Archiv des Monats: Juni 2026

Über den Mißbrauch der Freiheit des Meinens

…: es gibt ein vor knapp 10 Jahren veröffentlichtes YouTube-Video, das weitere Erläuterungen enthält: „Mißbrauch der Meinungsfreiheit“ …: das heißt auch …:

Dieser Textauszug ist ebenfalls zehn Jahre alt,[_*_] er ist nur mit dem aktuellen sich national- und international ereignenden gesellschaftspolitischen Geschehen verflochten worden …: ein Geschehen, in dem …: mal eben …: eine eigne Meinung …: wie selbstverständlich …: weg_sanktioniert wird, weil sie zwar ohne weitres der Faktenlage entsprechen kann …: auf keinen Fall aber …: dem in der öffentlichen Meinung zu verankernden Narrativ dienlich sein könnend …: und wer von den Weg_sanktionierern sich erlaubt, dem Weg_sanktionierten nachzurufen, daß er dagegen klagen könne, wir lebten ja in einem Rechtsstaat, gehört aus seiner politischen Entscheidungsposition entfernt …: _denn!_ …: Die Kombination Demokratie+Rechtsstaat …: „Der Rechtsstaat schützt die Demokratie“ …: bedeutet genau nicht, daß man mal eben meinen könne, etwas politisch „freihändig“ durch_drücken zu dürfen …: „mal sehn, ob ‚wir‘ damit durchkommen“ …: _sondern!_ …: daß bei allen politischen Entscheidungen darauf zu achten ist, daß sie rechts_konform sind.


… vorbemerkend seien die westlichen Kriegstreiber daran erinnert:

Wer unbelegte Gerüchte verbreitet …: _so_ …: zugunsten des Krieges sprechend …: wie es die gesellschaftspolitisch Verantwortlichen der Westlichen …: insbesondere die deutschen …: tun …: macht sich nach dem Gesetz strafbar.[1]



…: was?_ zu suggestiven und propagandistischen Zwecken mißbraucht wird:

Die Freiheit der Meinung …:
das?_ Ergebnis …:
Korrumpierung eigner Meinungs_bildung.

ZITAT_[…] es ist viel von Freiheit der Meinung die Rede, zumindest erzählen schreibende Mitarbeiter der Medien_Konzerne wie Politiker _reflexhaft_ von diesem in der Tat kostbaren Gut.

…: _übrigens_ …:

Ich nenne diese Mitarbeiter der Medien_Konzerne des_halb „schreibende Mitarbeiter“, da diese längst nicht mehr recherchierende und die Masse der Menschen aufklären wollende Journalisten sein können, stehen die doch unter enormem Druck …: ab_gesehen von den „Alpha-Journalisten“, denn die wollen das so …: sind machtelitär ein_gebunden …: und deshalb …: Teil des Establishments[2] …: schon fast …: körperlich nah bei Politikern und Entscheidungsträgern …: fühlen sich ge_schmeichelt, werden sie zu irgendwelchen „Runden“ ein_geladen, von denen sie dann …: _wichtig_ …: mit kritischem Augenaufschlag …: _so_ …: die Kamera „on“ …: ge_nehm …: be_richten dürfen …: wo_möglich …: gar „exklusiv“ …: im Sinne der entsprechenden Vorgabe …: das wissen und be_denken die genau …: _andernfalls_ …: längstens „Alpha-Journalisten“ gewesen …: mag sein …: in nach_karrieristischer Zeit …: fand mancher ein herumliegendes kritisches Wort …: was mich schon immer überzeugte …:

_Das_ (_das Alphajournalistische_) scheint sie in ihren eigenen Augen und in denen ihrer „Branchen-Konkurrenten“ wichtig zu machen und entsprechend drein_schauen zu lassen …: viele der …: zuhörend-zusehenden …: _beziehungsweise_ …: zusehend-zuhörenden …: an den Empfängern sitzenden …: den Auslassungen der in einem der Clubs der Meinungsmanipulation der öffentlichen Meinung Einsitzenden lauschenden …: Drein_schauenden, finden das auch …: was ein still gefühliges …: „unter uns“ …: Gemeinschaftsgefühl in allen so Dreinschauenden aus_löst …: was es wohl auch soll …: _ob?_ …:

Man darauf stolz sein sollte, zu politischen Kungelrunden eingeladen zu werden …: _als_ …: seinen Geist möglichst unabhängig halten und grundsätzlich kritisch der Macht gegenüber sein müssender Journalist …: der also …: nicht ledig dann seine Kritikfähigkeit aus_lebt, geht es um den „politischen Gegner“ …: _seiner_ …: Brötchengeber.

Soweit das …: unter machtelitär geprägten gesellschaftspolitischen Bedingungen …: mit dem Unabhängighalten der eigenen Portion Geist möglich ist …: und das meine ich jetzt wörtlich …: _denn_ …: Unabhängigkeit bei seinen eigenen Überlegungen zu wahren, das ist _nicht_ einfach …: _jedenfalls_ …:

Es darf für einen _Journalisten_ keine Ehre sein, zu solchen „Runden“ eingeladen zu werden …: findet doch allein dadurch bereits ein Geneigtmachen statt …: _hingegen_ …: Ein _Journalist_ lädt sich dazu selbst ein …: _und_ …: berichtet darüber …: _oder_ …: so sein Zutritt ihm versperrt …: was Einblick in demokratiejenseitige Machtverhältnisse gewährt …: sein sowieso stetiges Recherchieren nur beförderte.

…: _also_ …:

Es ist viel von Freiheit der Meinung die Rede, zumindest erzählen schreibende Mitarbeiter der Medien_Konzerne wie Politiker _reflexhaft_ von diesem in der Tat kostbaren Gut.

…: _nur_ …: Wie?_ gerechtfertigt kann eine Meinungsfreiheit noch sein, die auf _den_ „Bösen“ _dort_ weist und sich damit das „Gutsein“ selbst per se zuspricht …: _eben_ …: ge_wohnt hier die „Guten“, da die „Bösen“ …: _oder?_ …: Sollte es sich noch nicht herumgesprochen haben, daß die Welt nicht schwarzweiß ist, daß sowohl die eine als auch die andere machtelitäre Seite Propaganda betreibt, geht es um …: _ihre_ …: je verschiedenen Interessen …: ist es aber so …:

Daß man selbst in einem der von einer Machtgruppe beherrschten Nationalstaaten lebt …: und entsprechend gefilterte Propaganda als „Nachricht“ vorgesetzt bekommt …: daß die Masse der Menschen nur ja bei der je entsprechenden Stange bleibe …: ist es kaum möglich, zumindest sehr schwierig, eine …: _eigene_ …: eine scheuklappenfreie Position zu ent_wickeln, ein_zunehmen …: oder gar …: zu ver_treten …: insbesondere dann …: geht es um die „harten Interessen“ der eigenen Machtgruppe, sprich …: Machtelite und deren Funktionselite in Politik, spin_doktorischer Wissenschaft, Medien_Konzernen und im Kultur_Betrieb.

Nun, für mich persönlich ist aber das Einnehmen einer scheuklappenfreien Position entscheidend, denn mit der praktizierten deutschen Politik kann ich als nicht_neowilhelmoliberalistischer Deutscher nicht einverstanden sein. Schließlich zeige ich keine Kritikfähigkeit, verwende ich diese lediglich dazu, andere zu kritisieren …: nicht aber …: angemessen …: also scharf …: jene Verantwortlichen, die behaupten …: kollektiv gesehen …: in „meinem Namen“ politisch verantwortlich zu sein …: von diesen „Verantwortlichen“ womöglich auch noch dreist ins Gesicht gesagt zu bekommen …: „Ihr habt uns doch gewählt!“ …: _nachdem_ …: sich die Konsequenzen des von _ihnen_ verursachten politischen Murkses nicht mehr leugnen lassen!

