Archiv für den Monat: Oktober 2018

Erinnerung an eine großartige Ausstellung …

Die Abbildung ist eine Erinnerung an eine großartige Ausstellung, die im Jahre 2012 im Wallraf-Richartz-Museum in Köln gezeigt worden ist, sozusagen als, soweit möglich, Nachstellung jener vierten Sonderbund-Ausstellung, die im Jahre 1912 ebenfalls in Köln zu sehen war und deren Titel lautete: Erinnerung an eine großartige Ausstellung … weiterlesen

„Neoliberalpolitische Vorarbeit“ bedeutet „Deregulierung“

Auszug aus:

Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters, Band I: Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen bürgerlicher Real-Demokratie, Kapitel 12: „Währungsunion und Wirtschaftsregierung: Zwei Seiten einer Medaille“, die Seiten 285 f.

„Neoliberalpolitische Vorarbeit“ bedeutet „Deregulierung“.
© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)

Der von den Hohepriestern des Kalbes ausgerufene „Wettbewerb“

Auszug aus:

Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters, Bd. I: Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen bürgerlicher Real-Demokratie, Kapitel 3: „Ein Resümee des in diesem ersten Teil Ausgebreiteten“, die Seiten 120-23.

Der von den Hohepriestern des Kalbes ausgerufene „Wettbewerb“.
© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)

„Können Menschen an Demokratie-Verdrossenheit leiden, «leben» sie in einer Lobbykratie?“

Falls Ihnen jemand einreden will, wir bräuchten die EU, offenbar zwar nicht zur Verhinderung von Kriegen in Europa, wie seit den 90er Jahren eindrucksvoll belegt wird, und offenbar ebensowenig für eine alle Teile der EU erfassen könnende Prosperität, die folglich für die Masse der Menschen auch spürbar, also erlebbar sein müßte. Denn ebenso dafür haben ihre Verantwortlichen nicht das Notwendige getan und setzen sich, selbst angesichts des längst unübersehbaren Deindustrialisierungsprozesses und infrastrukturellen Verfalls, dafür auch nicht ein, wie aus dem völlig an der Realität vorbeigehenden Fordern und Tun quasi täglich unterstrichen wird, obwohl die Referenden und Wahlen der letzten Jahre genau das forderten, dabei dann auch noch merkantilistische Politik als „deutsches Modell“

peitschend

preisend. „Können Menschen an Demokratie-Verdrossenheit leiden, «leben» sie in einer Lobbykratie?“ weiterlesen

An jener, von Heinrich Heine nachgelassenen Bemerkung, daß …

An jener, von Heinrich Heine nachgelassenen Bemerkung, daß „der Taufzettel das Entreebillett zur europäischen Kultur“ sei, wird deutlich, wie selbst_entfremdet die Masse der Europa besiedelnden Menschen schon damals war An jener, von Heinrich Heine nachgelassenen Bemerkung, daß … weiterlesen

Sollten Sie jemals gefragt werden:

Was veranlaßte die Impressionisten, sich nicht mehr Impressionisten zu nennen?

Gewiß, diese Frage erscheint unwichtig und ein abwinkendes Sichwegwenden für einen freien Menschen deshalb erlaubt. Muß aber jede Frage, die unwichtig erscheint, nicht beantwortet werden, nur weil im Politbetrieb als Wirtschaftsbetrieb, also wie im Kulturbetrieb, das Umgekehrte die Regel ist — vorausgesetzt, sozusagen bedingungsweise, sie ist keine „populistische“?

Sie müßten es aber nicht, da diese Frage bequem zu beantworten ist. Vorausgesetzt, Sie nehmen an, daß ein Impressionist menschlich Wahrzunehmendes urteilslos hinnimmt, da ihm im Akt des Beobachtens das Beobachten eines distanzierten Beobachters eigen ist, und da sich das über die Sinne vermittelte Bild von der Welt erst im Kopf zu einem fragwürdigen „Wissen“ über die Welt verwebt — wenn auch normalerweise über den Gesichtssinn bestimmt, abgesehen von der vorurteilshaften Beladung geflügelter Worte,

ist zu vermuten,

daß die Impressionisten schließlich das wiedererkennbar gegenständlich Wahrnehmbare auf eine Weise malen wollten, das lediglich über seine Auflösung möglich war; was sie veranlaßte, sich nicht mehr Impressionisten zu nennen, allerdings so die Fähigkeit des distanzierten Beobachtens verlierend — also aus dem Impressionistischen ohne weiteres das Abstrakte erwächst und unerkannt gewechselt als Expressionistisches — u.U. — wiederkehrt.

Was sollte daran nicht surreal sein?

© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)