Schlagwort-Archive: goldene Lohnregel

„Wenn ich Sie einmal zitieren darf?“

[…] Die europäische Krise kann nur von der Sozialdemokratie beendet werden […]

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„Die Machteliten hetzen eher die Völker aufeinander, als daß sie jemals von sich aus dauerhaft die Macht teilen würden — damals [1914] wie heute!“

Wer als Politiker in staatlicher Verantwortung ist, aber die spekulativ getriebenen Bewegung an den Zockermärkten zur Grundlage seiner Entscheidungen nimmt, muß abgesetzt werden, denn spekulationsgetriebenes Hin und Her ist für jede gesellschaftliche Entwicklung schädlich, wozu auch jene einer gesellschaftsdienlichen Wirtschaft gehört. „Die Machteliten hetzen eher die Völker aufeinander, als daß sie jemals von sich aus dauerhaft die Macht teilen würden — damals [1914] wie heute!“ weiterlesen

Am Beispiel der Volkshochschule Mülheim an der Ruhr

Es mag in einigen Köpfen die Vorstellung herumgeistern, und manche könnten das sogar zu einer Strategie ihres Denkens gemacht haben, daß es eine prima Sache sei, die VHS Mülheim an der Ruhr dezentral zu organisieren. Eine Dezentralisierung kann in einer großen Stadt durchaus Sinn machen. Aber ist Mülheim eine große Stadt? Und existiert ein Standort bereits zentral, ist dann nicht zu überlegen, welche Vorteile das bietet, insbesondere dann, handelt es sich um die Größe _dieser_ Stadt? Am Beispiel der Volkshochschule Mülheim an der Ruhr weiterlesen

Die durch die deutsche Wirtschaftspolitik erst fortgesetzt ermöglichte Anhäufung von Handelsüberschüssen der deutschen Wirtschaft stellt einen Verstoß gegen das völkerrechtlich sanktionierte Handelsabkommen GATT dar

Stimmt diese Behauptung? Ja. Die durch die deutsche Wirtschaftspolitik erst fortgesetzt ermöglichte Anhäufung von Handelsüberschüssen der deutschen Wirtschaft stellt einen Verstoß gegen das völkerrechtlich sanktionierte Handelsabkommen GATT dar weiterlesen

Das Europa des neowilhelministischen Hegemonen und seine Zukunft

Im folgenden geht es um eine Feststellung, nicht um die Vision eines möglicherweise sich ereignen könnenden Prozesses. Das Europa des neowilhelministischen Hegemonen und seine Zukunft weiterlesen

Was führt zu einer dauerhaft positiven Wirtschaftsentwicklung im Raum der Europäischen Währungsunion?

Dauerhaft positiv“ meint stabile Nachfrage, die zu einer Gewinne abwerfenden Betriebsauslastung führt, so daß sich Investitionen lohnen, die wirtschaftliche Entwicklung sich verstetigt und die Zahl der tariflich Beschäftigten sich erhöht. Und zumindest für mich ist klar, daß damit weder Dumpinglohnbeschäftigte noch Untermindestlohnbeschäftigte gemeint sein können.

– Wobei gesagt werden muß, daß  _d i e_  Annahme,

in einem hochindustrialisierten Land mit an sich guter Produktivität, sei ein Mindestlohn von 8,50 brutto [!] angemessen,

selbst einen gewissen Dumping-Charakter aufweist – nämlich soweit es das „Unterbieten” freien Nachdenkens betrifft.

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Keynes – der Ökonom des Ungewissen

Philippe Cohen (1953-2013), der Autor des hier in deutscher Sprache abgefaßten Artikels, war Journalist, Essayist und u.a. Mitbegründer und Redakteur (für wirtschaftliche und soziale Fragen) der französischen Wochenzeitschrift Marianne, sowie Mitbegründer und erster Generalsekretär der „Fondation du 2-Mars“ (einer am 2. März 1998 gegründeten Stiftung, deren Name ursprünglich „Fondation Marc Bloch“ war, sich aber aus juristischen Gründen den aktuellen Namen geben mußte), die sich im Gedankenaustausch den Werten der republikanischen Kultur wie auch den zugehörigen sozialen und wirtschaftlichen Leitsätzen widmet und ihren Sitz in Paris hat.

Nun, in diesem Artikel, der in der N° 275 der Printausgabe der französischen Wochenzeitschrift Marianne am 29. August 2002 erschienen ist, beschäftigt sich Cohen mit dem vielseitig gebildeten britischen Wirtschaftswissenschaftler, Mathematiker und Politiker John Maynard Keynes (1883-1946), der sich mit dem Phänomen „Gesamtwirtschaft“ aus einem gesellschaftlichen Blickwinkel heraus beschäftigt, d.h. von der Perspektive aus, die die wirklichen wirtschaftlichen Abläufe zu erkennen sucht – eine realistische Perspektive also, deren Hintergrund das  _U n g e w i s s e_  ist, das dementsprechend die Überlegungen zu bestimmen hat, will man wirtschaftliche Abläufe realistisch theoretisieren.

(Die Übertragung dieses Artikels ins Deutsche besorgte Joachim Endemann. Die Anmerkungen in eckigen Klammern, stammen ebenfalls vom Übersetzer.)

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Überlegungen zur Überwindung der real existierenden Lobbykratie. _ Teil II: Der Soziale Rechtsstaat im Gegensatz zum bürger-lichen Sozialstaat.

Lassen Sie uns nun etwas näher betrachten, was wirklich auszeichnet einen sozialen Rechtsstaat (dessen Attribut ich jetzt großschreibe, ihn hier also als „Sozialen Rechtsstaat“ bezeichne), im Unterschied zum bürgerlichen Rechtsstaat — und auch im Unterschied zum bürgerlichen Sozialstaat. Überlegungen zur Überwindung der real existierenden Lobbykratie. _ Teil II: Der Soziale Rechtsstaat im Gegensatz zum bürger-lichen Sozialstaat. weiterlesen

Währungsunion und Wirtschaftsregierung: zwei Seiten einer Medaille.

Die Wirtschaftsregierung einer Währungsunion hat eine erste zentrale Aufgabe. Diese entscheidende Aufgabe besteht in der Kontrolle zweier Kopplungen, die in jedem Mitgliedsland der EWU stattfinden müssen, damit sie dauerhaft nutzbringend ist (diese Union) für alle Beteiligten (und damit sind in erster Linie die Menschen gemeint):

[…]



 

Dieser Artikel ist redigierter Teil der ersten vier Bände der Edition !_scheuklappenfrei_! 

© Joachim Endemann

Die neoliberale Politik schadet der Mehrheit der Deutschen und der Mehrheit der anderen Europäer. _ Teil I

Man könnte diesen ersten Teil des Artikels auch durch folgenden Untertitel ergänzen:

„Exportüberschüsse sind ein Beispiel für eine unausgeglichene Gesamtwirtschaft.“ Die neoliberale Politik schadet der Mehrheit der Deutschen und der Mehrheit der anderen Europäer. _ Teil I weiterlesen