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Zionismus ist ideologischer Ausfluß des europäischen Exzeptionalismus‘

beim folgenden Text handelt es sich um die
erste Fassung einer der Passagen
in einem der hinteren Bände meines
letzten großen Buchprojekts.


Für Europäische, die über das absehbare Ende des zionistischen Projektes frohlocken wollten, könnte der Blick in den Spiegel gefährlich folgenreich sein

Bedenkt man, daß das zionistische Projekt christlich-fundamentalistische Wurzeln hat und dieses Projekt dann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von einer Gruppe säkularer Europäischer deshalb aufgegriffen wurde, weil diese Gruppe begriffen hatte, daß die …: ständig auf der Suche nach einst verlorengegangener originärer Identität seienden …: antisemitischen Europäischen …: _niemals!_ …: Juden …: obwohl sich nicht ethnisch, hingegen lediglich religiös von den andren Gruppen der Europäischen unterscheidend …: als gleichwürdige Angehörige der sich im 19. Jahrhundert im Sinne der europäisch-exzeptionalistischen Vorstellung von „Nation“ etabliert habenden „Nationalstaaten“ anzusehen …: ob_wohl man ohne weitres argumentieren könnte, daß Juden im westlichen Teil des eurasischen Kontinents längst siedelten, als die vermeintlichen Vorfahren der heutigen Europäischen überhaupt daran dachten, dort jemals siedeln zu können …: _denn_ …: wer ist schon eigentlich als in einer bestimmten Gegend als dort ein_geboren anzusehen …: _insofern_ …: die eigentlichen Europäer seiend …: _und_ …: sogar Kultur mitgebracht habend …: _nicht_ …:  eine aus biblischer Zeit …: _aber_ …: aus hellenistischen Zeitläufen mitgebrachte …: _denn_ …: ihre religionsbedingte …: mit der Bezeichnung Juden verbundene …: Volksbildung ereignete sich zur Zeit des in Judäa …: dem „Land der Judäer bzw. Juden“ …: von etwa 140 bis ins Jahr 37 v.u.f.Z. bestanden habenden unabhängigen Reiches der Hasmonäer, das damit in die fortgeschrittene hellenistische Zeit fällt und sich kurz vor dem Ende dieser kulturgeschichtlich bedeutsamen Zeit  selbst ruinierte …: es war in dieser Zeit, daß von den Hasmonäern eine regelrechte Bekehrungspolitik betrieben wurde, bei der es vor allem um die Propagierung des monotheistischen Prinzips bei den Bewohnern der hellenistischen Welt ging …: _übrigens_ …: dies ein Prinzip, das für jede machtpolitisch interessierte Elite von höchstem Interesse war …: _deshalb_ …: man wird annehmen dürfen …: Wenn eine herrschende Elite die machtpolitische Bedeutung erkannt hatte, die sich aus der Monotheisierung …: _pluraler_ …: religiöser Inhalte ergibt, wird sie eine monotheistische Religion nicht als exklusiv für sich reserviert geltend verstanden haben wollen …: _sondern_ …: von der Masse der Bevölkerung ihres Herrschaftsgebietes als für alle verbindlich zu glauben Anzusehenes …: _übrigens_ …: das gilt für säkulare Monotheismen wie den Neoliberalismus nicht anders …: und wenn man hinzu_bedenkt …:

Jene säkularen Europäischen legten sich eine Identität zu, die sich strikt an jener Identitätsschöpfung orientierte, die die einflußreichen Intellektuellen der europäischen Exzeptionalisten in die Welt der Vorstellungen gepflanzt hatten …: und zwar…: diese Intellektuellen taten das in Folge des fortschreitenden Verlustes gesellschaftspolitischer Bindungsfähigkeit des Paulinischen Christentums …: da sich dieser Verlust zu einem regelrechten machtelitären Problem auswuchs …: _somit_ …: jene einflußreichen Intellektuellen der europäischen Exzeptionalisten in Reaktion auf die Französische Rev0lution hin jene Identitätsschöpfung in die Welt der Vorstellungen gepflanzt hatten …: so daß …: seitdem die aus diesen Pflanzungen aufsteigenden „ideologischen Abduftungen“ die Auffassungen westlicher Intellektueller von „Nation“ und „Nationalstaat“ bis auf den heutigen Tag durch_wirken …: und dann …: jene säkulare Gruppe der Europäischen die europäisch-exzeptionalistischen Vorstellungen von „Nation“ und „Nationalstaat“ mit einst in der Welt des Vorstellbaren aufgestellten biblischen Behauptungen amalgamierten …: was erst jenes seltsame ideologische Gespinst zu kreieren erlaubte, das „politischer Zionismus“ heißt …: _also_ …:

Bedenkt man das Vorgenannte so scheuklappenbefreit wie vorstellungsentwicklungsrichtig, drängt sich eine …: _üble_ …: Schluß_folgerung auf …: _die so im übrigen das Herkommen des heutigen spezifischen Heuchelns der Europäischen sowie_ …: _beispielsweise_ …: _deren Russenhaß_ …: _und ebenso beispielsweise_ …: deren Bezeichnen des Irans als „Pestbeule auf dieser Erde“ plausibel zu verorten erlaubte …: _aber_ …: dies eine Schlußfolgerung, die den europäischen Projektionisten aus identitären Gründen anzustellen unmöglich ist …: _denn_ …: jene Projektionisten sind die europäischen Exzeptionalisten …: _jedenfalls_ …: die Herleitung dieser üblen Schlußfolgerung lautet …:

Da sowohl der aus religionswettbewerblichen Gründen vom Paulinischen Christentum von jeher geschürte Antijudaismus …: _als auch_ …: die von der …: aus Teilen des deutschen Idealismus‘ und märchenschaftlichen Absonderungen der „Indologen der ersten Stunde“ bestehenden …: „deutschen Ideologie“ …: die ich seit neustem als „amalgamische Ideologie“ bezeichne …: _als auch_ …: die von jenem Monotheismus und von jener amalgamischen Ideologie in die Welt des Vorstellbaren gesetzten ideologischen Pflanzungen : „Antisemitismus“ und „Zionismus“ …: _sowie_ …: jene …: Kleingartencharakter habenden …: ideologischen Pflanzungen : „Nation“ und „Nationalstaat“ …: _allesamt_ …: Überlegungsprodukte einflußreicher Intellektueller der europäischen Exzeptionalisten seiend …: wäre!_ …: also, an und für sich …: dringlich nun in etwa folgende Frage zu stellen …:

