Statement zu freischwebenden Denkmodellen

Gedenkt jemand ein Denkmodell in die Praxis umzusetzen,

das einer „nachhaltigen“ Art und Weise des Produzierens dienen soll, 

wird seine Umsetzung im echten Leben scheitern, steht dabei eine so adäquate wie flächendeckende und kontinuierliche Lohnentwicklung

_nicht_

im Zentrum der Überlegungen.

Denn wie anders wollte man die Masse der Menschen mit auf diese Modellumsetzungsreise nehmen, und damit:

Wie anders sollte dann ein Praxis-Versuch überhaupt erfolgreich sein?


(__„Praxis-Versuch“ ist kein „Labor-Versuch“,
sondern ein Versuch,
der in der Komplexität von
gesellschaftlichen wie natürlichen
Umweltzusammenhängen stattfindet.__)


Immerhin:

„Nachhaltig“ Produziertes muß sich die Masse der Menschen leisten können.


Und „Nachhaltigkeit“ bedeutet übrigens auch,
als Mensch von seiner eigenen Arbeit nachhaltig leben zu können.

(__BGE-Abspeisung [__o.ä.__]  ist dazu keine Alternative, hingegen eine so adäquate wie flächendeckende und kontinuierliche Lohnentwicklung.__)


Gleiches gilt für Denkmodelle,

die „lediglich“ Anstöße für eine
nachhaltige Art und Weise des Produzierens geben wollen,

steht auch bei diesen „Modellen“ eine so adäquate wie flächendeckende und kontinuierliche Lohnentwicklung

_nicht_

im Zentrum der Überlegungen.


Zudem stellt sich die Frage:

Inwiefern kann ein Exportüberschußweltmeister tatsächlich etwas zu einer _konstruktiven_ Entwicklung von gesellschaftlichen und natürlichen
Umweltzusammenhängen beitragen — also abgesehen von der sattsam bekannten Tamtam-Sprücheklopferei?

© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)

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