Was ist das Problem? Das SARS-CoV-2 oder der lobbykratische Umgang damit?

Die deutschen geschlechtsunspezifischen politisch Verantwortlichen, inklusive aller Vertreter der Tamtam-Parteien, also inklusive der Vertreter der Partei „Die Linke“ und AfD, können sich aussuchen, ob sie als unverantwortliche Realsatiriker oder als unverantwortliche Inkompetente bezeichnet werden wollen:

« Risikoanalyse aus dem Jahre 2012, eine SARS-CoV-2-ähnliche Pandemie betreffend ».

 Der Umgang mit dem Virus erlaubt nur diese Alternative. Obwohl ich zugeben muß, daß auch die alleinige Kombination: realsatirisch Inkompetente möglich wäre, hingegen _nicht_ die Kombination: inkompetente Realsatiriker. Aber eigentlich ist es nur die Fortsetzung der seit langem praktizierten realsatirischen Politik.

Wohl gemerkt:

Realsatire kann tödlich sein.

Und die schreibenden Mitarbeiter der Konzerne
für Meinungsorientierung und die Masse der Intellektuellen?

(__« Wie wär’s mit Gesundbetern? »__)

Nun, sie helfen mit, daß das allgemein nicht offensichtlich wird.

Unter dem Deckmantel der Pandemie, ist den Banken jetzt erneut aus der Misere geholfen worden: ohne diese Pandemie hätte man den Menschen nicht erzählen dürften, daß große Banken erneut mit frischem Geld versorgt werden müssen, weil sie weiterhin marode sind: die 600 Milliarden aus dem „Wirtschaftsstabilitätsfonds (WSF)“ dienen primär dazu, die Verbindlichkeiten der Banken abzudecken.

Und wo der Staat in Firmen mit einsteigt, tut der das allein deshalb, damit große Firmen über die Runden kommen, und so lange, bis die sich wieder stabilisiert haben, um die dann ohne weiteres wieder an die privaten Eigner (__„Anleger“__) zurückzugeben.

Das aktuelle WSF-Paket ist übrigens noch deutlich „dicker“ als das des SoFFins (__Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung__), das die Banken 2008 bis 2010 bequem durch die  von ihnen versursachte Krise brachte.

Spätestens 2008 wäre es aber notwendig gewesen, aus den schon lange vor dem Offensichtlichwerden der Finanzkrise systemisch bedingten Problemen Konsequenzen zu ziehen.

[…] „Offensichtlichwerden“ bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, daß die seinerzeitige Lehman-Pleite diese „Finanzkrise“ ausgelöst hätte, sondern diese Pleite war lediglich der entscheidende Sargnagel. Denn bspw. wurde schon im Jahre 2003 in verschwiegener Runde, bestehend aus Banken- und Versicherungsvertretern und deutschen Regierungspolitikern, der Vorschlag des damaligen Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank Josef Ackermann reflektiert, daß man eine „Bad Bank“ einrichten müsse. Nur weil dies ruchbar wurde, ließ man davon ab. — Gegründet wurde schließlich dennoch eine: die HRE. […]

Diese Bank diente vorzüglich zur Einlagerung von „Schrottpapieren“, die im großen Stil sich verzockt habenden „Anlegern“ gehörten, die dafür von den (__ungefragten!__) Steuerzahlern echtes Geld bekamen — ohne echte Auflagen! […]

(__Quelle:
Die tri_logische Sezierung […],
Band I,
Teilband 4: „Der Lösungsweg“,
Kapitel 23: „Die Funktion des bürgerlichen Nationalstaates“,
die Seite 86.__)

Und was wäre 2008 notwendig gewesen?

Unter anderem die Banken über die Öffentliche Hand einzuhegen, sie im Bedarfsfall kontrolliert abzuwickeln und durch „öffentliche Banken“ zu ersetzen, bei gleichzeitiger Etablierung eines öffentlichen Anleihenmarktes bzw. Finanzmarktes.(__*__)

Und jetzt?

Nun, die Pandemie wäre eine hervorragende Gelegenheit, die ganze Wirtschaft umzustrukturieren, so daß sie dann in der Tat als in die gesellschaftliche wie in die natürliche Umwelt integriert gelten könnte, was sich bspw. in nachhaltiger Produktion ausdrücken würde. Daß so erst etwas effektiv fürs natürliche Klima zu tun wäre, könnte auch einleuchten.

Und was 2008 versäumt wurde,
obwohl das natürlich nicht versäumt wurde,
sondern daran wurde überhaupt nicht gedacht,
kann jetzt nachgeholt werden.