…: _also_ …:

Es ist viel von Freiheit der Meinung die Rede, zumindest erzählen schreibende Mitarbeiter der Medien_Konzerne wie Politiker reflexhaft von diesem in der Tat kostbaren Gut …: _nur_ …: Wie?_ gerechtfertigt kann eine Meinungsfreiheit noch sein, die auf den „Bösen“ dort weist und sich damit das „Gutsein“ selbst per se zuspricht …: ge_wohnt hier die „Guten“, da die „Bösen“ …: _oder?_ …: Wie kann Meinungsfreiheit als gegeben gelten, spricht die Faktenlage eine ganz andere Sprache? …: geht es um die „harten Interessen“ der Machtelite _des_ Nationalstaates, in dem man selbst als Insasse lebt.[3]

Nun, wie sollte es dann noch eine Frage der Freiheit der Meinung sein, handelt es sich dabei tatsächlich um Suggestion und Propaganda …: zur Verhinderung der Bildung einer eigenen Meinung?

Wie weiter oben [_aber nicht in diesem Textauszug_] festgestellt, geht es darum, daß die Bevölkerung geneigt werde …: _ihre_ …: Masse der Machtelite zu „leihen“, daß diese …: _ihre_ …: eigenen Interessen verwirklichen kann. Wie kostenreich sich das für die Masse (_der Menschen_) auswirkt, ist abhängig von der Art der dann von ihr zu bedienenden macht_elitären Interessen …: und dies …: ist insbesondere _davon_ abhängig, wie konfliktgeladen sich die, wesentlich von der eigenen …: _also_ …: der deutschen Politik verursachten …: _zumindest_ …: wesentlich mit_verursachten Beziehungen zwischen den Machteliten der Nationalstaaten entwickeln.

Es leuchtet ein, daß ein solches „Geneigtmachen“ lediglich über entsprechende Meinungsmanipulation möglich ist.

Als exemplarisch für solche Manipulation kann übrigens die Situation vor dem Beginn des ersten Teils des großen Krieges des 20. Jahrhunderts gelten. Denn vor dessen Ausbruch waren es die jeweiligen Satelliten [_die ich heute Funktionselite nenne_] der Machteliten der verschiedenen Nationalstaaten, die nicht nur als erste einen solchen Krieg bereit waren zu führen, sondern dazu auch das vorbereitende Tamtam zu machen …: im Gegensatz zu den einfachen Menschen …: die spürten zumindest, was das für sie bedeuten würde …: bis auch sie dem Tamtam erlegen waren und hurra_patriotisch in jenen Krieg zogen …: bis sie …: und nun wieder vereint …: mit jenen machtelitären Satelliten, dann sofort, oder später erst, tot im Schützengraben lagen …: und wenn nicht …: als körperlich oder/und seelisch Verkrüppelte zurückkamen …: das heißt …: _anders_ verkrüppelt zurückkamen …:  _denn_ …: verkrüppelt worden waren sie schon vorher …: in ihrem Wesen …: und wie es jetzt erneut in den machtelitären Staaten kollektiv fühl_bar wird, schlagen doch seit dem Ende des Kalten Krieges wieder die Sensoren an.[4]

„soziopolitische Phasenwechsel“

Da die Ursachen für den ersten Teil des Großen Krieges weder durch diesen Krieg selbst beseitigt noch im Anschluß daran einer Lösung zugeführt wurden, lassen sich seitdem lediglich „soziopolitische Phasenwechsel“ ausmachen …: _wobei_ …: mit dem Ende des Kalten Krieges setzte ein weiterer dieser „Phasenwechsel“ ein, der seit den 2010er Jahren zu einem erneuten, so destruktiven wie systembedingten Höhepunkt strebt …: _und_ …: Im Bereich dieses Höhepunktes befinden wir uns heute (_im Jahre 2026_) …: da wird das An_lügen zur Norm.

…: _also_ …:

Es ist viel von Freiheit der Meinung die Rede, zumindest erzählen schreibende Mitarbeiter der Medien_Konzerne wie Politiker reflexhaft von diesem in der Tat kostbaren Gut. …: _nur_ …: Wie?_ gerechtfertigt kann eine Meinungsfreiheit noch sein, die auf _den_ „Bösen“ _dort_ weist und sich damit das „Gutsein“ selbst per se zuspricht …: _eben_ …: ge_wohnt hier die „Guten“, da die „Bösen“, nicht wahr? …:

Wie kann aber Meinungsfreiheit als gegeben gelten, spricht die Faktenlage eine ganz andere Sprache? …: geht es um die „harten Interessen“ der Machtelite _des_ Nationalstaates, in dem man selbst als Insasse lebt.[5]

Nun, wie?_ sollte es dann noch eine Frage der Freiheit der Meinung sein, handelt es sich dabei tatsächlich um Suggestion und Propaganda …: zur Verhinderung der Bildung einer eigenen Meinung …:

Gerade _wegen_ der für die Intelligenz wesentlichen Freiheit, ist der Schutz vor Suggestion und Propaganda und gegen die Beeinflussung über Wahnvorstellungen eine Bedingung dafür, daß sich eine eigene Meinung überhaupt erst in einem Individuum ausbilden kann …: _Das!_ …: ist entscheidend, denn die Meinungsfreiheit beinhaltet vor allem eines …: Die freie Bildung der Meinung …: der _eigenen_ Meinung …:

vor diesem Hintergrund …:

Der Verweis darauf reicht nicht aus, daß „Meinungsfreiheit“ doch auf einem Label geschrieben stehe …: _denn_ …:

Sind Massenmedien zur Geneigtmachung der Bevölkerung aktiv, den von der Machtelite eines Nationalstaates vorgezeichneten Weg zu beschreiten, ist die Verhinderung der Bildung einer eigenen Meinung ein Muß …: genau das …: findet eben dadurch statt, daß solche Medien diese Meinungsbildung vorweg_nehmen, also eine die Masse der Menschen geneigt machende Meinung erzeugen …: „Schaffung von ‘Konsens_Meinung’“ ist Bedingung für „Konsens_Realität“.

Dieser Prozeß wird allein deshalb der Masse der Menschen nicht bewußt, da er für alle gilt, und …: nach der medialen Verbreitung entsprechender, massenwirksamer Slogans …: die Masse der Menschen eines solchen Staates zwar sehr schnell Ähnliches zum Vorweg_Meinungsgebildeten „meint“, dies selbst jedoch …: meinungs_mäßig …: nichts Eigen_gebildetes ist, da diese Slogans als massenmediale, kollektiv zu konsumierende, „mundgerechte Meinungs_Happen“ zu verstehen sind, wodurch sie tatsächlich „Wahrheitscharakter“ gewinnen …: _denn_ …: „Die anderen sagen das ja auch“.