Wieso wurden die Ideologien des Antijudaismus‘, des Antisemitismus‘, des Zionismus‘ …: _sowie_ …: die sich im 20. Jahrhundert formiert habenden des Faschismus‘ bzw. Nazismus‘ …: von einflußreichen Intellektuellen der europäischen Exzeptionalisten überhaupt in die Welt des Vorstellbaren gesetzt? …: wo sie seitdem die Räumlichkeiten der Gedankengebäude der Masse der „europäischen“ Intellektuellen auskleiden …: und deshalb …: _jede_ …: ideologische Übertapezierung ohne weitres durch_drückend …: _somit_ …: sich ebenso durch solche drückend, die …: sorg_fältig …: mit Schutzlettern wie : „Wir!_ haben gelernt“ versehn wurden …: nun, diese Frage läßt sich ohne weitres beantworten, zumal sie bereits durch das Vorerwähnte klingt …: _jedenfalls_ …:

Solange man den europäischen Exzeptionalismus …: der die vorstellungsmäßige Basis der Ideologien des Antijudaismus‘, des Antisemitismus‘, des Zionismus‘ …: _sowie_ …: die der sich im 20. Jahrhundert formiert habenden des Faschismus‘ bzw. Nazismus‘ ist …: _also_ …: Solange man den europäischen Exzeptionalismus nicht thematisieren will …: _und?_ …: wer von der Masse der bürgerlichen Intellektuellen wollte das schon, da solches Thematisieren höchst konsequenzenreich seiend_ …: ändert sich grundlegend nichts …: _führt_ …: das zionistische Projekt sich aktuell selbst der_artig ad absurdum, wie die exzeptionalistisch-ideologische Nationalstaatsvorstellung der Europäischen durch den Nazismus ad absurdum geführt wurde …: _immerhin_ …: thematisierte man den europäischen Exzeptionalismus …: _übrigens_ …: der US-amerikanische Exzeptionalismus ist lediglich ein Update des europäischen …: _also_ …: thematisierte man den europäischen Exzeptionalismus, so wäre überraschend nicht mehr festzustellen …:

Die führenden Nazis waren zwar …: _selbstredend_ …: glühende Antisemiten, aber keine Anti_zionisten …: _und ebenso_ …: nach solcher Thematisierung erschiene überhaupt nicht mehr paradox …: Zionisten können …: _ohne weitres_ …: Antisemiten sein …: _demnach_ …:

Das zionistische Projekt ist als ultimativer Ausdruck des Nationalismus‘ der Europäischen zu verstehen …: _denn_ …: dieser …: und dessen Faschisierung …: findet in jenem sein Zuhause, welches man „bürgerlichen Nationalstaat“ nennt.

Joachim Endemann / 4. April 2026

… fragwürdige Chancen des zionistischen Projekts

ob?_ vor dem hier skizzierten Hintergrund

…: und dem Ekelerregenden,
das mitunter durchsickert
 …:

dem zionistischen Projekt selbst dann noch Chancen zuzugestehen wären, anerkennten seine gesellschaftspolitisch Verantwortlichen …: _jetzt_ …: daß seine territorialen Grenzen ausschließlich jenes Gebiet umfaßte, das den israelischen Staat vor dem Beginn des sogenannten Sechs-Tage-Krieges territorial ausmachte …: diese Grenzen wurden und werden von den Widerstandsbewegungen Hamas und Hisbollah sowie dem Iran dann akzeptiert, werden diese Grenzen von der zionistischen Seite offiziell als Staatsgrenzen des israelischen Staats festgelegt …:

Hamas und Hisbollah sind deshalb als
Widerstandsbewegungen anzusehen,
da sie sich erst nach der Besetzung von
Teilen Palästinans und des Libanons durch
Truppen des zionistischen
Staates gründeten …: _sowie_ …:
ihr Kampf sich gegen die Besatzer und
die bewaffneten zionistischen
Siedler richtet …: _nicht_ …:
vorsätzlich gegen unbewaffnete
Bewohner des zionistischen Staates selbst.

…: ob also dem zionistischen Projekt vor dem hier skizzierten Hintergrund noch Chancen auf Fortbestehen zuzugestehen wäre, sei jetzt dahingestellt …: _jedenfalls_ …:

Jener Teil des zionistischen Projektes, der darauf abzielt, eine mähliche Kolonisierung Palästinas und darüber hinaus anzustreben …: muß!_ …: unverzüglich aufgegeben werden …: im übrigen …:

Dies eine Kolonisierungsmethode, die jener einst von seltsamen europäischen Mächten vollzogenen entspricht, die Welt zu kolonisieren …: eine Methode, die man heutzutage als Kolonialismus bezeichnet …: und dazu einst der „Missionsbefehl“ des Paulinischen Christentums als Berechtigung für seine Umsetzung verwendet wurde …: wie dem auch sei …:

…: hier exemplarisch für die Masse der bürgerlichen Intellektuellend stehend …: springt?_ John Helmer auf den verschwörungsthetischen Zug

…: _zumindest_ …: John Helmer scheint mitunter kein Interesse an Aufklärung, sondern eher an verschwörungsthetischer Aufladung von Begriffen und Aussagen zu haben …: was?_ sich mit den Interessen der Betreiber des YouTube-Kanals „DialogueWorksDE“ deckt …: dies ein YouTube-Kanal, der Interviews in deutscher KI-Übersetzung veröffentlicht, die Rima Rostami al-Khorshid auf seinem englischsprachigen YouTube-Kanal „DialogueWorksDE“ geführt hat …: diese Frage erscheint mir nicht unberechtigt zu sein, da mir dieses auf „DialogueWorksDE“ veröffentlichte [_https://youtu.be/3GbpHkNEHg8_] und von Rima Rostami al-Khorshid mit John Helmer original auf Englisch geführte Interview bewußt auf jenen Teil des originalen Interviews gekürzt worden zu sein scheint, in dem sich einige verschwörungsthetische Aussagen Helmers konzentrieren …: _zumal_ …: erst das ganze Interview ergibt thematisch vollen Sinn …: _übrigens_ …: daß sich in jenem gekürzten Teil verschwörungsthetische Aussagen …: _beziehungsweise_ …: sich problemlos in verschwörungsthetischen Kontext einfügende Aussagen finden, liegt nicht an schlechter KI-Übersetzung des weit längeren Originalvideos [_https://youtu.be/_MsX8GHsViA_], sondern genau an Helmers un_saubrer Argumentationsweise …: _und_ …: sein unsaubres Argumentieren betrifft längst nicht allein seine Auslassungen zur „Kābhādh doctrine“ …: die deutlich solche à la „Protokolle der Weisen von Zion“ sind …: des_halb …: Es genügt an dieser Stelle, nachfolgend auf eine andre Behauptung von ihm einzugehen, da die sich problemlos in verschwörungsthetischen Kontext fügen läßt …: _da_ …: bloß abhängig vom glaubenwollenden Belieben verschwörungsthetisch orientierter social-medialer User seiend …: _da_ …: das darauf Eingehen erlaubt, auf die Ursache der „Soziopathologie der Wahrnehmung“ der Westlichen hinzuweisen …: _immerhin_ …: _wieder_ …: sind deren Auswirkungen aktuell floride …: _also_ …:

