Die „Überhitzung der Wirtschaft“ führte zum Ende der „fetten Jahre“.

Im letzten Jahr war von Leuten,

die erwarten,
daß sie ernst genommen werden,
da zum Establishment gehörend (__1__),

noch zu hören, daß eine „Überhitzung der Wirtschaft“ drohe. Vor einigen Tagen ließen Leute

gleicher ideologischer Ausrichtung

verlauten, daß die „fetten Jahre vorbei“ seien.

Beide Aussagen sind falsch.

Was ist daraus zu schließen?

Vielleicht behaupten diese Leute das eine wie das andere Falsche

(__wobei sich die zweite falsche Aussage aus der ersten falschen ergibt__)

un_bewußt,

da sie den durch ihre praktizierte Politik kollektiv verursachten sozialen Drückungen selbst nicht unterliegen? Oder etwa deshalb, daß sie an einer Störung der Verarbeitung von Sinneseindrücken leiden, die sie die in der Realität auszumachenden Phänomene verzerrt wahrnehmen läßt?

— Oder muß von verstetigter Manipulation
der öffentlichen Meinung gesprochen werden?

Die deutsche Wirtschaft ist in der Rezession.



1 _ Die tri_logische Sezierung des lobbykratischen Zeitalters, Band III, „Ich stimme nicht zu!“ Gesellschaftspolitische Lesungen über den Neowilhelmoliberalismus und seine Konsequenzen, Teilband 2, Lesung 18: „Das Europa des neowilhelministischen Hegemonen und seine Zukunft, die Seiten 614 f., beginnend mit „Anmerkung zum Establishment“.

© Joachim Endemann (__EndemannVerlag__)