor allem in der Hand westlicher Oligarchen ist …: _ob?_ dies einer der Haupt!_Gründe für die Hysterie der Westlichen ist …: und seiner gut ausgebildeten Bevölkerung, die zum Wohle ukrainischer und westlicher Oligarchen für ‘n Appel und ‘n Ei ausgebeutet wird …: sich in kulturell und wirtschaftlich vielfältiger Verflechtung mit Rußland niederschlagend …: seine Schulden wurden komplett von der in Auflösung begriffenen UdSSR bzw. von dem sich zu jener Zeit konstituierenden Nachfolgestaat RF übernommen.

…: übrigens …: daß sie so medienwirksam gelogen hatte, erklärte Frau Denisowa damit, daß das aus ihrer Sicht …: wohl genauso aus Sicht des Kiewer Regimes als Ganzes …: notwendig gewesen sei, um die europäischen Regierungen dazu zu bringen, die aus Sicht des Kiewer Regimes notwendige Unterstützung zu bekommen …: gemeint ist damit die Lieferung schwerer Waffen …: allerdings …: über diese verfügte die ukrainische Armee schon weit vor dem 24. Februar 2022 …: ZITAT_ Der hinsichtlich der Bevölkerungsmehrheit allerärmste Staat in Europa rüstete mithilfe der NATO, insbesondere der USA und Großbritanniens, ab 2016 noch schneller auf, von 2,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für das Militär innerhalb eines halben Jahrzehnts auf das Doppelte bis 2020, also schon vor dem Krieg: auf 5,9 Prozent [_pro Jahr_] – hochprozentigster Musterknabe für die Forderung von US-Präsident Obama, die Militärbudgets auf 2 Prozent [_des BIPs pro Jahr_] zu erhöhen. Damit steht die Ukraine nach Saudi-Arabien weltweit an 2. Stelle, noch vor dem zweitbesten US-Musterknaben, dem hochgerüsteten Israel.[…]

Das Nicht-NATO-Mitglied Ukraine mit jetzt 41 Millionen Einwohnern hat mit seinen 292.000 Soldaten mehr Militärs als die anderen und auch größeren NATO-Mitglieder (USA natürlich ausgenommen), also mehr Soldaten als Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Griechenland, Spanien, Polen, Rumänien… Der Staat mit der allerärmsten Bevölkerungsmehrheit in Europa leistete sich bzw. seinen Herren und Damen in Washington, Brüssel, London, Paris und Berlin zugleich die weitaus höchsten Militärausgaben, vielleicht zur Vorbereitung eines Krieges, oder wofür?_ZITATENDE[2]

…: den zu Propaganda-Medien verkommenen Qualitätsmedien der Westlichen genügt es zwar _mal eben_ zu behaupten …: _Bucha!_ …: das waren die Russen …: _Kramatorsk!_ …: das waren die Russen …: _Mariupol!_ …: das waren die Russen usw. …: tatsächlich aber …: Solche schwerwiegenden Vorwürfe müssen von un!_abhängiger Seite bestätigt werden …: _bevor!_ man überhaupt nur daran denken darf, sie als Tatsachen zu verkaufen. …: diese Bestätigung wird aber nicht gelingen …: gewiß …: man wird einzelne Verfehlungen finden …: diese sind aber nicht Teil der Strategie der russischen Militärführung …: Russen und Ukrainer sind verschwisterte Völker …: ja, eigentlich …: Teile eines Volkes …: sondern …: solche Verfehlungen sind typisch für Kriege überhaupt. …: und noch etwas …: Würden die Russen militärisch so vorgehen, wie es die USA …: überhaupt die Westlichen …: in ihren Kriegen üblicherweise tun …: die Ukraine wäre längst bis zur polnischen Grenze erobert und es gäbe Hunderttausende Tote sowie wäre die komplette Infrastruktur nur noch eine Ruine. …: in der Ukraine geht es aber genau darum nicht …: und des!_halb ist die Bezeichnung „Militäroperation“ berechtigt …: denn …: es geht um folgendes …: und zwar des!_halb um folgendes, da die Westlichen der Meinung waren und weiterhin der Meinung sind, Rußland benötige keine Sicherheitsgarantien …: und …: beste Garantie für die Zerstörung der tief_vielfältigen kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen der verschwisterten russischen und ukrainischen Völker sei das Erzeugen eines …: _wahrlich!_ …: „Höhlennationalismus“. …: also …:

  1. einen seit 8 Jahren währenden Bürgerkrieg zu beenden
  2. die Ukraine zu demilitarisieren
  3. sie nach Möglichkeit zu denazifizieren

…: _aber!_ …: zu diesen drei strategischen Zielen dieser Militäroperation gehören aus_drücklich _nicht!_ die bewußte Tötung von Zivilisten oder die Zerstörung von zivilen Einrichtungen …: Rathäusern, Theatern, Krankenhäusern, Schulen usw. …: es ist das Kiewer Regime, das sein Militär dort positioniert, wo die Ukrainer selbst wohnen…: und es von dort aus schießen läßt …: auf diese Weise werden aber aus zivilen Objekten militärische Ziele. …: …: Die Bewohner in den …: aus _ihrer!_ Sicht …: befreiten Städten und Dörfern sprechen einhellig davon, daß die Masse der Zerstörungen auf die Kappe des ukrainischen Militärs geht. …: _aber!_ …: Die Propaganda der westlichen Qualitätsmedien geht sogar so weit, zu behaupten, daß sich die Russen selbst beschießen würden …: oder …: die …: aus Sicht der Bevölkerung dort …: befreiten Städte und Dörfer beschießen würden … tatsächlich werden die aber seit 2014 vom ukrainischen Militär beschossen …: und zwar so beschossen, daß Wohngebiete und zivile Einrichtungen getroffen werden. …: _um?_ welche „Quelle“ solcher von den westlichen Qualitätsmedien ungeprüft verbreiteten absurden Behauptungen es sich dabei handelt …: Es ist jene Fake-Factory, die „Kiewer Regime“ _heißt!_ …: präpariert von westlichen Geheimdiensten und NGOs …: also …: nicht allein, aber vorzüglich …: von britischen und US-amerikanischen …: demnach …: Es paßt, daß ihm ein Schauspieler vorsteht.