… Wenn John Helmer in jener gekürzten KI-Übersetzung von „jüdischer“ Unterstützung für Herrn Trump spricht, verwirrt er einmal mehr die Faktenlage …: _denn_ …: Es ist unter andrem die Unterstützung der Zionisten, die Herr Trump genießt …: Zionisten sind aber per se keine Juden …: _denn_ …: Juden sind eine religiöse Gruppe …: _keine_ …: ethnische Menschheitsgruppe …: auch wenn sowohl antisemitische als auch zionistische Propaganda das die Welt glauben machen wollen …: wie gesagt …: die Nazis der ersten Stunde waren glühende Antisemiten, aber keine Antizionisten …: und des!_halb …: es ist zu unterstreichen …:

Die zionistische Ideologie orientiert sich an jenen ideologischen Schöpfungen von „Nation“ und „Nationalstaat“, die von intellektuell Einflußreichen der europäischen Exzeptionalistischen in die Welt des Vorstellbaren gepflanzt wurden …: _um_ …: die Begriffe „Nation“ und „Nationalstaat“ machtelitär nutzbar zu machen …: _da_ …: in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts das Paulinische Christentum mehr und mehr seine gesellschaftspolitische Bindungskraft einbüßte, was ein machtelitär existentielles Problem darstellte, das sich dann im Prozeß der Französischen Revolution ausdrückte …: das heißt …: _also_ …: 

neben der Ausstattung der zionistischen Ideologie
mit jenen ideologischen Schöpfungen von
„Nation“ und „Nationalstaat“ …:

Die sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelnde zionistische Ideologie wurde zusätzlich mit „biblischen Zugehörigkeitsvorstellungen“ …: _sowie_ …: mit „messianischer Endzeit-Auslösungsforderung“ versehn …: das bedeutet …: Die zionistische Ideologie fällt mit kindisch-ideologischen Vorstellungen fundamentalistischer Christen in eins …: _denn_ …:

Bei solchen Vorstellungen und solcher Forderung handelt es sich um das Wörtlichnehmen von Passagen eines als heilig geltenden Textes …: was für sich genommen Ausdruck kindischen Denkens ist …: das aber bedeutet insbesondere …:

Da der Zionismus im fundamentalistischen Christentum wurzelt, der Antijudaismus des Paulinischen Christentums in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts von europäischen Antisemiten zum ethnisch motivierten …: _sozusagen_ …: „arierausweisliches Denken“ vorwegnehmenden …: Antisemitismus upgedatet wurde …: bei gleichzeitiger …: von intellektuell Einflußreichen der europäischen Exzeptionalistischen erfolgter …: ideologischer Abfassung dessen, welches man „Nation“ und „Nationalstaat“ nennt …: und dann erst …: dieser im fundamentalistischen Christentum wurzelnde Zionismus von …: _säkularen_ …: Juden aufgegriffen wurde …: _also_ …: Juden, die eigentlich gar keine Juden mehr waren, da das Jüdischsein allein religiös, nicht ethnisch fundiert ist …: _und_ …: sich diese säkularen Europäischen mit den von intellektuell Einflußreichen der europäischen Exzeptionalistischen geschaffenen ideologischen Vorstellungen von dem, was man „bürgerliche Staaten“ nennt, identifizierten …: _nämlich_ …:

Diese säkularen Europäischen jenen von fundamentalistischen Christen vorgebildeten Zionismus aus _der_ Erkenntnis heraus aufgriffen, daß die Masse der europäischen Antisemiten es …: wegen ihrer projektionistischen Identitätsbildung …: niemals hätten akzeptieren können, daß die europäischen Juden gleichwürdige Mitglieder der sich im 19. Jahrhundert nach ideologischer Vorstellung von „Nation“ und „Nationalstaat“ gebildet habenden „bürgerlichen Staaten“ werden würden …: _also_ …: so erst der Zionismus mit jener ideologischen Vorstellung von „Nation“ und „Nationalstaat“ amalgamiert wurde …: später dann, und wie ebenso bereits wiederholt erwähnt …: zusätzlich sogar mit seltsamer Amalgamierung von „biblischen Zugehörigkeitsvorstellungen“ versehn …: _und_ …: „messianischen Endzeit-Auslösungsforderungen“ angereichert …: _nun_ …: vor dem Hintergrund des grade Erwähnten ist jetzt das bereits Erwähnte zu unterstreichen …:

Das zionistische Projekt ist als ultimativer Ausdruck des Nationalismus‘ der Europäischen zu verstehen …: _denn_ …: dieser …: und dessen Faschisierung …: findet in jenem sein Zuhause, welches man „bürgerlichen Nationalstaat“ nennt …: _aber_ …: Der ultimative Ausdruck jenes Nationalismus‘ wäre ohne den europäischen Exzeptionalismus in der Welt des Vorstellbaren …: wo er seit der Etablierung des Paulinischen Christentums west …: nicht gedacht und ideologisch ausformuliert worden …: das bedeutet …: Der europäische Exzeptionalismus ist eine psychosoziale Krankheit, die auf die einst vom Paulinischen Christentum herbeigeführte Auslöschung originär kollektiver Identität der im westlichen Teil des eurasischen Kontinents siedelnden Völker …: _und_ …: ihren Ersatz durch eine monotheistisch orientierte Identität zurückzuführen ist …: was erst ermöglichte, die vielen verschiedenen Volkschaften …: im machtelitären Sinne …: in das imperiale Reich des …: vom Westen deshalb ausgehenden …: europäischen Feudalismus einzubinden und so unter Kontrolle zu halten …: das heißt …: mit dem europäischen Exzeptionalismus geht die Ideologisierung des Römischen Reiches in seiner cäsarischen …: _nicht_ …: republikanischen Ausprägung einher …: des_halb …: Es konnte als Einheit keinen Bestand haben …: _aber_ …: Die auf dieser ideologischen „Basis“ sich ausbildenden Machteliten und die von ihren intellektuellen Funktionseliten geschaffenen staatlichen Strukturen bewirkten, daß der europäische Feudalismus keine historisch „tragbare“ Episode blieb, sondern sich durch lange Jahrhunderte hinwegretten konnte …: bis schließlich die europäische Aufklärung …: _und_ …: der christlich-theologische Versuch, die Glaubensinhalte des Paulinischen Christentums historisch zu belegen …: dazu führte, die Fragwürdigkeit des „cäsarischen Gottesgnadentums“ zu thematisieren …: _allerdings_ …: Die Masse der Intellektuellen in den machtelitären Reichen im westlichen Teil des eurasischen Kontinents, waren von jeher im machtelitären Sinne sozialisiert worden …: so daß …: die europäische Aufklärung nicht allein unzureichend blieb …: _sondern_ …: sich schließlich sogar in „aufgeklärten Obskurantismus“ wandelte …: _so_ …: es ermöglichend, daß die machtelitären Strukturen des europäischen Feudalismus‘ von den intellektuellen Funktionseliten in sich „Republiken“ nennende Staaten upgedatet implementiert werden konnten …: das heißt …: diese „Republiken“ machtelitär orientiert blieben …: _und_ …: die Masse der Intellektuellen sich dazu berufen fühlte, kollektiv wirkkräftige Narrative auszuformulieren, in denen Begriffe wie „Nation“ und „Nationalstaat“ ethnisch aufgeladen wurden …: so daß …: die Masse der Bevölkerung in den sich im 19. Jahrhundert bildenden …: oder …: umbildenden „Republiken“ nicht nur bequem einzubinden blieb …: _sondern_ …: wegen ethnischer Aufladung …: über einen Identitätsersatz verfügte, der den Verlust jenes christlichen Identitätsersatzes bestens ausgleichen konnte …: _allerdings_ …: mit dem Update des alten …: vom Paulinischen Christentum über Jahrtausende propagierten …: Antijudaismus einhergehend, der dann mit dem Etikett „Antisemitismus“ versehen wurde …: _tatsächlich_ …: Propagierung einer ethnisch begründeten Ablehnung jener Europäischen bedeutete, die sich allein durch eigne religiöse Glaubensvorstellungen von den andren Europäischen unterschieden …: _denn_ …: Der europäische Exzeptionalismus wäre nicht als psychosoziale Krankheit anzusehen, wäre die mit der Französischen Revolution einhergehende Judenemanzipation für die Masse der Intellektuellen in den im akuten Krisenmodus befindlichen Staaten des europäischen Feudalismus als Selbstverständlichkeit begrüßt worden …: _aber_ …: sie wurde von dieser Masse sowie von der Masse der Bevölkerungen dieser Staaten als Bedrohung …: _als_ …: Auslöschung der eignen mentalen Koordinaten …: wahrgenommen …: _da_ …: so nicht mehr wissend, wer „gut“, wer „böse“ …: _und_ …: so sich zeigend, daß der Antisemitismus ein spezifisches Problem der Masse der …: im europäischen Feudalismus machtelitär sozialisiert wordenen …: Intellektuellen darstellt …: ein Problem, das …: wie heutzutage eigentümlich ersichtlich …: ein bis auf den heutigen Tag persistierendes ist …: sie glauben, sie überwänden den Antisemitismus, machten sie die Existenz des zionistischen Staates zur eignen Staatsraison …: dem_nach …:

Solange man den europäischen Exzeptionalismus …: aus dem die ideologischen Vorstellungen von Antijudaismus, Antisemitismus und Zionismus überhaupt erst gebildet werden konnten …: wie erwähnt …: dies Ideologien, die einst von intellektuell Einflußreichen der Europäischen in die Welt des Vorstellbaren gesetzt worden waren …: und dort seitdem …: die Räumlichkeiten der Gedankengebäude der Masse der „europäischen“ Intellektuellen auskleidend …: und deshalb …: im 20. Jahrhundert sich jene Ideologien des Faschismus‘ bzw. Nazismus‘ überhaupt erst formieren konnten …: _also_ …: _jede_ ideologische Übertapezierung …: bis auf den heutigen Tag …: ohne weitres durch_drücken könnend …: _somit_ …: sich ebenso durch solche drückend, die …: sorg_fältig …: mit „Schutzlettern“ wie : „Wir!_ haben gelernt“ versehn wurden …: wie jeder, der sehn will, heute sehn kann …: _also_ …:

Solange man den europäischen Exzeptionalismus nicht angemessen thematisieren wollte …: _und?_ …: wer von der Masse der bürgerlichen Intellektuellen wollte das schon, da solches Thematisieren höchst konsequenzenreich seiend …: nicht wahr? …: ist deshalb nichts gewonnen, wenn sich jetzt das zionistische Projekt ad absurdum führt …: _da_ …: das lediglich bedeutet, daß das zionistische Projekt die exzeptionalistisch-ideologischen Vorstellungen von „Nation“ und „Nationalstaat“ …: erneut!_ …: der_artig ad absurdum führt, wie sie im 20. Jahrhundert durch den Nazismus ad absurdum geführt wurden …: das heißt aber …:

Der Zionismus ist kein jüdisches Problem, sondern der ultimative Ausdruck des europäischen Exzeptionalismus‘ …: _übrigens_ …: Dieser Exzeptionalismus fand in der charakterlichen Ausprägung des Herrn Trump …: insbesondere während seiner zweiten Amtszeit als US-amerikanischer Präsident …: „bloß“ …: eigen_tümlichen Ausdruck …: _denn_ …: der US-amerikanische Exzeptionalismus ist …: „lediglich“ …: geupdateter europäischer …: _demnach_ …:

man könnte ohne weitres sagen …:

Es sollte nicht überraschen, daß die aktuell praktizierte Politik der Westlichen Ausdruck für die Ad-absurdum-Führung des europäischen Exzeptionalismus‘ ist …: _denn_ …: höchst konsequenzenreich wäre es gewesen, hätte man …: bei_zeiten …: auf intellektuell-emotionaler Ebene gelernt …: denn dann …: hätte „Funktionselite“ einen gänzlich andren Klang …: für mich.

