Was mag « externer Öffentlichkeitsarbeit » bezwecken?

Erzählt Ihnen jemand, es gäbe „eine ‘externe Öffentlichkeit’“, dann handelt sich um jemanden, der Teil des lobbykratischen Apparates ist. Denn um was handelt es sich bei einer solchen Phrase tatsächlich? Nun, die Begriffsbildung „externe Öffentlichkeit“ ist eine von lobbykratischen Beratern gebildete, d.h. eine nach ihren ideologischen Vorgaben „geschaffene“ Formulierung, die der Verschleierung partikularinteressengeleiteter Begehrlichkeiten dient. — Das leuchtet auch ein, denn es ist die ausschließliche Aufgabe solcher „Berater“, „Strategien“ für jene zu entwickeln, die sie bezahlen.

Soweit es sich um einen „externen“ Bereich handelt, besteht die Aufgabe von „Öffentlichkeitsberatern“, die demnach für eine „_’interne‘_ Öffentlichkeit“ arbeiten (__in deren „Mitte“ noch ein gesonderter „Zirkel“ die Drehrichtung _dieser_ „Öffentlichkeit“ bestimmt__), darin, „Strategien“ zur Beeinflussung _einer_ „externen Öffentlichkeit“ — darunter wird die zu beeinflussende „Zielgruppe“ verstanden, es können auch mehrere „Zielgruppen“ sein, also, aus Sicht dieser „Öffentlichkeitsberater“, handelt es sich dann jeweils um _eine_ „externe Öffentlichkeit“, die möglichst „zielgenau“ zu des_informieren ist — zu entwickeln, um eine „externe Öffentlichkeit“, die im Sinne der Begehrlichkeiten einer „_’internen‘_ Öffentlichkeit“ — _wozu_ bspw. auch jene „Verantwortlichen“ gehören können, denen die Verwaltung einer Stadt anvertraut wurde: von wem in welchen Kungelrunden ausgeguckt? — mittels „externer ‘Öffentlichkeitsarbeit’“ lobbykratisch ziel_genau manipulieren zu können … d.h. aus Sicht entsprechender Partikularinteressen manipuliert werden _müssen_. … Denn wo blieben deren Interessen, wenn die Masse der Menschen, bspw. die Bevölkerung einer Stadt, darüber nicht erst im Rahmen solcher „externen Öffentlichkeitsarbeit“ … „informiert“ würde? — Folglich „externe Öffentlichkeitsarbeit“ nichts anderes als Manipulation der öffentlichen Meinung im Sinne entsprechender Partikularinteressen ist. — Beispielsweise solcher Interessen von Leuten, die nicht mehr wissen, wo sie ihr Geld „anlegen“ sollen, so daß diese ihre Berater ständig auffordern _müssen_, irgendwelche „Zielgruppen“, eben über „externe Öffentlichkeitsarbeit“, von „Projekten“ zu überzeugen, die (__möglichst einseitig _und_ mit Risikogarantie!__) profitable Geldanlage ermöglichen — wodurch der Rattenschwanz an „Vermögensanlage-Problematik“ allerdings nicht kleiner wird. — Wobei _diese_ „Problematik“ recht einfach zu beheben wäre. —

Es _könnte_ einleuchten, daß Leute, die die Welt in „interne“ und „externe Öffentlichkeit(__en__)“ einteilen, nichts mit Demokratie zu tun haben können, da für diese Figuren „Demokratie“ ein zu bewältigendes Problem ist: „Demokratie als Problem“? Gewiß, denn ebenso wie für betriebswirtschaftlich funktionierende Unternehmen, bspw. die stetige Sicherstellung des Transports von Waren von A nach B, ein zu lösendes Problem ist, ist für Lobbykraten die Simulation von Demokratie ein vergleichbares Problem: die Bezeichnung „marktkonforme Demokratie“ (__1__) kommt nicht von ungefähr.

