Klassische Rede eines Kleinbürgers in gesellschaftspolitisch unübersichtlich werdender Zeit

Die hier nachzulesende  klassische Rede eines Kleinbürgers, der einiges durcheinanderwirft und nun den „Mega-Philosophen“ und andere Figuren, die ebenso „Mega-“ sind, für eine gesellschaftspolitische Entwicklungsrichtung verantwortlich macht, die letztlich längst nach dem Ende des zweiten Teils des Großen Krieges begonnen hatte, nur wegen gewisser Umstände noch nicht so zu forcieren war, wie es dann nach dem Ende des Kalten Krieges erst mählich möglich wurde, wenn diese Entwicklung auch weiterhin verschleiert erfolgen mußte. So war bspw. zu Beginn der dann einsetzenden gesellschaftspolitischen Prozeß-Phase unbedingt noch von „robusten humanitären Einsätzen“ zu sprechen:

bloß nicht die Menschen kollektiv wachrütteln!

Heute hingegen ist schon problemlos von Krieg die Rede, geht es um platte Machtpolitik, dennoch dann,

denn man ist ja „gut“ — vor allem aber:

die normalen Menschen wollten das nicht,

kaschiert als „Menschenrechtskrieg“ zu führen:

Wieso müssen die ‚Eliten‘ der ‚Elitestaaten‘ grausam sein?

Eine gesellschaftspolitische Entwicklungsrichtung übrigens, die insbesondere auch schon Anfang der 90er von der behaupteterweise linken SPD und den behaupteterweise links-friedensbewegten Grünen gefordert wurde,

und darin unterstützt von schreibenden Mitarbeitern, angeführt von deren Alpha_Journalisten, einsitzend in Stuben der als

(__bei gewissen gesellschaftspolitischen Fragestellungen ziemlich egal!__)

„liberal“, „fortschrittlich“, „links“ oder „konservativ“
geltenden Medien_Konzerne,

und dies

_direkt_

nach der ersten Rück_Erstattung einer gewissen staatlichen Souveränität, die man selbst aber nur über einen Vertrag haben wollte, der nicht Friedensvertrag heißen durfte, denn das hätte „Schlimmes“ bedeutet, also hieß der „2-plus-4-Vertrag“.

— Auch das war nicht „links“ bestimmt, hingegen verlogen bis in die Knochen!

Ganz von jenem zu schweigen, das vom

_tamtam-links-friedensbewegten Rot-Grün_

ab Ende der 90er praktiziert wurde …

Wer mir das als von „linkem Denken“ oder „linker Politik“ bestimmt verkaufen will, hegt offenbar die Absicht, mich zu beleidigen und sollte deshalb nicht meine körperliche Nähe suchen!

Nein, ich habe weder einen Herrn Habermas im Rücken, noch andere, die, wie dieser Philosoph, bspw. den 1999 gegen Serbien geführten Angriffskrieg rechtfertigten und als „bürgerlich links“ galten und weiterhin gelten. Allerdings fühlte ich mich erst recht nicht wohl, machten sich hinter meinem Rücken Figuren wie ein Herr Lottmann zu schaffen. Denn es sind solche Figuren, die schon längst an der nächsten Lügenerzählung stricken.

— Wird ja auch Zeit, jetzt, wo die EU als Macht-Instrument des deutschen Möchtegern-Hegemonen dabei ist wegzubrechen, oder?

Also müssen nun,

da die „lobbykratischen Orientierungsmarken“ über die alten Lügenerzählungen nicht mehr so ohne weiteres zu verdecken sind,

die Insassen der nationalstaatlichen Gebilde mit Hilfe der

(__in spin_doktorischer Wissenschaft, Politik und Medien tätigen__)

Satelliten der entsprechenden nationalstaatlichen Machtelite schleunigst erneut gesammelt werden — im machtelitären Sinne, versteht sich.


Denn dieser Prozeß ereignet sich weltweit.

Aber wer hat diesen ausgelöst?

Nun, dies zu erkennen ist die Entwicklung seit dem „Ende des Kalten Krieges“ bestens geeignet, da dies eine historische Zäsur war.