…: nun, und wie eingangs bemerkt …: Diejenigen, die ich karikatural Europäische nenne …: _denn_ …: es gibt keine Europäer …: _sondern_ …: Völker mit unklarem Hintergrund, die einst bei einem sich ereignet habenden Migrationsschub in Gegenden auf dem eurasischen Kontinent verschlagen wurden, den die alten Griechen zwar geographisch nach der phönizischen Prinzessin Europa, die in ihrer Mythologie eine gewisse Rolle spielte, benannten …: _aber_ …: als politisches Konstrukt wird der Begriff „Europa“ erst im 20. Jahrhundert verwenden …: und zwar …: als Eingeständnis fürs Scheitern der ideologischen Vorstellungen von „Nation“ und „Nationalstaat“ …: das heißt …: als wiederum ideologischer Ersatz für die …: durch machtelitär bestimmte praktizierte Politik der staatlichen Gebilde im westlichen Teil des eurasischen Kontinents…: ad absurdum geführten ideologischen Begriffe „Nation“ und „Nationalstaat“ …: und insofern …: der Ad-absurdum-Führung des Resultats der ideologisch bestimmten politischen Setzung von „Nation“ und „Nationalstaat“ …: _nämlich_ …: der Ad-absurdum-Führung des „bürgerlichen Nationalstaats“ …: _also_ …: Diejenigen, die ich karikatural Europäische nenne, die sich aber als in der „Tradition originaler Europäer“ stehend „sehn“ …: damit sie nicht den noch verpönten märchenschaftlichen Begriff „Arier“ verwenden „müssen“ …: von ungefähr kommen Begriffsbildungen wie „Biodeutscher“ ja nicht …: _also_ …: Diejenigen, die ich karikatural Europäische nenne, die über das absehbare Ende des zionistischen Projektes frohlocken wollten, wird der Blick in den Spiegel noch gefährlich folgenreich sein …: _denn_ …: heutzutage herrschen völlig andre globale Verhältnisse vor als früher …: als sie es bequem auf andre projizieren konnten …: hielten sie das im Spiegel sich Zeigende nicht aus.

© Joachim Endemann

… im Buch werden zu einigen der Aussagen in diesem Text Fußnoten stehn.

Russophobie ist „bloß“ _ein_ Ausdruck projektionistischen Wahrnehmens

Jene bürgerlichen Intellektuellen …: die die sich seit dem Ende des Kalten Krieges ereignende Transformation der bürgerlichen Gesellschaft bejahen …: sich in mehr oder weniger eloquent gesellschaftspolitischem, den realen Menschen fern seiendem Schwätzen merklich machend …: nenne ich lobbykratische Intellektuelle …: die …: wie es für Projektionisten üblich ist …: ihre eigenen charakterlichen Defizite …: lediglich unter dem Deckmantel optisch progressiv anmutenden Gebarens und dem Absondern gemauschelter Begrifflichkeiten …: auf andere projizieren …: wodurch sie zwar die eigene moralische Versautheit nicht wahrnehmen …: was aber fatale Folgen hat …: wie sich nun am erneut kollektiv auftretenden projektionistischen Phänomen zeigt …: nämlich …: einmal …: am Ausblenden der Ursachen für die russische Militäroperation in der Ukraine …: um eine militärische Operation handelt es sich deshalb, da aus!_schließlich das Ausschalten militärischer Objekte ihr Ziel ist …: _nicht!_ das Zerstören ziviler Objekte oder gar das bewußte Töten von Frauen, Kindern oder überhaupt all jenen, die wehrlos sind …: _das!_ geschieht von seiten des ukrainischen Militärs …: da mögen westliche Intellektuelle …: beispielsweise in Gestalt von _Journalisten?_ …: auch noch so sehr aufjaulend die Faktenlage so russophob wie horrorgleich entstellt erzählen …: damit das „westliche Lügen-Narrativ“ keinen Schaden nehme …: da entscheidend für fortgesetzte Lullung der Insassen der lobbykratischen Staaten …: _sie!_ seien …: wie traditionell fehl_gemeint …: auf der Seite der „Guten“ …: ja …: sie wären personifizierter Ausdruck _des!_ „Guten“. …: Und zum anderen sich in der russophoben Raserei der lobbykratischen Funktionselite entlarvend …: da durch diese …: im wahrsten Bedeutungssinne …: Ent_Larvung sich ebenso jenes aus_drückt, das …: wären die Zeiten nur andre …: verhaltensmäßig nicht anders wäre als das von jenen gezeigte, die zu jener Zeit gelebt hatten, als der Nazismus seine Blühphase hatte …: und gegen die sich …: unter der sicheren Käseglocke des Kalten Krieges …: der fuchtelnde Finger der westlichen Intellektuellen …: namentlich der deutschen Intellektuellen …: also …: sich der „moralische Finger“ derjenigen richtete, die …: so wie ihre Eltern …: nur unter völlig andren Zeitumständen …: die …: also, diese Eltern …: weder in der Lage waren, eine echte …: _eigne!_ …: Haltung zu entwickeln noch sie zu leben …: diese …: also, die „moralisch fuchtelnden“ westlichen Intellektuellen …:_heute!_ …: lediglich geupdatet …: _weiterhin!_…: _ohne!_ eigne Haltung sind. …: Warum? …: da „bürgerliche Identität“ letztlich Ausdruck „kollektiver Identitätslosigkeit“ ist.[1]