…: nun …: Wer von der westlichen Propaganda bereits dermaßen verblendet ist, daß ihm meine diesbezüglichen Aussagen als ungeheuerlich erscheinen …: da ihm oder ihr vermeintlich direkt vom Kreml kommend …: möchte ich den lesenden Menschen jetzt auffordern, er möge sich die folgende Frage beantworten …: Wieso hat das Kiewer Regime es nicht vermocht …: wenigstens in der Zeit von 2014 an …: der Ukraine eine politische Struktur zu geben, die ihren verschiedenen Volksgruppen gerecht wird? …: denn …: die Schaffung einer föderalen Struktur mit weiten Autonomieregelungen wäre die einzige Möglichkeit gewesen, einer multi_ethnischen Bevölkerung … die die ukrainische nun einmal darstellt …: die dazu notwendige Basis zu schaffen. …: im Gegensatz dazu ist zu konstatieren …: Das Kiewer Regime beansprucht für sich eine „ethnisch reine“ Ukraine …: das aber ist faschistoid. …: woraus sich aus meiner Sicht die rhetorische Frage ergibt …: Was mögen diejenigen sein, die das Kiewer Regime unterstützen? …: so ergibt sich die Frage …: Ob in diesen Zeiten eine Empfehlung noch als solche verstanden wird? …: um zu verdeutlichen, woran es eklatant hapert …: es sagte jemand zu mir …: ZITAT_das ist mir zu viel Unsinn und die Zeit darauf zu antworten ist mir zu schade. Hoffentlich lassen Sie sich Ihre Propaganda gut bezahlen._ZITATENDE …: Sie reden von „Unsinn“ …: schreibt jemand aus objektiviert andrer Perspektive …: somit …: der systemisch genehmen widersprechend …: und reden von „Propaganda“ …: meinen damit aber allein die russische, nicht die von der Kiewer Fake-Factory gespeiste westliche. …: so ergibt sich die Frage …: Was wäre Ihnen und Ihresgleichen an_zuraten, damit Sie und Ihresgleichen überhaupt das prozeßhafte Ergebnis _tendenziell!_ akzeptabler …: _eigner!_ …: Meinungs_Bildung ge_nießen könnten? …: nun …: Sie sollten versuchen, selbständig nach_zudenken. …: _was?_ wäre dazu die erste Bedingung. …: Auf _keinen!_ Fall einer Propaganda zu trauen, die …: anstatt auf Analyse zu setzen und der Frage zu folgen …: Wem nützt es? …: _allein!_ auf das Schüren von Emotionen zur Erzeugung von Wahnvorstellungen setzt …: _dies!_ übrigens ein schwerwiegender Mißbrauch der Meinungsfreiheit.[3] …: und …: was Ihre Unterstellung anbelangt …: jenes …: dem ich Ausdruck gebe …: wird von niemandem bezahlt …: das bedeutet …: es ist nur so …: Für mich ist geistige Unabhängigkeit der Normalzustand.

es folgt Teil 3

Teil 1

© Joachim Endemann

[1] Hierzu gibt es einmal das Original-Interview mit Adrien Bocquet in französischer Sprache; der zugehörige Link zu diesem YouTube-Video ist auf die Stelle eingestellt, die den Beginn seiner ukrainebezüglichen Aussagen betreffen. Von diesem Video gibt auch eine mit deutschem Untertitel versehene Kurzfassung.

[2] Siehe dazu auf NachDenkSeiten den Bericht von Werner Rügemer, „`Unsere europäischen Werte´: 1,21 Euro Mindestlohn in der Ukraine“. Die Zitierung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Redaktion der NachDenkSeiten.

[3] Siehe dazu in: « Die tri_logische Sezierung […] », Band II: «Zwischenrufe in satirisch-politischen Variationen oder Reale Betrachtungen dadaistisch-surrealer Phänomene in der Lobbykratie», die Seiten 219+f., beginnend mit: „Es ist viel von Freiheit der Meinung die Rede …“.

Exkursive Erläuterungen realsatiristischer Entwicklungen _ Teil 1

Der nachfolgende Text findet sich auf den Seiten 50-78 des ersten Bandes meines großen Buchprojektes, an dem ich zur Zeit schreibe …: sein voller Titel lautet …:

Exkursive Erläuterung realsatiristischer Entwicklungen in den Staaten der heutigen Hauptvertreter der nicht_egalitären Historischen sowie Erläuterung der Begriffsgarnitur „realsatiristisch / (_geschlechtsunspezifischer_) Realsatirist / Realsatirismus“

(_Der folgende Text wird in drei Teilen veröffentlich._)

Was das mit dem Ende des Kalten Krieges mählich eingesetzt habende „wilhelministische Update“ bedeutet …: nämlich in erneutes Fiasko münden müssend, da der deutschen Machtelite und ihren Satelliten von jeher die eigne Substanz fehlt, eine tatsächliche hegemoniale Rolle zu spielen …: findet sich ausführlich in Band III der « Tri_logischen Sezierung des lobbykratischen Zeitalters » erläutert.[1]

