Schlagwort-Archiv: Existenz

Wenn ein alternder Jugendlicher der „letzten Generation“ erzählt

… unter andrem meint ein alternder Jugendlicher in diesem YouTube-Video, daß alles Existierende einst Gedanke war …: dies ein Meinen, das nicht weiter auffällig ist, da bürgerliche Intellektuelle solches Meinen gern als wahr gesprochene Aussage „sehn“ …: _nun_ …: tatsächlich aber …: Die Behauptung, daß alles Existierende ursprünglich ein Gedanke gewesen wäre …: _ist_ …: zwar ohne weitres vorstellbar …: _aber_ …: nicht nur nicht belegbar, sondern widerspricht dem, was ist …: _zumindest_ …: was das in der unserem Geschlecht eignen Sphäre Existente anbelangt …: _hingegen_ …: _also_ …: zumindest was die menschliche Sphäre anbelangt …: Alles was sich ein Mensch vorstellen und was dann potentiell existieren kann, ist eine Synthese aus dem, was dieser Mensch in seiner natürlichen Umwelt …: _oder_ …: in seiner gesellschaftlichen Umwelt vorfindet und dem, welches das, was …: in der natürlichen Umwelt oder in der gesellschaftlichen Umwelt …: existent ist, so verändern kann, daß etwas Potentielles …: _potentiell_ …: dauerhaft existieren kann …: das bedeutet …:

Das Denken muß sich an dem orientieren, was bereits existent ist …: man nennt’s auch Realität …: menschlich wahrnehmbare Realität …: tut das jemand nicht …: _also_ …: nicht kontextbezogen zu denken …: entwickelt sich daraus nichts, das …: in der menschlich wahrnehmbaren Realität …: potentiell dauerhaft existent sein könnte …: da dann gedanklicher Murks seiend …: solch murksig Gedachtes mag zwar in die Welt …: der menschlich wahrnehmbaren Realität …: gelangen, kann dort aber nicht dauerhaft existent ver_bleiben …: ohne weitres aber …: sich in der Welt des Vorstellbaren zu Vorgestelltem ver_dichten …: _oder_ …: ohne weitres …: bereits Vorgestelltem an_gedichtet werden …: _oder_ …: ohne weitres auch …: als murksig Gedachtes dort …: in der Welt des Vorstellbaren …: un_verdichtet …: _sozusagen_ …: nackt_gedanklich verbleibend …: _so_ …: zu einem der vielen die Welt des Vorstellbaren durchspukenden …: _sozusagen_ …: Nackt_Gedanken werdend …: stets bereit bereits Nacktgedanken_Spukiges gedanken_murksig an_zureichern …: _also_ …: im eignen Kopf …: oder von mir aus auch …: im eignen Inneren …: _ja_ …: ebenso in andren Köpfen, die …: so wie exemplarischerweise es jener alternde Jugendliche tut …: auf ihren von der Materia abgeschilferten Gedankenbahnen die Welt der Vor_stellungen durch_eilend …: _anstatt_ …: die Welt der menschlich wahrnehmbaren Realität so scheuklappen_be_freit wie neu_gierig zu be_reisen …: _so_ …: es auch für sie …: zumindest potentiell …: zu erkennen möglich würde, wo’s im national- wie international Gesellschaftspolitischen „im Schuhe“ drückte …: _und_ …: aus jenem sich kollektiv bildenden Meinen …: dies also ein Meinen, das ein Meinen über rein Vorgestelltes ist …: ergibt sich eine Vorstellung von der menschlich wahrnehmbaren Realität, die …: um ein sich an den einst zu kurz konzipierten …: _also_ …: murks_gedachten …: Rolltreppen des Berliner Großflughafens orientierendes Bild zu gebrauchen …: ein ein Meter und fünfzig über der menschlich wahrnehmbaren Realität schwebendes Wahrnehmen dieser Realität ist …: aus der sich dann jenes …: _frei_ …: schwebende Meinen ergibt …: sich in „Bewegungen“ à la „letzte Generation“ nieder_schlagend …: _somit_ …:

Einen Philosophen zeichnet nicht aus, daß er sich etwas vorstellen kann …: es genügt nun einmal nicht, daß über jemanden gesagt wird …: so der gern oft vernehmen läßt, daß er sich grade etwas vor_stelle …: dieser Jemand philosophiere gern …: _denn_ …: wie jeder Mensch …: Jeder Märchenschaftler kann sich etwas vorstellen …: _manche_…: vermögen sogar, es zu einer „regelrechten“ Märchenschaft zu ver_dichten …: wie es einst die Indologen der ersten Stunde taten …: so auch den Arier-Mythos erst er_möglichten zu phantasieren[1] …: solches Schaftlern läßt sich ebenso im deutschen Idealismus nachweisen …: _sondern_ …: Einen Philosophen zeichnet aus, daß sich sein Denken …: sein sich etwas zusammen_hanglich Vor_stellen …: nicht bloß an der menschlich wahrnehmbaren Realität orientiert …: _sondern!_ …: sein Denken überhaupt von dieser ausgeht …: _dann!_ …: entwickelt sich sein Vorstellen richtig …: _denn_ …: Sollen?_ Philosophen nicht dazu dienen, daß der Masse der Menschen deutlich …: _erkennbar_ …: werde, wie es sich mit ihnen und mit ihrer natürlichen und gesellschaftlichen Umwelt verhält …: _daß_ …: ein gemeinsames …: ein individuell-kollektives …: Prosperieren ermöglicht werde …: _und?_ …: wie dieses Erkennen in die Realität zu über_setzen wäre …: _allerdings_ …: Dazu …: was jenes betrifft, das einen Philosophen auszeichnet …: sind scheuklappenfreies Betrachten situativer Zusammenhänge und ausreichendes Maß an Lebenserfahrung notwendig …: im übrigen auch Empathie …: Verständnis von den menschlichen Nöten …: den Nöten der andren Menschen …: _warum?_ …: Damit das in die menschlich wahrnehmbare Realität zu überführende Vorgestellte …: _nicht!_ …: in die Hose geht …: _also_ …: im Gegensatz zu dem stehend, wie es sich idealistische …: _beziehungsweise_ …: bürgerliche Philosophen vor_stellen …: _denn_ …: Diese bilden aus ihren Gedanken Vorstellungen über Vorgestelltes und wollen das dann nicht nur in die menschlich wahrnehmbare Realität über_führt sehen …: die säkular_monotheistische Religion „Neoliberalismus“ ist da_für exemplarisches Beispiel …: so daß bis heute …: in der Regel …: jenes nicht erkannt wird, was mit der Etikettierung „Soziale Marktwirtschaft“ tat!_sächlich gemeint gewesen war[2] …: _sondern!_ …: erwarten, daß sich die menschlich wahrnehmbare Realität nach ihren Vorstellungen über Vorgestelltes richte …: worin sich an und für sich Kindisches ausdrückt …: _demnach_ …: und etwas zugespitzt gesagt …: Diese Ideologen sind eher als Religionsphilosophen zu bezeichnen …: _und_ …: das waren auch primär die Philosophen des deutschen Idealisten …: was nicht so überraschend ist, da die Aufgabe, die sie sich (_unausgesprochen_) gestellt hatten, darin bestand, eine neue allgemeinverbindliche Ideologie zu schaffen …: _da_ …: das Paulinische Christentum seine gesellschaftspolitische Bindungskraft verloren hatte …: _jedenfalls_ …: _nichts_ …: von dem in ihren Gedankengebäuden Vorgestellten ist im menschlich realen Leben …: im alltäglichen Leben …: für die Masse der Menschen praktikable …: _zumindest _ …: solange die machtelitären Verhältnisse nicht beseitigt sind …: dem_entsprechend …: die gesellschaftspolitischen Verhältnisse …: wozu selbst_redend das Gesamtwirtschaftliche gehört …: das jener alternde Jugendliche aber für völlig unwichtig hält, da meinend, es wäre kein Ausdruck der konkreten Kultur einer jeden Gesellschaft …: _nun_ …: es ist aber ihre un_bedingte Basis …: _also_ …: solange die machtelitären Verhältnisse nicht beseitigt und die gesellschaftspolitischen Verhältnisse nicht humanistisch umgestaltet sind, ist nichts von dem in bürgerlich ideologischen …: in idealistischen …:Gedankengebäuden Vorgestellten im alltäglichen Leben für die Masse der Menschen praktikable …: und genau das …: das Machtelitäre zu beseitigen, um über!_haupt beim humanistischen Umgestalten der gesellschaftspolitischen Verhältnisse eine Chance zu haben …: ge_denken die bürgerlichen Ideologen überhaupt nicht ins Auge zu fassen …: _da_ …: eine Frage _ihrer!_ Bezahlung und _ihres!_ karrieristischen Fortkommens seiend …: _immerhin_ …: gesellschaftlicher Fortschritt sollte …: wenigstens in der eignen Tasche …: spürbar sein …: _oder?_ …: _jedenfalls_ …: Da_her die Heuchelei der westlichen Intellektuellen kommend …: damals wie heute …: _übrigens_ …:

Zwar ist es _kindliches_ Bestreben, die menschlich wahrnehmbare Realität dem eignen Vorgestellten von ihr anzupassen …: im Gegensatz dazu aber …: Es ist …: _kindisches_ …: Bestreben, wollen das erwachsene Menschen immer noch tun …: _denn_ …: Ein Kind ist in solchem Bestreben immer kind_lich, ein erwachsener Mensch wird so aber kindisch …: und das geschieht fortgesetzt ohne weitres …: In Politik, spin_doktorischer Wissenschaft, Medien_Konzernen und im Kultur_Betrieb …: an sich amüsant …: _wär’s_ …: von der Masse der Menschen nicht so folgen_reich, wie aktuell …: mal wieder …: zu erleiden …: _übrigens_ …: Daran …: zu meinen …: das!_ sogar zu verlangen …: die menschlich wahrnehmbare Realität lasse sich an die eignen Vorstellungen von ihr anpassen …: krankt das System der Westlichen von jeher …: _da!_ …: Produkt dessen, welches man europäischen Exzeptionalismus nennen kann …: _sozusagen_ …: sein erstes folgenreiches Update im 19. Jahrhundert erfahren habend …: der Ausfluß dessen ist, das ich Projektionismus nenne[3] …: _wo?_ …: mögen dann jener Projektionismus und jener Exzeptionalismus ihre Ursache finden …: diese Frage läßt sich ohne weitres beantworten, von mir aber nicht an dieser Stelle …: _jedenfalls_ …: das bedeutet auch …:

Der alternde Jugendliche stellt sich in der Welt der Vorstellungen die reale Welt …: von der man sich ja Vorstellungen machen kann …: im Sinne des „Systemisch-ideologischen“ der Westlichen vor …: _demnach_ …: Das Vorstellen dieses alternden Jugendlichen gilt als ein erlaubtes …: _da_ …: aus machtelitärer Blickrichtung …: aus un_bedenklichem Denken resultierend …: _denn_ …: In der menschlich wahrnehmbaren Realität kommt die Gefahr fürs machtelitär Bestehende aus _gänzlich_ andrer Richtung …: aus der aber nichts Zureichendes kommt …: wie dem auch sei …: in der Tat …:

Es bedarf tief!_greifender Veränderung der gesellschaftspolitischen Verhältnisse …: _allerdings_ …: Dazu sind …: _zuerst!_ …: Die Machtverhältnisse grund!_legend zu ver_ändern …: _andernfalls_ …: Sie verläuft im Sande …: _oder_ …: Bleibt in der Welt der Vorstellungen eine …: _hübsche?_ …: Vorstellung …:[4] _also_ …:

Es ist vom gesellschaftspolitischen Ist-Zustand auszugehen, will man sich gedanklich mit einem „neuen“ (_?_) Gesellschaftsmodell beschäftigen …: mit der Art und Weise, wie sich eine Gruppe von Menschen unter gegebnen natürlichen …: _und_ …: gesellschaftlichen Umweltbedingungen verhält …: wovon ihr Verhalten abhängig ist …: wodurch und wie …: es sich aufeinander abstimmt und so weiter …: _so_ …: man sein Vorgestelltes dann in die Realität über_führt sehn …: _nicht_ …: bloß auf einer social-medialen Plattform zum besten geben wollte …: _denn_ …: Es ist vom gesellschaftspolitischen Ist-Zustand auszugehen, da es nun einmal so ist …: Existiert nicht nur bereits eine Gesellschaftsmodell-Vorgabe …: _sondern_ …: ist sie auch bereits eine längst etablierte …: _sollte_ ….: das überlegungsmäßig nicht ignoriert werden; schon allein deshalb nicht, daß man weiß, wo der Hebel anzusetzen wäre …: so daß …: sich eine andre Entwicklungsmöglichkeit überhaupt …: _potentiell_ …: eröffnen könnte …: wie gesagt …: so man sein gesellschaftsmodellhaft Vorgestelltes in die Realität über_führt und nicht bloß auf einer social-medialen Plattform zum besten geben wollte …:_dann_ …: wäre es zuerst zu be_greifen …: und zwar vor allem andren …: damit nicht einfach bloß über es etwas Floskulöses gemeint würde, das so eben dazu geeignet sein mag, die eigne diffuse Empörung dürftig zu bemänteln …: „der!_ Kapitalismus ist zerstörerisch“; „die!_ Markwirtschaft ist zerstörerisch“; „das!_ Klima freut sich, wird immer weniger produziert“ …: des_halb wäre zuerst die Frage zu stellen …: Was geschieht vermutlich, wenn ich meine Vorstellung von Gesellschaft in die Realität überführt und dort wirksam werden sehn will? …: zur Klärung dieser Frage …: Das diesbezüglich Vorgestellte ist auf einer „gesellschaftspolitischen Spielwiese“ aus_zuprobieren …: es in der Praxis wirksam werden, sich auszuwirken, sich entfalten zu lassen …: diesen Prozeß korrekturbegleitend beobachtend …: _warum?_ …: ist das entscheidend wichtig …: Da dann …: führe ich mein Vorgestelltes über gesellschaftliches Funktionieren als gesamtgesellschaftlich verbindliches Organisationsprinzip ein …: _ohne_ …: es auf einer „gesellschaftspolitischen Spielwiese“ auf seine Praxistauglichkeit hin ausprobiert zu haben …: _so daß_ …: ein bisher verborgen gebliebener „Webfehler“ des Vorgestellten weder erkennbar noch beizeiten zu korrigieren möglich würde …:_ist!_ …: in der menschlich wahrnehmbaren Realität das alte System längst im Eimer …: _ohne!_ …: daß das neue Chance auf Realisierung gehabt hätte …: _übrigens_ …: in einer demokratisch strukturierten Gesellschaft gibt es gleich mehrere „gesellschaftspolitische Spielwiesen“ …: und zwar …: auf jeder Generationenebene sowie auf generationenübergreifender Ebene …: _nun_ …: das Vorbemerkte bedeutet …:

Es ist dumm gedacht, eine existierende Wirtschaft durch eine völlig anders funktionierende …: mal eben so …: er_setzen zu wollen …: Die Wirtschaft einer Gesellschaft ist nun einmal ihre materielle Basis …: aus der dann ihre Kultur erwächst …: da darf nicht herumgemurkst werden …: _sondern_ …: man muß verstehen, wie Gesamtwirtschaft funktioniert …: und da …: auch da …: tritt das kenntnisfreie Reden …: eigentlich klischeehaft kenntnisfreie Schwätzen auf …: bei Alten so gegeben wie bei Jungen …: _apropos_ …: _alt_ …:

Welch murksigem Denken jener alternde Jugendliche verhaftet ist, wird auch an seinem unbedingten Wollen deutlich …: Leute wie die Herren Merz, Trump oder Putin dürften keinesfalls länger die politische Führung innehaben …: _aber_ …: sie könnten die Jungen dann beraten …: wo?!_bei …: ob_wohl doch gerade an diesen dreien erkennbar wird, daß „wir“ …: _nicht_ …: in einer geriatrisch bedingt gesellschaftspolitischen Misere stecken …: _denn_ …: Es sind die Herrn Merz und Trump, die sich so un_überlegt wie in_kompetent zeigen …: _hingegen_ …: zwar wird Herrn Putin von westlichen Propagandisten alles mögliche nach_gesagt …: _aber_ …: bei scheuklappenbefreiter Überprüfung des propagandistisch Nachgesagten erweist es sich in der Regel als Schall und Rauch …: _oder_ …: als völlig verdrehtes oder gar kontextlosgelöstes Behaupten …: _jedenfalls_ …: Diese Person …: im Gegensatz nicht bloß zu den Herrn Merz und Trump …: _da_ …: scheuklappenbefreit betrachtet …: für die gesamte Funktionselite der Westlichen geltend …: _da_ …:  diese nach den Bedürfnissen des Systems der Westlichen ausgesucht …: und das bedeutet …: das Abarbeiten jener Punkte, die ihnen als Blaupausen übergeben wurden, damit es reibungsarm …: wie geschmiert …: im machtelitären Sinne fort_funktioniert …: _also_ …: Jener Herr Putin …: der in keiner propagandistischen Aussage der Westlichen fehlen darf …: zur Benennung des Bösen …: so selbst_versichert wissend, den Guten an_zugehören …: _dem_ …: Zweck dienend, die eigne moralische Versautheit personifiziert zu projizieren …: wie am Verhalten gegenüber dem …: seit langem …: sich ereignenden üblen Tun des zionistischen Regimes und des …: _aktuell_ …: so Tuns, als sei es der Iran, der das terroristische Problem erster Ordnung darstelle …: _also_ …: bei scheuklappenbefreiter Betrachtung …: und eben nicht bei sogenannt „putinverstehender Betrachtung“ …: Jener Herr Putin ist in seinem Tun weder unüberlegt noch inkompetent …: _demnach_ …:

Geriatrisch bedingt ist die gesellschaftspolitische Misere der Westlichen nicht …: _denn_ …: Wer?_ wollte …: um Beispiele zu nennen …: die Damen Baerbock, Kallas, Marin, Klöckner, die Herren Macron, Selenskij, Harbeck oder Milei als …: _biologisch_ …: alt bezeichnen …: _also_ …: Das _biologische_ Alter ist nicht der Punkt …: welcher?_ wäre dann der Punkt …: _nun_ …: Jenes, welches ich realexistierende Inkompetenzgesellschaft nenne …: _also_ …: die auf allen gesellschaftlich relevanten Ebenen etablierte In_kompetenz …: _und_ …:

Die Bemerkung des alternden Jugendlichen …: daß die Deutschen Verantwortung für ihre Geschichte zu übernehmen und sich deshalb politisch neutral zu setzen hätten …: _nun_ …: das mit dieser Verantwortung einhergehende Tun …: sich politisch neutral zu setzen …: wäre im Jahre 1991 …: fünf Jahre vor seiner Geburt …: selbstverständlicherweise umzusetzen gewesen, um in der Behauptung überzeugend zu bleiben …: „Wir!_ haben gelernt“ …: des_halb …: Wer sich beizeiten dort um_gehört hat, wo keine Sonntagsreden gehalten werden …: und sich heute (_mitunter mit andren Mitteln_) fortgesetzt umhört …: der weiß, das: „Wir!_ haben gelernt“ niemals stimmte und fortgesetzt nicht stimmt …: _apropos_ …: Militär …:

Panama als Beispiel für ein Land zu nehmen, das kein Militär hat, ist sozusagen Beteiligung an Augenwischerei …: _denn_ …: warum?_ wurde es abgeschafft …: und das gleich zweimal …: und zu meinen …: zumindest sinngemäß zitiert …: „Wir“ …: hier sind die Deutschen gemeint …: seien so wichtig, da werde sich immer jemand finden, der „uns“ beschützen werde …: abgesehen davon, daß das Ausdruck dessen ist, was man europäischen Exzeptionalismus nennen kann …: darin drückt sich so realitätsfernes Meinen wie konfuses politisches Positionieren aus …: und überhaupt …: es mag recht bequem erscheinen, sich von andren beschützen zu lassen, ist es aber nicht …: _denn_ …: vor dem Hintergrund des nationalen wie internationalen gesellschaftspolitischen Ist-Zustandes …: Machteliten und ihre Funktionseliten haben ihre Interessen und diese überschneiden sich mitunter mit denen einer oder mehrerer andrer Machteliten und deren Funktionseliten …: das ist aber keine Freundschaft, sondern Ausdruck von „machtelitärer Geschäftsbeziehung“ …: _in_    : bestimmten Interessenbereichen …: _zumal_ …: die Erfahrung lehrt, daß man durch solche Geschäftsbeziehungen …: ohne dann weiter gefragt zu werden …: in etwas integriert werden kann, zu dem man gar nicht gehören will …:_oder_ …: diejenige Machtelite, die eine andre Bevölkerung …: viel?_leicht doch nur die einer andren Machtelite, der es momentan an eigner funktionselitärer Kraft fehlte, ihre Bevölkerung in Schach zu halten …: bisher „beschützt“ hatte, sich aus solcher „Geschäftsbeziehung“ zurückziehen kann …: weil?_ jene andre Machtelite wieder genügende eigne funktionselitäre Kraft erlangt hätte …: sieh dazu: „Das Weihmachtspiel“ …: _demnach_ …: es ist die Frage …:

Welche Aufgabenstellung und Strategie ist in der Militärdoktrin eines Staates festgelegt? …: _und_ …: Spiegelt sich das in der tatsächlichen Struktur seines Militärs wider? …: diese Doktrin festzulegen wäre so breit wie transparent zu diskutieren …: _aber_ …: auch davon weiß dieser alternde Jugendliche genauso wenig wie über die materielle Basis einer jeden Gesellschaft …: die Beschaffenheit ihrer Gesamtwirtschaft …: und so kann es nicht überraschen, meint er, daß die „Mauer“ durch friedlichen Protest zum Einsturz gebracht worden wäre …: _nun_ …: eine scheuklappenbefreite Betrachtung jener Ereignisse …: sowie der ihre über Jahrzehnte vorlaufenden Zeit …: zeigte aber, daß diesem letzten Jugendlichen …: _jedes_ …: Verständnis von gesellschaftspolitischen und machtpolitischen Prozessen fehlt …: diese Verständnislosigkeit, zeichnet wohl die „letzte Generation“ als Ganzes aus …: so daß …: das Konfuse und Absurde ihres Argumentierens sich bloß im Schwätzen dieser Person exemplarisch  ausdrückte …: fähig zur auf_ständischen Mobilisierung zwar …: den Kapitalismus abzuschaffen …: Ausdruck volatiler Rebellion …: _aber_ …: zur revolutionären Realisierung dessen, was sie behauptet zu wollen, nicht willens …: _da_ …: sofort argumentativ neblig werdend …: wie sich nicht allein in den von diesem Herrn genannten Beispielen (_Nepal und Madagaskar_) …: nach den Aufständen im letzten Jahr …: heutzutage wieder zeigt …: was in seiner Behauptung zum Ausdruck kommt, daß ein paar Jugendliche bereits ganze Regierungen gestürzt hätten …: dafür eben die Unruhen in Nepal und den Sturz der dortigen Regierung im September 2025 und der in Madagaskar im folgenden Oktober anführend …: _demnach_ …:

Wenn ein alternder Jugendlicher der letzten Generation erzählt, bestätigt dieser durch die Art und Weise seines Redens …: _Argumentierens_ …: daß ihm der europäische Exzeptionalismus genauso eigen ist wie dieser der Masse der Intellektuellen der Westlichen von jeher eigen gewesen war und fortgesetzt ist …:  wie dem auch sei …: _denn_ …:

Man muß zuerst schauen, wieso etwas entstanden ist …: gewiß nicht mal eben so, weil da ein Gedanke gekommen wäre …: _zumal_ …: das _eine_ Gedachte setzt sich nicht im Wettbewerb gegen ein andres Gedachtes durch …: es muß den gesellschaftspolitischen Vorgaben entsprechend sein …: somit die Frage …: Wer bestimmt diese Vorgaben? …: in einer machtelitären Gesellschaft andre als in einer egalitären …: zu_dem …: Man muß das zum Ausdruck gebrachte Gedachte in Masse glauben wollen …: _da_ …: nur jenes kollektiv behaglich ist, das dem bisher als richtig Angesehenen entspricht bzw. mit diesem kompatible …: kollektiv verdauliche …: geistige Nahrung ist …: _und_ …: in machtelitär strukturierten Gesellschaften ist andre geistige Nahrung verdaulich als in egalitär strukturierten …: will sagen …:

Man muß die Entwick_e_lung über_blickend schauen …: was weder ohne geistiges Vermögen noch ohne praktische Erfahrung möglich ist …: wieso?_ geschieht in der einen Gesellschaft „etwas“ auf die eine und in andrer auf eine andre Weise …: _da_ …: das mit den unterschiedlichen …: natürlich und gesellschaftlich umweltbedinglichen Vorgaben und ihrer sich …: vor allem …: gesellschaftlich wandelnden Entwicklung zusammenhängt …: _nun_ …: um meine Rede abzuschließen …:

Dieser alternde Jugendliche scheint mit seinem irrlichternden Geist in einem Vorstellungsgebäude zu hausen, dessen Fluchten unverbunden und dessen Fenster Spiegel sind …: da aber …: sein flapsiges …: in zugehörigem Outfit selbst_darstellend theatralisches …: Argumentieren dem andrer geschlechtsunspezifischer …: _romantizistischer[5]_ …: Intellektueller entspricht …: _mag_ …: er darin gar nicht ein_sam hausen …: _zumal_ …: in der Welt der Vorstellungen sein Gebäude wohl an großer Kreuzung der …: von der Materia abgeschilferten …: Gedankenbahnen gelegen …: denn dort …: springt Gedankliches …: _leicht_ …: nackt über.

© Joachim Endemann / 10. März ’26

[1] … zur „Indologie“ der „Indologen der ersten Stunde“ und dem aus dieser Märchenschaft resultierenden „Arier-Mythos“ siehe in: « Ist der Monotheismus von seiner Anlage her ein elementarer Faktor der Gewalt? », das Kapitel 7 : „Der lange Schatten des Kolonialismus‘ oder Einige Fakten zur Geschichte der Menschen in Bhâratavarsha“. In diesem Zusammenhang wäre ebenso das Büchlein von Prodosh Aich empfehlen: «Das Vedische Erbe: Nachdenken über verdeckt gehaltene WAHRHEITEN».

[2] … zu dem, wie es sich mit der säkular_monotheistische Religion „Neoliberalismus“ sowie mit der Etikettierung „Soziale Markwirtschaft“ verhält, siehe in: «Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band I : «Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie», dort insbesondre Teilband 1 : „Die Benennung“. Aber auch in: « Ist der Monotheismus von seiner Anlage her ein elementarer Faktor der Gewalt? » finden sich Skizzierungen der Gefährlichkeit des säkular-monotheistischen Charakters des Neoliberalismus‘.

[3] … hinweisend auf das, was ich unter „Projektionismus“ verstanden wissen will, siehe: «Das Ausmaß der Projektion» …: eine regelrechte Definition werde ich in meinem letzten großen Buchprojekt abliefern.

[4] … wie sich eine …: _strukturell_ …: demokratische Gesellschaft realisieren läßt …: und hierbei selbstverständlich vom Ist-Zustand der bestehenden gesellschaftspolitischen Verhältnisse ausgehend …: skizziere ich in:

«Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters», Band I: «Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie», dort in Teilband 4: „Der Lösungsweg“, sowie in:

«Sie fragen noch, wie die ›Verhältnisse‹ liegen?», insbesondere Aspekt 21: „Wem dient die EU und wem nicht?“, dort ab der Seite 199, beginnend mit: „Für eine solche Impuls_Setzung […]“; Aspekt 32: „Die erste Demonstration der unbewußten Real-Satiriker* ereignete sich am 19. Mai 2019, dort auf den Seiten 338 bis 341 die Erläuterungen zum politischen Losverfahren, und Aspekt 36: „Beantwortung einiger ‚klimatischer‘ Bemerkungen“, dort ab der Seite 391, beginnend mit: „Die Lebensbedingungen der Masse der Menschen […]“.

