Unter dem Deckmantel des Kampfs gegen _selbst_ erzeugten Nationalismus entsteht unmerklich ein EU-Nationalismus.

Die Methode zur Erzeugung des EU-Nationalismus‘ ist prinzipiell keine andere, als jene, die zur Bildung von Nationalismus auf nationalstaatlicher Ebene verwendet wird. Schon allein deshalb nicht, da auch die Methode des Versuchs, aus den einst unabhängigen Nationalstaaten einen „EU-Superstaat“ zu machen, keine andere als jene ist, die zur Bildung der Nationalstaaten

(__also den bürgerlichen Staaten__),

verwendet wurde. (__1__)

Im Jahre 2025 soll dieser „EU-Superstaat“, den ich als orwellianisches Imperium des Friedens bezeichne, realisiert sein, also wenn die EU zu einer „politischen Union“ geworden sein soll. Dazu wird der EU-Nationalismus als Kit dienen.

Getragen aber wird der EU-Nationalismus von den EU-Nationalisten,
also von jenen, die ich als „EU-Apologeten“ bezeichne,
ist in den Köpfen der EU-Apologeten doch bereits etwas verankert worden,
das es ihnen erlaubt, ihre

_L e b e n s l ü g e_

anders zu verpacken,
und ein Ausdruck davon wird der EU-Nationalismus sein,
ist erst in den Köpfen der meisten Europäer verankert,

daß die EU für das „Gute’“ stehe
und das „Gute“ fördere,

und wenn irgendwo auf
der Welt nicht vorhanden,

würde das „EU-Imperium des Friedens
“ das „Gute“ genau dorthin exportieren.

Was sind EU-Apologeten?

In der Art und Weise aber,
wie dieser EU-Nationalismus erzeugt wird,
liegt zwar etwas Tragikomisches,
denn die Neo_Nationalisten richten sich
vehement gegen die Paläo_Nationalisten.

Wer produziert Nationalisten und Rassisten in der EU?

Zugleich führt das zu jenem,
welches vor Monaten jemand daherredete,
wenn auch in seiner
politischen Bewußtlosigkeit
anders gemeint,

nämlich zu einem

„europäischen Klassenbewußtsein“:

… was mag: „[…] ein europäisches Klassenbewußtsein […] schaffen […]“ bedeuten?


Auf diese Weise bewegen wir uns wieder auf dem Pfad, der einst von jenen breitgetrappelt wurde, die jenes begründeten, das man als „Indologie“ bezeichnet, diese tatsächlich aber nichts von dem wissen konnten, welches diese „Indologen“ behaupteten zu kennen: die sogenannten Inder, ihre Kultur und jene Sprache, in der diese ihr altes Wissen verankert hatten und die zuerst eine rein mündliche Sprache gewesen, erst in der Folge zu einer verschrifteten, also zu einer dann leicht zu manipulierenden und vor allem kaum noch die volle Lautmodulationsfähigkeit abspeichern könnenden Sprache wurde. Dies folglich „nur“ ein sekundären Wissensspeicher kann, der unter dem Namen Sanskrit bekannt (__?__) ist.

Es waren insbesondere die Herren Sir William Jones, Charles Wilkins, Antoine Léonard de Chézy, Friedrich von Schlegel, Franz Bopp, Friedrich Maximilian Müller (__der besser unter dem Namen Max Müller bekannt ist__), die davon selbst keine echte, sondern eine lediglich phantasierte Kenntnis hatten

— und die,

neben anderen noch,
schließlich jenem dem Boden bereiteten,
das als „europäisch-rassistisches Denken“ bezeichnet werden kann.


(__Insbesondere was das Sanskrit anbelangt,
gelten die genannten Herren auch heute
noch als _
die_ Koryphäen
— obwohl nachweisbar ist,
daß diese es nicht beherrscht haben konnten!
__)


Wozu dient aber Nationalismus überhaupt?

Der Verpackung kollektiver Lebenslüge!

© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)


_ 1 Siehe in: Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters, Band I, Teilband 3, Kapitel 13: „Die Welt als Hinterhof der Machteliten oder Der Nationalstaat als grundlegendes Problem für Frieden“; Kapitel 15:Menschenrechte, Völkerrecht und das Konstrukt des Nationalstaates“; Kapitel 16: „Die ‘Nationalitätenfrage’, die Ukraine und die ‘Elite’ des ‘Westens’“; Kapitel 17: „Die ‘Nationalitätenfrage’, die Ukraine und die ‘Elite’ des ‘Westens’: Ein Resümee“.

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Immerhin habe ich mich darin mit jenen
Tendenzen und Strömungen auseinandergesetzt,
die an der Basis dessen wirken, das jetzt offen zutage tritt.
— Das heißt diese Auseinandersetzung erfolgte beizeiten
.