…: wie dem auch sei …: Dieses jetzt beschleunigt zum Abschluß kommende …: wiederholte …: wilhelministische Update des deutschen Nationalstaates läßt sich seit dem Beginn der russischen „militärischen Sonderoperation“ in der Ukraine am 24. Februar 2022 für denjenigen gut verfolgen, der sich ein Mindestmaß an Kritikfähigkeit bewahrt hat …: zeigt sich doch dieses zum Abschluß kommende …: wiederholte …: wilhelministische Update beispielsweise im Verhalten und Reden des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz …: sofort wurde ein horrend hohes „Sonderrüstungsprogramm“ für die deutsche Kriegswehr aufgelegt …: während sozusagen chronisch behauptet wird, daß …: beispielsweise …: für Schulen oder Bildung überhaupt, für Investitionen in die Infrastruktur oder den Wohnungsbau kein Geld vorhanden wäre …: und Herr Scholz bei dieser Gelegenheit erstmals offen vom Bestreben spricht, Deutschland müsse die …: also …: wieder …: größte Militärmacht …: diesmal der EU …: werden …: begleitet von bewußt zugelassener tendenziöser Rede des der_zeit amtierenden ukrainischen Botschafters Andrej Melnik sowie ähnlich lautender Rede von Baerbockianern, Gaukisten, Merzisten und andren hervor_ragenden Realsatiristen …: offenbar …: _dem!_ Zweck dienend, die Masse der Bevölkerung mental zu militarisieren …: wie es bereits zur Zeit des sich 1871 etabliert habenden …: „originalen“ …: Wilhelminismus´ Praxis war …: Die bereits im 19. Jahrhundert eingesetzt habende Militarisierung des Denkens der Deutschen läßt sich mit dem Begriff „Wilhelminismus“ _dann!_ richtig verbinden, grenzt man diesen Begriff nicht auf die Zeit Wilhelms II. ein …: was zwar in der Regel getan wird …: aber …: dieser Wilhelm war schließlich nicht der erste und einzige preußische Wilhelm. …: das bedeutet …: Diese Militarisierung setzte mit dem ein, das ich „Preußisierung der Deutschen“ nenne. …: hiervon ausgehend …: Der Nazismus läßt sich schon deshalb als zweites wilhelministisches Update bezeichnen, da seine ideologische Grundlage zu jener Zeit der „Preußisierung der Deutschen“ gelegt wurde.[2] …: und …: seit dem Ende des Kalten Krieges läßt sich ein erneutes Update des Wilhelminismus´ erkennen, das ich „Neowilhelmoliberalismus“ nenne.[3] …: _aber!_ …: Es ist bewußte Irreführung der Bevölkerung, wird von geschlechtsunspezifischen gesellschaftspolitisch Verantwortlichen …: also tatsächlich …: Un_Verantwortlichen …: unisono behauptet, daß es sich bei dem am 24. Februar 2022 gestarteten Angriff um einen un_provozierten Krieg der Russischen Föderation (_RF_) …: als Täterin …: gegen die Ukraine …: als unschuldiges Opfer …: handeln würde. …: jedenfalls …: Da (_nicht nur_) meine gegenteilige Beurteilung des ukrainischen Dramas …: _wegen!_ vorlaufend fahrlässiger politischer Gleichgültigkeit sich überhaupt ereignen könnend …: von der Masse der in den lobbykratischen Staaten Einsitzenden des_halb als völlig abwegig behauptet wird …: und des_halb ebenso von dem dieses Buch lesenden Menschen eine heftige Ablehnungsreaktion gut möglich zu erwarten ist …:  da diese Ablehnung (_nicht nur_) meiner Beurteilung dieses Dramas …: und die aus dieser Ablehnung (_nicht nur_) meiner Beurteilung dieses Dramas resultierende Reaktion der Masse der in den lobbykratischen Staaten Einsitzenden …: allein vor dem Hintergrund der gegen alles Russische gerichteten westlichen Propaganda …: die Ausdruck eines wiederauflebenden …: jetzt bereits _kollektiv!_ sich ereignenden …: kulturellen Tiefst!_Niveaus ist …: in dem sich deutlich faschistoide Züge zeigen …: möglich ist …: erscheint es mir geboten zu sein, im nachfolgenden einen Kontra!_Punkt zu setzen, der sich zu einem  großen Teil bereits in meinem Buch «Begegnungen mit Realsatiristen» findet und bei dem es sich zu einem nicht geringen Teil um die beiden letzten der in diesem Buch dokumentierten „Begegnungen“ handelt …: also …: dieser Kontra!_Punkt beginnt jetzt …:

Wiedergängerische Begegnung: Russophobie ist
„bloß“ _ein_ Ausdruck projektionistischen Wahrnehmens

_Was?_ glauben Sie,
könnte das „Wiedergängerische“ an dieser Begegnung sein
…: und …: wieso?

Das Ausmaß der Projektion

Das Ausmaß der Projektion gibt nicht nur darüber Auskunft, wie emotional versaut man selbst ist, sondern auch über den Illusionsgrad eigner emotionaler Sauberkeit, der genau dem tatsächlichen Grad emotionaler Verkommenheit entspricht. Es dürfte einleuchten, daß …: zur Vermeidung ihres Gewahrwerdens …: das stetige Projizieren notwendig ist, da ansonsten ein _Projektionist_ nicht funktionsfähig bliebe. Einerseits ist das einem Projektionisten glücklicherweise nicht bewußt, andrerseits ist es ihm genau aus diesem Grund nicht möglich zu sich selbst zu kommen, denn wesentliche Elemente seiner selbst hat er ja weg_projiziert, so daß es nicht ratsam wäre, ließe man ihn allein …: wollte er sich _tatsächlich_ die Frage stellen …: ›Wer bin ich?‹. Demnach liegt es auf der Hand, daß das projektionistische Phänomen nicht kleiner, sondern gefährlich größer würde, stellten Projektionisten die Sinnfrage kollektiv …: ›Wer sind wir?‹ »[4]

Jene bürgerlichen Intellektuellen …: diejenigen, die seit dem Ende des Kalten Krieges die sich ereignende lobbykratische Transformation der bürgerlichen Gesellschaft bejahen …: so glaubend, an einer Spezial-Individualisierung teilzunehmen, die sich tatsächlich in mehr oder weniger eloquent gesellschaftspolitischem …: den realen Menschen fern seiend …: Schwätzen merklich machend und erschöpfend …: nenne ich lobbykratische Intellektuelle …: die …: wie es für Projektionisten üblich ist …: ihre eignen charakterlichen Defizite …: lediglich unter dem Deckmantel optisch progressiv anmutenden Gebarens und dem Absondern gemauschelter Begrifflichkeiten …: auf andere projizieren …: wodurch sie zwar die eigne moralische Versautheit nicht wahrnehmen …: was aber fatale Folgen hat …: wie sich nun am erneut kollektiv auftretenden projektionistischen Phänomen zeigt …: nämlich …: einmal …: am Ausblenden der Ursachen für die russische Militäroperation in der Ukraine …: um eine militärische Operation handelt es sich deshalb, da aus!_schließlich das Ausschalten militärischer Objekte ihr Ziel ist …: _nicht!_ das Zerstören ziviler Objekte oder gar das bewußte Töten von Frauen, Kindern oder überhaupt all jenen, die wehrlos sind …: _das!_ geschieht seitens des ukrainischen Militärs …: da mögen westliche Intellektuelle …: beispielsweise in Gestalt von _Journalisten?_ …: auch noch so sehr aufjaulend die Faktenlage so russophob wie horrorgleich entstellt erzählen …: damit das „westliche Lügen-Narrativ“ keinen Schaden nehme …: da entscheidend für fortgesetzte Lullung der Insassen der lobbykratischen Staaten …: _sie!_ seien …: wie traditionell fehl_gemeint …: auf der Seite der „Guten“ …: ja …: sie wären personifizierter Ausdruck _des!_ „Guten“. …: und zum anderen sich in der russophoben Raserei der lobbykratischen Funktionselite entlarvend …: da durch diese …: im wahrsten Bedeutungssinne …: Ent_Larvung sich ebenso jenes aus_drückt, das …: wären die Zeiten nur andre …: verhaltensmäßig nicht anders wäre als das von jenen gezeigte, die zu jener Zeit gelebt hatten, als der Nazismus seine Blühphase hatte …: und gegen die sich …: unter der sicheren Käseglocke des Kalten Krieges …: der fuchtelnde Finger der westlichen Intellektuellen …: namentlich der deutschen Intellektuellen …: also …: sich der „moralische Finger“ derjenigen richtete, die …: so wie ihre Eltern …: die …: also, diese Eltern …: weder in der Lage waren, eine echte …: _eigne!_ …: Haltung zu entwickeln noch sie zu leben …: diese …: also, die „moralisch fuchtelnden“ westlichen Intellektuellen …: _heute!_ …: lediglich geupdatet …: _weiterhin!_ …: _ohne!_ eigne Haltung sind. …: warum? …: da „bürgerliche Identität“ letztlich Ausdruck „kollektiver Identitätslosigkeit“ ist.[5]

