Schlagwort-Archive: Machtelite

Das Europa des neowilhelministischen Hegemonen und seine Zukunft

Im folgenden geht es um eine Feststellung, nicht um die Vision eines möglicherweise sich ereignen könnenden Prozesses. Das Europa des neowilhelministischen Hegemonen und seine Zukunft weiterlesen

Zeit der Illusionisten.

Es ist elementar für jede Machtelite, sowie für deren Satelliten in Politik und „Wissenschaft“ sowie für die angeschlossenen, schreibenden Mitarbeiter der Medienkonzerne (als inoffizielle Propagandaorgane dieser  „E l i t e“), daß die Masse der Bevölkerung nicht erkennt, wer sie belügt. Zeit der Illusionisten. weiterlesen

Die zwiefache Staatsraison neoliberaler Staaten alten Typs.

Also wirklich, manchmal wird man mal eben mit Fragen konfrontiert:

Frage 1: Was ist die deutsche Staatsraison in dieser Situation?

Frage 2: Dient die Regierung dieser mit ihrer momentanen Politik?

[Gemeint ist die ins Chaotische abdriftende Entwicklung im neuen „West-Ost-Konflikt“.]

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Die Ketzerin Simone Weil

Der originale Artikel ist am 22. Juli 2002 in der N° 274 der Printausgabe der Wochenzeitschrift Marianne   erschienen unter dem Titel: Simone Weil l‘hérétique. Sein Verfasser ist der Essayist, Philosoph und Journalist Philippe Petit, der u.a. auch als Redakteur dieser Zeitschrift tätig ist. Seine Artikel werden von der Idee geleitet, wissenschaftliche und technische Entwicklungen in Einklang zu bringen mit der Alltagskultur. Dementsprechend dienen seine Artikel der Reflexion über die sich daraus ergebenden Fragen: Wie kann es gelingen, Wissenschaft und Technik in der Alltagskultur zu verankern? Wie kann zwischen Philosophie und vorherrschender Kultur vermittelt werden? Auf welche Weise kann angemessen über Gerechtigkeit, Metaphysik und Religion reflektiert werden? Wie können die Grenzen zwischen den Wissensgebieten gezogen werden? Wie verortet man tagesaktuelle Informationen mit gesetztem Wissen?

Im folgenden Artikel geht Petit der Frage nach, welche Bedeutung das Werk von Simone Weil für uns noch heute haben könnte.

(Die Übertragung dieses Artikels ins Deutsche besorgte Joachim Endemann. Die Anmerkungen in eckigen Klammern, bzw. die am Ende dieses Artikels aufgeführten Anmerkungen – dann im Text meist wie folgt kenntlich gemacht: „[→]“ , stammen ebenfalls vom Übersetzer.)

Alle reformistischen Systeme oder solche, die soziale Veränderung verheißen, gehen von falschen Prämissen aus, d.h. sie beließen das Übel ungebrochen bestehen, falls sie tatsächlich umgesetzt würden.

Wenn man glaubt, daß alles besser gehen würde, daß man morgen glücklich wäre, täuscht man sich nicht nur, sondern mehr noch, man belügt sich.

Es ist ein Verbrechen, die Menschen traurig zu machen.

(Simone Weil, 1909-1943)

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Überlegungen zur Überwindung der real existierenden Lobbykratie. _ Teil III: Die Funktion des bürgerlichen Sozialstaates.

… Wieso mag einmal vom Sozialen Rechtsstaat, dann aber lediglich die Rede sein vom (bürgerlichen) Sozialstaat? …

Nun, man muß sich Klarheit darüber verschaffen, was die Funktion der bürgerlichen Sozialstaaten war. Überlegungen zur Überwindung der real existierenden Lobbykratie. _ Teil III: Die Funktion des bürgerlichen Sozialstaates. weiterlesen

Überlegungen zur Überwindung der real existierenden Lobbykratie. _ Teil I: Hintergrundausleuchtung.