Das sich in alten Denk_Reflexen Verheddern ist auf diese Weise gut zu vermeiden.

Immerhin sind es gerade jene,
die  anderen vorwerfen in alten „Mustern“ zu denken,
die den Blick nicht freibekommen
und sich nicht von „alten Reflexen“ lösen können.

Diese mögen sich nur die Entwicklung seit dem
Ende des Kalten Krieges anschauen:

Was mag sich dann aber zeigen?


Dieses im machtelitären Sinne Sammeln der Insassen der nationalstaatlichen Gebilde geht eben nur über jenes, das _richtigerweise_ als rechte Politik bezeichnet wird, angereichert mit von letztlich auf Hegel

(__und übrigens nicht auf Herder, wie sowohl von rechtsorientierten als auch von behaupteterweise linksorientierten Figuren reflexhaft zu hören oder zu lesen ist__)

zurückgehenden Hirnfürzen à la „Volksgeist“

(__hier liegt die Aufgabe von Parteien à la AfD__),

wobei der sich dabei ereignende gesellschaftspolitische Prozeß von mir, bezogen auf die deutsche, so gern windschattensegelnde Machtelite, als Neowilhelmoliberalismus beschrieben worden ist:

Denn Neoliberalismus und Neo-Wilhelminismus lassen sich bestens amalgamieren, und zwar deshalb, da die Vorsilbe „Neo-“ im „Neoliberalismus“ nicht als Vorsilbe dient, hingegen im Neo_Wilhelminismus schon. Das hängt damit zusammen, daß „Neoliberalismus“ eben keine Neuauflage des sogenannten Liberalismus ist, sondern es sich dabei um einen klassischen Augenwischer-Begriff handelt. Im Gegensatz zum „Neo_Wilhelminismus“, da nämlich ist diese Vorsilbe in der Tat hinweisend auf den sich aktuell updatenden „Wilhelminismus“.

— Allerdings können die Ergebnisse keine anderen sein, als jene durch den „Wilhelminismus“ verursachten.


(__Der Vorteil dieser Herangehensweise,


also die Beschreibung dieses am Beispiel des
deutschen nationalstaatlichen Gebildes sich weltweit
ereignenden nationalistischen Prozesses,
der alle niederen Gefühle in jenen Menschen weckt,
die, da verkappt aggressiv,
sich erst dann trauen ihre Klappe offen aufzumachen,
erscheint ihnen „ihre“ Staatsgewalt als schwach,
was in der Tat typisch für Kleinbürger ist,

liegt auch darin,

daß ihr kein verschwörungstheoretisches Reflex_Denken zugrunde
liegen muß, um die Ursachen für die fundamental falsche gesellschaftspolitische
Richtung zu erkennen — diese unaufgeregte Herangehensweise zur Aufdeckung der Ursachen dieser falschen Richtung 
folglich verschwörungstheoretischem Konsens-Denken nicht förderlich ist,
da sie stets den Fokus auf die eigentliche Problemstellung gerichtet hält.


— Verständlich zwar, daß „eingefleischte Verschwörungstheoretiker“
genau das an dieser Herangehensweise nicht mögen, aber …
__)


Ja, ja, der „demographische Wandel“, Herr Lottmann, also abgesehen von Ihrer so ekelhaften wie entlarvenden Suggestiv-Formulierung:

[…] Kein Wort zur Demografie bei uns und ihren Folgen in den nächsten zwei Generationen, wenn auf einen Teenager acht Greise kommen. […]

Denn richtiges Wissen über einen Sachverhalt, und eben nicht bloßes Meinen,

hier die Demographie betreffend, eingebettet wie ein jeder Sachverhalt im entsprechenden Zusammenhang nun einmal zu interpretieren ist, was allerdings eine scheuklappenfreie Betrachtung verlangte, um daraus unaufgeregt konstruktive Schlüsse als Grundlage für konstruktive Lösungsrichtungen zu ziehen,

ist auch Ihr Ding nicht, nicht wahr, Herr Lottmann?

