Archiv der Kategorie: Stellungnahmen

Man sagt, die „Lämmer“ schwiegen. Wie sollten sie nicht schweigen, kriegen die Leithammel nicht bei_zeiten ihr Maul auf?

Heute muß ja ein Text kurz sein,
am besten gar nicht vorhanden,
deshalb lediglich eine kleine Bemerkung zur titeligen Frage.

Hätte bspw. Hans Findeisen (__1903-1968__) folgende Zeilen früher geschrieben, wäre er für mich charakterlich überzeugend — so aber kann ich seine, das Schamanische erforschenden Studien zwar ausgesprochen aufschlußreich finden und daraus schöpfen, jedoch ist es mehr als bleibende Irritation über seinen widersprüchlichen Charakter, fand er „danach“ nicht eine Silbe der Nachdenklichkeit: Man sagt, die „Lämmer“ schwiegen. Wie sollten sie nicht schweigen, kriegen die Leithammel nicht bei_zeiten ihr Maul auf? weiterlesen

Kennen Sie Wilhelm Reich?

… Ich meine nicht den reduzierten der 68er Bewegung

(__von denen wohl so manche auf der Suche
nach „sexueller Befreiung“ waren,
um dann schnell den „Gang durch die Institutionen“ anzutreten,
der sie in „neue Form“ preßte und heute,
im Alter,
oder/und sich in ihren biologischen
wie parteilichen Nachkommen
reproduziert habend,
eine politische Entität gutheißen läßt,
deren Repräsentanten
in upgedateter Variation
nach Reanimieren
gesellschaftspolitisch Altem streben
__),

auch nicht den von den Vertretern der „Scheuklappenkultur“ für verrückt erklärten,

sondern

ich meine den vollen Reich,

der 1897 in Österreich-Ungarn geboren und
1957 in einem US-amerikanischen Gefängnis
den Tod gefunden hat,

also jenen, der zumindest einer der schärften Beobachter menschlichen Verhaltens und natürlichen Geschehens war,

befähigt,

daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen

— sieht man von einer Ausnahme ab,

und der _deshalb_ von dem zerstört worden ist,

was er treffend als „emotionale Pest“ bezeichnet hat. Kennen Sie Wilhelm Reich? weiterlesen

Wechselwirkung zwischen Ideologie und wirtschaftlichem Prozeß

Das von mir aktuell geschriebene Buch verlangt mitunter, daß ich alte eigene Texte durchstöbere, da ich weiß, daß ich dazu schon etwas Ausgedrücktes liegen haben muß. Dabei kann es sein, daß ich auch auf Texte von Autoren stoße, deren Aussagen zwar nichts direkt mit dem zu tun haben müssen, was ich gerade schreibe, aber es scheint dann eine gewisse Erinnerungsspur auf, da sie mir mit ihren Aussagen Erhellendes im Laufe meiner eigenen Entwicklung zu sagen hatten — und überhaupt bedeutsam sind, da diese fürs Verständnis von _uns_ Menschen selbst Erhellendes beitragen (__so bleibend frisch ist ihr Wissen niedergeschrieben__). Und so bin ich beim heutigen Stöbern, sozusagen in einer Schreibpause, auf eine Passage von Wilhelm Reich gestoßen, die ich mir in den Siebziger Jahren aus seiner 1933 erschienenen „Charakteranalyse“ herausgeschrieben hatte, da in ihr klar zur Aufdeckung kommt, wovon die Ausbildung des eigenen Charakters prägend beeinflußt wird. Wechselwirkung zwischen Ideologie und wirtschaftlichem Prozeß weiterlesen

Ein Horror für Neoliberalisten!

Folgendes Zitat mag ein Horror für Figuren wie bspw. einen Herrn Fuest sein, mehr Ideologe als Ökonom und Nachfolger von Herrn Sinn beim Ifo-Institut in München, für diesen Herrn Sinn

(__den „klügsten Ökonomen Deutschlands“__)


nicht anders, der bis heute offenbar nicht versteht, was es mit TARGET2 auf sich hat, wozu es dient, bzw. wieso es überhaupt existiert, oder für den Begründer des Schäubleismus, der von jenem Herrn Fuest beraten wurde als der Finanzminister war, selbst ausschließlich Jurist und wohl deshalb für diese Aufgabe prädestiniert war, und als höchst honorige Person in diesem Land gilt
— der Schaden, den der
(__gewiß nicht allein__) angerichtet hat,
fällt uns gerade auf die Füße,
aber verantwortlich können dafür nur die „anderen“ sein,
ist ja klar,
oder?

Ein Horror für Neoliberalisten! weiterlesen

Erinnerung an eine großartige Ausstellung …

Die Abbildung ist eine Erinnerung an eine großartige Ausstellung, die im Jahre 2012 im Wallraf-Richartz-Museum in Köln gezeigt worden ist, sozusagen als, soweit möglich, Nachstellung jener vierten Sonderbund-Ausstellung, die im Jahre 1912 ebenfalls in Köln zu sehen war und deren Titel lautete: Erinnerung an eine großartige Ausstellung … weiterlesen

„Neoliberalpolitische Vorarbeit“ bedeutet „Deregulierung“

Auszug aus:

Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters, Band I: Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen bürgerlicher Real-Demokratie, Kapitel 12: „Währungsunion und Wirtschaftsregierung: Zwei Seiten einer Medaille“, die Seiten 285 f.

„Neoliberalpolitische Vorarbeit“ bedeutet „Deregulierung“.
© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)

Der von den Hohepriestern des Kalbes ausgerufene „Wettbewerb“

Auszug aus:

Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters, Bd. I: Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen bürgerlicher Real-Demokratie, Kapitel 3: „Ein Resümee des in diesem ersten Teil Ausgebreiteten“, die Seiten 120-23.

Der von den Hohepriestern des Kalbes ausgerufene „Wettbewerb“.
© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)