Alle Beiträge von Joachim Endemann

… es scheint unter bürgerlichen Intellektuellen eine ausgemachte Sache zu sein: «Der deutsche Todestrieb» oder gar: «Steckt in den Deutschen immer noch der alte Todestrieb?»

… eine Bemerkung zu einem Aufsatz von Roland Rottenfußer: «Der deutsche Todestrieb», der auch auf RT unter dem Titel: «Steckt in den Deutschen immer noch der alte Todestrieb?»  besprochen wurde:

… bürgerliche Intellektuelle mögen es zwar mögen, von „deutschem Todestrieb“ zu sprechen, wollen sie eine Erklärung für das aktuelle Treiben gesellschaftspolitisch Verantwortlicher geben …: _also_ …: nicht allein das Treiben jener betreffend, die von interessierten Kreisen in Hinterzimmern von Karnevalsvereinen und vergleichbaren Etablissements als die nach schweren Wahlkrämpfen von der Masse der Insassen zu Wählenden ausgekungelt wurden …: das heißt …: Auch Herr Rottenfußer obskurantiert lediglich jenes, das erst adäquat auszuleuchten wäre …: gemeint ist der im 18. Jahrhundert von demjenigen initiierte gesellschaftspolitische Prozeß, welches ich Politische Reaktion nenne …: entstanden in Reaktion auf den Prozeß einer von den „Europäischen“ unternommenen, aber völlig unzureichend gebliebenen …: meist als „Aufklärung“ bezeichneten …: Neubetrachtung des menschlichen Da_Seins …: damit jenes überhaupt eine Chance auf Verwirklichung haben könnte, das er am Ende seines Aufsatzes Sartre sagen läßt …: _denn_ …:

[…] Die Ideologie der Nazis konnte _ohne weiteres_ auf dem aufbauen bzw. sich aus dem gedanklich bedienen, das als „klassische Indologie“ und als „deutscher Idealismus“ bezeichnet wird …: Das eine ist eine Märchenschaft […], das andere mehr eine „politisch-theologische Ideologie“ als eine Philosophie. …: _beide_ …: da zwei Seiten einer Medaille …: stellen das dar, welches ich als „deutsche Ideologie“ bezeichne. Erst dadurch konnte sich jenes in den preußisierten Deutschen mental festsetzen, das ich „deutsche Trinität des Sonderbaren“ nenne …: von dieser „Trinität“ …: wenn überhaupt …: da nicht mehr geläufig …: ist lediglich der Begriff „deutscher Sonderweg“ bekannt. Aber zur „deutschen Trinität des Sonderbaren“ gehören ebenso „deutsches Sonderdenken“ und „deutsches Sonderfühlen“ …: […] …: und überhaupt …: Wer einen „Sonderweg“ beschreitet, tut dies mit entsprechendem Denken und Fühlen. …: _übrigens_ …: Die „deutsche Trinität des Sonderbaren“ wirkt bis heute …: wenn auch geupdatet …: und das deshalb, da sie die Basis, bzw. die Begründung fürs deutsche Nationalstaatsbewußtsein wurde. …: es ist wie bei Kindern …: Die ersten bewußt wahr_genommenen Eindrücke …: auf der Basis der ersten …: im Uterus sich ereignenden …: un_bewußt erfolgenden Vor_Bahnungen …: wirken nach_haltig charakterprägend. […]

…: das bedeutet …:

[…] …: das „nazistische Problem“ hat […] nicht nur eine _prägende_ Vorgeschichte, die Anfang des 19. Jahrhunderts beginnt …: als Ergebnis dessen, was als Politische Reaktion zu bezeichnen ist …: _nämlich_ …: als Reaktion der alten Machteliten auf die Französische Revolution und die damit einhergehende „Judenemanzipation“ …: bei gleichzeitigem rapidem Nachlassen der gesellschaftspolitischen Bindungsfähigkeit der christlichen monotheistischen Glaubensvorstellung …: hin …: _sondern_ …: hat auch originär mit dem zu tun, welches man bürgerliche Gesellschaft nennt …: _also_ …: mit deren ideologischer Auffassung vom Organisieren einer staatlich verfaßten, sich nach „betriebswirtschaftlichen Kriterien“ richtenden Gesellschaft. […]

„Begegnungen mit Realsatiristen“, die Seiten 247+f.

…: nun ja …: Von ungefähr kommt es nicht, daß der Blick der bürgerlichen Intellektuellen ein selbst_verstellter ist.

© Joachim Endemann _ 27. Juli 2025

Perversion des Begriffs „Selbstverteidigung“

Es ist eine Perversion des Begriffs „Selbstverteidigung“, provoziert jemand einen andren permanent, _diesem_ das irgendwann unerträglich wird und deshalb schließlich zurückschlägt …: _da_ …: der Hysteriker weder befähigt ist, sich am Aushandeln von Vereinbarungen zu beteiligen, die für beide Seiten annehmbar sind …: _noch_ …: sich an diese klar zu halten …: dann aber …: sich empört aufbläst und sogar Unterstützung einfordert, da man sich jetzt verteidigen müsse …: _nun_ …: in der Tat …:

All das gehört zur Methode der Westlichen …: _beispielsweise_ …: den andren dazu zu bringen, den ersten Schuß abzugeben …: entscheidend ist aber die Beantwortung der Frage …: Wieso wurde der abgegeben? …: und wenn …: _beispielsweise_ …:

Das Regime in Tel Aviv …: das die eigne Bevölkerung in Lebensgefahr bringt und nicht befähig ist, einen konstruktiven Ansatz zur Lösung international gesellschaftspolitischer Fragestellungen zu verfolgen …: den Iran …: mal eben so …: angreift und dabei …: _bewußt!_ …: auf Zivilisten zielt …: nicht anders eben als in Gaza …: _dann!_ …: meinen die westlichen Hysteriker, daß das alles Ausdruck von Selbstverteidigung wäre …: mit andren Worten …: Die Westlichen sind eine Bedrohung für die ganze Welt …: _Sie!_ …: sind es, denen niemand mehr …: und das mit allem Recht …: Vertrauen entgegenbringt.