Walter Lippmann hat das bereits Anfang der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts u.f.Z. als Manufacture of consent bezeichnet[6] …: „Konsens_Meinung“ ist _die_ Bedingung für „Konsens_Realität“.[7]

Konsequenterweise und lediglich beispielsweise sind einem Medium oder einer Partei die Möglichkeiten zur weiteren publikumswirksamen Äußerung …: _dann!_ …: zu nehmen, bedienen sich ihre Vertreter dieser Mittel, da auf diese Weise nicht nur die Grenze „freier Meinungsäußerung“ überschritten ist …: _sondern!_ …: die Meinungsfreiheit der Mitglieder einer Gesellschaft verletzt wird …: _also_ …: die Freiheit, sich eine …: _eigene_ …: Meinung bilden zu können.

So wie „Entmenschlichung noch keine Vergeistigung“ (_Walter Serner, 1889-1942_), ist _dieser_ Gebrauch der Meinungsfreiheit das genaue Gegenteil dieser Freiheit, und zwar ist das vereinbar mit einer Lobbykratie, aber nicht mit einer Demokratie. […]_ZITATENDE[8]

Die teilweise auf Simone Weill[9] basierenden Aussagen dieser Textpassage …: zur Verdeutlichung des in dieser Lesung Erläuterten …: könnten verdeutlichen, daß man besser nicht annehme, daß das Problem der „Meinungsmache“ eines vergangener Zeitläufe sei.

© Joachim Endemann / 27. Juni 2026

[_*_] … dieser Textauszug findet sich in: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band II: «Zwischenrufe in satirisch-politischen Variationen oder Reale Betrachtungen dadaistisch-surrealer Phänomene in der Lobbykratie», die Seiten 219+f.


[1] Artikel 20 des Internationalen Vertrags über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR) verbietet zwei spezifische Formen schädlicher Äußerungen nach internationalem Recht. Erstens schreibt er vor, daß jegliche Kriegspropaganda gesetzlich verboten sein muß. Zweitens verlangt er das gesetzliche Verbot jeglicher Aufstachelung zum Haß, die eine Anstiftung zu Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt darstellt.

Der genaue Wortlaut von Artikel 20:

  1. Jede Kriegspropaganda ist gesetzlich zu verbieten.
  2. Jede Aufstachelung zu nationalem, rassistischem oder religiösem Haß, die eine Anstiftung zu Diskriminierung, Feindseligkeit oder Gewalt darstellt, ist gesetzlich zu verbieten.

Der ICCPR wurde am 16. Dezember 1966 von der UN-Generalversammlung verabschiedet. Es gibt Staaten die gewisse Vorbehalte gegen diesen Artikel haben, da er ihnen unter Umständen mit Artikel 19 kollidieren könnte, in dem auf das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung hingewiesen wird. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt aber diesen Artikel 20 voll_umfänglich.

[2] Vgl. in: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band III: «›Ich stimme nicht zu!‹ Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Teilband 2, die Seiten 614-16: „Anmerkung zum Establishment“.

[3] Vgl. hierzu bspw. in: Die tri_logische Sezierung […], Band I, Tb 3, Kapitel 15: „Menschenrechte, Völkerrecht und das Konstrukt des Nationalstaates“, die Seiten 371-84, beginnend mit: „Auch ging mit diesen bürgerlichen Revolutionen …“, oder bspw. in: a.a.O., Band II, Zwischenruf 28.

[4] Vgl. in: Die tri_logische Sezierung […], Band I: «Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie», Teilbände 1-3, Kapitel 15: „Menschenrechte, Völkerrecht und das Konstrukt des Nationalstaates“.

[5] Vgl. hierzu bspw. in: a.a.O., Kapitel 15, die Seiten 371-84, beginnend mit: „Auch ging mit diesen bürgerlichen Revolutionen …“, oder bspw. in: a.a.O., Band II: «Zwischenrufe in satirisch-politischen Variationen oder Reale Betrachtungen dadaistisch-surrealer Phänomene in der Lobbykratie», Zwischenruf 28: „Wie das fürchterliche Wort ‚Flüchtlingspolitik‘ erst seine eigentliche Bedeutung bekommt“.

[6] Vgl. sein weiter oben [_aber nicht in diesem Textauszug_] zitiertes Buch, Public Opinion, Seiten 248+f.

[7] Vgl. in: Die tri_logische Sezierung […], Band II, Zwischenruf 10.

[8] Siehe in: a.a.O., Zwischenruf 16, die Seiten 219+f.

[9] Vgl. Simone Weil, EnracinementPrélude à une déclaration des devoirs envers l’être humain, Librairie Gallimard, Paris, 1949, Seiten 29+f.

Anmerkung zum Establishment

[…] Es äußerte eine der in deutschen Elite-Kreisen angesehenen Personen, daß eine ausreichende „intellektuelle Ausstattung“ Bedingung dafür sei, es _jemals_ bis ins Establishment zu schaffen. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen, Tatsache ist aber, daß es nicht der Intellekt ist, der über seine Verwendung bestimmt, ist er doch lediglich ein Werkzeug, sondern der Charakter — ob also, bspw., der Verstand dort wohnt, wo er wohnt, geht’s vernünftig zu: im Herzen.

Aus meiner Sicht stellt sich folglich die Frage anders:

Sollte man bestrebt sein, der neoliberalen Elite angehören zu wollen? Immerhin stände in dem Fall die persönliche Integrität in Frage — wo aber wohnte dann der Verstand: Eventuell im Hintern eines anderen? Und überhaupt:

Was bedeutet denn „Establishment“, ist es das einer Lobbykratie? Was hat die Masse der Menschen dann von einem solchen zu erwarten?

Nun, von einer Elite, die mit einer solchen Ideologie ausgestattet ist, bei der es sich um eine Amalgamierung von aktualisiertem Wilhelminismus und Neoliberalismus handelt und deshalb als „Neowilhelmoliberalismus“ richtig bezeichnet ist, konnte und kann

(_so die fühlt, daß etwas „geschehen“ muß_)

nichts anderes erwartet werden, damals wie heute, als, es sei wiederholt:

[…] Bevor wir die Macht teilen, hetzen wir eher die Völker aufeinander. Das taten [_vor dem ersten Teil des großen Krieges des 20. Jahrhunderts_] diese „Eliten“ — und lösten doch keines der ursächlichen Probleme: im Gegenteil. — Diese „Haltung“ der Machteliten ist [_wie man scheuklappenbefreit blickend unschwer erkennt_] heute so präsent wie damals. […]

Quelle dieser Passage:

«Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band III : «›Ich stimme nicht zu!‹ Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Januar 2018, Teilband 2, die Seiten 614-16.

Das Zitat am Ende dieser Passage findet sich in: «Die tri_logische Sezierung […]», Band I: «Es werde _mehr_ Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der  bürgerlichen Real-Demokratie», Juni 2016 / revidiert April 2018, Teilbänd 1-3, die Seite 384.

 

[1]

© Joachim Endemann / 26. Juni 2026

[1]

Die Westlichen _brauchen_ Krieg

… es gibt ein Video vom 29. Juni 2021:
„Der ‚Westen‘ will Krieg“,
das …: vor dem Hintergrund der laufenden Ereignisse …:
diesem Text sozusagen vorlaufenden Charakter hat.

 

… 1. Oktober 2021 :

Die ZITAT_[…] Bundeswehr hat einen Auftrag zur „Herstellung und Lieferung“ hochauflösender Landkarten von Rußland vergeben. Es gehe um Wanderkarten „im Militärmaßstab“, heißt es in einem Bericht. Deutschland sei Teil eines Kooperationsnetzwerks, in dem sich 32 Staaten – gruppiert um einen NATO-Kern – „wechselseitig mit Fotos und Karten versorgen“. Die Beschaffung der militärisch nutzbaren Karten erfolgt, während die Spannungen zwischen dem Westen und Rußland immer weiter anschwellen.