…: gewiß …: Das Eindringen des russischen Militärs in die Ukraine ist ein Bruch des Völkerrechts …: _dann_ …: wenn man jenes als Maßstab nimmt, das noch vor dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Westlichen gegen Serbien …: unter Beteiligung der deutschen Kriegswehr …: galt …: allerdings bereits dann …: zumindest …: nicht mehr eindeutig …: betrachtet man es aus der heuchlerischen Perspektive der Westlichen …: haben es doch ihre lobbykratischen Intellektuellen mit orwellianischer Begrifflichkeit versehen …: heißend …: „regelbasierte Ordnung“ …: erlaubend …: Angriffskriege unter dem Deckmantel der „regelbasierten Ordnung“ bzw. „orwellianischen Völkerrechts“ zu führen …: so es die Interessenlage der Machteliten und ihrer Funktionseliten des Westens fordert …: da dann behauptend …: es sei legitim …: „schützend“ in einem Land militärisch einzugreifen, wären dort Minderheiten bedroht …: solche lassen sich …: also …: je nach Interessenlage …: schon finden …: _wozu?_ gibt es Geheimdienste. …: rhetorische Frage …: Seit _wann?_ schützen Geheimdienste die Interessen der normalen Menschen. …: die orwellianische Zauberphrase lautet hier …: „Responsibility to Protect _ R2P“. …: und in der Tat …: vor _diesem!_ Hintergrund …: Das Eindringen des russischen Militärs dient dem Schutz der vor allem russischsprachigen zivilen Bevölkerung des Donbass …: seit jetzt mehr als 8 Jahren von jenem Regime bekriegt …: das von westlichen Geheimdiensten nach dem blutigen Putsch im Februar des Jahres 2014 in Kiew installiert wurde …: also …: von physischer Vernichtung durch faschistische und aggressive Nationalisten der Ukraine akut bedroht …: und …: dieser failed State deshalb _nicht!_ in der Lage sein konnte, seiner vielschichtigen Bevölkerung einen adäquaten politischen Rahmen zu geben …: den einer Föderation …: da das politische Treiben des Kiewer Regimes von eben solchen nationalistischen wie faschistoiden Kräften bestimmt wurde und offenbar weiterhin bestimmt wird …: das mußte ein Herr Selenskyj …: einmal zum Präsidenten gewählt …: sehr schnell einsehen …: Am Kiewer Regime ist alles autoritär …: und traditionell gibt es dort Selbstjustiz …: öffentliche Auspeitschungen …: Oppositionelle verschwinden spurlos. …: _Wer?_ ist wem ähnlich …: oder …: _Wer?_ will wem ähnlich werden. …: und den letztlichen Ausschlag für diese militärische Intervention gab dann die am 17. Februar 2022 begonnen habende Offensive der ukrainischen Militäreinheiten …: mit _dem_ Ziel geführt, möglichst viele _zivile_ Einrichtungen im Donbass zu zerstören und dort die normalen Menschen zu töten …: aber …: wie gesagt …: _Dieses!_ Zerstören und Töten geschieht seit jetzt mehr 8 Jahren …: nur am 17. Februar wieder forciert einsetzend …: das bedeutet …: In der Ukraine herrscht seit über 8 Jahren Bürgerkrieg. …: also …: Seit dem blutigen Maidan-Putsch im Jahre 2014 geschieht in der Südostukraine solches Zerstören und Morden …: _kein?_ Fall für „R2P“ …: mehr noch …: Diese russische Militäroperation verhindert …: _bisher!_ …: den ultimativen Konflikt mit den Westlichen …: alles vernünftige Verhandeln wurde seit dem Ende des Kalten Krieges von den Westlichen nicht einmal erwogen …: „vernünftiges Verhandeln“ bedeutet hier …: Die Schaffung einer tat!_sächlichen Sicherheitsarchitektur in Europa …: also …: immer unter Berücksichtigung der Befindlichkeiten _aller!_ an solchen Verhandlungen beteiligten Parteien …: bei dem …: das jetzt von westlichen Intellektuellen als „zerstört“ bezeichnet wird …: handelte es sich eben _nicht!_ um eine tragfähige „Sicherheitsarchitektur Europas“. …: Jede europäische Sicherheitsarchitektur, die nicht die Befindlichkeiten der Russischen Föderation in Rechnung stellt, muß eine gefakte Sicherheitsarchitektur sein. …: Wenn man meint, daß es nun einmal _so_ sei, daß jedes Land die Zugehörigkeit zu einem Bündnis frei wählen könne, ist das nämlich bloß die eine Seite derselben Medaille …: und insbesondere dann …: ereignen sich solche „Bündnisschließungen“ vor der direkten „Haustüre“ eines Landes, das solche Bündnisse …: da geschlossen mit traditionell aggressiven westlichen Gegenmächten …: als so direkte wie reale Bedrohung auffassen _muß!_ …: wie die Geschichte lehrt …: Rußland hat nie initial aggressiv gegen Europa Krieg geführt …: sondern immer erst in der Reaktion auf militärische Aggressionen westlicher Staaten hin. …: denn …: Es ist ja nicht so, daß _allein!_ die USA die traditionell Aggressiven des Westens wären. …: nun …: das Vermeiden des „ultimativen Konflikts“ setzt …: _jetzt!_ …: voraus …: Die _Verantwortlichen?_ des Westens dürfen _nicht!_ den Kriegstreibern in Polen, im Baltikum und in Tschechien folgen. …: also ist die Frage …: War diese sich am 24. Februar des Jahres 2022 aus dem Bürgerkrieg in der Ukraine zu einem militärischen Konflikt zwischen der Russischen Föderation und dem failed State Ukraine auswachsende Entwicklung vermeidbar? …: mit einem ein!_deutigen Ja zu beantworten. …: _allerdings!_ …: Diese Beantwortung wäre völlig unabhängig von _der_ Frage …: Wie könnte es den westlichen Projektionisten überhaupt zugestanden werden, sich über _diesen!_ Völkerrechtsbruch zu empören? …: sind es doch die Machteliten und ihre Funktionseliten der zu Lobbykratien transformierten _Kratien_ des Westens …: in der Tradition eines bereits seit mehr als 520 Jahren währenden Krieges gegen die Welt stehend …: die heute …: also …: seitdem wir es kennen …: das Völkerrecht …: wann immer es ihnen opportun erschien und erscheint …: brechen …: zu diesem Zweck sie es gar …: zu seinem erleichterten, mit Heucheleien garniertem Brechen …: aus_gehöhlt haben …: beispielsweise …: zur nachträglichen Rechtfertigung des Angriffskriegs der NATO gegen Serbien im Jahre 1999 …: als erstem Angriffskrieg in Europa _nach_ dem Ende des zweiten Teils des großen Krieges des 20. Jahrhunderts.