* die Begriffsgarnitur: „realsatirisch / Realsatiriker“ verwende ich heute nicht mehr …: das Attribut „unbewußt“ ist in diesem Zusammenhang sowieso unnötig, da sich etwas Realsatirisches allein unbewußt ereignen kann …: statt dessen …:  Seit Anfang 2021 verwende ich die Begriffsgarnitur „realsatiristisch / Realsatirist / Realsatirismus“ …: wieso ich das tue, erläutere ich in: «Begegnungen mit Realsatiristen», dort auf den Seiten 78 bis 93.

[5] … wer heutzutage das Vorstellungsgut derjenigen verwenden will, die man als „Romantiker“ bezeichnet, könnte das selbst nicht als „Romantiker“ tun, hingegen …: und zwar höchstens …: als „Neoromantiker“ …: _da_ …: nicht nur in mit der Romantik un_verbundener Zeit lebend, sondern …: und vor allem …: den eignen Vorstellungen von einst von „Romantikern“ Vorgestelltem folgend …: des_halb …: „Neoromantiker“ bezeichne ich als „Romantizisten“.

… wie dem auch sei …

_Wenn_

es so ist, daß alles einer Veränderung, alles einem ständigen Wandlungsprozeß, einem stetigen Stoffwechsel unterliegt, da alles in der Zeitlichkeit existiert, also, sich nichts gleichbleibt, kann ein „Etwas“

das im „philosophischen Sondergebiet“,
zu dem nur Autorisierte Zugang haben,
auch als „Ding an sich“ vorgestellt wird —,

sich nur dann gleichbleiben, existiert es nicht; beziehungsweise ist es lediglich vorgestellt, bestimmt möglicherweise sogar das Denken und nicht mehr der dialektische Prozeß alles Seienden

(_d e n   zu verstehen die vorzügliche Aufgabe des Denkens ist_),

_beginnt_

das Problem mit jenem, das man „Geist“ nennt. Denn, wenn es so ist, daß ich mir etwas vorstellen kann, das

(_allein in meiner Vorstellung_)

bleibend unverändert bleibt, kann es keine

_konstruktive_

Bedeutung für tatsächliche Prozesse haben, da diese sich in der Zeitlichkeit ereignen, also stets Prozesse der Veränderung sind

kann diesen das

vorgestellt

bleibend unverändert bleibende „Etwas“
demnach nicht förderlich,
hingegen allein hinderlich sein,
da den realen dialektischen Prozeß
ver_zerrend,
bzw. destruktiv in Spannung setzend
.

_Heutzutage_

existentiell problematisch wird es demnach

w i e d e r,

glauben insbesondere bürgerliche Intellektuelle

denn diese sind es ja,
die die gedankengangliche Schrittfolge dessen bestimmen,
das öffentliche Meinung heißt —,

daß etwas Sichgleichbleibendes das Existente, also das sich im permanenten Veränderungsprozeß Befindliche, bestimmen würde, da etwas Sichgleichbleibendes real nicht existieren kann, höchstens, wie gesagt, in der Vorstellung eines Menschen, dessen Denken dann sich allerdings von den realen Prozessen in der Zeitlichkeit entfernt hat.

Daraus resultieren nicht_dialektische Widersprüche. Denn während die Dialektik die Widersprüche untersucht, die sich aus der immerwährenden Veränderung alles Seienden ergeben, will ein Denken, das sich von den realen Prozessen in der Zeitlichkeit entfernt hat, den „Zu_Stand“ des

(_sich dennoch immerwährend verändernden_)

„Bestehenden“ als einen statischen begreifen.

Das hat große praktische Auswirkungen.

Beispielsweise für die Staatlichkeit einer menschlichen Gesellschaft, deren Entwicklungsrichtung von einer Machtelite und ihren Satelliten bestimmt wird, da deren Tun und Streben auf den „Erhalt“ des aus Sicht dieser Machtelite richtigen Zustandes, bzw. der Beibehaltung der aus Sicht dieser Machtelite richtigen Entwicklungsrichtung _ihres_ Staates gerichtet ist, in dem die Bewohner folglich

objektiv gesehen

lediglich Insassen sind, was _dann_ nicht so ohne weiteres auffällt, stehen die existentiellen Interessen der entsprechenden Machtelite nicht in Frage, unterscheiden sich diese doch fundamental von den Interessen der Masse der Bevölkerung. Deshalb, und hierdurch diese nicht_dialektische Widersprüchlichkeit weiter komplizierend, ist die Steuerung dessen, was man „öffentliche Meinung“ nennt, für die Geschicke einer Machtelite

bspw. der eines Nationalstaates

elementar. Müssen doch die existentiellen Interessen einer Machtelite den Insassen ihres Staates als für das Wohlergehen dieser Insassen von entscheidendem Interesse seiend verkauft werden. Obwohl das doch nur aus Sicht von Insassen

nicht von freien Menschen,
die sich eine Staatlichkeit
ge_schaffen haben,
um die Basis dafür zu schaffen,
schließlich

(_durch unbehinderten
dialektischen Prozeß_)

jede Staatlichkeit ab_zuschaffen

stimmen kann, da, wird den existentiellen Interessen einer Machtelite nicht entsprochen, diese, zur Wahrung ihrer Interessen, un_bedingt geneigt ist, sie zu verteidigen:

bis hin zum Krieg gegen
die Insassen ihres Staates selbst.

Es mag dann zwar sein,

daß solch ein Krieg nicht als Bürgerkrieg deklariert wird,
sondern als Krieg gegen einen äußeren Feind,

ob_wohl es doch so ist,

daß der Feind jeder Bevölkerung die politische Reaktion ist, und die sitzt immer im eigenen Land … was

(_lediglich paradox erscheinend_)

von jenen, die die Mentalität von Insassen haben, begrüßt wird — indoktriniert wie diese über das sind (_und stets werden_), was man öffentliche Meinung nennt: erzeugt von jenen, die die Satelliten der Machtelite sind, und das sind heute die bürgerlichen Intellektuellen.


