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… _wegen?_ Stalingrad

…: es erscheint mir ein bloß weiteres Beispiel für den realsatiristischen Zustand …: nicht nur …: der deutschen Gesellschaft zu sein, begnügen sich …: natürlich auch hier …: die großen Selektiv_Faktenchecker damit, die von Markus Gelau

zusammengestellten …: in „Reservaten der Westlichen“ medial angestachelt empört quittierten …: Aussagen von Roger Waters zu kritisieren …: also …: …: anstatt _zuerst!_ die Quelle zu prüfen …: ob!_wohl doch aus der Art und Weise …: „(…)“ …: der Zusammenstellung ersichtlich wird, daß es sich dabei _nicht!_ um seine ganze Rede handeln kann. …: denn …: täten die das, wäre deren „krude Kurve“ …: im Verein mit „qualitätsmedialen“ Mitarbeitern …: _nicht!_ zu fahren. …: immerhin …: und es sei präzisiert …: Das oben Vertextete ist ein Zusammenschnitt eines _mündlichen!_ Interviews …: so daß …: beispielsweise …: die Erwähnung Pearl Harbors sinnig nur als Marginalie …: wenn auch scheidenden Charakter habend …: zu verstehen und im Kontext des Interviews _nicht!_ elementar ist. …: demnach …: bezüglich des von der …: damals leider bereits stalinistisch gewordenen …: Sowjetunion besiegten deutschen Faschismus …: Waters _kann_ sich allein auf die Landung in der Normandie beziehen …: denn …: zu dieser Zeit war der deutsche Faschismus längst gebrochen …: was sich …: im Gegensatz zu den russischen …: in den relativ geringen militärischen Opferzahlen der USA niederschlug.

…: apropos „Pearl Harbor“ …: Die USA hatten ein halbes Jahr vor „Pearl Harbor“ den japanischen Geheimcode geknackt …: das bedeutet …: sie wußten um diesen Angriff auf Pearl Harbor …: und _das_ bedeutet …: Es ging damals darum, die nicht kriegswillige US-amerikanische Bevölkerung dazu zu bringen, in den Krieg zu ziehen …: was nicht ungewöhnlich …: da sich in allen machtelitär bestimmten Staaten ereignend …: dennoch …: bezogen aufs Heute …: _ob?_ folgende Frage bloß noch rhetorisch zu stellen wäre …: _Ob?_ heute wohl Vergleichbares geschieht …: läßt man die faschistoiden Melnyks reden …: und verbreiten jene …: als schreibende und erzählende Mitarbeiter von Medien_Konzernen …: die „Produkte“ der Kiewer Fake Factory ungeprüft.

Da in diesem Zusammenhang relevant …:
Die Aussagen Roger Watersens zum Ukraine-Konflikt finden sich hier.

…: jedenfalls …: von der in diesem Video-Interview zum Ausdruck kommenden Art der freien Rede _könnten!_ …: beispielsweise …: in Deutschland viele etwas lernen. …: aber …: _was?_ spricht dagegen …: nun …: Der offenbar unumkehrbare gesellschaftspolitische Spin. …: _worin?_ drückt sich der exemplarisch aus …: daß es keinen Widerspruch mehr in entscheidenden gesellschaftspolitischen Tendenzen und bei den damit einhergehenden „Weichenstellungen“ gibt. …: _Wäre?_ dazu ein Beispiel zu geben …: gewiß, sogar ein aktuelles. …: also …: unter andrem sagte der Berater des ukrainischen Präsidenten, Herr Alexei Arestowitsch, zu der am 28. April 2022 sich ereignet habenden Begegnung der von den USA zur Ramstein Air Base befohlenen Minister fürs Militärische der NATO-Staaten …:

In Ramstein schüttelten sich alle die Hände und sagten: „Bitte, macht den Bastard [_gemeint ist Rußland_] fertig!“ Die Schweden fügten hinzu …: „Wegen Poltawa!“. Die Franzosen fügten hinzu …: „Wegen Borodino!“. …: Die Deutschen schwiegen, aber sie zwinkerten. …: Tötet es [_gemeint ist Rußland_]!‘ …: Sie sagten …: „Endlich werdet ihr es fertigmachen! Tut es! Laßt es uns alle zusammen tun!“.[_*_]

…: nun …: mir ist nicht bekannt, daß es dazu eine Stellungnahme des deutschen Ministeriums fürs Militärische gibt …: immerhin …: läßt sich in diesem Zusammenhang das „deutsche Zwinkern“ allein _so!_ verstehen …: _wegen!_ Stalingrad. …: also …: _Wäre?_ da nicht eine Klarstellung seitens des deutschen Ministeriums fürs Militärische dringlich …: oder …: _Was?!_ erscheint heute wem dringlich zu sein.

© Joachim Endemann

_* Die Quelle dieses Zitats findet sich auf dem telegram-Kanal dieses Beraters des ukrainischen Präsidenten.