Um die von den Westlichen bewirkte Perversion
des Begriffs „Selbstverteidigung“ zu verdeutlichen

Im Iran gibt es einen Erlaß, der den Einsatz von Atomwaffen verbietet, weil das nach der geltenden islamischen Rechtslehre verboten ist. Erst durch die ständige Druckerhöhung durch die Westlichen auf den Iran, wurde das umgewandelt, so daß jetzt ein Atomschlag unter der Bedingung erlaubt wäre, so das atomar bewaffnete Israel den Iran existenziell bedrohte. …: und es mag zwar sein, daß das jetzt den israelischen Schlag ausgelöst hat, wie Scott Ritter argumentiert …: _aber_ …: an sich würde das von der iranischen Seite nicht getan werden …: das bedeutet …: und darin liegt das weltpolitische Problem …:

Die Westlichen gehen von der eignen emotionalen und moralischen Versautheit aus …: des!_halb …: können die sich nicht vorstellen, daß ein andrer zwar etwas tun könnte, es aber von sich aus nicht tun würde …: und das gilt für die Rußländer genauso …: zwar etwas tun zu können, es aber von sich aus nicht zu tun …: des!_halb …: verstehen die nicht, wieso die Rußländer in der Vergangenheit so …: wie die tatsächlich und nicht nach westlicher projektionistischer Propaganda …: in der Ukraine vorgegangen sind …: jetzt aber …: nach dem Angriff auf die strategische Luftflotte der Russischen Föderation …: _nun_ …: jetzt!_ wird sich das Verhalten der Rußländer völlig wandeln …: mit andren Worten …:

In den westlichen Staaten herrscht tiefgreifende Kompetenzlosigkeit, die sich mit völliger Charakterlosigkeit gepaart hat.

…: _übrigens_ …:

Ein Staat verliert seine Existenzberechtigung, ermöglicht er seiner eignen Bevölkerung als Ganzes keine prosperierende Entwicklung mehr, sondern versteht sich primär als Mittel zur Durchsetzung von machtvollen Partikularinteressen. …: die Frage lautet also …: Auf welche Staaten mag das zutreffen?

…: an dieser Stelle sei noch ein weiteres Beispiel für selbst
verursachten Verlust staatlicher Existenzberechtigung genannt
…:

Wollen die politisch Verantwortlichen eines Staates …: dessen gesellschaftspolitische Verhältnisse multiethnische sind …: monoethnische schaffen, verliert er seine Existenzberechtigung …: die Frage lautet also …: Auf welchen Staat in Europa mag das zutreffen?

…: _jedenfalls_ …: _in der Regel ist es so_ …:

[…] es gibt keinen direkten Zusammenhang zwischen den Staatsinteressen und den Interessen eines Volkes. Woran liegt das? […] das liegt daran, daß „Staat“ und „Volk“ nicht identisch sind …: und mit diesem Fakt geht der Umstand einher, daß Staaten weniger „haltbar“ sind …: _also_ …: ihre „historische Verfallszeit“ kürzer ist als die von Völkern. Woran aber mag _das_ liegen? […] das hängt wiederum ursächlich damit zusammen, daß Staaten nicht per se den Völkern dienen, sondern dem Organisieren der Völker. Ob also eine solche Organisationsform den Völkern tatsächlich „dient“ …: oder die Völker dieser Organisationsform, dem Staat, und damit der entsprechenden Machtelite dienen …: ist davon abhängig, wer _tatsächlich_ die Art und Weise der Organisierung eines Volkes bestimmt …: Wer sie bestimmt, läßt sich daran erkennen, wem sie nützt.

[…]

Nach einer solchen staatlichen Organisation haben sich die Völker aber unbedingt zu richten …: _behaupten_ …: die Vertreter …: _der Machteliten_ …: der Nationalstaaten, was aber tatsächlich damit zusammenhängt, daß sie keine Selbstmörder sind : Aus ihrer Sicht hätte es immerhin etwas Grauenhaftes, schüfen sich die Völker andere Staaten als jene, die ihnen […] von den Machteliten _verordnet_ worden sind. […][*]

© Joachim Endemann _ 13. Juni 2025

* Siehe in : «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band I : «Es werde _mehr_ Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie», im Juni 2016 in der ersten Fassung, im April 2018 in der zweiten, revidierten Fassung in der Edition !_scheuklappenfrei_! erschienen, Teilband 3 : „Die inter_staatlichen Auswirkungen“, Kapitel 17 : „Die ›Nationalitätenfrage‹, die Ukraine und die ›Elite‹ des ›Westens‹ : Ein Resümee“, die Seiten 454+f.