Aber wie sollte Ihnen das auch auffallen, sind Ihre (__?__) Überlegungen offenbar selbst von den, das Reflex_Denken befördernden Ausdünstungen neoliberaler Ideologen bestimmt

— zumal konstruktive gesellschaftspolitische Lösungsrichtungen
nun einmal nicht mit neuen Lügenerzählungen vereinbar sind.

Und dann so „nette Sprüche“ wie:

[…] Dafür soll für jede Dummheit und jedes haarsträubende Missmanagement in Drittweltstaaten der Westen verantwortlich sein. […]

Seit wann geht es denn darum?

  • Und wer bestimmte, was „Mißmanagement“ wäre?
  • Auf welcher Basis entwickelt sich solches?
  • Wann ist die Wirtschaft einer Gesellschaft effizient?
  • Was bedeutet überhaupt „Effizienz“, geht es um eine Gesellschaft als Ganzes?
  • Um was also könnte es gehen, ist von „Effizienz“ die Rede?

Gewiß, für denjenigen kann es immer nur um Details einer grundsätzlich falschen gesellschaftspolitischen Anordnung gehen, dem seine Scheuklappen zur zweiten Natur geworden sind, wie es diesem Herrn Lottmann offenbar selbst unmerklich widerfahren ist — auch dies, insbesondere in gesellschaftspolitisch unübersichtlich werdender Zeit, ein bei so manchem Intellektuellen ohne Probleme zu beobachtendes Phänomen — und genau in _diesem_ Sinne ist mein Statement zu verstehen:

« […] die Intellektuellen sind zu einem
sehr großen Teil für jenes verantwortlich,
das sie anklagen. […] »
.


Ist übrigens nicht das in diesem „Land des genetischen Exportüberschüßlers“ selbst praktizierte wirtschaftliche Mist_Management entlarvend genug?

Das soll vom politischen Links verursacht worden sein?

Denn wer als hochproduktive Gesellschaft nicht bereit ist, ohne Niedriglohnsektor und mit für alle Branchen geltenden, sich stets an der Goldenen Lohnregel orientierenden Löhnen zu produzieren, sollte aufhören von „Marktwirtschaft“ zu sprechen.

— Aber selbst bezüglich dessen,
das sich viele sofort auf die Fahne schreiben,
oder andere,
wenn auch ebenso reflexhaft, nur anders herum,
also nicht:
„Marktwirtschaft“,
geistert Wirres durch die Köpfe. —

Und das politische Mist_Management in diesem Land, Auswirkungen auf die ganze EU und darüber hinaus habend?

Auch das soll vom politischen Links verursacht worden sein?

Wer das glaubt, mag auch weiterhin seine gedanklichen Kurzschlüsse haben, ob er sie aber auch anderen zumuten sollte?

Und der sogenannte Westen selbst, Herr Lottmann?

Geben dessen Machteliten über ihre Satelliten etwa nicht die Entwicklungsrichtung des Menschengeschlechtes vor — und das, recht präzise zu datieren, seit 520 Jahren? Und halten sich die „Eliten“ „seiner“ Staaten nicht selbst für _die_ Elite der Welt?

„Seine“ Ideologen sprechen sogar von „Elite-Staaten der Welt“ — bspw. in solchen Papieren, die die „EU-Strategie“ bis zum Jahre 2020 benennen …

Aber überraschend ist das nicht, in politisch unübersichtlich werdender Zeit grassiert die kollektive Desorientierung.

Das ist nicht neu, und da scheiden sich dann die Geister — entsprechend häufen sich die dadaistisch-surrealen Phänomene, die tatsächlich Ausdruck von „intellektuellen Absetzbewegungen“ sind:

Eine gewisse Flatterhaftigkeit ist gewissen Intellektuellen nun einmal eigen,
worauf weiter oben schon hingewiesen wurde.

Allerdings beizweifle ich

begründet,

daß Figuren à la Lottmann die gesellschaftspolitischen Koordinaten richtig vorgeben könnten, da diese offenbar ihre Überlegungen selbst im Zwischenreich neowilhelmoliberalistischen Dunstes nähren, von diesen die „Akzente“ also lediglich anders zu setzen wären, so daß die aktuelle gesellschaftspolitische Richtung zwar beibehalten bliebe, aber mit zunehmend kakophoner Tendenz.

Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)