Die differenzierte Aussage der nachfolgend zitierten Passage erlaubt es, sie als Stützung für mein Urteil über diejenigen zu verwenden, die ich als bürgerliche Intellektuelle bezeichne. Denn die Art und Weise wie eine der zentralen Persönlichkeiten des Deutschen Idealismus‘ etwas von dieser Persönlichkeit offenbar selbst nicht Begriffenes zum Ausdruck bringt, ist genau jenes, das weiterhin geübt wird: man „läßt ‚etwas‘ durchblicken“, das erst entlarvbar ist, ist man vom „Basischen“ solchen Denkens selbst nicht infiziert _und_ schaut man dann auf jenes genau, das diese mit diesem „Basischen“ mental infizierten Intellektuellen einst schrieben und redeten und — lediglich geupdatet — weiterhin schreiben und reden: von dem ein Ausdruck jenes ist, welches man „weltanschauliches Fühlen“ nennen könnte, ob_wohl es selbst doch bloß Ergebnis von kollektiv „implantiertem Denken“ ist …

[…] Die Feiern [_zum_] hundertsten Geburtstag [_Friedrich Schillers_] im Jahre 1859 gerieten zu einer eindrucksvollen Selbstdarstellung der deutschen Kulturnation, „soweit die deutsche Zunge reichte“, über ein Jahrzehnt vor der politischen Einigung. Letztere wäre allerdings, wie Thomas Mann in seinem Versuch über Schiller zu Recht betonte, nicht im Sinn des Dichters gewesen, was sich aus dem Gedicht-Entwurf Deutsche Größe (1797) eindeutig ergibt. Schiller hätte die nationale Revolution von 1848 und erst recht die Reichsgründung Bismarcks 1871 als zu gewaltsam abgelehnt, akzeptierte er doch nur den an Kants Forderung nach sittlicher Autonomie orientierten „sittlichen Staat“ oder „Vernunftstaat“[…], für den die Menschheit in hundert Jahren noch nicht reif sein werde. Die „deutsche Größe“ lag für ihn im Geistigen, in der Reformation und in der deutschen Philosophie. Kaum ein deutscher Dichter oder Denker hat eine so idealistische Gesinnung vertreten wie Schiller, dessen Name zuletzt noch von Rüdiger Safranski mit dem deutschen Idealismus[…] assoziiert wurde. Doch bei so viel Licht ist, wie schon Goethe wußte, auch starker Schatten. Und die dunkle Seite gerade dieses Idealismus‘ zeigt sich zunächst in einer überheblichen Verachtung des britischen Geistes, seiner „trostlosen Philosophie des Eigennutzes“ und seines „traurigen Materialismus’“ (_Deutsche Größe_). Damit sind Stereotype genannt, die auch auf die Juden Anwendung fanden.[…]

Schiller war […] kein Antisemit, da das Thema Juden in seinem Lebenswerk fast keine Rolle spielte. Er widmete der „Judenfrage“, um einen späteren, sehr unglücklichen Ausdruck zu gebrauchen, nur eine einzige Schrift, in der sich allerdings ein Abgrund auftut. Wir sollten ihm dankbar sein, daß er uns Einblicke in die Entstehung einer Form von Antisemitismus gewährt, die sich auch unabhängig von seinen Gedanken entwickelt hat.

Das Thema ist bislang ein Tabu.[…] Und angesichts der unangefochtenen moralischen Autorität dieses Dichters scheint es auch nicht ganz unproblematisch, seine antisemitische Entgleisung zu beleuchten und in den Zusammenhang eines philosophischen Antisemitismus‘ zu stellen, der sich auch bei Voltaire nachweisen läßt. Deshalb sei von Anfang an betont: Alle hier zur Sprache kommenden, zum Teil vernichtenden Urteile über „die Juden“ haben absolut nichts mit irgendwelchen Eigenschaften der seit dem Mittelalter in Europa lebenden Juden

[_die tatsächlich schon zur Zeit der Römer in Europa lebten_]

zu tun, vielmehr handelt es sich um folgenschwere Denkfehler, die anerkannte Philosophen wie Schiller und Voltaire zu verantworten haben.

Schiller ließ im Jahre 1790 erstmals eine Schrift mit dem Titel Die Sendung Moses erscheinen, in der er spätere Positionen des Rassenantisemitismus vorwegnahm. In der ägyptischen Gefangenschaft, so Schiller, „wurde schon der erste Grund zu dem Übel gelegt, welches dieser Nation bis auf die heutigen Zeiten geblieben ist“. Er meint zunächst „die schrecklichste Plage dieses Himmelsstrichs, den Aussatz“, der durch „höchste Unreinlichkeit“ damals „in einem fürchterlichen Grade wütete.“ Dann folgt ein schlimmer Satz:

Die Quellen des Lebens und der Zeugung wurden langsam durch ihn [den Aussatz] vergiftet, und aus einem zufälligen Übel entstand endlich eine erbliche Stammeskonstitution. […]

„Erbliche Stammeskonstitution“ ist, auch wenn das Wort Rasse nicht auftaucht, rassistisch, ein deutlicher Hinweis, daß der Rassenantisemitismus des Darwinismus‘ nicht bedurfte. Hinzu kommen noch inakzeptable Schmähungen, denn unmittelbar anschließend heißt es:

was hat die Unmenschlichkeit der Ägypter im Verlauf einiger Jahrhunderte aus dem Volk der Hebräer endlich gemacht? Das roheste, das bösartigste, das verworfenste Volk der Erde. … […]

Aus dem Zusammenhang wird nicht ganz deutlich, ob Schiller nur die Hebräer zur Zeit des Moses meint, worauf der wenig später gegebene Hinweis auf die „damaligen Hebräer“ deutet, die so verworfen gewesen seien, daß aus ihren Reihen der Retter nicht kommen konnte, oder ob dieses vernichtende Urteil auch noch für die Juden in der Neuzeit gilt, was durch den Wortlaut mindestens ebenso wahrscheinlich ist.

[_Dazu abschließend die Fußnote 6
zu dieser zitierten Passage:_]

Vor allem das Wort endlich ist gravierend. Die Unmenschlichkeit der Ägypter habe aus den Hebräern endlich das roheste, das bösartigste, das verworfenste Volk der Erde gemacht. Aus dem Wort endlich müßte man wohl schließen, daß diese Urteile noch 1790 gültig seien, ähnlich wie durch den Aussatz, wie Schiller eine Seite zuvor bemerkte, „endlich eine erbliche Stammeskonstitution“ entstanden sei. […]

Quelle der zitierten Passage: Dieter Just, Aufsatz 7 „Zu den philosophischen Fundamenten der Hitler-Barbarei“: „Der Antisemitismus der ‚Vernunft‘ — Anmerkungen zu ‚Die Sendung Moses‘ von Friedrich Schiller“ (2. Auflage), die Seiten 1-3.

Dieses Zitat belegt, daß, wie Just es ausdrückt, „der Rassenantisemitismus des Darwinismus‘ nicht bedurfte“. (_Vielleicht sollte man besser von „Sozialdarwinismus“ sprechen? Immerhin wurde damit etwas auf die menschliche Gesellschaft der_artig übertragen, daß ideologische Überlegungen als „naturgesetzlich“ begründete praktische Selektionsanweisungen geltend gemacht werden konnten … und werden._) Und in der unbewußt bleibenden „Grundlage“

eben dem „Basischen“ —

dieses Denkens findet sich die Ursache dafür, daß bürgerliche Intellektuelle spätestens im entscheidenden gesellschaftspolitischen Moment versagen

soweit man überhaupt von Versagen sprechen kann,
weil es sich um etwas ihrem
„Sein“ Inhärentes handelt,
andernfalls wären sie schließlich keine
„bürgerlichen Intellektuellen“ —,

da sie durch das Argumentieren auf der „Basis“ des Deutschen Idealismus‘ vor „politischer Barbarei“ geschützt seien, sie sich folglich auf der sicheren

der „saubren“?