… „nationaler Notstand“

… wird demnächst etwas ausgerufen werden, das mit: „nationaler Notstand“ etikettiert sein wird, dann mag das wohl daran liegen, daß es …: in selbst_verursacht wirr_sinnigen Zeiten …: machtpolitisch einfach lästig ist …: in den Vorzeigedemokratien dieser Welt …: _wobei_ …: diese Behauptung andre im Universum in ein gewisses Erstaunen versetzte …: so diese nur um diese (_Behauptung_) wüßten …: in beschleunigt sich verkürzenden Abständen nur deshalb Neuwahlen abhalten zu müssen …: _weil_ …: irgendwelche machtelitär funktionierenden Figuren der Meinung waren …: und es offenbar auch weiterhin sind …: man müsse politisch Besinnungslose durch andre politisch Besinnungslose ersetzen …: _denn_ …: _So_ es …: machtpolitisch geseh’n …: hohe Zeit wird, in eine gesellschaftspolitische Ordnung einzutreten, die man deshalb Orwellianismus nennen kann, da die Geschehnisse in ihr bisher noch nicht durch praktische Erfahrungsberichte vorstellbar gemacht werden können …: man vorerst also darauf angewiesen bleibt, sich von solcher Ordnung eine bereits romanhaft verfaßte Vorstellung zu verschaffen …: dann aber …: besser nicht zu meinen, daß es in der Wirklichkeit schon nicht so schlimm werde …: ist es …: wie gesagt …: machtpolitisch geseh’n …: eine prima Sache, setzt man für die Zeit eines so etikettierten Notstands das politische Wahlverfahren aus …: da man einen derartig etikettierten Notstand bloß in „regelmäßigen“ Abständen von jenen Abgeordneten verlängern lassen muß, die …: _einst_ …: von _dem_ …: ansonsten unbedingt passiv bleiben sollenden …: Subjekt ins Parlament gewählt worden waren, das man …: _dann!_ …: „den Souverän“ nennt …: _aber_ …: eine solche in „regelmäßigen“ Abständen erfolgende Verlängerung kann für Rechtssichere …: _also_ …: für Juristen …: lediglich eine Übergangslösung sein …: _da_ …: ein derartig etikettierter Notstand gesetzlich verankert werden muß …: _denn_ …: wie man einst in einer großen Werbeplakat-Aktion lesen konnte …:

Der Rechtsstaat schützt die Demokratie

…: _also_ …:

Im Zeitalter des Orwellianismus‘ wird das Beibehalten so etikettierten Notstands zum „politischen Muß“ für ein System, dessen Label: „parlamentarische Demokratie“ gar nicht mehr lesbar ist …: _zumal_ …: das sich hinter diesem Label Verbergende war nie _dem_ dienlich gewesen, was „Demokratie“ nur heißen kann.[_*_]

© Joachim Endemann _ 12. Mai 2025

… was „Demokratie“ nur heißen kann, findet sich unter andrem in:
«Sie fragen noch wie die ›Verhältnisse‹ liegen?» entwickelt.

… müssendes Wissen

sind?_ Sie aufrichtig …: Sie?_ bejahen das …: _dann_ …: die Frage …: Wo leben Sie? …: _etwa?_ …: dort, wo die Insassen der heutigen Staaten wie gebannt aufs aktuelle machtelitäre Treiben starren …: also dort …: Wo die sich aus den Reihen der Masse der Intellektuellen rekrutierenden Vornewegstarrer …: ob nun selbst_behaupteterweise auf „alternativ-medialer“ oder auf als …: _noch_ …: karrieresicher geltender „mainstreamiger“ Gedankenbahn über …: _beispielsweise_ …: Trumpsches, Putinsches, EUsches …: _oder_ …: europäisch mittel_mächtig …: nicht allein Merz_ig …: ge_fordertes …: _oder_ …: sinologisch ge_prägtes geopolitisches Neu_vermessen schwätzen …: _dann!_ …: meinten Sie zwar, es zu sein …: wären’s aber nicht …: da _dort_ Aufrichtigkeit unterliegen muß ..: da sich …: _dort_ …: unter …: mit_unter …: hübschem Schleier …: List und Verschlagenheit ver_bergen. …: er?_gäben sich …: _so_ …: weitre Fragen noch …: an sich zwar viele …: hier jedoch genüge lediglich eine …: fest_stellend …: zu stellende …: _Wer?!_ …: der die Aufrichtigkeit auf seiner Seite wähnt …: mag Kriegsminister fort!_gesetzt noch „Verteidigungsminister“ nennen?

© Joachim Endemann _ 27. Februar 2025

… was für Heuchler nicht zählt …

… nachfolgend findet sich ein Link zu einem am 20. Dezember 2016 veröffentlichten Text, der eine Kurzfassung eines ebenfalls im Dezember 2016 veröffentlichten Videos ist, das sich ebenso dort findet, und ein Video vom April 2017 …: jene Weltgegenden betreffend, wo’s …: manche nennen‘s zufällig …: fortgesetzt fürchterlich brennt …:

«Lediglich als fürchterlich zu bezeichnende Taten wurden und werden begangen» …:

was aber für Heuchler …:

die Westlichen …:

nicht zählt.

Joachim Endemann _ 17. Dezember 2024

… Bemerkungen zu einem Interview mit Jacques Baud :

… Bemerkungen zu einem Interview mit Jacques Baud :

»Die deutsche Regierung besteht heute aus Fanatikern«.

…: in einem Punkt …: der gegen Ende dieses Interviews reflektiert wird …: muß ich dem von mir sehr geschätzten Jacques Baud widersprechen …:

Zwar ist es richtig, daß die Interessen der Staaten im westlichen Teil des eurasischen Kontinents sehr unterschiedlich sind, unabhängig davon, ob sie Teil der EU sind oder nicht …: andernfalls hätte es bspw. überhaupt keinen Anlaß zum Brexit geben …: auch ist es richtig, daß, bevor an den Aufbau einer EU-Armee gedacht werden sollte, eine EU-Außenpolitik etabliert worden sein sollte …: allerdings …: solche Überlegungen und entsprechende Entscheidungen können sich nur in demokratisch strukturierten Staaten oder Staatenverbünden ereignen …: aber …: nicht in machtelitär geführten Staaten …: wie bspw. in Nationalstaaten …: in denen Demokratie lediglich simuliert wird …: andernfalls handelte es sich ja um keine machtelitär geführten Staaten.[_1_] …: und daß es sich bei der 1992/93 gegründeten EU nicht um ein demokratisches Projekt, sondern ebenso um ein machtelitäres Gebilde handelt, erkennt man schon daran, daß das Eurosystem in die Welt gesetzt wurde, ohne vorher eine politische Union geschaffen zu haben …: was den Euro zwar zu einem gemeinsamen Zahlungsmittel, nicht aber zu einer gemeinsamen Währung gemacht hat …: das heißt …: der Euro ist eine Fremdwährung. …: genauso stellt man sich das in machtelitären Kreisen bezogen auf eine „europäische Armee“ vor …: die Argumentation der geschlechtsunspezifischen Spin_Doktoren lautet dann bspw. so …: „Wie alle wissen, daß unser gemeinsamer Feind uns …: _wieder!_ …: keine andre Wahl läßt …: des_halb …: wir müssen jetzt zuerst eine EU-Armee aufbauen, das Kriegsrecht verhängen …: und …: uns nicht mehr in Wahlkrämpfen verschleißen …: also …: anstatt die Bevölkerung weiterhin ihr Kreuzchen machen zu lassen …: sollten wir ihr eindringlich erklären, daß das Positive an gemeinsamen Schützengräben_Erlebnissen nun einmal ist, daß sich so eine EU-Identität in den Köpfen unserer Masse …: der das überlebt habenden …: EU-Bevölkerungen verankert“. …: jedenfalls …:

Es ist der Traum der Machteliten und Funktionseliten des machtelitären Dachverbandes EU, zukünftig wieder eine weltdominante Rolle zu spielen …: wenn nicht morgen, dann eben übermorgen …: ob das realistisch ist, ist dabei weniger die Frage, sondern, ob das in machtelitären Kreisen so gesehen wird …: und so wird das dort gesehen …: die aktuellen Aussagen von Mitgliedern der EU-Funktionseliten …: bspw. Borrell, Scholz, von der Leyen …: bestätigen das nur.[_2_] …: zwar stimmt es …:

Machtelitäre Interessen zu haben, heißt nicht, sie auch verwirklichen zu können …: Machteliten und ihre Funktionseliten zeichnen sich schließlich nicht dadurch aus, daß es sich dabei um Masterminds handelte, sondern um Gruppen, die an einer gewissen Wahrnehmungsstörung leiden …: aber …: daran leidet die Masse ihrer Bevölkerung dann auch …: ohne Grund ist es schließlich nicht, daß es Massenmedien gibt …: woher?!_ bekäme andernfalls eine Machtelite die physische Masse, ihre Interessen zu bedienen. …: und?_ …: wie ließe sich ein solches machtelitäres Projekt umsetzen …: nun …:

Dadurch, daß man sich einen gemeinsamen Feind in …: eine möglichst große …: Form gießt …: da eignet sich Rußland schon deshalb bestens zu, da es dazu im „kollektiven Unbewußten“ der „Indogermanen“ bzw. „Indoeuropäer“ diese Formen sogar noch unzerbrochen gibt. …: übrigens …: was speziell die deutschen Machtinteressen anbelangt …: gewiß …:

Die deutsche Politik ist an der Leine der US-amerikanischen …: was aus US-amerikanischer Blickrichtung nachvollziehbar ist, immerhin wußten die preußisierten Deutschen mit Souveränität noch nie etwas Konstruktives anzufangen …: aber das bedeutet nicht, daß es keine deutschen machtelitären Interessen mehr gäbe und es nicht den Versuch gäbe, sich dafür die Wege zu eröffnen …: natürlich …: immer vor dem Hintergrund der gegebenen Verhältnisse …: was konkret heißen kann …: Man segelt im Windschatten andrer mit.[_3_] …: jedenfalls …:

Welches Terrain sich die preußisierte deutsche Machtelite als ihr Spielfeld vorstellt …: so es mit Hilfe der EU nicht machbar ist, den alten hegemonialen Traum der preußisierten deutschen Machtelite und ihrer Funktionselite zu verwirklichen …: also …: daß „Europa“ auf Dauer ein „preußisiertes Deutsch“ spreche …: wurde ersichtlich, als es im Rahmen der „Corona-Pandemie“ zu den Nachbarstaaten geöffnete und geschlossene Grenzen gab. …: und übrigens …: Die Ukraine stand bereits im ersten Teil des großen Krieges des 20. Jahrhunderts auf der Liste der deutschen Kriegsziele ganz oben …: daran hat sich nichts geändert. …: das heißt aber auch …:

Strebt eine Machtelite, der es an eigner Substanz fehlt, nach hegemonialer Position, geht das allein mit Hilfe durchkorrumpierter Funktionseliten in _den_ Staaten, auf die sich diese Hegemonie ausdehnen soll …: und in diesem Zusammenhang kommt eine Ideologie zum Tragen, die Anfang des 19. Jahrhunderts insbesondere von deutschen religionspolitischen Schrift- und Wortführern und Märchenschaftlern begründet wurde. …: oder anders gesagt …: Daß Träume nicht nur alptraumhafte Schäume sein können, bedeutet leider nicht, daß Machteliten sie nicht verwirklichen wollten. …: womit dann auch die Frage beantwortet wäre, was denn die EU sein könne …: falls Sie nicht die Karikatur eines Weltpolizisten spielen wollte …: die Karikatur eines „Reiches des Friedens“ …: man könnte es auch „orwellianisches Imperium des Friedens“ nennen.

© Joachim Endemann _ 4. März 2024


… da im Text u.a. von „Machtelite“ die Rede ist, sei an dieser Stelle auf zwei Texte hingewiesen, die ihren Platz in einem der Bände meines letzten großen Buchprojektes finden werden, von denen der eine in meiner Hörbar als Podcast hörbar ist : «Wie der Begriff ›Machtelite‹ bezogen auf einen Staat zu verstehen ist, in dem seine Funktionselite Demokratie simuliert», während der andre Text : «Faschismus entsteht im Bauch des Nationalstaates», möglicherweise ausschließlich im erwähnten Buchprojekt zu finden sein wird.