…: nun …: das projektionistische Phänomen zeitigt eine gestörte Wahrnehmung …: also …: Die Wahrnehmungsstörung der westlichen Intellektuellen hat falsche Beurteilung …: falsche Einschätzung realer Situationen, Ereignisse, Entwicklungen …: auch von sich selbst …: zur Folge. …: das wird aktuell an der sich zeigenden russophoben Raserei und der blindwütigen …: _oder?_ besser vielleicht gesagt …: der toll_wütigen Sanktioniererei so gefährlich wie exemplarisch deutlich …: dies eine Sanktioniererei, die sich gegen die Russische Föderation und gegen all diejenigen richten soll, die der Ansicht sind, daß Russen gute und verläßliche Partner sind …: _aber!_ …: die Qualität eines vernichtend treffenden Bumerangs hat.

…: also …: Das „kollektive projektionistische Phänomen“ …: das sich zuerst in den westlichen Intellektuellen spezifisch manifestierte und …: da nun einmal Intellektuelle die „Stichwortgeber und Formulierer“ menschlicher Gesellschaften sind …: dieses kollektive projektionistische Phänomen dann von den davon bereits befallenen Intellektuellen in die westlichen Gesellschaften als Ganzes spezifisch ausstrahlte …: findet seine Ursache in einer Ideologie, die auf entsprechende systemische Überlegungen bürgerlicher Intellektueller in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückgeht. …: diese Ideologie besteht aus zwei Aspekten …: Der Märchenschaft „klassische Indologie“ …: insbesondere …: dem aus dieser Märchenschaft entsprungenen Arier-Mythos und dem …: das als deutscher Idealismus oder als deutsche Philosophie bezeichnet wird …: tatsächlich aber ein politischer Religionsersatz ist.[6]

…: eine der gesellschaftspolitischen Auswirkungen dieser Ideologie ist übrigens der Wilhelminismus …: Eine andere der Nazismus [_der des_halb auch als erstes Update des Wilhelminismus verstanden werden kann, da seine ideologische Grundlage ihren Ursprung in jener Zeit findet, in der es zur „Preußisierung der Deutschen“ kam[7]_]. …: Heute ereignet sich ein [_weiteres_] gesellschaftspolitisches Update des Wilhelminismus´ …: _Da_ dieses Update zum Neo-Wilhelminismus zugleich mit der Amalgamierung mit dem Neoliberalismus einhergeht …: nenne ich das daraus resultierende gesellschaftspolitische Organisationsprinzip „Neowilhelmoliberalismus“.[8]

…: die Herrschaftsordnung dieser gesellschaftspolitischen Transformation der bürgerlichen Gesellschaft nenne ich Lobbykratie …: Die Lobbykratie ist eine nach betriebswirtschaftlichen Kriterien getrimmte menschliche Gesellschaft.[9] …: daher kommt es, daß die gesellschaftspolitisch wichtigen Positionen nicht mehr nach Kompetenzkriterien, sondern nach Inkompetenzkriterien besetzt werden, da die gesellschaftspolitisch Verantwortlichen …: die auf diese Weise zu gesellschaftspolitisch Un_Verantwortlichen werden …: lediglich _gewisse_ Anteile der von Vertretern partikularer Machtinteressen verfaßten Blaupausen in gesellschaftspolitisch brauchbare Worthülsen zu fassen haben und andere …: nicht öffentlich gemachte …: Anteile dieser Blaupausen …: unter Aufsicht der Vertreter partikularer Machtinteressen …: in die gesellschaftspolitische Praxis umzusetzen brauchen. …: das bedeutet auch …: Diese Ideologie wurde nicht allein die mentale Orientierungsgröße für die bürgerliche Gesellschaftsformation des Westens im ausgehenden 19. Jahrhundert …: sie ist es seitdem geblieben …: liegt also genauso den diversen Faschismen wie auch der heutigen bürgerlichen Gesellschaft …: also …: ihrer Transformation zur lobbykratischen Gesellschaft …: zugrunde. …: das bedeutet …: Die westliche Gesellschaftsformation trägt _originär!_ den Faschismus in sich und des_halb dieser seit dem Ende des Kalten Krieges …: mählich …: zur Lobbykratie geupdatet wiederkehrt …: da das Profitsystem nun einmal instabil ist. …: Die unbewußt bleibende emotionale Basis der Lobbykratie aber ist der Realsatirismus. …: zum „Realsatirismus“ bzw. zu „Realsatiristen“ finden sich zwar bereits entsprechende Erläuterungen[10], aber es scheint mir angebracht …: nämlich vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung …: das im folgenden noch einmal hervorzuheben.

…: der Realsatirismus spiegelt sich nicht allein im Denken, Fühlen und Verhalten der gesellschaftspolitisch Unverantwortlichen einer lobbykratisch gewordenen Gesellschaft wider, sondern spiegelt sich in der lobbykratischen Gesellschaft als Ganzes …: nämlich …: in der Masse ihrer Insassen wider …: da diese gesellschaftspolitisch Un_Verantwortlichen nun einmal bestimmen _wie_ die Gesetze und Verordnungen ge_setzt und um_gesetzt …: sowie …: solche Vorhaben der Masse der Insassen lobbykratischer Staaten mit_geteilt werden … über das, was man das Machen öffentlicher Meinung nennt …: bedeutet gesellschaftspolitisch Verantwortliche …: also in der Lobbykratie …: gesellschaftspolitisch Un_Verantwortliche …: doch nicht allein geschlechtsunspezifische Politiker, sondern genauso geschlechtsunspezifische spin_doktorische Wissenschaftler, geschlechtsunspezifische schreibende Mitarbeiter der Medien_Konzerne und geschlechtsunspezifische Kultur_Betriebler …: zur weiteren Verdeutlichung sei’s gesagt …: zu den Kultur_Betrieblern gehören immer auch die Lehrenden …: beginnend auf der Kindergartenebene.