… warum mir nicht nur Arthur Schopenhauer fragwürdig geworden ist

Wenn von „Upânishad“ die Rede ist, handelt es sich philosophiesystemisch um die „Vedânta“, wobei damit ursprünglich allein jene Schriften gemeint waren, die als „frühe upânishadische Schriften“ gelten …: genannt werden dann oft schon allein deshalb die Chândogya Upânishad und die Bṛhadâraṇyaka Upânishad, da sich europäische Philosophen insbesondere mit diesen beiden beschäftigt haben sollen, so bspw. Arthur Schopenhauer.

Ob europäische Philosophen das überhaupt konnten, interessiert offenbar niemanden, da sie ja „Indogermanen“ sind, die bekannterweise zu den „Kulturbringern“ gehören. Oder handelt es sich bei diesen Intellektuellen doch bloß um jene, die den Schleier vor die auf Raub und Indoktrination ausseienden „westlichen Kolonisationsbestrebungen“ halten? Diese Frage ist deshalb berechtigt, da das von diesen üblicherweise praktiziert wurde _und_ wird.
Von einer Übersetzung eines Sanskrit-Textes ins Persische ausgehend, von der er nicht wissen konnte, ob diese gut oder schlecht war, da er das Sanskrit nicht beherrschte, fragte sich Arthur Schopenhauer (_1788-1860_) nicht, ob es nicht fragwürdig sei, einen davon ins Lateinische übersetzten Text als Grundlage für seine Reflexionen über ein Wissen zu nehmen, das ursprünglich aus der Perspektive der egalitären Vedischen Gesellschaft durch Reflexion und Überlegung „gefunden“ und gesammelt worden war und das dann — nun aus der Perspektive einer hierarchischen Gesellschaft — von hinduistischen Philosophen reflektiert und interpretiert wurde und _dann_ erst die Grundlage für die in der Vedânta zusammengefaßten Schriften bildete. Ganz im Gegenteil, denn es „beflügelte“ seine „upânishadischen Studien“, einen ins Lateinische übersetzten Text, der ein ins Persische übersetzter Sanskrit-Text war, von dem der Übersetzer ins Lateinische nicht wissen konnte, ob seine persische Übersetzung, die seine einzige Übersetzungsgrundlage war, gut oder schlecht war, zu lesen. Vielleicht fand Schopenhauer seine „Methode“, sich philosophisch mit einem ihm an sich unbekannten Thema zu beschäftigen, deshalb nicht fragwürdig, oder kam ihm erst gar nicht in den Sinn, da diese „Methode“ allgemein üblich war? Was wäre aber zu schließen, wenn man zu dem Schluß käme, daß eine solche „Methode“, als nicht geeignet bezeichnet werden müßte, wissenschaftlich bzw. philosophisch zu arbeiten, wenn diese „Methode“ in Europa weitgeübt, also — wenn auch nur inoffiziell, denn davon ließ man nichts verlauten — anerkannt, gewesen wäre?[_*_]

© Joachim Endemann


_* Siehe in …: «Ist der Monotheismus von seiner Anlage her ein elementarer Faktor der Gewalt?», die Seiten 436+f.

… nun, Herr Mee …

…: Es genügte, die weltpolitische Entwicklung zu betrachten, die mit dem Ende des Kalten Krieges allmählich einsetzte, um erkennen zu können, wer zum weltpolitischen Problem N°1 gehört. …: übrigens …: Es ist selten, einerseits Zeitzeuge zu sein und andererseits einen Zeitraum politisch bewußt erleben zu können, der sich nach einer historischen Zäsur entwickelt hat …: hier …: Ende des Kalten Krieges. …: jedenfalls …: Wer so etwas verpaßt …: _warum?_ …: ist argumentativ im Nachteil.

© Joachim Endemann

_Die?_ westlichen Projektionisten ohne „Putin“

_Was?_ geschähe, käme den westlichen Projektionisten ihr Feindbild „Putin“ abhanden und fänden sie nicht schnell genug eine personifizierte Ersatz-Projektionsmöglichkeit. …: nun …: Sie fielen übereinander her …: wie es wohl von innerlich Unausgeglichenen …: _sowie!_ …: originär Identitätslosen …: _sowie!_ …: politisch Unzurechnungsfähigen erwartet werden muß. …: jedenfalls …: _Diese!_ agieren wie von Sinnen.

© Joachim Endemann

Laminat kann Holzoptik zeigen …

_Wie?_ lassen sich die „Demokratien“ in den selbst_ernannten „Elitestaaten“ dieser Welt bezeichnen …: also …: in den Staaten der Westlichen …: als „Oberflächendemokratien“. …: um es plakativ zu machen …: Laminat kann Holzoptik zeigen, ist aber kein Holz. …: vor diesem Hintergrund …: Die Phrase …: „Mehr Demokratie wagen“ …: ist absurd.

© Joachim Endemann

Siehe dazu auch …: «Der Brexit als Ausdruck ›momenthafter‹ Demokratie» und das YouTube-Video …: „Blindfleckige Beschäftigung mit ‚Demokratie'“, dessen aktualisierter Text sich in der „Ab_gehenden Begegnung: Mit _geschultem_ Realsatiristen-Blick auf ‚Demokratie‘ ge_blickt“ meines Buches …: «Begegnungen mit Realsatiristen» …: findet.