Gewiß …: Das Eindringen des russischen Militärs in die Ukraine ist ein Bruch des Völkerrechts …: _dann_ …: wenn man jenes als Maßstab nimmt, das noch vor dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg des Westens gegen Serbien …: unter Beteiligung der deutschen Kriegswehr …: galt …: Allerdings bereits dann …: zumindest …: nicht mehr eindeutig, betrachtet man es aus der heuchlerischen Perspektive des Westens …: haben doch dessen lobbykratische Intellektuelle es mit orwellianischer Begrifflichkeit versehen …: heißend …: „regelbasiertes Völkerrecht“ …: erlaubend …: Angriffskriege unter dem Deckmantel des „regelbasierten Völkerrechts“ bzw. „orwellianischen Völkerrechts“ zu führen, so es die Interessenlage der Machteliten und ihrer Funktionseliten des Westens fordert …: da dann behauptend …: es sei legitim, „schützend“ in einem Land militärisch einzugreifen, wären dort Minderheiten bedroht …: solche lassen sich …: also …: je nach Interessenlage …: schon finden …: wozu gibt es Geheimdienste? …: rhetorische Frage …: Seit wann schützen Geheimdienste die Interessen der normalen Menschen? …: Die orwellianische Zauberphrase lautet hier …: „Responsibility to Protect _ R2P“. …: Und in der Tat …: vor _diesem!_ Hintergrund …: dient das Eindringen des russischen Militärs dem Schutz der vor allem russischsprachigen zivilen Bevölkerung des Donbass …: die …: seit 8 Jahren von jenem Regime bekriegt, das von westlichen Geheimdiensten nach dem blutigen Putsch im Februar des Jahres 2014 in Kiew installiert wurde …: durch faschistische und aggressive Nationalisten des failed State Ukraine von physischer Vernichtung bedroht ist. …: Und den letztlichen Ausschlag für diese Intervention gab dann die am 17. Februar 2022 begonnene Offensive der ukrainischen Militäreinheiten …: mit _dem_ Ziel geführt, möglichst viele zivile Einrichtungen im Donbass zu zerstören und dort die normalen Menschen zu töten. …: Aber …: wie gesagt …: _Dieses!_ Zerstören und Töten geschieht seit 8 Jahren …: nur am 17. Februar wieder forciert einsetzend. …: Das bedeutet …: In der Ukraine herrscht seit 8 Jahren Bürgerkrieg. …: Also …: seit dem blutigen Maidan-Putsch im Jahre 2014 geschieht in der Ostukraine solches Zerstören und Morden …: kein?_ Fall für „R2P“. …: Mehr noch …: diese russische Militäroperation verhindert den ultimativen Konflikt mit dem Westen …: alles vernünftige Verhandeln wurde seit dem Ende des Kalten Krieges vom Westen nicht einmal erwogen …: „vernünftiges Verhandeln“ bedeutet hier …: die Schaffung einer tatsächlichen Sicherheitsarchitektur in Europa …: also …: immer unter Berücksichtigung der Befindlichkeiten _aller!_ an solchen Verhandlungen beteiligten Parteien …: bei dem, das jetzt von westlichen Intellektuellen als „zerstört“ bezeichnet wird, handelte es sich eben _nicht_ um eine tragfähige „Sicherheitsarchitektur Europas“ …: es war eine gefakte Sicherheitsarchitektur. …: Wenn man meint, daß es nun einmal _so_ sei, daß jedes Land die Zugehörigkeit zu einem Bündnis frei wählen könne, ist das nämlich bloß die eine Seite derselben Medaille …: und insbesondere dann …: ereignen sich solche „Bündnisschließungen“ vor der direkten „Haustüre“ eines Landes, das solche Bündnisse …: da mit traditionell aggressiven westlichen Gegenmächten geschlossen …: als so direkte wie reale Bedrohung auffassen muß …: wie die Geschichte lehrt …: Rußland hat nie initial aggressiv gegen Europa Krieg geführt …: sondern immer erst in der Reaktion auf militärische Aggressionen westlicher Staaten hin. …: Denn …: Es ist ja nicht so, daß allein die USA die traditionell Aggressiven des Westens wären! …: Nun, das Vermeiden des „ultimativen Konflikts“ setzt …: _jetzt!_ …: voraus, daß die _Verantwortlichen?_ des Westens _nicht!_ den Kriegstreibern in Polen, im Baltikum und in Tschechien folgen. …: Also ist die Frage …: War diese sich am 24. Februar des Jahres 2022 aus dem Bürgerkrieg in der Ukraine zu einem militärischen Konflikt zwischen der Russischen Föderation und dem failed State Ukraine auswachsende Entwicklung vermeidbar? …: mit einem ein!_deutigen Ja zu beantworten. …: _Allerdings!_ …: Diese Beantwortung wäre völlig unabhängig von _der_ Frage …:

_Wie?_ könnte es den westlichen Projektionisten überhaupt zugestanden werden sich über _diesen!_ Völkerrechtsbruch zu empören …: sind es doch die Machteliten und ihre Funktionseliten der zu Lobbykratien transformierten _Kratien_ des Westens …: in der Tradition eines bereits seit mehr als 520 Jahren währenden Krieges gegen die Welt stehend …: die heute …: also …: seitdem wir es kennen …: das Völkerrecht …: wann immer es ihnen opportun erschien und erscheint …: brechen …: zu diesem Zweck sie es gar …: zu seinem erleichterten, mit Heucheleien garniertem Brechen …: aus_gehöhlt haben …: beispielsweise …: zur nachträglichen Rechtfertigung des Angriffskriegs der NATO gegen Serbien im Jahre 1999 …: als erstem Angriffskrieg in Europa _nach_ dem Ende des zweiten Teils des großen Krieges des 20. Jahrhunderts.