[…]

Auf [_hochauflösenden Landkarten_] solle sich „mehr als nur Straßen, Wege und Häuser erkennen lassen“, heißt es. Auftragnehmer ist demnach eine Arge VEHA GbR („Arbeitsgemeinschaft Vektordatenerfassung Hohe Auflösung“), die von drei Lieferanten der Bundeswehr sowie anderer Streitkräfte gegründet worden ist: vom Dienstleister IABG, von der zum italienischen Rüstungskonzern Leonardo gehörenden GAF AG (München) und von der Airbus DS Geo (Immenstaad am Bodensee). Die drei Unternehmen sind „im Wachstumsmarkt Fernerkundung samt Datenanalyse“ tätig.[10] Experten weisen darauf hin, daß der Bundeswehrauftrag nicht isoliert zu sehen ist: „Vielmehr gibt es ein Geodaten-Kooperationsnetzwerk (MGCP), bei dem sich 32 Länder mit dem Kern der Nato-Mitglieder wechselseitig mit Photos und Karten versorgen.“ Die „Detailschärfe“ betrage gewöhnlich „unter 50 Zentimeter bis maximal ein Meter pro Bildpunkt“; damit ließen sich „jeder etwas größere Baum“ sowie „jedes Fahrzeug“ erkennen – auch in Rußland.

[…]

Zuletzt hat die EU mit neuen Sanktionen gedroht. Bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) heißt es, es seien nicht nur neue „Investitionen in die Verteidigungsfähigkeit im Rahmen von NATO und EU“ zu tätigen; es gelte darüber hinaus den „Wandel in Rußland“ durch intensive Kontakte in die russische Gesellschaft zu fördern. Gleichzeitig sperrt der US-Konzern Google auf seiner Videoplattform YouTube den deutschsprachigen Ableger des Auslandssenders Russia Today, RT DE. Der Schritt ähnelt Maßnahmen, die die DGAP begleitend zu einer aggressiveren deutschen Außenpolitik vorschlägt. […]_ZITATENDE

/ Quelle: „Rußland im Militärmaßstab“

 

… 15. Dezember 2021 :

Die russische Seite übergibt der US-amerikanischen zwei Vorschläge, die ernsthaft zu diskutieren wären, da andernfalls von russischer Seite ein militärisches Eingreifen in der Ukraine unvermeidlich würde …: _wegen!_ …: der fortgesetzt destruktiven …: die Masse der Bevölkerung im Donbass akut bedrohenden …: Einflußnahme der Westlichen auf die ukrainische Staatlichkeit seit dem im Februar 2014 von ihnen orchestrierten Staatstreich in der Ukraine :

    1. Schließen eines „Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Russischen Föderation über gegenseitige Sicherheitsgarantien“;
    2. Schließen eines „Abkommens über Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Russischen Föderation und der Mitgliedstaaten des Nordatlantikpakts.

 

… 24. Februar 2022 :

Beginn der russischen „Militärischen Spezialoperation“ …:

An dieser sind etwa 125.000 russische Soldaten beteiligt; hinzu kommen etwa 80.000 Soldaten der sich wenige Tage vorher für unabhängig erklärt habenden Donbass-Regionen Donezk und Lugansk …: jene Regionen der Ukraine also, deren Bevölkerung zu Beginn der zunehmend …: und von den Westlichen geschürten …: eskalativen Entwicklung …: einsetzend mit dem von den Westlichen orchestrierten politischen Putsch im Februar 2014 …: lediglich nach mehr Autonomie …: _nicht_ …: nach Separation gestrebt hatte …: _wegen_ …: des menschen_verachtenden und lebens_bedrohlichen Verhaltens des Kiewer Regimes der Masse der Bevölkerung im Donbass gegenüber …: ein völlig inakzeptables Verhalten, das die Westlichen aber gleichgültig ließ …: wie es sich für Menschen- und Völkerrechts_Expertige nun einmal gehört, nicht wahr? …: dieses menschenverachtende und lebensbedrohliche Verhalten des Kiewer Regimes ihr gegenüber, die Masse dieser Bevölkerung schließlich nach Separation streben ließ …:

Solches Streben mag nationalstaatlicher Regelung wohl widersprechen, da das funktionselitäre Personal der Nationalstaaten kein Club von Selbstmördern ist …: _aber_ …: Ein solches Streben ist völkerrechtskonform …: man möge nachdenken …: und das geht in diesem Zusammenhang selbst mit wenigen militärischen Kenntnissen …:

Nachdenken vor dem Hintergrund _des_ Wissens, daß die Truppenstärke der ukrainischen Armee am 24. Februar 2022 bei etwa 300.000 aktiven Soldaten lag …: _denn_ …: dann wird sofort erkennbar, daß etwa 200.000 Soldaten völlig unzureichend sind, greift ein Land ein andres …: es zu erobern …: an, verfügt dieses über weit größere Truppenstärke als das angreifende[1] …:

das heißt …:

entgegen der lupen_rein phantasie_gestützten Behauptung westlicher Fachleutiger, die die Clubs der Meinungsmanipulation der öffentlichen Meinung bevölkern …: _nun_ …:

Nur derjenige, der sich gewohnheitsmäßig mental in der mittlerweile hermetisch gekapselten Blase der Westlichen bewegt, mag bei der Etikettierung: „Clubs der Meinungsmanipulation der öffentlichen Meinung“ dessen, welches gemeinhin mit …: für die sie Betreibenden ein lukratives Geschäft seienden …: „Talkshows“ benannt ist, öffentlichkeitswirksam die Nase rümpfen …:

Tatsächlicher Sinn und Zweck jener „Militärischen Spezialoperation“ …: und daher überhaupt diese Bezeichnung kommend …: lag darin, der ukrainische Seite zu bedeuten, daß die russische Seite die damalige Entwicklung in der Ukraine nicht mehr tolerieren werde, da diese sich zu einer längst blutig gewordenen Existenzbedrohung für die Masse der Bewohner jener Donbass-Republiken ausgewachsen hatte …: _also_ …: daß jene …: völkerrechts_verbindliche …: Vereinbarung, die unter dem Namen „Minsk II-Abkommen“ bekannt wurde, endlich umgesetzt werde …:

Daß es also darum ging, dieses der ukrainischen Seite zu bedeuten, wird daran erkennbar, daß Herr Selenskij dann sehr schnell Verhandlungen vorschlug, worauf die russische Seite auch sofort positiv reagierte …: so daß …:

Am 29. März 2022 lag bereits eine Vereinbarung vor, die nur noch von der ukrainischen Seite zu ratifizieren gewesen wäre …: _demnach_ …: und an dieser Stelle lediglich nebenbei bemerkt …:

Wieso?_ hätte das russische Militär ein Massaker in Butscha verüben sollen, hatte diese militärische Intervention das Ziel gehabt, die andre Seite an den Verhandlungstisch zu bringen …: _denn_ …:

Will man ein andres Land erobern, muß man mindestens dreifache militärische Überlegenheit haben …: in diesem Fall …: mit mindestens 900.000 Truppen angreifen …: _übrigens_ …:

Es ist bis auf den heutigen Tag kein stichhaltiger Beleg aufgetaucht, der dieses Massaker als von russischen Soldaten verursacht beweisen würde …: _insofern_ …:

Auch an die UNO wäre die Frage zu richten …: Welche „Beweise“ wurden verwendet und von wem stammen diese? …: _immerhin_ …:

Daß die Verschleppung Hunderttausender Kinder ein verabscheuungswürdiger Propagandatrick der ukrainischen Seite war, wird bereits daran erkennbar, daß bei den Mitte 2025 in Istanbul stattgefunden habenden Verhandlungen, der russischen Seite lediglich eine Liste von 339 Kindern übergeben wurde …: hierbei handelte es sich um Kinder, deren Verbleib unklar war und möglicherweise noch ist …: „unklar“, bedeutet aber nicht „verschleppt“ …: richtig hingegen ist …:

Es gibt Hinweise auf verschwundene Kinder, deren Spuren sich in der EU verlieren …: und das ist nicht überraschend …:

Die Ukraine war vor dem 24. Februar 2022 ein Großhändler für Waffen und Drogen, aber auch für den industriell organisierten Handel mit Menschen …: _egal_ …: ob als Organspender dienend oder als Prostituierte dienlich seiend …: _und_ …: Ukrainerinnen wurden in Masse zum Austragen von Kindern angeworben …: gegen kleines Geld …: dafür den Begriff „Leihmutter-Industrie“ zu verwenden wäre ohne weitres korrekt …: kein Wunder also, daß direkt nach Beginn jener Militäroperation das Jammern der Leihmütterschafts-Agenturen der Westlichen nicht gering war[2] …:

Zeigt?_ sich hier etwa etwas vom üblichen Projektionismus der Westlichen, die eigne moralische Versautheit auf andre zu projizieren …: so daß …: die eigne …: die echte …: wie weg_gezaubert …: _nun_ …:

Es zeigt sich auf jeden Fall etwas so Ekelhaftes wie Grauenhaftes …:

_und?_ …:

Was bedeutet das für die „idealistischen Gedankensysteme“ in jenen Gedankengebäuden, die in der zweiten Hälfte des achtzehnten und der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts in der Welt des Vorstellbaren errichtet wurden, auf die die Europäischen so stolz sind …: auf die sie immer verweisen, wollen sie andren vortäuschen, sie seien die Nachkommen der Geschwister „Ethik & Moral“ …:

Gedankengebäude, deren Fluchten unverbunden und deren Fenster wie Spiegel sind …: Gedankengebäude, deren …: in ihnen wesende …: „idealistische Gedankensysteme“ überhaupt erst …: _ihren_ …: alten Exzeptionalismus upzudaten möglich machten …: was ihnen aber bis heute un_bewußt geblieben …: und so laufen sie …: merk_freifort_gesetzt als realsatirisierte moralische Zeigefinger hin und wider …: _denn_ …:

Das Realsatiristisch-geworden-sein der Masse der Intellektuellen der Westlichen ist systemisch bedingt …: _übrigens_ …:

Wieso ich die Begriffsgarnitur „realsatiristisch — (_geschlechtsunspezifischer_) Realsatirist — Realsatirismus“ geschaffen habe, was diese Begriffe bedeuten und wieso der Realsatirismus als kollektiv unbewußt bleibende „emotionale Basis“ einer lobbykratischen Gesellschaft anzusehen ist, findet sich in den mit: „Was vor_bemerkend zu bemerken ist“ einleitenden Passagen von: «Begegnungen mit Realsatiristen» erläutert.

 

… 9. April 2022 :

Der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Herr Borrell, läßt auf seinem X-Account eine seltsame Bemerkung verlauten, deren Kern am 10. April 2022 von einer der Propaganda-Sites der Westlichen: „We are Ukraine“ sofort auf_gegriffen wurde :

ZITAT_[…] The war will be won on the battlefield_ZITATENDE.

…: wenn man bedenkt …:

Herr Borrell sagte dies, nachdem im März 2022 die Westlichen die von Herrn Selenskij selbst gewünschte Verhandlungsaufnahme mit der russischen Seite …: ein für beide Seiten tragbares Abkommen auszuhandeln, und die dann in Gomel und Istanbul geführten Verhandlungen auch erfolgreich verlaufen waren …: _denn_ …: Die von der ukrainischen Seite vorgebrachten Vorschläge, wurden von der russischen Seite als gute Verhandlungsgrundlage angesehen …: _und_ …: nachdem eine für beide Seiten akzeptable Vereinbarung gefunden worden war, so daß am 29. März 2022 tatsächlich diese Vereinbarung von beiden Seiten hätte ratifiziert werden können …: dies die Westlichen also sabotiert hatten …: _und_ …: nachdem am 4. April 2022 der ukrainische Politiker Ilya Kiva …: der dann am 6. Dezember 2023 vom ukrainischen SBU ermordet wurde …: auf seinem telegram-Kanal veröffentlicht hatte, daß das Massaker von Butscha …: von dem die westlichen Medien erstmals am 3. April 2022 berichteten …: vom britischen MI6 geplant und vom ukrainischen SBU durchgeführt worden sei …: und übrigens …: Die Westlichen strengten danach eine Untersuchung an, an der Experten aus verschiedenen westlichen Staaten beteiligt waren, so von der französischen Gendarmerie Nationale …: _nur_ …: russische Experten, die wollten die Westlichen nicht dabei haben …: _da_ …: man selbst_wahrnehmungsmäßig unparteiisch, nicht rassistisch und auf keinen Fall faschistoid ist …: und diese Untersuchung wurde im Oktober 2025 abgeschlossen …: _aber_ …: bis heute wurde dazu kein offizieller Bericht veröffentlicht …: _also_ …: vor diesem Hintergrund …: Nur der Kern von Herrn Josep Borrells Bemerkung …: ZITAT_[…] The war will be won on the battlefield_ZITATENDE wird aufgegriffen, verbreitet und wirkt wie eine Parole …: und wenn man weiter bedenkt …:

Anläßlich der Münchner Unsicherheitskonferenz am 21. Februar 2024 wiederholt jener Herr Borrell, jene seine Bemerkung leicht modifiziert : ZITAT_[…] in three months, things will be decided on the battlefield. […]_ZITATENDE.

…: dann ist bereits vor diesem hier skizzierten Hintergrund zu sagen …:

Die hier aufgeführten Punkte belegen schon genügend, daß die Westlichen zu 100 Prozent für die eskalative Entwicklung in der Ukraine verantwortlich sind …: _aber_ …: Diese Punkte gehören zu einer langen Kette von Ereignissen, die nach dem Ende des Kalten Krieges einsetzten …: das bedeutet …: Es lassen sich weit mehr Punkte aufführen, die diese Behauptung stützen …: und so ist zu unterstreichen…:

Die Westlichen tragen die volle Verantwortung für ihr unverantwortliches Tun und sind zu 100 Prozent für diese Konfliktentwicklung verantwortlich …: Eine Entwicklung, die bereits nach dem Ende des Kalten Krieges eingesetzt hatte …: _nämlich_ …: Anfang der 1990er Jahre …: _übrigens_ …:

In einer Demokratie hätte das für alle Beteiligten Konsequenzen …: nicht allein deshalb, weil die Funktionselite in Politik, spin_doktorischer Wissenschaft, in den Medien_Konzernen und im Kultur_Betrieb solch eine Entwicklung überhaupt erst möglich gemacht hatten …: das auf jeden Fall …: _aber_ …: eben auch deshalb, weil sie nicht lernfähig sind …: _trotzdem_ …: meinend, andre weiterhin belehren zu müssen …: was …: _sozusagen_ …: Ausdruck sogar eines exklusiven Realsatirismus‘ ist …:

Und da genügte es bereits, bedächte man die Sprüche, die von deutschen funktionselitären Figuren bezüglich des 85. Jahrestags des Überfalls des nazistischen Deutschlands auf die Sowjetunion ab_gesondert wurden …: und so ist …: wieder einmal …: anzunehmen …:

Die preußisierten Deutschen werden sich jetzt …: wieder einmal …: fragen …: „Wer sind wir?“ …: wie es eben für Projektionisten üblich ist …: _da_ …: Projektionisten ein grundlegendes Identitätsproblem haben …:

Das Ausmaß der Projektion

Das Ausmaß der Projektion gibt nicht nur darüber Auskunft, wie emotional versaut man selbst ist, sondern auch über den Illusionsgrad eigener emotionaler Sauberkeit, der genau dem tatsächlichen Grad emotionaler Verkommenheit entspricht. Es dürfte einleuchten, daß, zur Vermeidung ihres Gewahrwerdens, das stetige Projizieren notwendig ist, da ansonsten ein _Projektionist_ nicht funktionsfähig bliebe. Einerseits ist das einem Projektionisten glücklicherweise nicht bewußt, andererseits ist es ihm genau aus diesem Grund nicht möglich zu sich selbst zu kommen, denn wesentliche Elemente seiner selbst hat er ja weg_projiziert, so daß es nicht ratsam wäre, ließe man ihn allein …: wollte er sich _tatsächlich_ die Frage stellen …: „Wer bin ich?“. Demnach liegt es auf der Hand, daß das projektionistische Phänomen nicht kleiner, sondern gefährlich größer würde, stellten Projektionisten die Sinnfrage kollektiv …: „Wer sind wir?“. [3]

Mit anderen Worten, bevor die Satelliten der Machtelite die falsche Politik änderten, nehmen diese eher die Bürger nicht nur mit in Haftung, sondern unternehmen auch den Versuch, sie „widerstandsfähig“ [_„resilient“_] gegen deren Auswirkungen zu machen. Beziehungsweise : Man stumpft sie menschlich ab und erzeugt eine kollektive Paranoia — zur Erzeugung eines Gefühls der Zusammengehörigkeit : Die „andren“ und „wir“.

Wer aber sind die andren?

Nun, in erster Linie jene, die diese Art von „Gemeinschaftsgefühl“ für eine psychosoziale Krankheit halten, denn die _anderen_ andren sind ja sowieso diejenigen andren, die man zur Abgrenzung benötigt — zur Projizierung _eigener_ Unzulänglichkeit.“[4]

und in der Tat …: Die Westlichen wollen nicht nur Krieg …: sie brauchen dringend Krieg …: wegen der dramatisch sinkenden Profitrate …: und in der Tat …: Ein Krieg wird auf dem Schlachtfeld ausgetragen …: _aber_ …:

Solche Felder wird es nur dann im buchstäblichen Sinne geben, greifen die Westlichen die Russische Föderation an …: _denn_ …:

Den Russen steht überhaupt nicht der Sinn nach Eroberung von in Gärung befindlichen gesellschaftspolitischen Systemen …: das bedeutet …:

Der Ruin wird über die Westlichen dadurch kommen, daß alle ihre essentiellen Strukturen …: Strukturen, die fürs Aufrechterhalten der entwickelten Staaten der Westlichen unerläßlich sind …: mittels Waffensystemen zerstört werden, für die sie keine tauglichen Abwehrsysteme haben …: ob Gasspeicher, militärische, industrielle, administrative Komplexe und so weiter …: mal sehn …:

Ob diejenigen, die das alles verbrochen haben, auch mit aus den Ruinen kriechen werden …: _oder_ …: ob dann irgendwo längst in Sicherheit.

© Joachim Endemann / 24. Juni 2026

[1] ZITAT_[…] Das Nicht-NATO-Mitglied Ukraine mit jetzt 41 Millionen Einwohnern hat mit seinen 292.000 Soldaten mehr Militärs als die anderen und auch größeren NATO-Mitglieder (USA natürlich ausgenommen), also mehr Soldaten als Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Griechenland, Spanien, Polen, Rumänien … Der Staat mit der allerärmsten Bevölkerungsmehrheit in Europa leistete sich bzw. seinen Herren und Damen in Washington, Brüssel, London, Paris und Berlin zugleich die weitaus höchsten Militärausgaben, vielleicht zur Vorbereitung eines Krieges, oder wofür? […]_ZITATENDE / Quelle: Werner Rügemer: „Unsere europäischen Werte“; der Aufsatz wurde am 21. Juli 2022 auf NachDenkSeiten – Die kritische WebSite veröffentlicht.

[2] Quelle: wie bereits in Fußnote 1 angegeben: „Unsere europäischen Werte“.

[3] « Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters », Band III : «›Ich stimme nicht zu!‹ Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Teilband 1, die Seiten 358+f.

[4] … siehe a.a.O., die Seite 358.

… im Status mentaler Gärung

… in Zeiten, in denen in den Staaten der Westlichen die Wahrnehmung von den un_aussprechlichsten Passagen einer …: _dort_ …: in den Köpfen der Masse der Menschen verankerten Erzählung bestimmt wird, werden geschlechts_un_spezifische Meinungsmoderierer benötigt …: _keine_ …: Journalisten, da diese aufdecken würden, daß solche Erzählung sich nicht an dem orientiert, was menschlich wahrnehmbar ist …: _sondern_ …: an einer projektionistisch wirkenden Ideologie, die auf dem beruht, das in der zweiten Hälfte des achtzehnten und in der ersten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts sein erstes Update erfuhr …: Der Exzeptionalismus der Europäischen …: so daß nur noch …: aber nicht an dieser Stelle …: die Frage zu beantworten wäre, was denn dann sein Ursprung gewesen …: und da es _so_ ist …: _nämlich_ …: um es freundlich aus_zudrücken …:

Jenes, welches man Journalismus nennt, wurde mählich in Meinungsmoderation der öffentlichen Meinung verwandelt …: beginnend etwa gegen Ende des 18. Jahrhunderts, als also jenes, das man die Kinderschuhe des modernen Journalismus‘ nennen könnte[1] …: und dabei spielte jenes, das gern mit „Goethezeit“ umschrieben wird, eine große und vor allem andre Rolle, als von den europäischen Exzeptionalisten so gern angenommen …: und zwar der_artig mählich geschehend …: daß heutzutage …: wahrheits_widrig …: ein geschlechts_un_spezifischer Meinungsmoderierer der öffentlichen Meinung immer noch als geschlechts_un_spezifischer Journalist bezeichnet wird …: _somit_ …:

Es mag zwar sein, daß sich heutigentags der Journalismus als „Vierte Gewalt“ im Staate versteht …: „Realsatirismus“ ist ja keine bloße Phrase …: und so die Masse seiner geschlechts_un_spezifischen Vertreter von sich …: …: wahrheits_widrig …: …: behauptet, sie würde die Macht kontrollieren, Kritik an ihrer Ausübung üben und un_abhängig von Regierung oder sich längst verkloßt habender …: spekulativ längst vernetzter …: Wirtschaft agieren …: woran man erkennen kann …:

Auf den durch die Welt des Vorstellbaren verlaufenden Gedankenbahnen ist solches Behaupten ohne weitres möglich …: _hingegen_ …: und schroff gesagt …:

Der moderne Journalismus ist eine selektierende, prüfende und bewertende Dienstleistung …: _zur_ …: Moderierung der öffentlichen Meinung …: _natürlich_ …: Es gibt immer rühmliche Ausnahmen, die wollen, daß der interessierte Mensch sich eine …: _eigne!_ …: Meinung bilden kann:

„Über den Mißbrauch der Freiheit des Meinens“:

um diese Ausnahmen geht es an dieser Stelle aber nicht …: _da_ …: so oder so …: Feigenblätter seiend …: und da es zudem so ist …:

Die Westlichen haben sich mit einer Blase um_mantelt, in der alles …: selbst das quasi erst im Stadium des Keimens befindliche …: freie Denken …: das scheuklappenfrei Wahrgenommene …: alles sachlagenorientiert Betrachtende und Schlußfolgernde …: weg_sanktioniert ist …: _so_ …: wohl das Meinen ver_stromlinien wollend …: da das also …: scheuklappenbefreit betrachtet …: fest_zustellen ist …: _ist?_ …: was zu schluß_folgern …: _nun_ …:

Da all das, was in jener Blase von den gesellschaftspolitisch Verantwortlichen in Politik und spin_doktorischer Wissenschaft …: _sozusagen_ …: blasen_konform geäußert wird …: _dort_ …: von den schreibenden und redenden Mitarbeitern der privaten und staatlichen Medien_Konzerne …: _sowie_ …: von den Kultur_Betrieblern öffentlichkeitswirksam verbreitet wird …: _dagegen_ …: scheuklappen_befreit Gesprochenes …: sozusagen …: nicht Blasenkonformes …: _nicht_ …: öffentlichkeitswirksam verbreitet wird …: es sei denn …: allein der Verunglimpfung oder Lächerlichmachung der …: den in Rede stehenden Sachverhalt scheuklappenbefreit wahrgenommen, ihn sachorientiert betrachtet und entsprechend geschlußfolgert habenden …: auf diese Weise …: in der Lage seienden, gegen Blasenkonformes scheuklappenbefreit argumentierenden …: Person dienend …: demnach …:

In dieser Blase muß ein Status herrschen, den man des_halb als „mentale Gärung“ benennen kann, da sich dort zur Etablierung solchen Status ein Prozeß ereignen muß …: ereignet haben muß und sich fortgesetzt ereignend …: der sich allein unter Ent_zug des freien Denkens voll_ziehen kann …: so daß …: sich in der Gesellschaft eine doppelgesichtige Angst ausbildet …: Die Machtelitären haben Angst vor dem freien Wort …: die frei Denkenden Angst, ihrem Denken sprachlichen Ausdruck zu geben …: da sich aber das Denken im sprachlichen Prozeß voll_zieht, werden so das Denken und das Sprechen korrumpiert …: _und_ …: schließlich durch Reflexdenken …: blasenkonformes …: _also_ …: realitäts_ab_gewandt ge_dacht Gesprochenes er_setzt …: sind also …:

Die Herrschaftsverhältnisse der Westlichen wieder einmal akut bedroht …: so daß …: wieder einmal Zeiten herrschen, in denen die kollektive Wahrnehmung …: man nennt die auch „öffentliche Meinung“ …: von gewissen Passagen einer einst kollektiv verankerten Erzählung bestimmt wird, die sich überhaupt nicht mehr am Faktischen orientieren …: das heißt …: weniger noch als in solchen Zeiten, in denen diese Verhältnisse nicht akut bedroht sind, und dann …: des!_halb …: andre Passagen jener einst kollektiv verankerten Erzählung von den …: _zuständigen_ …: märchenschaftlichen geschlechts_un_spezifischen Erzählern öffentlichkeitswirksam repetiert werden …: so daß …: genau deshalb dann nicht von Krieg die Rede ist, weil man ja …: das weiß die Masse der bürgerlichen Intellektuellen genau …: selbst_gerecht für Frieden ist …: _und_ …: des_halb auch die Masse der Insassen in den westlichen Staaten genauso selbst_gerecht für Frieden ist …: _so_ …: nur bei ihnen selbst kein Krieg herrsche …: bei andren zwangs_läufig …: _da_ …: nun einmal von den geschlechts_un_spezifischen Denjenigen verursacht, die von jener intellektuellen Masse beraten werden …: _also_ …:

Anstatt sich beim eignen Überlegen und dem daraus resultierenden Handeln, primär am Faktischen …: am menschlich Wahrnehmbaren …: zu orientieren, sind sie stets nur mit …: aus der Welt des Vorstellbaren, aus einst von hervorragenden Vorstellungsschöpfern konstruierten Gedankengebäuden kommenden Ab_gasungen be_schäftigt …: da von jeher in Richtung der Wahrnehmungsblase der Westlichen ziehende seiend …: _demnach_ …:

Den Westlichen lediglich ein gewisses Maß an verbalem Schwanken möglich ist …: als Ausdruck ihres Denkens …: das eine Mal _völlig_ realitäts_ab_gewandte Passagen …: die un_aussprechlichsten Passagen …: ihrer Erzählung zu betonen …: wie heutzutage …: das andre Mal …: _etwas_ …: weniger realitäts_ab_gewandte …: wie einst im Kalten Krieg …: _aber_ …: niemals realitäts_be_zogene betonen könnend …: _da_ …: fehlend …: solches Fehlen wohl wegen der kollektiven Erzählungsverankerung in den Massen der Intellektuellen und der Insassen auch gar nicht in den Sinn kommen könnend …: _oder?_ …: _also_ …:

Sind die Herrschaftsverhältnisse der Westlichen wieder einmal akut bedroht, müssen in jenen Organen, die man „Medien“ nennt, die geschlechtsunspezifischen Meinungsmoderierer einen kollektiv resilienz_förderlichen Ton anschlagen …: es versteht sich von selbst …:

Das!_ könnten Journalisten niemals …: _da_ …: Diese würden aufdecken, daß solche Erzählungen …: man nennt die auch „Narrative“ …: sich niemals an dem orientieren, was menschlich …: zumindest potentiell …: wahrnehmbar _wäre_ …: da ge_spinstig …: _da_ …: und wie eingangs bereits dar_gelegt …:

Die Denk-„Basis“ ihrer geschlechts_un_spezifischen …: von jeher machtelitär orientierten …: Schöpfer …: die man auch „bürgerliche Intellektuelle“ nennt …: ist eine projektionistisch wirkende Ideologie, die auf dem „beruht“, das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sein erstes Update erfuhr …: _nämlich_ …: Der Exzeptionalismus der „Europäischen“ …: _übrigens_ …:

„Europäische“ deshalb, da es Europäer nur in dem Sinne gibt wie es Asiaten gibt …: _zwar_ …: ist es deshalb seltsam …: _aber_ …: für einen europäischen Exzeptionalisten überhaupt nicht seltsam …: daß „Asiaten“ ab_wertend gemeint ist …: _hingegen_ …: „Europäer“ exzeptionalistisch aufgeladen …: der aktuelle Tarnname für das märchenschaftlich aufgeladene Wort „Arier“ ist …: _demnach_ …: Die Abgasung der Phrase : „ Wir!_ Europäer“ ist eine weitere …: _noch_ …: stiekum gewollte Ent_fleuchung aus einem jener einst in der Welt des Vorstellbaren seltsam konstruierten Gedankengebäude …: _und_ …: Da das zumindest bereits sehr lange so ist …:

nie gab es den idealen Journalisten, den idealen Intellektuellen …:
zumindest seitdem „die Zeiten“ machtelitär bestimmte sind …:

hat man den Journalismus …: da tot …: Meinungsmoderation zur Manipulation der öffentliche Meinung zu nennen …: _warum?_ …:

Daß!_ man endlich aufhöre, sich mit Illusionswattebäuschen zu um_manteln …: _denn_ …: Projektionisten sind nicht das, was sie durch das stetige Projizieren ihrer eignen emotionalen Versautheit auf andre zu sein meinen …: _somit_ …: Das kollektive Wahrnehmen der Westlichen spiegelt nicht das …: _potentiell_ …: menschlich Wahrnehmbare wider …: und da es _so_ ist …: Daß die Westlichen sich mit einer Blase um_mantelt haben, in der alles …: selbst das quasi erst im Stadium des Keimens befindliche …: freie Denken …: das scheuklappenfrei Wahrgenommene …: alles sachlagenorientiert Betrachtende und Schlußfolgernde …: weg_sanktioniert ist …: _ist_ …: mir allein noch wiederholt zu schluß_folgern möglich …:

In dieser Blase muß ein Status vorherrschen, den man deshalb als „mentale Gärung“ benennen kann, da sich dort zur Etablierung solchen Status ein Prozeß ereignen muß, der sich allein unter Ent_zug des freien Denkens vollziehen kann …: _und_ …: orwellianisch unterhalten werden muß.

© Joachim Endemann / 23. Juni 2026

[1]grob gesagt …:

Die Wurzeln des modernen Journalismus wurden im Herbst des Jahres 1605 in Straßburg gelegt, als der unabhängige Buchbinder und Verleger Johann Carolus die zündende Idee hatte, ein wöchentliches Nachrichtenblatt: Relation aller Fürnemmen und gedenckwürdigen Historien zu publizieren …: _damals_ …: als die damalige Funktionselite der damaligen Machtelite damit noch nicht in ihrem Sinne zu hantieren wußte …: was die dann aber spätestens Mitte des 18. Jahrhunderts wußte …:

Es ist ja nicht grund_los, daß man die Geburtsstunde der Verschwörungsthese in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ver_orten kann …: zu dieser Zeit als machtelitär …: _nützlich_ …: kreiertes Phänomen auftretend, wurde es erstmals etwa ein Jahrhundert später von dem US-amerikanischen Gelehrten Charles Astor Bristed mit einem Begriff versehen, der seitdem etabliert, aber dennoch falsch ist: „conspiracy theory“ (_„Verschwörungstheorie“_) …: _denn_ …:

Es gibt keine Theoretisierung der Verschwörung …: Eine Theorie muß falsifizierbar sein, auf systematischen Daten basieren und logischen Überprüfungen standhalten …: geheime Absprachen können zwar in einer Erzählung …: „Verschwörungserzählung“, „Verschwörungsmythos“, „Verschwörungsideologie“, „Verschwörungstheorie“ …: als unfehlbar und nicht widerlegbar dargestellt werden …: _aber_ …: sie lassen sich nicht objektivieren …: man muß sie glauben _wollen_ …: _aber_ …: da man gewiß sagen kann …:

Seit es Machteliten gibt …: und diese bildeten sich nach dem Auftritt der Historischen aus …: gibt es auch Verschwörungen …: diese ereignen sich jedoch anders als das, was von machtelitären Kreisen als „Verschwörungserzählung“, „Verschwörungsmythos“, „Verschwörungsideologie“ oder eben als „Verschwörungstheorie“ gestreut wird …: zur Bedeckung machtelitärer Machenschaften (_bspw. Verschwörungen_) …: _demnach_ …: Solche Benennungen sind machtelitär zwar höchst nützlich …: _aber_ …:

Da das machtelitäre Problem kein neues ist …: _also_ …: es tatsächlich machtelitäre Machenschaften gibt …: und so auch Verschwörungen …: halte ich den Begriff „Verschwörungsthese“ für richtig …: Eine Verschwörung läßt sich als These behaupten, die dann zu beweisen wäre. [→]

… elementarer Charakterzug europäischer Exzeptionalisten

es läßt sich nicht leugnen …: Es hat etwas Bequemes, andre fürs eigne Fehlverhalten verantwortlich zu machen …: dafür läßt sich aktuell ein Beispiel anführen, das ein so exemplarisches wie folgenreich seiendes ist …: Es wird von deutschen …: in Politik, spin_doktorischer Wissenschaft, Medien_Konzernen und im Kultur_Betrieb …: gesellschaftspolitisch Positionierten praktiziert …: das läßt sich an ihrem Verhalten bequem ab_lesen …:

An_statt diese sich an die eigne Nase faßten …: _beispielsweise_ …: in Reaktion auf ihr Scheitern, einen Sitz im Nichtständigen UN-Sicherheitsrat zu bekommen …: erklärten die …: wie stets! …: ein überall in ihrer Propagandawelt prangendes Etikett als dafür verantwortlich seiend : «Rußland war’s!» …: damit zeigen diese aber eines …:

Sie besetzen die entscheidenden Positionen des Staates …: _sozusagen_ …: real_karikatural …: aber?_ …: Könnten sie ihre …: von ihnen für Machtspielereien …: mißbrauchte Glaubwürdigkeit und ihr …: von ihnen für Machtspielereien …: ebenso mißbrauchtes Vertrauen zurückgewinnen, korrigierten sie ihre ideologischen „Moralstandards“ …: _jetzt_ …: grund_legend …: nein …:

Glaubwürdigkeit und Vertrauen sind kostbares Gut …: wer es aufs Spiel setzen zu können glaubt …: und so …: es ver_spielt …: geht unter …: _allerdings_ …: die Bevölkerung in Masse mit …: _zwar_ …:

Es soll in den Reihen dieser Real_karikaturisten …: die ich mir erlaube „Realsatiristen“ zu nennen, da kollektiv typisch Karikaturales …: _real_ …: zeigend …: welche geben, die …: _jetzt!_ …: die doppelbödige Moral der politisch verantwortlich Positionierten aus …: _ihrer_ …: real_karikaturalen Verwandtschaft …: die ich mir erlaube „realsatiristische Verwandtschaft“ zu nennen, da ja kollektiv typisch Real_karikaturales zeigend[_*_] …: für jenes Scheitern verantwortlich machen …: _aber_ …: bis vor diesem Scheitern …: hatten diese jenes Doppelbödige selbst der_artig verinnerlicht, daß die in ihren …: medial nicht grund_los öffentlich abgehaltenen …: Treffs …: aus Gewohnheit Talk-Shows heißend …: neben den andren dort als moralische Zeigefinger Einsitzenden …: dies_bezüglich …: gar nicht auffielen …: was paßt …: _da_ …: Für europäische Exzeptionalisten ist das moralisch Doppelbödige elementarer Charakterzug.

© Joachim Endemann / 5. Juni 2026

[_*_] Siehe das dazu in den einleitenden Passagen von: «Begegnungen mit Realsatiristen» Erläuterte …: wieso es nämlich nicht zureichend ist, das heutige gesellschaftspolitische Geschehen als „realsatirisch“ zu bezeichnen …: und zwar nicht allein deshalb, da Realsatire alles andre als „gelebte Satire“ ist …: und zwar …: nicht allein deshalb, daß Realsatire sich von Satire unter andrem dadurch unterscheidet, daß sie tödlich sein kann …: _sondern_ …: Es handelt sich um ein Phänomen, das in bestimmter gesellschaftspolitischer Entwicklungsphase eines Staates kollektiv auftritt …: _somit_ …: sich kollektiv tödlich auswirken könnend.