Mißbrauch der Meinungsfreiheit _ Teil 2

Im 1. Teil wurde auf den Artikel 5 des GG eingegangen, dann ein Statement zum Mißbrauch der Meinungsfreiheit bearbeitet. Dies diente der Verdeutlichung der Schwierigkeit, sich überhaupt eine eigene Meinung bilden zu können, insbesondere in einer Massengesellschaft. Folglich ist das Grundrecht der Meinungsfreiheit lediglich unter der Voraussetzung anwendbar, gilt es in einer Gesellschaft als Selbstverständlichkeit, die Fähigkeit zur eigenen Meinungsbildung in jedem Menschen zu entwickeln.

_W o d u r c h?_

Zum 2. Teil von „Mißbrauch der Meinungsfreiheit“ gibt es ebenfalls zwei Versionen, davon ist das erste Video (__Version 1__) z.Z. nicht aktiviert, so daß Sie lediglich Version 2 zum 2. Teil von_ „Mißbrauch der Meinungsfreiheit“ ansehen können.

Der Grund für diese zwei Versionen, wie schon bei den beiden des 1. Teils von_ „Mißbrauch der Meinungsfreiheit“, liegt in den Stegreif-Elementen, die sehr unterschiedlich, wenn auch selbstverständlich thematisch gebunden sind, auf jeden Fall aber die Aussagen des gleichbleibenden Textes bereichern. Das heißt diese Stegreif-Aussagen sind keine mal eben zu wiederholenden, sondern sie geben jeder Version Authentizität. Abgesehen davon, decken sie noch weitere Aspekte auf, die mit dem Problem der Meinungsfreiheit in einer Massengesellschaft verbunden sind.

(__Stegreif-Elemente bedingen mitunter, daß sich grammatische Ungenaugigkeiten einschleichen, die wir zu entschuldigen bitten.__)

Video-Version 2 von: “Mißbrauch der Meinungsfreiheit” _ Teil 2

(__In dieser Version 2 ist der passende Einstieg in die Thematik:
Das _gesellschaftliche   Symptom_ „Kölner Sylvesternacht“ ab der Minute 33:56.__)

Nun, selbstverständlich über eine allen zugängliche schulische Bildung, die frei ist von der Einflußnahme durch Vertreter von Einzelinteressen (__also Lobbyisten__), die bspw. bestimmen, welcher Art die Vermittlung von Wissen über die „Wirtschaft“ ist, handelt es sich dabei nämlich um die Verengung auf betriebswirtschaftliche Abläufe, die aber für eine Gesamtwirtschaft so nicht gelten, u.U. sogar nicht einmal für einen konkreten Betrieb.__)

Auch ist es ein Unding, wenn Unterrichtsmaterial verwendet wird, das von solchen Lobbyisten inhaltlich ausformuliert und bezahlt worden ist.

Das ist Beeinträchtigung der freien Lehre, d.h. die Meinungsbildung wird auf diese Weise schwerwiegend gestört.

(__vgl. Es werde mehr Licht […], Kap. 7__)

Hingegen sind gut ausgebildete Lehrer, kleine Klassen und auf die Allgemeinbildung ausgerichtetes, qualitativ hochwertiges und kostenfreies Unterrichtsmaterial

_dann_

wesentlich, soll sich die Fähigkeit zur eigenen Meinungsbildung in einer Massengesellschaft entwickeln.

Das heißt schon auf dieser Ebene hapert es in dieser Gesellschaft.

[…]

[__Der Text dieses Artikels wird komplett überarbeitet und findet sich dann, zusammen mit dem 1. Teil von “Mißbrauch der Meinungsfreiheit”, im siebten Band der Edition !_scheuklappenfrei_!__]

© Joachim Endemann