Wer nun revolutionäre Parolen erwartet, wird enttäuscht werden. Wer nun nicht praktikables Theoretisieren erwartet, wird enttäuscht werden. Wer deshalb nun mit Sprachplanscherei rechnet, wird enttäuscht werden, denn die Lage ist ernst, sehr ernst, d.h. die Weltelite putscht gegen die Völker. Das ist keine verschwörungstheoretische These, sondern eine Feststellung: „TTIP“ und „NSA“ und „NATO“ stehen lediglich synonym für die zwei Seiten dieser Medaille.

(__Insbesondere zu neoliberalen Projekten à la TTIP möchte ich verdeutlichend folgendes zitierend anmerken:

[…] Meine Vermutung, daß […] mit sogenannten „Freihandelsabkommen“ à la TTIP ein globales Mittel geschaffen werden soll [wird] zur direkten Einflußnahme auf die Volkswirtschaften, die sich im Geltungsbereich solcher Abkommen befinden, müßte erst widerlegt werden, bevor ich mich vom Gegenteil überzeugen lassen könnte, daß sie tatsächlich der Förderung von „Freihandel“ dienten, denn die Inhalte solcher Abkommen werden ausformuliert von Interessenvertretern der global agierenden Konzerne [und damit letztlich der Machteliten] — nicht von unabhängigen Fachleuten [mit dem in solchen Zusammenhängen notwendigen Gesamtblick], und können somit ausschließlich dem Schutz der Interessen der global agierenden Konzerne dienen – nicht dem Schutz menschenwürdiger Gesellschaften als solche. […]

Eigenes Zitat__)

Überlegungen zur Überwindung der real existierenden Lobbykratie. _ Teil I: Hintergrundausleuchtung. weiterlesen

VON HEUCHELEI, HINTERHÄLTIGKEIT UND NIEDERTRACHT, WIE SIE NICHT IM BUCHE STEHEN. _ Teil III: DIE „NATIONALITÄTENFRAGE“, DIE UKRAINE UND DIE „ELITE“ DES „WESTENS“.

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker
ist grundsätzlich keine „Schrulle“.

Ohne Sprache wäre ein Austausch von Kenntnissen nur unzureichend möglich zwischen Menschen. Ohne Menschen verbindende Sprache wäre weder möglich die Entwicklung von Kultur noch der damit einhergehende Wissensaustausch noch einer Wirtschaft noch der damit einhergehende Warenverkehr noch die Entwicklung zu einer Nation. VON HEUCHELEI, HINTERHÄLTIGKEIT UND NIEDERTRACHT, WIE SIE NICHT IM BUCHE STEHEN. _ Teil III: DIE „NATIONALITÄTENFRAGE“, DIE UKRAINE UND DIE „ELITE“ DES „WESTENS“. weiterlesen

Eine kurze Beschäftigung mit der Frage nach der neoliberalen Strategie des „Westens“ und der Funktion seiner Medien bei der Vermittlung dieser Strategie.

[…]

Apropos
Interesse einer verkommenen Machtelite“.

Die nachfolgenden Passagen beziehen sich auf ein Strategiepapier der EU, dessen Text u.a. indirekt verdeutlicht, daß die Ereignisse in der Ukraine vom „Westen“ bewußt herbeigeführt worden sind. Allerdings heißt das nicht, daß sich die dafür verantwortlichen „Strategen“ über deren tatsächliche Entwicklung im klaren waren. Aber dieses EU-Strategiepapier läßt vermuten, daß die Verantwortlichen ihre ideologische Linie nicht aufgeben werden. Das heißt mit dem (neoliberalen) „Westen“ ist kein Frieden möglich, der den Namen verdiente!

[…]



 

Dieser Artikel ist redigierter Teil der ersten vier Bände der Edition !_scheuklappenfrei_!, die als Gesamtausgabe im Juni 2016 erschienen sind. Näheres ersehen Sie auf der Internet-Seite des EndemannVerlags oder in dessen Shop.

© Joachim Endemann