…: daß der Realsatirismus die emotionale Basis der Lobbykratie ist wurde bereits im Jahre 2019 im Rahmen des das Demokratiesimulationselement der EU …: genannt Europäisches Parlament …: betreffenden Wahlkrampfs exemplarisch deutlich[11] …: und weiter gesteigert in dem kollektiv hysterisierenden pandemischen Narrativ, das …: aus heutiger Sicht …: als Vorbereitung auf die aktuell sich ereignende kollektive Psychotisierung der lobbykratischen Gesellschaften interpretiert werden _muß!_[12] …: sich aktuell an der rational nicht zu verstehenden Reaktion auf und gegen alles das russisch ist oder als russisch erscheint zeigend.

…: und so kann es nicht ausbleiben, daß Meinungsfreiheit genauso zu einem falsch verwendeten Begriff wie andere Begriffe wird …: beispielsweise „Verteidigung“, „Frieden“, „Menschenrechte“ oder „Völkerrecht“ …: nämlich als Smokescreen ins Fenster gestellt …: befindet sich eine staatliche Gesellschaft in orwellianischer Transformation …: „in der es also mal nach Orwell mal nach Huxley riecht“[13] …: um anderen unterstellen zu können, sie verstießen dagegen …: ob nun innerhalb einer sich in orwellianischer Transformation befindenden staatlichen Gesellschaft selbst oder außerhalb von ihr …: um das der orwellianischen Transformation dienende Narrativ in den Köpfen lobbykratischer …: also …: realsatiristisch gewordener menschlicher Gesellschaften zu festigen …: somit …: die Insassen …: wie lobbykratische Spin_Doktoren sagen …: „resilient machen“ …: man könnte auch sagen …: „indolent machen“ …: oder …: „sie nichts mehr merken lassen machen“.

…: ein aktuelles Beispiel dafür, daß es keine Übertreibung ist, von einem mentalen Fertigsein sowie kollektiv sich ereignender Wahrnehmungsstörung der westlichen Intellektuellen zu sprechen …: woraus sich immerhin …: mittelbar …: ein entsprechendes Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster bei der Masse der Insassen der …: sich in Transformation zum Orwellianischen hin befindlichen …: lobbykratischen Gesellschaften …: findet sich in diesem verlinkten Beitrag …: „Kein Platz für andere Meinungen: Wochenzeitung `Freitag´ kündigt Moskau-Korrespondenten“.[14]

…: längst seit langen Jahren mit ihnen fertig, bestätigt mir zumindest die Masse der westlichen Intellektuellen in ihrer russophoben Raserei nun all jenes, welches mich einst zur Schaffung größt!_möglicher Distanz zwischen diesen sich lobbykratisiert habenden Intellektuellen der Westlichen und mir veranlaßte.

…: nun …: da einerseits die „gesellschaftspolitischen Formulierer“ seiend, andererseits konstant einen Meter und fünfzig über den real sich ereignenden historischen Prozessen schwebend …: als Ausdruck des so moralisch wie mentalen Fertigseins der realsatiristisch gewordenen lobbykratischen Intellektuellen …: liegt es auf der Hand, daß eine realsatiristisch gewordene Gesellschaft _keine!_ Überlebenschance haben kann.

_Sie?_ verlangen eine Zuguterletzt Begegnung: Es hat etwas Kindisches, das aus dem _selbst!_ verursachten üblen Gestern resultierende Heute zu beklagen

Gewiß …: es wäre nicht verkehrt, sich folgende Frage zu beantworten …: War die Entwicklung der Situation in der Ukraine …: und weltweit …: ab dem 24. Februar 2022 vermeidbar? …: oder anders gesagt …: Betrachtet man die geopolitische Entwicklung seit dem Ende des Kalten Krieges un_ideologisch, läßt sich unschwer erkennen …: _wer!_ …: beziehungsweise …: _was!_ weltweit sicherheitsproblematisch ist. …: dies zu veranschaulichen, genügt es, es zu skizzieren …: _Nicht!_ mit dem genannten Datum kehrte der Krieg nach Europa zurück …: wie es die westlichen Fürdummverkäufer denen weis machen können …: die sie vorher für dumm verkauft haben …: man nennt’s das Machen der öffentlichen Meinung …: im Dienste und Interesse so machtelitärer wie profitorientierter Kreise …: _denn!_ …: Bereits nach dem Ende des Kalten Krieges kehrte der Krieg nach Europa zurück …: nach Jugoslawien …: und …: nach dem Ende des zweiten Teils des großen Krieges des 20. Jahrhunderts wurde im Jahre 1999 …: von den Westlichen …: wieder der erste Angriffskrieg in Europa geführt …: gegen die Bundesrepublik Jugoslawien (_bestehend aus Serbien und Montenegro_) …: als _ein_ Ergebnis da_von …: Der Mafiastaat Kosovo wurde 2008 von den Westlichen anerkannt. …: Im Jahre 2014 erfolgte der Umsturz in Kiew für die Westlichen auf nicht ungewöhnliche Weise …: also …: Blutig initiierten die Westlichen den Putsch in der Ukraine …: als _erste_ Ergebnisse da_von …: also …: _nachdem!_ …: _nicht!_ Einheiten der ukrainischen Spezial-Polizei Berkut …: sondern …: Heckenschützen das Blutbad auf dem Maidan angerichtet hatten …: mit _der_ Absicht auf sowohl diese Polizei als auch auf die Demonstrierenden schießend, in der ukrainischen Bevölkerung Panik und Chaos zu erzeugen[15] …: also …: als _erste_ Ergebnisse dieses von den Westlichen in der Ukraine initiierten Putsches …: Die Sezession der Krim, bestätigt durch ein Referendum …: dessen Ergebnis _keineswegs!_ gefälscht werden mußte …: gefolgt vom Beitritt der Krim zur Russischen Föderation.[16] …: Das war weder eine Annexion noch ein Verstoß gegen das Völkerrecht …: hingegen …: es verstieß gegen die Verfassung der Ukraine …: [_das aber ist keine Frage des Völkerrechts_] …: nur …: _Was?_ wäre denn ohne Sezession / Referendum / Beitritt der Krim geschehen …: ein Blutbad …: _Hätten?_ die Westlichen dann gnädig „humanitäre Hilfe“ geleistet. …: sowie …: Die Separierungsversuche des ukrainischen Teils des Donbass …: das bedeutet …: Im südöstlichen Teil der Ukraine erklärten sich die Menschen für unabhängig von Kiew …: am 12. Mai 2014 wurden die beiden Oblasten (_administrativen Verwaltungseinheiten_) Lugansk und Donezk zu Volksrepubliken ausgerufen …: nachdem es dort Referenden gegeben hatte …: bedeutet …: _nachdem!_ durch den Maidan-Putsch die in der Ukraine an die Macht gekommenen nationalistischen bzw. faschistischen Kräfte in der Südostukraine den Krieg gegen die _eigene!_ Bevölkerung erklärt hatten …: _weil_ diese den von jenen von den Westlichen bezahlten und ins Umfeld der ukrainischen Macht gepushten Kräften vollzogenen Putsch nicht akzeptieren wollte …: und da das so ist …: also …: dieser Krieg seit 8 Jahren währt …: wäre folgende Aussage _nicht!_ falsch …: Die russische Seite ist aktuell dabei, _diesen!_ Kriegszustand zu beenden.[17] …: und so war es nicht ohne Grund, daß am 23. Februar 2022 das Staatsoberhaupt der Russischen Föderation die beiden selbsternannten Republiken Lugansk und Donezk anerkannte …: oder anders gesagt …: Heute das zu beklagen, was aus _selbst!_ verursachtem Gestern resultiert, mag für geschlechtsunspezifische Zauberlehrlinge zwar üblich sein, ist aber im realen Leben ir_relevant. …: konkret …: Es kommt auf die Dinge an, die wichtig sind …: _und?_ …: die wären …: nun …: in _diesem_ Fall …: Daß die Westlichen _keine!_ Rolle mehr spielen _sollten!_ …: setzen sich Russen und Ukrainer an einen Tisch …: um ihre neuen Beziehungen auszuhandeln …: so verwoben sie miteinander nun einmal sind …: da können beide nur gewinnen. …: _allerdings!_ …: Das geht allein dann, werden jene hinauskomplimentiert, die …: von den Westlichen mitunter fürstlich bezahlt …: was beispielsweise die Herren Klitschko heftig be_nicken können …: seit 2014 aus der Ukraine ein marodes Gebilde gemacht und die Menschen in der Südostukraine drangsaliert …: _sowie!_ …: wie diese! …: in anderen Teilen der Ukraine Minderheiten in rassistische Kategorien eingeteilt haben …: _gesehen!_ von den Westlichen …: aber …: entweder un!_zureichend oder überhaupt _nicht!_ kommentiert …: _und!_ …: mitunter gar be!_lacht …: nicht _wahr?!_ …: Herr Bundeskanzler Scholz.