Folgt man dieser neoliberal-ideologisch basierten Logik, leuchtet es vollkommen ein, daß zur Sicherstellung dieser Simulation — und damit der Masse der Menschen nicht auffällt, daß in der Lobbykratie Demokratie nur simuliert werden kann — „externe Öffentlichkeitsarbeit“ entscheidend ist.(__2__)

Damit aber „externe Öffentlichkeitsarbeit“, also eine Manipulationsarbeit im Dienste (__abgedeckt bleibender__) partikularer Interessen (__dies folglich eine Arbeit, die sowohl _Ihr_ als auch mein Hirn „erreichen“ will__), erfolgreich sein kann, muß diese „externe Öffentlichkeitsarbeit“ _zwar_ mehrschichtig erfolgen, bspw. über „Informationsveranstaltungen“, die nicht im Vorfeld von zu treffenden Entscheidungen anberaumt werden, um solche Entscheidungen _mit_ der Bevölkerung zu treffen — und _dann_ erst umzusetzen,

_sondern_

erst nach_dem solche Entscheidungen (__dann allerdings partikularinteressengeleitet!__) hinter verschlossenen Türen längst getroffen wurden, ist allerdings für eine solche „Öffentlichkeitsarbeit“ das „Mitspiel“ der schreibenden und sprechenden Mitarbeiter der privaten wie „öffentlich-rechtlichen“ Massenmedien genauso entscheidend wichtig. Denn „irgendwie“ eine „Meinung“ — Hauptsache eine im Sinne „externer Öffentlichkeitsarbeit ‘gelenkte’“ — zu „partikularinteressengeleitet ge_troffenen (__bzw. zu treffenden__)  Entscheidungen“ soll möglichst die _ganze_ Bevölkerung (__sozusagen als „meta-externe Öffentlichkeit“ zu verstehen__) schon haben … und dann ihre Stimme bei einer der zwar „politisch farblich schattierten“ Tamtam-Parteien — zur Beibehaltung der neoliberalen Richtung — ab_geben. … Wie anders sollte es möglich sein, die Masse der Menschen im Sinne von machtvollen Partikularinteressen — die nicht diejenigen der Masse der Menschen sein können — funktionieren zu lassen?

(__Es können doch nicht ständig Kriege geführt werden, oder? … Andererseits: „Folge deiner Berufung!“ — lautet nicht genau _so_ ein Slogan „externer Öffentlichkeitsarbeit“ der „Armee zur Ausübung von ‘mehr’ Verantwortung (__›& mehr‹__) in der Welt“?__)

Das heißt „externe Öffentlichkeitsarbeit“ findet auf kommunaler, auf Landes-, auf Bundes-, auf EU-Ebene und auf Welt-Ebene statt … zumindest solange es noch keine „externen Beziehungen“, bspw. zu Marsianern oder anderen Extraterrestrischen gibt. — Wobei, also eigentlich, die orwellianische Phrase „externe Öffentlichkeit“ erst sinnreiche Verwendung finden könnte (__obwohl sie dann keine orwellianische mehr wäre, da sie ja dann wirklich  genau das bezeichnete, was sie sagt__), ginge es um _solche_ Beziehungen. … Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo man noch nicht genau wüßte, wie die Verhaltensgewohnheiten von Extraterrestrischen denn so wären. … Hoffentlich nicht vergleichbar heuchlerisch und die Köpfe mit Begriffen vernebelnd — die ihnen dann als seltsame gelten müßten und für sie die Frage wäre: „wollen wir als bestens beleumundete Extraterrestrische mit solchen Heuchlern und Köpfe_Verneblern überhaupt in ›Kontakt‹ bleiben?“ —, wie dies

_h i e r_

von den politisch und verwaltungstechnisch
„Verantwortlichen“ so au_thentisch gezeigt und praktiziert wird …



_1 Selbst spreche ich aber längst nicht mehr von „marktkonformer Demokratie“, da die bereits eine rein „marktkonforme Gesellschaft“ ist, die im Sinne lobbykratischer Vorgaben gelenkt wird. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Bände der tri_logischen Sezierung […]. Speziell findet sich das aber noch einmal in: Die tri_logische Sezierung […], Band III, Tb 1, Lesung 10: „Es bedarf schleunigst der Änderung des Grundgesetzes —  zur Deckung der praktizierten Politik“, verdeutlicht.

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_2 Vgl. in meinem neuen Buch, „Sie fragen noch, wie die «Verhältnisse» liegen?“,
Aspekt 5: „Der Brexit als Ausdruck ›momenthafter Demokratie‹“.

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(__Auszug aus meinem neuen Buch,
Sie fragen noch, wie die ›Verhältnisse‹ liegen?“,
das im November erscheint.__)


© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)


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Immerhin habe ich mich darin mit jenen
Tendenzen und Strömungen auseinandergesetzt,
die an der Basis dessen wirken, das jetzt offen zutage tritt.
— Das heißt diese Auseinandersetzung erfolgte beizeiten
.