Lehnt die Masse der Menschen politische Volljährigkeit ab, ist nichts auszurichten

Das lobbykratische System,

bspw. jenes der EU,

ist dem förderlich, welches für Kleinkinder nicht untypisch ist:

egoistisch zu sein …

hingegen nicht dem
politisch Volljährigwerden.

Es mag also sein, daß biologisch erwachsene Menschen glauben, sie hätten sich einen „Knochen ‘individueller’ Freiheit“ geschnappt, der ihnen tatsächlich aber nur vor die Füße geworfen wurde:

„friß und sei ruhig!“,

den sie sich also nicht für sich entdeckten

— folglich politisch
umnachtet bleibend.

Dementsprechend ist

nichts auszurichten,

lehnen die Menschen in Masse
politische Volljährigkeit ab.

Wenn auch zuzugeben ist,

daß von seiten des
lobbykratischen Systems
alles dafür getan wird,
daß sie

_kollektiv_

im

politischen Schattenreich

des bloß
detailhaften Merkens

bleiben …

auf diese Weise das

zusammenhängende Erkennen
üblen politischen Treibens

verhindernd.

Wozu sonst gibt
es Massenmedien?

… Allerdings:

wer wissen will,

kann es.


Man kann sagen,

daß das lobbykratische System

folglich auch die EU;

der zwar berechtigte
Verweis auf Trump allein

demnach so
ab_lenkend
wie
un_zureichend ist

mehr und mehr Ähnlichkeit mit dem bekommt,
das einst typisch für die

„internationale
konterrevolutionäre
Solidarität“

war,

von der die reaktionäre „Heilige Allianz“
zwischen Preußen, Österreich und Rußland
Anfang des 19. Jahrhunderts nur ein exemplarischer Ausdruck

war.


(__Sozusagen als realsatirisches Ergebnis
der sogenannten „Befreiungskriege“,
die wiederum als exemplarisches Beispiel
dafür gelten können,
was dabei herauskommt,
ordnen sich progressive
gesellschaftliche Kräfte
reaktionären unter,

um einen
dahergelogenen

„nationalen Befreiungskampf“
ständisch gesittet
„gemeinsam“ zu führen.



Der realsatirische Politbetrieb des
lobbykratischen Zeitalters
scheint offenbar nicht
ohne Vorläufer zu sein.

Womit,

randständig sei’s gesagt,

auch das potentiell Tödliche
wie
potentiell Folgenreiche
jeder politischen Realsatire deutlich wird.



Die für diese

„internationale konterrevolutionäre Solidarität“

typische Methode ist übrigens erstmals
in der Zeit der „europäischen Revolutionen“ (__1789 ff.__)
praktiziert worden, zu der, u.a.,
auch das von konterrevolutionären Kräften
veranlaßte Inumlaufbringen
verschwörungs_thetischer Schriften gehörte,

wodurch letztlich eine bis heute nachwirkende
gesellschaftspolitische Atmosphäre
erzeugt wurde


(__die paranoiden Charakter hatte
und offenbar noch hat,
bzw. jederzeit reproduziert werden kann,
so reaktionäre Kräfte,
in welchem politischen Gewande
auch immer sich zeigend,

dies nur für opportun halten__),


in der es ein leichtes war

(__und ist__),

sogenannten geheimen Gruppen
Einfluß und Macht zuzuweisen,
die diese niemals hatten.(__*__)

Man denke in diesem Zusammenhang
bspw. an die gerade erwähnte,
zwischen den reaktionären Kräften
Österreichs, Rußlands und Preußens
1815 geschlossene sogenannte Heilige Allianz,

die es

„rechtens“

machte,

andere Länder zu überfallen,
falls sich dort
gesellschaftspolitische Entwicklungen zeigten,
die sich in ihrem republikanischen Freiheitsstreben
gegen die autokratischen Regime der genannten
Länder richten wollten.

Das kam insbesondere durch das im
Oktober 1820 im schlesischen Troppau
vereinbarte
„konterrevolutionäre Interventionsprinzip“
zum Ausdruck

(__in Reaktion auf die im
Sommer desselben Jahres

erfolgreich verlaufene
Revolution der
neapolitanischen Carbonari
__),

daß diese reaktionären Mächte
nämlich überall dort in Europa
intervenieren würden,
wo sich republikanische Tendenzen
kraftvoll artikulieren wollten,
so daß diese Revolution der Carbonari
im Frühjahr 1821 von der österreichischen Armee

(__nach damals
geltendem „Gesetz“__)

„rechtens“ niedergeschlagen
werden konnte.