Also:

unter anderem die Banken über die Öffentliche Hand einzuhegen, sie im Bedarfsfall kontrolliert abzuwickeln und durch „öffentliche Banken“ zu ersetzen, bei gleichzeitiger Etablierung eines öffentlichen Anleihenmarktes bzw. Finanzmarktes.

Was geschieht aber
statt dessen?

Jetzt, im März 2020, wird ein Milliarden-Paket primär und weiterhin für marode Banken aufgelegt: 600 Milliarden für die hinter Großunternehmen stehenden Banken. Hingegen nur ca. 50 Milliarden Euro für kleine Firmen und Selbständige.


Es sind die kleinen und mittleren Firmen,
in denen die meisten Menschen arbeiten:
fast 18 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte.


Und jetzt, nachdem dieses erneute Rettungsprogramm für marode Banken

eigentlich mehr am Parlament vorbei
als mit dem Parlament

verabschiedet worden ist, verlangen die erneut Geretteten und ihre verbalen Helferlein, ausgestattet mit hübschen akademischen Schmückungen, daß die Menschen aber zügig wieder an die Arbeit gehen müßten. …

Da

dann das SARS-CoV-2 nur noch ein individuelles Problem ist, das von den medialen Helferlein schnell zuzudecken ist, so daß man höchstens noch von „mysteriösen Lungenentzündungen mit Todesfolge“ (__„mLT“__) lesen wird.

Und überhaupt, die schönen lukrativen OP-Geschäfte und usw.-Geschäfte der Krankenhaus-Fabriken werden ja kaputtgemacht, nur weil Betten für Leute vorgehalten werden müssen, die es gar nicht wert sind: 10 Prozent der Bevölkerung sollen es nur sein, die nicht „an“, sondern „mit“ SARS-CoV-2 sterben, also nicht allein sterben. Immerhin! Sollen die doch still und brav mit dem Virus vor sich hinsterben.

das ist ein marktkonform
vollkommen richtiges
 Denken!

Über die mehr 25.000 Toten, die 2017/18 allein in Deutschland an Influenza gestorben sind, redet doch auch keiner. Da ist doch noch viel „Luft nach oben“, oder?

Nun, Tatsache ist, daß diese Zahl von mehr als 25.000 Toten alles andere als normal zu nennen ist: Es war die höchste Anzahl an Toten in den letzten 30 Jahren. (__Auch für Influenza gilt übrigens, daß genügender Abstand und gründliches Händewaschen wichtig sind.__)

A b e r

… die ganzen schönen OPs, für die Ärzte ihre Prämien kriegen, die sind ja dahin. Und überhaupt: wie soll man noch eine „vernünftige“ Beratung für „Anleger“, die in Krankenhaus-Fabriken „investieren“ wollen, hinkriegen, die müssen doch Gewinn abwerfen? … Es herrscht akuter „Anlage-Notstand“! Die normalen Leute können sich doch überhaupt keinen Begriff davon machen, was das bedeutet:

„Anlage-Notstand“!

Nein, da darf man nicht über den grundsätzlichen Sinn
von Gesundheit und Gesundheitswesen nachdenken.

Schon gar nicht darüber,
ob man besser arbeitet,
um zu leben oder lebt,
um zu arbeiten.


ein ganz gefährliches Denken!


Es muß alles fluppen!

Der „Markt“ wird nervös! …


Anstatt also die richtigen Konsequenzen zu ziehen, wird den Banken schon wieder alles an Rettung bereitgestellt. Und damit hat das Virus seinen Zweck erfüllt: ab jetzt ist das wieder ein individuellen Problem.

… Gewiß, „mLT’s“ sind auch für
Verschwörungsthetiker nützlich.


© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)

_* Der Hintergrund für das notwendig zu Tuende sowie für das notwendig zu Tuende selbst, finden sich ausformuliert in: Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters, Band I, Teilband 4. Was zusätzlich zur praktischen Umsetzung gehört und warum, findet sich in:  Sie fragen noch, wie die «Verhältnisse» liegen? erläutert, nämlich insbesondere in Aspekt 2: „Was eine Passage in Chestertons: ‘The Man who was Thursday: A Nightmare’ offenbart“, und auf den Seiten 337 ff., beginnend mit: „folgendes ist keine politische Geschmacksfrage“, sowie auf der Seite 669, beginnend mit: „Also sei zum Abschluß nicht allein die Frage wiederholt: Was spricht noch gegen Direkte Demokratie, spricht nichts für die simulierte Demokratie des lobbykratischen Systems …[…]?“.

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