1_ Siehe in : «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band I : «Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie», Bände 1-3, Kapitel 15 : „Menschenrechte, Völkerrecht und das Konstrukt des Nationalstaates“; Kapitel 16 : „Die ‚Nationalitätenfrage‘, die Ukraine und die ‚Elite‘ des ‚Westens'“; Kapitel 17 : „Die ‚Nationalitätenfrage‘, die Ukraine und die ‚Elite‘ des ‚Westens‘ : Ein Resümee“.

2_ Daß die EU ein machtelitärer Dachverband ist, der in direktem Gegensatz zu dem steht, was den Namen Demokratie verdient, wird in : «Sie fragen noch, wie die ›Verhältnisse ‹ liegen?» erläutert.

3_ Zum Problem der preußisierten deutschen Machtelite siehe : «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band III : «›Ich stimme nicht zu!‹ : Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen», Teilbände 1+2; in Teilband 2, das heißt in der Lesung 19 : „Die Zerstörung des europäischen Einigungsprozesses durch Neoliberalismus und Neo_Wilhelminismus“, finden sich exemplarische Beispiele für die sich daraus in Variationen ergebenden Konsequenzen, und zwar ab der Seite 622, beginnend mit : „exemplarische Beispiele kontraproduktiver Konsequenzen deutscher Machtpolitik“.

«Jeder!_ trägt Scheuklappen»

… wer meinte, Scheuklappen trage jeder und das damit belegen wollte, daß man nun einmal durch seine Brille auf die Welt blicke, der beginge zwar gleich zwei Denk_Fehler, gelte aber bei jenen …: die, da man ihnen das mal erzählt hatte, sowieso „wissen“, daß „früher“ noch richtig gedacht worden wäre …: insbesondere dann als jemand, dessen Denken „viel Tiefgang“ habe, schaute der …: im Moment …: seines unbekümmerten Meinens nur genügend ernst drein …: also …: derartig drein, wie es diejenigen tun, die wissen, daß ihr Mikro „on!“ ist. …: aber …:

Vor dem Hintergrund der selbst in einem kurzen Satz begangenen zwei Denkfehler, gewinnt „Tiefgang“ seine wahre Bedeutung …: also …: vor dem Hintergrund des Faktischen, nicht des gern behaglich Geglaubten …: ob?_ etwa Sätze deshalb möglichst kurze sein sollen …: damit der …: betäubt beschrittene …: „tiefe Gang“ …: unter der Ruine jenes Gedankengebäudes, in dem einst tief gedacht worden sein soll …: noch ort_bar bliebe. …: und …:

Demjenigen, der jetzt fragen wollte, was denn an der Behauptung …: „Jeder trägt Scheuklappen“ …: falsch sei, sei an dieser Stelle erwidert …: Liegt?_ das nicht auf der Hand …: falls?_ er das Diesbezügliche aber dort nicht liegen sähe …: so mag er Trost finden …: Auch das wird sich im letzten Band meines letzten großen Buchprojektes erläutert finden lassen.

© Joachim Endemann _ 17. Februar 2024

… was?_ ist das Alternative an den alternativen Medien

was?_ ist heute nicht realsatiristisch. …: Sie?_ verlangen nach einem Beispiel …: nun …: Was?_ bedeutet „alternative Medien“ in realsatiristischen Zeiten …: Der Blick aus der Höhle erfolgt mittels alternativer Scheuklappen …: er ist nur ein anders scheuklappenbewaffneter als der von den selbsternannten Qualitätsmedien gewohnt bewehrte …: geschweige …: ob als User oder Betreiber …: wenigstens darüber …: mühsam …: nach_zudenken, ob der scheuklappen_befreite Heraustritt aus ihr eine Alternative wäre …: so daß der eigne subjektive Blick auf die Welt …: Chance bekäme …: sich zu objektivieren …: _wem_ …: jedoch der …: _alternativbescheuklappte_ …: Blick aus der Höhle genügt, kann dort viel …: _eigne?_ …: Zeit ver?_leben …: _und?_ …: sogar Kommentare posten à la „danke!“ …: wegen des Algorithmus‘ …: aber …: besser nicht solche Kommentare, die sich direkt auf das beziehen, was in einem dieser Medien als …: _alternativbescheuklappter_ …: Themenbeitrag veröffentlicht wird …: oder …: eine direkte Erwiderung auf den Post eines _alternativbescheuklappten_ geschlechtsunspezifischen Users wären. …: so?_ daß …: man nicht weiß, ob und ab wann man geschadowbanned ist bzw. wird.

…: Sie?_ verlangen nach einem Beispiel …: es seien an dieser Stelle zwei gegeben. …: das erste bezieht sich auf die direkte Erwiderung auf einen in diesen Medien gebrachten …: _alternativbescheuklappten_ …: Themenbeitrag, der aktuell [_Februar 2024_] in quasi allen diesen alternativbescheuklappten Medien das Thema ist …: also …: nur anders als in den selbsternannten Qualitätsmedien bescheuklappt thematisiert …: da ja Themen alternativbescheuklappt thematisierend. …: postet man nämlich auf einen solchen alternativbescheuklappt …: „ausgeleuchteten“ …: Themenbeitrag hin eine Bemerkung wie folgende …:

die erste zu stellende Frage lautet auch hier …: Sind die Behauptungen von „Correctiv“ als tendenziell korrekt anzunehmen?

…: bleibt das (_erst einmal_) unbeantwortet, ob_wohl es a) eine themenbezogene Bemerkung und b) eine ist, die auf einen thematischen Mangel hinweist …: _sowie_ …: c) an dieser Bemerkung nichts sein könnte, das gegen das verstieße, was als „Netiquette“ bezeichnet wird.