Das Ausmaß der Projektion

Das Ausmaß der Projektion gibt nicht nur darüber Auskunft, wie emotional versaut man selbst ist, sondern auch über den Illusionsgrad eigener emotionaler Sauberkeit, der genau dem tatsächlichen Grad emotionaler Verkommenheit entspricht. Es dürfte einleuchten, daß, zur Vermeidung ihres Gewahrwerdens, das stetige Projizieren notwendig ist, da ansonsten ein _Projektionist_ nicht funktionsfähig bliebe. Einerseits ist das einem Projektionisten glücklicherweise nicht bewußt, andererseits ist es ihm genau aus diesem Grund nicht möglich zu sich selbst zu kommen, denn wesentliche Elemente seiner selbst hat er ja weg_projiziert, so daß es nicht ratsam wäre, ließe man ihn allein — wollte er sich _tatsächlich_ die Frage stellen: ›Wer bin ich?‹. Demnach liegt es auf der Hand, daß das projektionistische Phänomen nicht kleiner, sondern gefährlich größer würde, stellten Projektionisten die Sinnfrage kollektiv: ›Wer sind wir?‹. [2]


Nun, das projektionistische Phänomen zeitigt gestörte Wahrnehmung …: also …: die Wahrnehmungsstörung der westlichen Intellektuellen hat falsche Beurteilung, falsche Einschätzung …: realer Situationen, Ereignisse, Entwicklungen …: zur Folge …: _demnach_ …: auch sich selbst betreffend …: Grell aufscheinend an der sich zeigenden russophoben Raserei und der blindwütigen Sanktioniererei. …: _Dies!_ eine Sanktioniererei, die sich gegen die Russische Föderation als Ganzes und gegen all diejenigen richtet, die nicht nur der Ansicht sind, sondern aus Erfahrung _wissen!_ …: Russen sind gute und verläßliche Partner …: tatsächlich aber die Qualität eines _vernichtend!_ treffenden Bumerangs hat.

Nun …: Das „kollektive projektionistische Phänomen“, das sich heute allgemein in den staatlichen Gesellschaften des Westens _erneut_ zeigt …: und das sich bereits in den frühen 1990er Jahren _zuerst_ in den westlichen Intellektuellen auszudrücken begann …: da nun einmal Intellektuelle immer die „Stichwortgeber und Formulierer“ von staatlich organisierten menschlichen Gesellschaften sind …: und dieses kollektive projektionistische Phänomen dann von den davon bereits befallenen Intellektuellen spezifisch in die westlichen Gesellschaften als Ganzes ausstrahlte …: findet seine Ursache in einer Ideologie, die auf entsprechende systemische Überlegungen bürgerlicher Intellektueller in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zurückgeht. …: Diese Ideologie besteht aus zwei Aspekten …: Der Märchenschaft „klassische Indologie“, bzw. dem aus dieser Märchenschaft entsprungenen Arier-Mythos und dem, das als deutscher Idealismus bezeichnet wird, der tatsächlich aber ein politischer Religionsersatz ist.[3]

Eine der gesellschaftspolitischen Auswirkungen dieser Ideologie ist übrigens der Wilhelminismus …: keineswegs lediglich die Zeit Wilhelms II. meinend …: der sich um 1871 im Rahmen der Preußisierung der Deutschen etablierte …: einhergehend mit spezifischer Nationalstaatsmentalität …: eine andere …: sich aber auf der „Basis“ dieser spezifischen Nationalstaatsmentalität entwickelnd …: gesellschaftspolitische Auswirkung ist der Nazismus. …: Da diese Ideologie aber wurzelmäßig weiterhin wirksam ist, ereignet sich heute ein (_mählich nach dem Ende des Kalten Krieges eingesetzt habendes_) gesellschaftspolitisches Update hin zum Neowilhelminismus …: Da sich aber der Neowilhelminismus …: da Update …: mit dem Neoliberalismus amalgamiert, nenne ich das daraus resultierende gesellschaftspolitische Organisationsprinzip „Neowilhelmoliberalismus“.[4] …: Die zugehörige Herrschaftsordnung dieser gesellschaftspolitischen Transformation der bürgerlichen Gesellschaft nenne ich Lobbykratie.

Der Begriff „Lobbykratie“ benennt eine nach betriebswirtschaftlichen Kriterien _getrimmte_ menschliche Gesellschaft. …: Daher kommt es, daß die gesellschaftspolitisch wichtigen Positionen nicht mehr nach Kompetenzkriterien, sondern nach In_Kompetenzkriterien besetzt werden, da es in einer Lobbykratie genügt, daß die gesellschaftspolitisch Verantwortlichen …: die auf diese Weise zu gesellschaftspolitisch Un_Verantwortlichen werden …: lediglich _gewisse_ Anteile der von Vertretern partikularer Machtinteressen verfaßten Blaupausen in gesellschaftspolitisch brauchbare Worthülsen zu fassen haben …: sich bspw. bestens für Fensterreden, Auftritte anläßlich eines schweren Wahlkrampfs usw. eignend …: und andere …: _nicht!_ öffentlich gemachte …: Anteile dieser Blaupausen …: unter Aufsicht der Vertreter partikularer Machtinteressen …: in die gesellschaftspolitische Praxis umzusetzen brauchen.

Das bedeutet also …: Diese Ideologie wurde nicht allein die mentale Orientierungsgröße für die bürgerliche Gesellschaftsformation des Westens im ausgehenden 19. Jahrhundert …: sie ist es seitdem geblieben …: liegt also genauso dem Faschismus wie auch der heutigen bürgerlichen Gesellschaft in ihrer Transformation zur lobbykratischen Gesellschaft zugrunde. …: Demnach …: Die westliche Gesellschaftsformation trägt _originär!_ den Faschismus in sich …: und dieser des!_halb seit dem Ende des Kalten Krieges mählich …: zur Lobbykratie geupdatet …: wiederkehrt …: und sich damit die weite „orwellianische Ebene“ öffnend.

Die unbewußt bleibende emotionale Basis der Lobbykratie ist der Realsatirismus. …: Der Realsatirismus spiegelt sich nicht allein im Denken, Fühlen und Verhalten der gesellschaftspolitisch Un_Verantwortlichen einer lobbykratisch gewordenen Gesellschaft wider. …: Denn …: zwar von den lobbykratischen Intellektuellen ausgehend …: sie sind es ja, die die Interessen der lobbykratischen Organisationen vertreten …: das realsatiristische Denken, Fühlen und Verhalten spiegelt sich in der lobbykratischen Gesellschaft als Ganzes wider …: also auch in der Masse ihrer Insassen …: da ihnen nichts andres übrigbleibt als sich gemäß der von den gesellschaftspolitisch Unverantwortlichen nach Blaupausenvorlage gesetzten Gesetze und Verordnungen zu verhalten …: wollen sie nicht gewahr werden, daß sie Insassen lobbykratischer Gesellschaften sind …. Was …: also …: dieses Nicht_Gewahrwerden …: über jenes besorgt wird, welches man das Machen öffentlicher Meinung nennt.

