Grabenkrämpfe

Herr Juncker soll gesagt haben, daß er bereits den, längst nicht mehr nur „von Rußland“ allein, „aus mehreren Ecken“ kommenden Versuch, die „Wahl zum EU-Parlament durch Manipulationen zu beeinflussen“,

„sehe“.

Soweit Herr Juncker zu verstehen war, scheint das damit zusammenzuhängen, daß Mitgliedstaaten der EU heutzutage selbst keine Hemmungen mehr hätten, den

„Wählerwillen“

jetzt sogar mittels FakeNews in eine „bestimmte“ Richtung zu „lenken“

also nicht mehr
nur wie üblich.

Wenn es Gewisses u.U. auch,

also wohlwollend betrachtet,

plausibilisierte, ist bisher nicht ganz geklärt, ob dieses Hemmungsloswerden direkt oder mittelbar damit zu tun hat, daß, laut seiner Aussage, die Mitglieder der EU-Kommission „alles getan“ hätten, den Graben zwischen dem Osten und dem Westen der EU,

vermutlich persönlich,

„zuzuschütten“, den er selbst ausgehoben habe

— was, wie gesagt,

bisher zwar nicht ganz geklärt ist, aber eben nicht nur Gewisses plausible bemänteln ließ, sondern auch _insofern_ Sinn machte, da er sich ja „ab Mittwoch nach Ostern“ persönlich am „Zurückschießen“ beteiligen will.

Die Basis dieser real-satirischen Nachricht:
„Gegen Fake News — Jean-Claude Juncker: ‚Ab Mittwoch wird zurückgeschossen'“.


© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)


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Immerhin habe ich mich darin mit jenen
Tendenzen und Strömungen auseinandergesetzt,
die an der Basis dessen wirken, das jetzt offen zutage tritt.
— Das heißt diese Auseinandersetzung erfolgte beizeiten
.