Diese „Heilige Allianz“ der Reaktion, in Verbindung mit den Karlsbadern Beschlüssen vom August 1819 und den im selben Jahr noch verabschiedeten „Six Acts“ in Großbritannien, ließen das damals in den großen Staaten Europas geltende „Recht und Gesetz“ zum Vorläufer dessen werden, das es im staatspolitischen Europa des lobbykratischen Zeitalters,

allerdings dann in technisch
unvergleichlich „verfeinerter“ Neuauflage,

in absehbarer Zeit geben wird und das ich deshalb

(__also im Vorgriff auf
dessen Vollendung
__)

„orwellianisches EU-Imperium des Friedens“ nenne:

ein von den Satelliten der aktuellen
internationalen konterrevolutionären Solidarität
völlig durchbespitzeltes Europa.

Womit auch klar ist,

daß all jene,

die davon reden,

daß „wir“ im 21. Jahrhundert leben würden

(__wer will das bestreiten

wollte man nicht

die willkürliche Zeitrechnung
als solche in Frage stellen?__)

und „wir“

_deshalb_

nicht in die
„Kleinstaaterei des Mittelalters“
zurückfallen dürften

was anderes aber als ein
Re_Feudalismus“

(__will ich betonen,
daß wir es in keiner Weise
mit einer gesellschaftspolitisch
fortschrittlichen Entwicklung
zu tun haben__),

bzw. „Neo_Feudalismus“

(__falls _Sie_ es vorziehen,
sich _weiterhin_ der Illusion
eines durch das machtpolitische Gebilde EU
irgendwie doch ausgelösten
„gesellschaftspolitisch konstruktiven Updates“
hingeben zu wollen__)

ist das
lobbykratische Zeitalter? —,

„wir“ demnach

Pro-EU_ler
zu seien hätten:

« Sind Sie EU_pist oder EU_pistin? »,

wenig bis keine Ahnung von dem haben,
was diese daherschwätzen.

Denn es ist das heute
sich ereignende Update

dieser internationalen
konterrevolutionären Tradition

die,

damals wie heute,

jeder konstruktiven

gesellschaftspolitischen
Entwicklung entgegensteht.

Denn jenes,
das damals galt,

insbesondere in der Zeit
der europäischen Revolutionen,

dient letztlich als Matrize für die sich
2025 zur „politischen Union“

auf neoliberaler Basis

vollenden sollende,
folglich anti_demokratische EU.

Das heißt
dann bspw. konkret,

würde es in einem Mitgliedsstaat dieser
politischen Zwangsjacke zu einer
Übernahme der Macht durch das Volk

(__was ist ein Staatsvolk?__)

selbst kommen,

hätten sich also

alle anderen neoliberalen Knechtungsmittel als erfolglos gezeigt,

die Masse der Menschen in ein sie
„homogenisieren“ sollendes Korsett zu zwängen,

das sich bspw. durch eine
ideologische Struktur des
Euros auszeichnet,

wodurch erst die bewußte Überlassung des
Schicksals von Mitgliedsstaates an die
großen Akteure auf dem Finanzmarkt,

unterstützt durch die
Verweigerung der EZB,

dem Spekulationstreiben dieser
Akteure Einhalt zu gebieten,

möglich wurde, usw.,

würde heute genauso
militärisch interveniert,

wie es damals diese reaktionären Kräfte
gegen die Carbonari in Italien taten.

Und so wie die Masse der „EU_ler“,

die man wohl als die Prototypen des
neuen „EU-Nationalismus‘“ ansehen muß,

von den schreibenden Mitarbeitern der
Medien_Konzerne offenbar indoktriniert worden ist,

würde die das
noch gutheißen.

Denn selbstverständlich
auch für die Masse der EU_ler gilt:

Will eine Masse von Menschen
politisch nicht volljährig werden,
ist nichts auszurichten.



_* Siehe in diesem Zusammenhang Johannes Rogalla von Bieberstein, Die These von der Verschwörung 1776-1945 — Philosophen, Freimaurer, Juden, Liberale und Sozialisten als Verschwörer gegen die Sozialordnung, Flensburger Hefte Verlag, Flensburg, 1992. Insbesondere nach dem Ausbruch der Französischen Revolution erschienen Aussagen wie die nachfolgende den Anhängern der „alten Ordnung“,

die wegen ihrer strukturellen Lügenhaftigkeit ja erst

(__nach erster, objektiv gesehen, eingeschränkter!__)

„Aufklärung“ verlangte und,
wegen der völligen Ignoranz der
damaligen „Staatstragenden“

(__und _prinzipiell_ jener
der heutigen vergleichbar__),

nachfolgend
erst revolutionäre Prozesse
in Europa begleitete

(__diese aber keineswegs bewirkte!__),

in Deutschland höchst suspekt, und dies zeigt nur einmal mehr, welche Gesinnung tatsächlich jeder konstruktiven gesellschaftspolitischen Entwicklung im Wege steht:

Wir glauben, daß Wahrheit und Weisheit
keine Fabrikware sind,
die eines Monopols oder Patents bedürfen.

(__Zitiert nach: a.a.O., dort die Seite 108.__)

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© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)


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