„Gesellschaftspolitisch Verantwortliche“ …: in der Lobbykratie …: gesellschaftspolitisch Unverantwortliche …: bedeutet, daß darunter nicht allein geschlechtsunspezifische Politiker zu verstehen sind, gehören doch zu ihnen genauso spin_doktorische Wissenschaftler, schreibende Mitarbeiter der Medien_Konzerne und Kulturbetriebler …: zur weiteren Verdeutlichung sei’s gesagt …: zu den geschlechtsunspezifischen Kulturbetrieblern immer auch die Lehrenden gehören …: das lobbykratiekonforme Indoktrinieren beginnend also auf der Kindergartenebene.

_Daß_ der Realsatirismus die emotionale Basis der Lobbykratie ist, wurde übrigens bereits im Jahre 2019 im Rahmen des das Demokratiesimulationselement der EU …: genannt Europäisches Parlament …: betreffenden Wahlkrampfs exemplarisch deutlich[5] …: und grell deutlich in dem kollektiv hysterisierenden „pandemischen Narrativ“, das …: aus heutiger Sicht …: als Vorbereitung auf die sich _jetzt!_ ereignende …: kollektive Psychotisierung …: der lobbykratischen Gesellschaften interpretiert werden _muß!_ …: sich aktuell an der rational nicht zu verstehenden Reaktion auf und gegen alles zeigend, das russisch ist oder als russisch erscheint.

Und so ist es unvermeidlich, daß die Meinungsfreiheit zu einem falsch verwendeten Begriff wird …: genau wie bei anderen Begriffen, die als grundlegend für westliche Demokratien gelten …: beispielsweise die falsche Verwendung der Begriffe „Verteidigung“, „Frieden“, „Menschenrechte“, „Völkerrecht“ …: nämlich _dann!_ als mit entsprechender Beschriftung versehenem Smokescreen ins Fenster gestellt, befindet sich eine staatliche Gesellschaft in orwellianischer Transformation …: „in der es im Wechsel mehr nach Huxley oder mehr nach Orwell riecht“ …: um anderen unterstellen zu können, _sie!_ verstießen dagegen …: ob nun inner!_halb einer sich in orwellianischer Transformation befindenden staatlichen Gesellschaft selbst oder außer!_halb von ihr …: zur Festigung des der orwellianischen Transformation dienenden Narrativs in den Köpfen der lobbykratische …: also …: realsatiristisch gewordene menschliche Gesellschaften Bewohnenden …: nämlich …: wie es lobbykratische Spin_Doktoren zu sagen lieben …: die Insassen „resilient machen“ …: man könnte auch sagen …: sie „indolent machen“ …: also…: sie „nichts mehr merken lassen machen“.

Ein aktuelles Beispiel dafür, daß es _keine!_ Übertreibung ist, von einem mentalen Fertigsein sowie kollektiv sich ereignender Wahrnehmungsstörung der westlichen Intellektuellen zu sprechen …: woraus sich immerhin …: mittelbar …: wie gesagt …: in der Masse der Insassen der — sich in Transformation zum Orwellianischen hin befindlichen — lobbykratischen Gesellschaften ein entsprechendes Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster ergibt, findet sich in diesem verlinkten Beitrag …:

„Kein Platz für andere Meinungen: Wochenzeitung ‘Freitag’ kündigt Moskau-Korrespondenten“.

Nun, längst seit langen Jahren mit ihr fertig, bestätigt mir die Masse der westlichen Intellektuellen in ihrer russophoben Raserei jetzt, wieso ich …: eben …: vor langen Jahren dazu kam, einst den Knoten des verbindenden Bandes notwendig gelöst zu haben, da sie in ihrem Ab_driften zu sehr daran zerrte und ich sie jetzt …: glücklicherweise aus größtmöglicher Distanz …: mental Ver!_Rauchen und Ver!_Schallen sehe.

Und so ist es gewiß …: da einerseits die „gesellschaftspolitischen Formulierer“ seiend, andererseits konstant einen Meter und fünfzig über den real sich ereignenden historischen Prozessen schwebend …: als Ausdruck des so moralischen wie mentalen Fertigseins der realsatiristisch gewordenen lobbykratischen Intellektuellen …: daß eine realsatiristisch gewordene Gesellschaft _keine!_ Überlebenschance haben kann.


Dieser Text gehört zu Band 15 der Edition !_scheuklappenfrei_!

© Joachim Endemann

[1] Siehe zur Bildung „bürgerlicher Identität“ in: «Ist der Monotheismus von seiner Anlage her ein elementarer Faktor der Gewalt?», die Seiten 513+ff., beginnend mit: „Woher mag ‘Identitätslosigkeit’ kommen?“.

[2] Siehe in: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band III «›Ich stimme nicht zu!‹ Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Teilband 1, die Seiten 358+f.; im Januar 2018 in der Edition !_scheuklappenfrei_! als Band 6.1 erschienen. 

[3] Der Entstehung dieser Märchenschaft sowie dieses phantasierten Mythos bin ich in: «Ist der Monotheismus von seiner Anlage her ein elementarer Faktor der Gewalt?» nachgegangen, und zwar in einer langen Passage, die sich mit _dem_ auseinandersetzt, das überhaupt zur Begründung der Pseudowissenschaft „klassische Indologie“ — und in der Folge zum Phantasieprodukt „Arier-Mythos“ — geführt hat. Siehe dazu in: a.a.O., Kapitel 7: „Der lange Schatten des Kolonialismus´ oder Einige Fakten zur Geschichte der Menschen in Bhâratavarsha“, dort ab der Seite 436, beginnend mit …: „Vedânta bedeutet: `den Veden angehängte Schriften´“. Diese komplexe Passage reicht bis zum Ende dieses Kapitels.

Bezogen auf den andren Teil dieser bürgerlichen Ideologie, bzw. diesen Religionsersatz, verweise ich auf mein letztes Buchprojekt, an dem ich seit 2020 schreibe, das ich aber immer wieder wegen der rapide voranschreitenden „Realsatirisierung“ der westlichen Gesellschaften unterbrechen muß …: das Ihnen vorliegende Buch ist ein Ergebnis dieser Unterbrechungen. Jedenfalls wird in einem der Bände meines letzten Buchprojekts von dieser Ideologie gesondert noch die Rede sein.

[4] Siehe dazu: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band III: «Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Teilbände 1+2.

[5] Siehe dazu: «Sie fragen noch, wie die ›Verhältnisse‹ liegen?».