Trifft die Behauptung zu, daß die deutsche Wirtschaft eine geschützte ist?

Trifft die Behauptung zu, daß die deutsche Wirtschaft eine geschützte ist? Oder trifft jene,

allgemein als einzig richtig gelten
könnende Behauptung zu,

daß sie dieses Schutzes nicht, also keiner Protektion bedarf?

Bei scheuklappenfreier
Betrachtung ist die erste
Frage zu bejahen,
die zweite hingegen nicht.


… Was bedeutete es, träfe meine Behauptung zu?

Viel zu überlegen ist dazu eigentlich nicht,
zieht man alles Relevante in Betracht:

Das heißt sie trifft zu.

Mehr noch, sie,

diese Protektion,

geht auf Kosten großer Teile der

eigenen Bevölkerung:

unzureichende
Lohnsteigerung seit den
90er Jahren sowie
Etablierung des größten
Niedriglohnsektors der
EU seit den
2000er Jahren,

und der Bevölkerungen

in anderen Ländern.

Denn sie hängt unmittelbar mit der falschen Konstruktion der EWU zusammen, sowie damit, daß bei Verhandlungen der EU mit anderen „Partnern“,

bspw. im Rahmen der
Brexit-Verhandlungen,

insbesondere es die deutschen Export-Interessen sind, die sich in Vertragstexten unnachgiebig niederschlagen.


Übrigens sei

_nun_

am Rande nur erwähnt,
daß die erste Bedingung dafür,
daß man etwas auf konstruktive Weise ändern kann,

die ist,

jener Wahrheit ins Auge zu sehen,
die,
bezogen auf einen
konkreten Zusammenhang,

als „Wahrheit“ zu gelten hat,

es also um _diesseitige_ „Wahrheit“ geht,
nicht um die „absolute“,

der wir uns in stetigem Prozeß annähern mögen,

wenn auch möglicherweise voll
erst erfassend

— erlischt

unser Geschlecht.



© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)


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Immerhin habe ich mich darin mit jenen
Tendenzen und Strömungen auseinandergesetzt,
die an der Basis dessen wirken, das jetzt offen zutage tritt.
— Das heißt diese Auseinandersetzung erfolgte beizeiten
.