Archiv der Kategorie: Stellungnahmen

Wer von Marktwirtschaft redet, sollte kurzgefaßt folgendes bedenken …

[…] Stellen wir uns eine Welt vor, in der die Produktivitätsgewinne, die der Schumpetersche Prozess der schöpferischen Zerstörung schafft, immer und immer vollständig in den Löhnen weitergegeben werden müssen, weil sonst gar nicht die Kaufkraft vorhanden ist, um das Mehr an Produkten zu kaufen, das die Unternehmen produzieren können. Stellen wir uns vor, jede nationale Volkswirtschaft wäre eingebettet in ein vernünftig konstruiertes Währungssystem, das verhindert, dass einzelne Länder riesige Außenhandelsüberschüsse machen und damit Merkantilismus unmöglich wird. Stellen wir uns vor, dass der Versuch der Unternehmen, ihre finanzielle Situation zu verbessern wegen der Restriktion des Währungssystems von den Staaten verlangt, die öffentlichen Haushalte permanent im Defizit zu fahren. […]

 Quelle: Thomas Piketty, die Neoklassik und die Realität.)

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Herr Dittberner und seine Bilanzierung der von Frau Merkel zu verantwortenden Politik

In einem Gastbeitrag fürs Düsseldorfer Handelsblatt, zieht Herr Dittberner keine Bilanz. Vielmehr setzt er etwas in Opposition, das bei nüchterner Betrachtung gar nicht in Opposition zu setzen ist. Denn es liegt viel mehr Kontinuität in der deutschen Politik, als man den Menschen im Lande bereit ist mitzuteilen. Das heißt die von Frau Merkel verantwortete Politik wäre schon in den 50er Jahren u.f.Z. praktiziert worden, hätten die nationalen und die internationalen Verhältnisse das erlaubt. Herr Dittberner und seine Bilanzierung der von Frau Merkel zu verantwortenden Politik weiterlesen

Anmerkung zu einem Artikel in der „RP-Online“ vom 25. August ‘16

Tanzprojekt vereinigt ganz unterschiedliche Menschen.

An sich ein guter Artikel, lediglich die reflexhaft verwendete Begriffsbildung „Problemviertel“ ist, wie üblich, irreführend, denn es müßte „Symptom-Viertel“ heißen, als ein Ergebnis der praktizierten Problem-Politik. Diese ist es, die solche an sich guten Versuche stets konterkarieren wird. Anmerkung zu einem Artikel in der „RP-Online“ vom 25. August ‘16 weiterlesen

Da zwar nicht neu, aber weiterhin aktuell . . .

Vom 29. Mai 2015 an war nachfolgender Artikel für eine gewisse Zeit auf NetzKolumnist.com zu lesen. Da er an Aktualität nichts eingebüßt hat, wird dieser Artikel nun wieder voll einsehbar präsentiert, und wird in komplett überarbeiteter und erweiterter Form ein Kapitel meines dritten Buch-Projektes füllen, das im kommenden Jahr eröffnet wird: Da zwar nicht neu, aber weiterhin aktuell . . . weiterlesen

Alles läuft bestens … für „unsere“ Eliten, oder?

In der Türkei löst sich der Rest demokratischen Verständnisses in Luft auf und, zum Beispiel, eine vom Stalinismus geprägte Figur, die, wenn es Ende der 80er Jahre nicht ein unerwartetes Ereignis gegeben hätte, ihre politische Karriere im stalinistischen Staat der beiden deutschen Staaten gemacht hätte und nicht in der sogenannten parlamentarischen Demokratie, die aus ihrer Sicht eine „marktkonforme Demokratie“ zu sein hat, also eine sogenannte Demokratie, die im Sinne des „Marktes“ funktioniert und nicht der „Markt“ im Sinne der Demokratie. Alles läuft bestens … für „unsere“ Eliten, oder? weiterlesen

Statement zum offenbar unaufhaltsamen Niedergang eines sich aufgeklärt wähnenden Bürgertums

Im tatsächlich weniger kritischen als tatsächlich seichten Wochenmagazin „Der Spiegel“ — ein Blatt, das dennoch von vielen immer noch als „kritisch eingestellt“ eingeschätzt wird, was damit zu tun haben kann, daß allgemein unter den Menschen, insbesondere unter jungen Menschen Statement zum offenbar unaufhaltsamen Niedergang eines sich aufgeklärt wähnenden Bürgertums weiterlesen

Wann etwas demokratisch und richtig ist in Europa, bestimmen sogenannte deutsche Demokraten und sogenannte deutsche linke Politiker — oder?

Als das am 5. Juli ’15 abgehaltene griechische Referendum zum Ergebnis hatte, daß sich nicht nur eine deutliche Mehrheit der Griechen gegen eine Fortsetzung einer von der EU und insbesondere von der deutschen politischen Kommandotruppe Europas initiierten Austeritätspolitik gestimmt hatte, sondern insbesondere ca. 80% der jungen Griechen

(vgl. https://www.youtube.com/watch?v=8vTTUcaYEWs&feature=youtu.be&t=937)

, war das nicht einmal ansatzweise ein Thema bei den großen Demokraten und sogenannten linken Politikern Deutschlands.

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34 Cent oder Ohne einen Deuxit / Germxit hat die EU keine Überlebenschance mehr.

Anfang Juni des Jahres 2016 soll eine wesentliche Führungskraft des Bundesverbandes der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) einen sogenannten Vorstoß von seiten der Gewerkschaften zurückgewiesen haben, in dem „inhaltlich“ eine „stärkere“ Anhebung des Mindestlohnes zum Ausdruck gekommen sein soll. Diese wesentliche Führungskraft jenes Verbandes, aus dessen Reihen viele Blaupausen zur schnellen Umsetzung (im eigenen Interesse) direkt auf dem Tisch der deutschen politischen Führungstruppe landen 34 Cent oder Ohne einen Deuxit / Germxit hat die EU keine Überlebenschance mehr. weiterlesen