Seite (_der Projektionisten_) wähnen, argumentieren sie nur mit seinen Denkern oder mit jenen, die heute, in der Tradition dieser Denker stehend, argumentieren. Wobei dieses „Argumentieren“, also sowohl das jener Denker des Deutschen Idealismus‘ als auch jenes der in dieser denkerischen Tradition Stehenden konstant ein Meter und fünfzig über dem Boden der Realität erfolgt (_da es sich ja dabei um das „philosophische Sondergebiet“ handelt_), wie die reale gesellschaftspolitische Entwicklung, seitdem diese „Frucht“ des „Basischen“ der politischen Reaktion die Köpfe der Menschen infiziert, belegt.[_1_]

— Wie wäre es also,

es einmal mit eigenem Argumentieren zu versuchen und dafür dann weniger die eigene denkerische Qualität durch mit dem Zitieren solcher „Garanten“ des „sauberen“, des „sicheren (_projizierenden_) Argumentierens“ gespickt unter „Beweis“ zu stellen? Zumal jene „idealistischen Denker“ ihre Aussagen vor dem Hintergrund _ihrer_ Zeitlichkeit entwickelten, über die zudem die gesellschaftspolitische Entwicklung der_artig hinweggegangen ist, daß man ihr denkerisches Argumentieren nur noch als ab_surd bezeichnen kann.



Ein exemplarisches Beispiel
realsatirischen Possenspiels
findet sich hier.

Wie an anderen Stellen schon gesagt,
Realsatirisches unterscheidet sich

(_vom Satirischen_)

u.a. dadurch, daß es tödlich sein kann

… auch für das,
was man „Geist“ nennt.



Und so zeigt die aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklung, daß es nicht ausreicht, sich an Demonstrationen zu beteiligen, die den Eindruck vermitteln sollen: „wir sind mehr!“, wenn es Teile des Establishments selbst sind, die die gesellschaftspolitische Richtung nach „rechts“ zu drehen gedenken

— da die Ideologen
des bürgerlichen Systems fertig …

man nennt’s auch:
„mit ‚ihrem‘ Latein am Ende“ sind.

Wer das noch leugnen wollte, outete sich übrigens als der „wahre“ Utopist. Immerhin ist die AfD eine Schöpfung dieses Establishments. Die „niedrig-instinktischen Rufe“, die von dieser Tamtam-Partei ausgehen, sind lediglich solche, die sich an die sogenannten Kleinen Leute richten, bzw. an jede, die vom bürgerlichen System permanent unter „Spannung“ gehalten werden, bspw. durch das Schüren von materiellen Verlustängsten.

Das bedeutet: nicht die Masse der Menschen stellt das Problem dar, sondern die bürgerlichen Intellektuellen, die in ihrem die öffentliche Meinung bestimmenden Reden und Schreiben lediglich etwas „Durchblicken“ lassen, um das zwar jeder, der, ebenso wie diese, von einem gewissen Denken

welches dann ihr Fühlen bestimmt

durchtränkt ist, „weiß“ und des_halb „versteht“, wer und was mit solchem „Durchblickenlassen“ gemeint ist. Und geschehen dann barbarische Taten, wird Hetze zum weiteren Dividieren der Bevölkerung: mal Alte betreffend, mal Junge, mal ihr Leben durch Flucht Gerettethabende, zum „kulturellen Allgemeingut“, „wissen“ diese Intellektuellen mit blauäugigem Augenaufschlag in die auf „on“ stehende Kamera zu blöken, daß ihr „etwas Durchblickenlassen“ _mal wieder_ falsch verstanden worden sei:

einfach zu dumm … die Insassen, oder?


(_Aber wer ist schon von Geburt an Insasse oder dumm?_)


Das bedeutet:

Im entscheidenden Moment versagen diese Intellektuellen _regelmäßig_ … soweit man, wie gesagt, überhaupt von Versagen sprechen kann, da es sich um etwas ihrem „Sein“ Inhärentes handelt, andernfalls wären sie schließlich keine „bürgerlichen Intellektuellen“.

Die Ursache dafür — also dieses „Basische“ — wird man aber in dem suchen müssen, das sich Anfang des 19. Jahrhunderts zu artikulieren begann: die Argumentationsschiene der politischen Reaktion.

Nun, _ein_ Ausdruck dieser Reaktion, die ihren Anfang im „Erschrecken der Machteliten“ nahm — also der Französischen Revolution —, von dem Adolph Knigge so erfrischend zu berichten wußte, sowie auch die „Basis“ dieser Argumentationsschiene selbst, ist jenes, das die Verquickung vom zu jener Zeit geschaffenen Arier-Mythos und dem Deutschen Idealismus ist.[_2_]

Wer wollte

vor diesem hier skizzierten Hintergrund

noch aus dem Off fragen:

Woran mag es liegen,

daß immer wieder von
Verschwörungsthetischem
zu hören und zu lesen ist?

Wobei es gewiß sein kann,
daß dann Unsinniges ausgedrückt wird bzw. damit gemeint ist.

Jedenfalls läßt sich nicht leugnen,
daß Verschwörungsthetisches

wieder

mit zunehmender Tendenz

durch öffentlich zugängliche
Gedankengänge geistert.[_3_]


(_„Öffentlich zugängliche Gedankengänge“

die Sie sich in diesem Zusammenhang
tatsächlich als das vorstellen sollten,
was gemeint ist,
spricht man von einem
„Weg“
der durch eine mehr oder weniger
bekannte labyrinthische Gegend führt

meint übrigens jenes, das die Bedingung dafür ist, daß es überhaupt jenes geben kann, das als öffentliche Meinung bezeichnet wird._)


Wie dem auch sei

Was halten Sie von folgender These?

Wäre es nicht bequem,
die Köpfe der bürgerlichen Intellektuellen,
die immerhin den intellektuellen Kader

allgemein „Elite“ genannt

der Machtelite eines jeden Nationalstaates stellen, da in entsprechenden, meist als „Universitäten“ bezeichneten „Bildungsschmieden“ geformt, wodurch _diese_ Intellektuellen tatsächlich zu Satelliten der entsprechenden Machtelite werden, mit einer Ideologie infizieren zu können, durch die sie sich „geadelt“ fühlten, obwohl es sich bei ihrem Denken dann um ein kolonialisiertes handelte, das primär _der_ nationalstaatlichen Machtelite nützlich wäre, in deren Dienste sie _konkret_ stehen, da so ihr „kolonialisiertes Denken“ wiederum die Basis fürs gesellschaftspolitische Tun, und damit fürs Denken und Fühlen der Masse der Menschen, beeinflußt über jenes, das man „öffentliche Meinung“ nennt und das eben von solchen Satelliten der Macht in Szene gesetzt wird, bildet, wodurch der Machtelite erst die Grund_Richtung   _i h r e s_   Staates nützlich würde?

Diese Ideologie

— ich nenne sie: „mentale Kolonisationsideologie“ —

wurde im 19. Jahrhundert geschaffen.