… zu dieser Rede meinte ein geschlechtsunspezifischer Realsatirist …: ZITAT_[…] Hier geht es jetzt um Rußland und seine Verbrechen, nicht um die USA und ihre allseits bekannten Verfehlungen._ZITATENDE …: „Verfehlungen“? …: aha …: Julian Assange wird wegen der Aufdeckung russischer Kriegsverbrechen …: nicht wegen US-amerikanischer Kriegsverbrechen …: angeklagt …: und …: droht die physische Vernichtung, oder? …: nun …: _Wie?_ sollten dann aber die USA und ihre Vasallen überhaupt berechtigt sein, etwas zu _dem_ zu bemerken, das seine Ursache …: zudem noch …: im fort!_gesetzten Ekel-Treiben dieser Westlichen findet. …: überdies …: _Welche?_ objektivierbaren Verbrechen sind es denn, die Rußland in der Ukraine begehen soll …: wenn’s dort ausschließlich um das Ausschalten militärischer Objekte …: und …: an sich …: ums Entnazifizieren geht. …: gewiß …: Für Westliche ist es unverständlich, daß die Bevölkerung und die zivilen Einrichtungen in einer militärischen Auseinandersetzung _nach Möglichkeit!_ zu schonen sind …: schwierig …: gebraucht das ukrainische Militär die eigene Bevölkerung als Schutzschilde. …: das Problem ist doch …: Die Westlichen be_haupten etwas …: _ohne!_ …: daß sie es …: dies!_bezüglich …: objektivierbar begründen könnten …: Butscha? …: Es gibt _keine!_ objektivierbare Begründung dafür, daß sich dort ein von den russischen Truppen verübtes Massaker ereignet hätte …: im Gegenteil …: Es gibt _allein!_ realistisch Anzunehmendes, das von _diesem!_ seltsamen Kiewer Regime zu ver!_antworten ist …: erst nach diesem Ereignis war das Liefern schwerer Waffen selbst in Deutschland …: insbesondere von Baerbockianern hetzend …: in quasi aller Munde …: wobei …: als wenn das Kiewer Regime vor dem 24. Februar 2022 nicht längst mit schweren Waffen versorgt gewesen wäre. …: und …: noch deutlicher …: Kramatorsk …: Toschka-U-Rakete mit verbotener Streumunition auf Menschenansammlung vor dem Bahnhof von Kramatorsk abgeschossen …: auf dem Trümmerrest dieser Rakete ist die Seriennummer deutlich erkennbar …: und damit ihre Zuordnung zum ukrainischen Militär …: überdies …: von russischer Seite wird diese Rakete schon lange nicht mehr eingesetzt. …: nicht anders zynisch wird behauptet …: Ein Entbindungshaus in Mariupol sei von russischer Seite beschossen worden …: als es noch als Krankenhaus und nicht dem ukrainischen Militär als Stützpunkt diente. …: nun …: offenbar …: Das einzige, was in der Ukraine …: wie geschmiert …: funktioniert ist die Fake-News Factory des ukrainischen Geheimdienstes …: mit freundlicher Unterstützung der Westlichen.[18] …: bedeutet …: Die Westlichen plappern den Melnyks & Co alles nach …: klar …: _ihr!_ Versagen …: das der Westlichen …: ist fort!_gesetzt grandios …: _also!_ …: sein Gegenteil …: ab!_scheulich. …: die Welt kennt es …: Der Böse muß der andre sein …: da …: andernfalls …: _?_ …: also …: was wäre …: _Wäre?_ Deutschland nicht nur Kriegspartei …: _sondern!_ …: wüßte nicht nur um die Kriegsverbrechen des ukrainischen Militärs an der ukrainischen Bevölkerung …: _sondern!_ …: würde helfen, diese zu verheimlichen …: _sowie!_ …: beteiligte sich daran, diese Verbrechen den Russen in die Schuhe zu schieben. …: zugegeben …: _Allein!_ ein propaganda_ent_nebelter Blick läßt diesen Gedanken in den Sinn kommen._ZITATENDE[19]

es folgt Teil 2

© Joachim Endemann

[1] Siehe «Die tri_logischen Sezierung […]», Band III: «›Ich stimme nicht zu!‹ — Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Teilbände 1+2.