…: nebenbei gefragt …: Was ist in der Praxis das, was als „Netiquette“ bezeichnet wird? …:

[_Die_] Regeln [_der Netiquette_] dienen sozusagen dem „Dressing“ des Hinterfotzigen …: was des!_halb nicht verwundern kann, da „social_mediale Foren“ _kein!_ Ausdruck einer Parallelwelt …: _sondern!_ …: Hotspots fokussierter allgemein verkappter Aggressivität sind …: als Ergebnis des lobbykratie_systemisch geforderten kollektiven menschlichen Reduziertseins der Insassen lobbykratischer Staaten.[1].

…: komme ich zum zweiten Beispiel, das eine direkte Erwiderung auf einen Kommentar eines der geschlechtsunspezifischen …: nickname_bewehrten …: User alternativbescheuklappter Medien ist, dessen Kommentar lautet …:

Es gab nie eine Demokratie, nur manche merken es jetzt erst.

…: meine, allein darauf bezugnehmende Erwiderung lautet …:

etwas Offensichtliches festzustellen ist keine Kunst. …: demnach lauten die Fragen …: Wieso? …: und …: Wer hat und wie ist Demokratie zu verwirklichen?

…: die von diesem User wie folgt erwidert wird …:

Dann müssen Sie wohl zuerst die Frage beantworten, wieso Demokratie erstrebenswert ist und welche Vorteile sie wem und dem Planeten bringt.

…: meine auf diese seltsame Frage

…: seltsam deshalb, da in der Welt …: also …: auch vor der eignen Haustüre …: sich insbesondere aktuell dramatische Entwicklungen ereignen, von denen sich _keine!_ ereignen würde, gäbe es tatsächlich demokratische und keine …: wie es der Fall ist …: machtelitär bestimmte bzw. geführte Staaten …:

gegebene Erwiderung

…: die aber ausgeblendet bleibt, auf dieser „alternativen Medien-Site“ also nicht sichtbar ist …: _warum?_ …: nun, das läßt sich natürlich nur vermuten, aber da in ihr alles themenbezogen ist, jedoch nichts persönlich Beleidigendes, wenn auch mit einer gewissen Polemik versehen …: wie sie insbesondere dann berechtigt ist, belegt jemand bereits durch seine eigne Erwiderung, mit welcher Scheuklappenbewehrung er auf die Welt blickt …: in diesem Fall …: mit einer „reaktionären Bewehrung“ …: und …: da YouTube es Usern nur erlaubt, einen Kommentar zu melden, aber nicht, den Kommentar eines anderen Users zu löschen, habe ich davon auszugehen, daß dieser Nutzer der „Medienbetreiber“ selbst ist, oder jener User diesem meinen Kommentar gemeldet hat, der aber, wie gesagt, nichts persönlich Beleidigendes transportiert …: aus diesem Grund hatte ich im allgemeinen Kommentarbereich diesen Kommentar dann erneut gepostet …: also, nicht als Antwort, sondern als eigenständige Kommentar-Postung …: versehen mit der Bemerkung, auf wen der Kommentar sich bezieht …: und dieser Kommentar ist zwar für mich einsehbar, aber bleibt sowohl seitens des Users, auf den er gemünzt ist, als auch überhaupt ohne jede Reaktion …: aber …: diese Reaktionslosigkeit ist nicht nachvollziehbar, da ich in dieser Kommentar-Postung a) darauf aufmerksam mache, an wen der Kommentar gerichtet ist, b) warum ich das überhaupt tue …: und …: c) …: falls dieser Kommentar …: als selbstständige Kommentar-Postung …: nicht sichtbar sein sollte …: sich grundsätzliche, die sogenannten alternativen Medien betreffende Fragen stellen würden. …: tatsächlich ist dieser Beitrag für mich sichtbar …: aber …: da ohne jede Reaktion bleibend, die schon aus den gerade aufgeführten Punkten erfolgen müßte …: muß ich davon ausgehen, daß diese Kommentar-Postung shadowgebanned ist …: und genau das …: Shadowbanning …: trifft auch auf andre sogenannte alternative Medien zu, das heißt genauso zu, wie es auf die Sites von sogenannten Qualitätsmedien zutrifft …: und zwar nicht wegen eines „Troll-Verhaltens“ bzw. der Verletzung der „Netiquette“ angewendet …: was nachvollziehbar wäre …: sondern …: wenn der themenbezogene Inhalt eines Kommentars nicht dem entspricht, was der Betreiber eines Mediums …: ob nun sogenannt alternativ oder sogenannt qualitativ …: nur veröffentlicht sehen will …: was selbstverständlich sein Recht ist …: es widerspricht aber dem fundamental, was nur freie Meinungsäußerung heißen kann.

…: nun …: meine Erwiderung auf den Kommentar jenes Users …: die ich mit der Zitierung seines Kommentars beginnen lasse …: lautet …:

Zitat_Dann müssen Sie wohl zuerst die Frage beantworten, wieso Demokratie erstrebenswert ist und welche Vorteile sie wem und dem Planeten bringt._Zitatende

schon Ihr „wohl zuerst“ ist lustig …: und zwar zum Schütteln lustig …: aber nicht minder Ihr …: „wieso Demokratie erstrebenswert“ sei …: und ganz besonders lustig ist Ihr …: welche Vorteile sie [_die Demokratie_] wem und dem Planeten brächte. …: nun …:

Eigentlich könnten Sie sich Ihren Fragekomplex selbst beantworten, indem Sie sich folgende …: an sich sehr einfache …: Frage _selbst!_ stellten …: Wer könnte in machtelitär geführten Staaten …: und zu solchen Staaten gehören genauso Nationalstaaten oder Staatenverbünde à la EU …: daran interessiert sein, daß es keine Demokratie, sondern lediglich Demokratiesimulationen gibt? …: im übrigen …:

Sie gehen besser davon, daß ich die beiden von mir gestellten Fragen …: „Wieso [_hat es bisher in machtelitär geführten Staaten keine Demokratie, hingegen lediglich verschieden ausgeklügelte Demokratiesimulationen gegeben …: sieht man jetzt von bereits ‚etwas länger‘ zurückliegenden historischen Ansätzen ab_]? und „Wer hat und wie ist Demokratie zu verwirklichen?“ …: hier nicht gestellt habe, um von Ihnen oder von Ihresgleichen eine brauchbare Antwort darauf zu bekommen …: _denn!_ …: es wäre höchst traurig, müßte ich das …: schon allein wegen der Wartezeit …: zumal …: so scheuklappenbefreit geht’s in sogenannten alternativen Medien ja nun doch nicht zu. …: will sagen …: Die von mir hier gestellten Fragen habe ich zumindest soweit skizziert beantwortet …: und zwar bereits vor langen Jahren …: daß man _so_ sogar einen Begriff von _dem_ bekommt, was _Sie_ mich gefragt haben. :)) …: im übrigen …: Woran?_ ließe sich erkennen, ob eine Gesellschaft demokratisch ist oder nicht.

