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Die menschengeschlechtliche Gesellschaft und ihr falsch kanalisiertes Entwicklungspotential. _ Teil IV: Religion bzw. Ideologie. _ 2.3. Teil: «Rückflug» zu den Prähistorischen zur Einblicknahme in ihre Vorstellungswelt.

Es läßt sich erst ein

E i n d r u c k

gewinnen von einer möglichen Art der Orientierung der Prähistorischen in ihrer Zeit, verfügt man über genügend von ihnen hinterlassenes Material, das einerseits unterschiedliche Elemente umfassen und andererseits derartig interpretierbar sein muß, so daß spekulativ zwischen ihnen ein Zusammenhang hergestellt werden kann.

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Die menschengeschlechtliche Gesellschaft und ihr falsch kanalisiertes Entwicklungspotential. _ Teil IV: Religion bzw. Ideologie. _ 2.2. Teil: «Rückflug» zu den Prähistorischen zur Einblicknahme in ihre Vorstellungswelt.

Mythendurchzogen ist die Gegend, von der das Tal von Vicdessos ein Teil ist. So weiß einer dieser vielen Mythen zu berichten, daß hier eine der vom biblischen Simson (vgl. Ri 13-16) geworfenen Wurfscheiben landete und zwar dort, wo ein erratischer Steinblock liegt, der den Namen „Palet de Sanson“ („Wurfscheibe des Simsons“) trägt und wo sich ein kleiner Ort befindet, der Sem heißt, gelegen am Hang der Mine de Rancié, wo, u.a. wegen der Gefährlichkeit es zu fördern, noch immer sehr reines Eisenerz im Berg ist.

Nun, dieser Mythos ist eine christliche Überblendung jenes Mythos‘ um den griechischen Halbgott Herakles, der einst eine lange Reise zu unternehmen hatte, die ihn in den „äußersten Westen“ führte, also dorthin, wo die Sonne untergeht und sich die „rötlich strahlende“ Insel Erytheia befindet, denn dort weideten die schönen und fetten „Rinder des Geryones’“, die zu stehlen Herakles‘ 10. große Aufgabe war. Diese lange Reise führte ihn auch in jene Gegend, wo sich heute die Erde zu einem Gebirge erhebt.

Dort lebte ein König Namens Bebrykes, der über ein Volk herrschte, das nach ihm benannt war und der eine Tochter hatte, die Pyrene hieß, die von Herakles verführt worden war, als ihm dieser König freundlich Obdach gewährt hatte, bevor er seine Reise gen Westen fortzusetzten hatte, die ihn in ihrer Verzweiflung dann in den umliegenden Wäldern suchte und von wilden Tieren zerrissen wurde. Als Herakles davon hörte, kehrte er zurück und errichtete seiner Pyrene ein Grab, das in seinen Ausmaßen seinem Schmerz entsprach. Auf diese Weise entstanden die Pyrenäen. Wobei sich das eigentliche Grab in der Höhle von Lombrives befindet, von der einer ihrer langen Galerien bis zur Höhle von Niaux reicht, die sich am linken Hang des Tals von Vicdessos befindet – vorausgesetzt, man kommt vom alten Kultplatz der Schwarzen Göttin von Sabart, und nicht, beispielsweise von der Gegend um den Pla de l’Isarddann sollte man die Höhle bei Niaux, und eigentlich sind es zwei, auf der rechten Hangseite suchen.

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Die menschengeschlechtliche Gesellschaft und ihr falsch kanalisiertes Entwicklungspotential. _ Teil IV: Religion bzw. Ideologie. _ 2.1. Teil: «Rückflug» zu den Prähistorischen zur Einblicknahme in ihre Vorstellungswelt.

Da nun, im Rahmen dieses Teils der Untersuchung: „Die menschengeschlechtliche Gesellschaft und ihr falsch kanalisiertes Entwicklungspotential“, d.h. im Rahmen ihres Teils IV: „Religion bzw. Ideologie“, erneut ein Abstieg erfolgen muß in die vorgeschichtliche Zeit des Menschengeschlechts

(__d.h. bezogen auf

d e n

Entwicklungsprozeß, der zu seiner aktuellen Ausformung geführt hat

[vgl. Teil II dieser Untersuchung]

, denn nur davon haben wir solche fossilen, bzw. artefaktischen Spuren [worunter jetzt auch die „Höhlenmalereien“ zu verstehen sind], die in diesem Zusammenhang 

m ö g l i c h e r w e i s e 

Auskunft geben können__)

, wird dazu aktuell eine erfolgversprechende Reiseroute ausgearbeitet, und für die jedenfalls schon die notwendigen Hilfsmittel bereitliegen, um bspw., und u.a., die im 1. Teil von Teil IV  gestellte Frage ausreichend befriedigend beantworten zu können:

Ist „Religion“ ein grundsätzlich menschliches Bedürfnis oder ist es erst allmählich im Laufe der Entwicklung des Menschengeschlechts entstanden – als direkter Vorläufer von monotheistischen Religionen, die dann somit die Krönung dieser „religiösen Bindung“ wären?

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Die menschengeschlechtliche Gesellschaft und ihr falsch kanalisiertes Entwicklungspotential. _ Teil IV: Religion bzw. Ideologie. _ 1. Teil: Einführung in diesen Aspekt des Themas dieser Serie.

Und was ist, wenn sich herausstellte,
daß Atheisten die sind,
die eigentlich dem näher stehen,
das landläufig als „Gott“ bezeichnet wird?
Nun, zumindest dann,
wenn Monotheisten ihre Vorstellung von Gott „glauben“ auf Deubel komm raus „vertreten“ zu müssen.
Worin sich für mich übrigens eindeutig eine Fehlkanalisierung des menschlichen Potentials manifestiert.

Ob darin aber dann lediglich
eine individuelle Verirrung zum Ausdruck kommt,
oder ob sie Ausdruck einer Verirrung überhaupt ist,
im Rahmen des menschengeschlechtlichen Entwicklungsprozesses,
sich eine Vorstellung,
einen Begriff von einer nicht sichtbaren
„spirituellen Größe“ zu verschaffen?

Die menschengeschlechtliche Gesellschaft und ihr falsch kanalisiertes Entwicklungspotential. _ Teil IV: Religion bzw. Ideologie. _ 1. Teil: Einführung in diesen Aspekt des Themas dieser Serie. weiterlesen