Daß es falsch ist, den Begriff „Wilhelminismus“ allein mit jenem Wilhelm II. zu verknüpfen ..: was zwar die Regel ist …: verdeutliche ich im Teilband 2 des genannten Buches, siehe dort die Seiten 590-93, beginnend mit …: „Was übrigens den Begriff `Wilhelminismus´ anbelangt“.

Zum „wilhelministischen Charakter“ siehe in: a.a.O., Teilband 1, die Seiten 324-26, beginnend mit …: „Anmerkungen zum Prototyp des `wilhelministischen Charakters´“.

Bezüglich des traditionellen deutschen Hegemoniestrebens, bzw. wieso dieses Streben stetig zum Scheitern verurteilt ist, siehe in: a.a.O., Teilband 2, die Seiten 609-14, beginnend mit: „Die traditionell fehlende eigene Substanz“.

[2] Diese ideologische Grundlegung habe ich in: «Ist der Monotheismus ein elementarer Faktor der Gewalt?» skizziert …: davon ist in einem späteren der Bände des Buchprojekts, von dem Sie den ersten Band in Händen halten, ausführlich zu sprechen.

[3] Siehe dazu «Die tri_logische Sezierung […]», Band III: « ›Ich stimme nicht zu!‹ — Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen », Teilbände 1+2.

[4] Zitiert nach: « Die tri_logische Sezierung […] », Band III: « ›Ich stimme nicht zu!‹ Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen », Teilband 1, die Seiten 358+f.

[5] Siehe zur Bildung „bürgerlicher Identität“ in: «Ist der Monotheismus ein elementarer Faktor der Gewalt?», die Seiten 513+ff., beginnend mit: „Woher mag ‘Identitätslosigkeit’ kommen?“.

[6] Der Entstehung dieser Märchenschaft sowie dieses phantasierten Mythos, bin ich in: «Ist der Monotheismus ein elementarer Faktor der Gewalt?» nachgegangen, und zwar in einer langen Passage, die sich mit dem auseinandersetzt, das überhaupt zur Begründung der Pseudowissenschaft (_der „Märchenschaft“_) „klassische Indologie“ …: und in ihrem Erzählverlauf zum Phantasieprodukt „Arier-Mythos“ …: geführt hat. Siehe dazu in: a.a.O., Kapitel 7: „Der lange Schatten des Kolonialismus´ oder Einige Fakten zur Geschichte der Menschen in Bhâratavarsha“, dort ab der Seite 436, beginnend mit …: „Vedânta bedeutet: `den Veden angehängte Schriften´“. Diese komplexe Passage reicht bis zum Ende dieses Kapitels.

[7] Wie weiter oben bereits erwähnt …: diese ideologische Grundlegung habe ich in: «Ist der Monotheismus ein elementarer Faktor der Gewalt?» skizziert …: davon ist in einem späteren der Bände des Buchprojekts, von dem Sie den ersten Band in Händen halten, ausführlich zu sprechen.

[8] Siehe dazu: Band III: « ›Ich stimme nicht zu!‹ — Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen », Teilbände 1+2.

[9] Siehe dazu: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I: «Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie», 2016/2018, Teilbände 1-4. Da die Lobbykratie ein Ergebnis des Neoliberalismus ist, siehe dazu in: a.a.O., Teilband 1: „Die Benennung: Hintergrundausleuchtung zweier ideologischer Begriffe, zu denen zwar jeder etwas meint“, das Kapitel 1: „Erläuterung des Begriffs `Neoliberalismus´“.

[10] Siehe dazu in: «Begegnungen mit Realsatiristen», dort unter: „Was vor_bemerkend zu bemerken ist“.

[11] Siehe dazu in: «Sie fragen noch, wie die ›Verhältnisse‹ liegen?», „Aspekt 32: `Die erste Demonstration der unbewußten Real-Satiriker ereignete sich am 19. Mai 2019´“.

Wieso es berechtigt ist, das „Europa-Parlament“ als „Demokratiesimulationselement der EU“ zu bezeichnen, siehe in: a.a.O., „Aspekt 20: `Mein Eindruck ist …´“, beginnend mit: „Wozu dient das EU-Parlament?“ sowie „Aspekt 21: `Wem dient die EU und wem nicht?´“ und „Perspektive 2: `Diskussion mit Apologeten der lobbykratischen EU´“.

[12] Viele der „Begegnungen“ _des_ Buches, aus dem ich in dieser Exkursion zitiere, wurden allein wegen dieses „kollektiv hysterisierenden pandemischen Narrativs“ möglich.

[13] Diese Phrase, die genau lautet: „so daß es beim Gang durch die präsente Düsternis im Wechsel mehr nach Huxley oder mehr nach Orwell riecht“, verwende ich auf der Seite 165 von: «Ist der Monotheismus ein elementarer Faktor der Gewalt?».

[14] Der Link zu diesem Essay.

[15] Empfehlenswert ist dazu das Odysee-Video: „Dr. Daniele Ganser – Ukraine 2014 – Ein illegaler Putsch“.

[16] Siehe dazu in: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band I: «Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie», Teilband 4, Anhang I (_Essay von Reinhard Merkel_) « Die Krim und das Völkerrecht — Kühle Ironie der Geschichte ».

[17] Siehe dazu die Dokumentation von Mark Bartalmai: „Ukrainian Agony — Der verschwiegene Krieg“ und derselbe: „Frontstadt Donezk — Die unerwünschte Republik“.

[18] Siehe zu diesem Komplex die beiden Beiträge von Thomas Röper: „Nach Lehrbuch: Deutsche Medien betreiben Kriegspropaganda“ und: „Beim Lügen erwischt: Welt und Spiegel verändern (heimlich) ihre Artikel“.

Zudem ist in diesem Zusammenhang besonders das Gespräch zwischen Robert Stein und Thomas Röper zu empfehlen: „Nachrichten aus dem Paralleluniversum – Tacheles #86“. Dieses Video kann über diesen Link auf YouTube angesehen werden …: oder …: falls es von den staatlichen Zensoren bei YouTube gelöscht werden sollte …: auf Odysee.

[19] Das in dieser Exkursion Zitierte findet sich in meinem Buch: «Begegnungen mit Realsatiristen», dort auf den Seiten 627-38.