… es soll noch ein weiteres Beispiel angeführt werden, daß deutlich werde, was man _auch_ von selbsternannten alternativen Medien …: in der Regel …: zu halten hat. …: auf jenen oben bereits zitierten Kommentar von mir …:

die erste zu stellende Frage lautet auch hier …: Sind die Behauptungen von „Correctiv“ als tendenziell korrekt anzunehmen?

…: antwortete schließlich ein nickname_bewehrten User …:

:)) :)) :)) ernsthafte Frage?

…: meine Erwiderung darauf lautet wie folgt …:

selbst!_verständlich …: ist eine Frage jener Sauberkeit, die Projektionisten fremd ist. …: das heißt …: Die von mir gestellte Frage ist unabhängig davon zu stellen, daß „Correctiv“ selbst fragwürdig ist …: andernfalls mag man sich so das eigne bescheuklappte Meinen zwar bequem bestätigen können, bedient sich damit allerdings derselben Methoden, die von den selbsternannten Qualitätsmedien angewendet werden. :)

…: nun …: Da das gewöhnlicherweise auch auf die selbsternannten alternativen Medien zutrifft …: also …: ein nur andersherum erfolgendes Wiederkäuen von reflexhaft Gemeintem in Variationen …: ziehe ich _welches?_ Fazit …: Das Alternative an den alternativen Medien ist, daß dort mit alternativbescheuklapptem Blick aus der eignen Höhle geguckt wird. …: das genügt natürlich, will man das Meinen seiner Stamm-User füttern.

…: und …: um die von mir gestellte Frage …: Sind die Behauptungen von „Correctiv“ als tendenziell korrekt anzunehmen? …: nicht nur korrekt, sondern auch horizont_erweiternd beantwortet zu bekommen …: siehe hier.

…: nun …: Da es gewohnheitsmäßig so ist, daß _auch_ auf den Sites der selbsternannten alternativen Medien meine Kommentare nicht sichtbar sind oder shadowgebanned werden …: es sei denn, bestehen sie aus einem „Danke!“ o.ä. …: gehe ich davon aus, daß auch _Sie_ davon Gebrauch machen. :)

…: nun …: da auch diese Antwort von mir weder als direkte Antwort auf jene oben zitierte Frage eines Users noch als allgemeine Kommentar-Postung …:  die ich dann noch auf dieser „alternativen Medien-Site“ absetzte, da mir auffiel, daß auch diese Antwort an jenen User dort nicht zu sehen ist  …: sichtbar ist, kann die Frage …:

Was ist das Alternative an den selbsternannten alternativen Medien? …: beziehungsweise …: Was bedeutet „alternative Medien“ in realsatiristischen Zeiten?

…: ohne weitres _so_ beantwortet werden …:

Der Blick aus der Höhle erfolgt mittels alternativer Scheuklappen …: er ist nur ein anders scheuklappenbewaffneter als der von den selbsternannten Qualitätsmedien gewohnt bewehrte …: so daß …: _was?_ …: weiterhin verhindert bleibt …: darüber …:  mühsam …: nach_zudenken, ob der scheuklappen_befreite Heraustritt aus ihr nicht eine Alternative wäre. …: _warum?_ …: Damit der eigne subjektive Blick auf die Welt …: Chance bekäme …: sich zu objektivieren.

…: auch läßt das bereits gegebene Fazit wiederholen …:

Das Alternative an den selbsternannten alternativen Medien ist, daß dort mit alternativbescheuklapptem Blick aus der eignen Höhle geguckt wird. …: das genügt natürlich, will man das Meinen seiner Stamm-User füttern …: genügt aber längst nicht, will man eine Alternative zu _den_ Medien sein.

… : mehr noch …: es läßt sich die …: schon mehr nur noch eine rhetorische seiende …: Frage stellen …:

Ob den geschlechtsunspezifischen Betreibern …: zumindest …: der Masse der „alternativen Medien“ bewußt ist, daß sie der Politischen Reaktion als Knechte und Mägde dienen …: so daß …: die Bezeichnung …: „verkappt reaktionäre Medien“ …: treffend wäre? …: das bedeutet …: falls Sie es wirklich wissen wollten …:

Die Masse der geschlechtsunspezifischen Betreiber der selbsternannten alternativen Medien zeichnet ihre alternativen Scheuklappen aus, mit denen sie ihre entsprechend bescheuklappten User den Blick auf den Ausgang _der_ Höhle werfen lassen, die das Zuhause auch derjenigen Bescheuklappten ist, die ihren Blick auf den Ausgang beider gemeinsamen Höhle von den selbsternannten Qualitätsmedien nur anders verstellen lassen …: von denen sich die Alternativbescheuklappten aber genauso grundlegend zu unterscheiden meinen wie die andren Bescheuklappten es meinen, sich von ihnen zu unterscheiden …: was insofern verständlich ist, da sich die beiden gemeinsame Wahrnehmungsstörung …: wohl …: wegen ihres je unterschiedlichen Bescheuklapptseins …: nur anders …: aber …: _immer!_ …: reflexhaft auswirkt. …: jedenfalls …: Der Politischen Reaktion dienen beide …: _denn_ …: so oder so …: Es sind machtelitär nützliche Scheuklappen.