Ihre „philosophische ‚Grundlage’“ heißt „Deutscher Idealismus“.[_4_] … Und die Auseinandersetzung

— im Sinne dieser mit dem
Arier-Mythos amalgamierten „Grundlage“ —

findet ihre Fortsetzung bis heute: Für heutige bürgerliche Intellektuelle gilt es weiterhin als ausgemacht, daß die Deutsche Philosophie sozusagen ein Sondergebiet ist, zu dem man einen Passierschein benötigt, der dadurch ausgestellt wird, daß jemand von einer philosophischen Koryphäe „geadelt“ wurde … bspw. Hannah Arendt von Martin Heidegger … ob_wohl der doch mehr von einem Zauberer als von einem Philosophen hatte, zumindest hat er nichts zurückgelassen, das man systematisch durcharbeiten könnte, was typisch für Zauberer sein mag: sie wirken über ihr Charisma, das durchaus ein ihnen zugesprochenes sein kann, also ihnen dann nicht einmal _das_ eigen wäre. Und so kann es geschehen, daß eine bürgerliche Intellektuelle, bspw. die genannte Hannah Arendt, bei der Beurteilung dessen versagt, das ohne die „Deutsche Philosophie“ nicht denkbar ist … da bei seiner Beurteilung durch bürgerliche Intellektuelle, diese direkte Verbindung nicht in

_deren_

Bewußtsein tritt

— denn:

wieso sollte lediglich Herr Nietzsche über ein „zweites Bewußtsein“ verfügt haben, wie Dieter Just überzeugend aufzudecken weiß?

Das läßt sich wie folgt illustrieren:

[…] es ist völlig ausgeschlossen, daß eine bedeutende Rede des Reichspressechefs der NSDAP

[_dies war Jacob Otto Dietrich, den die FAZ übrigens als „Posaunisten des Teufels“ bezeichnete: dies eine typische Mystifizierung, um auf diese Weise die, immer wenn’s darauf ankommt, versagenden deutschen bürgerlichen Intellektuellen aus der Schußlinie zu nehmen … soweit man, wie gesagt, überhaupt von Versagen sprechen kann, da es sich um etwas ihrem „Sein“ Inhärentes handelt, andernfalls wären sie schließlich keine „bürgerlichen Intellektuellen“_]

nicht mit „dem Führer“ abgesprochen war.

[_Zu diesem Otto Dietrich siehe: Dieter Just, „Die philosophischen Grundlagen des Nationalsozialismus“._]

Nimmt man Rybacks Angaben über Hitlers Bücher hinzu, bleibt nur eine Schlußfolgerung: Hitler hat Fichtes Schriften sorgfältig gelesen, ja studiert, vor allem sicherlich das verschollene Exemplar [_in der Bibliothek Hitlers_] der Reden an die deutsche Nation, der Bibel aller deutschen Nationalisten.

[_Siehe dazu: Timothy W. Ryback,
„Hitlers Bücher, seine Bibliothek, sein Denken“, Köln 2010._]

Damit wäre es an der Zeit, sich endlich vom Bild Hitlers als eines „ungebildeten“ Barbaren zu verabschieden, der seine Weltanschauung „aus der Gosse“ bezog (Hannah Arendt) und statt dessen den kritischen Blick auf die „Bildung“ selbst zu richten, die sich Hitler in seinen Büchern aneignete. […]

Quelle dieses Zitats:

Dieter Just, Aufsatz 23 „Zu den philosophischen Fundamenten der Hitler-Barbarei“: „Fichtes Deutscher Glaube — Der Kurzschluß zwischen deutschem Geist und deutscher Politik“.

Das bedeutet, mit ihrer Aussage, Hitler habe seine „Weltanschauung ‚aus der Gosse‘ bezogen“, steht auch Hannah Arendt in der Tradition des „main streams […], der Hitlers Weltanschauung ausschließlich auf dubiose Publizisten zurückführt und den Einfluß anerkannter Philosophen [_z.B. Fichte, Schopenhauer, Nietzsche_] auf sein Denken zu leugnen versucht“, wie es Dieter Just in der zitierten Schrift nennt. Und das versucht der „Main Stream“, also die bürgerlichen Intellektuellen überhaupt, nicht nur die deutschen, bis heute, und zwar, wie ich vermute, unbewußt.

Was bedeutet das?

Unter anderem, daß es

_nicht_

überzeugend ist, erklärt jemand, bspw. Hannah Arendt, wie es heute um die „Gleichschaltung des Denkens“ bestellt ist, unterliegt dieser dieser selbst, oder strickt an dieser mit. … Aus meiner Sicht ist aber das Bedenkliche an solchem Stricken, daß es so selbst_überzeugt wie un_bewußt erfolgt.

Das bedeutet, wie es alle bürgerlichen Intellektuellen tun, Hannah Arendt zieht mit der Bemerkung: „Hitler habe seine Weltanschauung aus der Gosse be- bzw. gezogen“ die Aufmerksamkeit von denjenigen ab, deren eigentliches Geschäft das Denken ist, wie Herr Martin Heidegger meinte, der nicht wenigen als der größte Philosoph des 20. Jahrhunderts gilt, und damit allen anderen, folglich auch tatsächlichen Wissenschaftlern: Wissen_Schaffenden … das Denken abspricht. Als fände das Denken in einem Sondergebiet statt, zu dem man einen Passierschein benötigte. … Und fühlte sich nicht auch Hannah Arendt geadelt, das Denken von Heidegger gelernt zu haben?


— Dies _keine_ „bürgerlich intellektuelle ‚Gleichschaltung’“? —


Aber was hat Herr Heidegger denn zurückgelassen, wenn man von seinen gedankenganglichen Windungen absieht, die im „Man“ enden, das nichts anderes als die von den Satelliten der Machtelite geschaffene öffentliche Meinung ist?



Diesen Text werden Sie an einer bestimmten Stelle — dann als weiterentwickelte Passage — in meinem neuen Buch entdecken: allerdings erst nach seinem Erscheinen …



© Joachim Endemann (_EndemannVerlag_)

_1 Zu den Ursachen dieses „Basischen“ siehe in: «Ist der Monotheismus von seiner Anlage her ein elementarer Faktor der Gewalt?», ab der Seite 436 unten, beginnend mit: „Vedânta bedeutet: ‚den Veden angehängte Schriften’“.

_2 Warum das so ist, habe ich insbesondere in einem meiner Bücher angerissen, siehe dazu die Hinweise in Fußnote 1. — Vgl. dazu auch Dieter Just, „Zu den philosophischen Fundamenten der Hitler-Barbarei“. Die einzelnen Aufsätze dieser erhellenden Reihe sind als PDF-Dateien im Internet über diesen Link abrufbar.

_3 Siehe die Hinweise in Fußnote 2.

_4 Zu den Ursachen für die Schaffung der „mentalen Kolonisationsideologie“ siehe die Hinweise in Fußnote 1. Siehe dazu auch die Aspekte 28: „Über was reden wir? — Es gibt einen schon seit 520 Jahren währenden Weltkrieg“ und 29: «Die Intellektuellen sind zu einem sehr großen Teil für jenes verantwortlich, welches sie anklagen», in: Sie fragen noch, wie die «Verhältnisse» liegen?