© Joachim Endemann _ 12. Februar 2024

[1] Siehe in : «Begegnungen mit Realsatiristen», die Seiten 572+f. In den Eingangspassagen dieses Buches findet sich erläutert, was unter „Realsatirismus“ zu verstehen ist.

… ein paar Anmerkungen zu Aussagen eines Gespräches und was ich daraus schließe …

… das Gespräch findet sich auf YouTube  …:

Wird die Ukraine 2024 den Krieg verlieren? // Harald Kujat & Peter Brandt“.


… es stimmt nicht, wenn General Kujat sagt, daß jedes Land das Recht habe, ein Bündnis mit andren Ländern frei zu wählen …: denn …: Liegt eine solche Absicht vor, ist erst die Frage zu beantworten, ob dann das Sicherheitsbedürfnis eines andren Landes tangiert sein könnte …: zumindest wäre dann seitens des entsprechenden Bündnisses selbst vor!_her abzuklären, wie sich das auf die Sicherheitsarchitektur überhaupt auswirken würde …: so es stimmte, daß ein solches Bündnis tatsächlich der Verteidigung seiner Mitglieder und nicht der Verteidigung von Machtinteressen diente …: und genau das zu berücksichtigen wurde nach dem Ende des Kalten Krieges seitens der NATO …: bezüglich der Russischen Föderation …: nie! in Betracht gezogen …: ganz im Gegenteil …: russische Bedenken wurden abgebügelt oder überhaupt ignoriert. …: und es mag ja sein, daß im Westen gemeint wird, es handele sich bei der NATO um ein Verteidigungsbündnis …: dann allerdings …: hätte es 1991 aufgelöst und durch ein zeit!_gemäßes ersetzt werden müssen …: davon wollte man jedoch auf den relevanten Etagen der Westlichen _nichts!_ wissen. …: und nur zur Erinnerung …: Zuerst wurde die NATO gegründet …: dann erst die Warschauer Vertragsorganisation …: zumindest aus Moskauer Sicht aus Gründen der Verteidigung gegründet …: nämlich …: vor dem Hintergrund der etwa 27 Millionen toten Russen im zweiten Teil des großen Krieges des 20. Jahrhunderts …: dies übrigens ein Bündnis, aus dem Mitglieder austreten konnten, und auch zwei tatsächlich ausgetreten sind …: gewiß …: soweit das dann nicht das aus dem zweiten Teil des großen Krieges des 20. Jahrhunderts resultierende Sicherheitsbedürfnis der Sowjetunion gravierend beeinträchtigt hätte …: und erst nach!_dem die BRD der NATO beigetreten war, wurde die Warschauer Vertragsorganisation gegründet. …: nebenbei bemerkt …: Aus Österreich zog sich die Rote Armee wieder zurück …: hätte Deutschland …: unter Vermeidung der Teilung …: bereits Jahre früher haben können. …: insofern …: Auf gewisse Weise ist dieses Gespräch aufschlußreich …: und zwar vor allem gegen Ende, wenn es auch in diesem Gespräch heißt …: also so, wie es langsam üblich wird …: Daß sich „Europa“ …: das heißt …: jenes imaginäre Gebilde, das mit der schimärischen Idee „Europa“ behaftet ist, die bisher nur der Verschleierung machtelitärer Interessen diente, und deshalb nichts als Unglück über die Menschen in diesem Teil des eurasischen Kontinents gebracht hat …: es war übrigens allein der Kalte Krieg, der einen relativ langen Frieden in diesem Teil des eurasischen Kontinents möglich gemacht hat …: und quasi mit der Konstituierung der EU im Jahr 1992/93 änderte sich das …: Sind doch jetzt alle!_ davon überzeugt, daß die EU eigenständig …: unabhängig von den USA …: werden müsse. …: nun …: Es ist aber seit dem Jahre 2011 sowieso geplant, daß es um das Jahr 2025 herum eine sogenannte europäische Armee geben soll …: das bedeutet …: man kann begründet folgendes sagen …: und das insbesondere vor dem Hintergrund, mit welcher Hartnäckigkeit die deutsche Politik …: und dabei von den Qualitätsmedien unterstützt …: was zusätzlich noch unterstreicht, daß wir hier alles andre als demokratische Verhältnisse haben …: und von Rechtsstaat sollte man auch besser schweigen …: so man sich nicht lächerlich machen wollte …: daran festhalten will, daß die Ukraine „bis zum letzten Ukrainer kämpfen“ soll …: also …: man begründet folgendes sagen kann …: Der Ukrainekrieg dient dem …: von Deutschland angeführten …: machtelitären Dachverband EU dazu, einen sowieso geplanten …: und normalerweise von der Masse der Bevölkerungen in den EU-Mitgliedstaaten nicht so ohne weitres gutgeheißenen …: militärischen Block entstehen zu lassen …: und jetzt …: da massenmedial genügend weichgeklopft …: Die Mehrheit der Bevölkerungen in den EU-Mitgliedstaaten wird das dann sogar heftig be_nicken …: aber …: wie die Geschichte lehrt …: Dieser Block wird _nicht!_ friedlicher als die USA sein.

© Joachim Endemann _ 25. Dezember 2023

Hinweis …: zu der Bemerkung, daß es seit dem Jahre 2011 zur EU-Planung gehört, um das Jahr 2025 herum eine „EU-Armee“ zu schaffen, siehe in : «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band I : Kapitel 18 : „Eine kurze Beschäftigung mit der Frage nach der neoliberalen Strategie des ‚Westens‘ und der Funktion seiner Medien bei der Vermittlung dieser Strategie“, die Seiten 476+ff.