Die menschengeschlechtliche Gesellschaft und ihr falsch kanalisiertes Entwicklungspotential. _ Teil IV: Religion bzw. Ideologie. _ 3.2. Teil: «Von Propaganda und heiligen Schriften» _ Anhang 2



Anhang 2 zum 3.2. Teil von
«Propaganda und heiligen Schriften»

Ausleuchtung der Beziehungen zwischen dem kanonischen Markus-Text und seinem verborgenen Textteil sowie zwischen dem  „r i t u e l l e n  Erweckungsbericht“ dieses Teils und der Erzählung von der „′Auferweckung des Lazarus‘‘ von den Toten“ im Johannesevangelium.

In einer Kritik an Smiths Behauptung wird moniert, daß die von Clemens in einem Brief an einen Theodorus zitierten Stellen nicht von Markus stammen könnten, da sie zwar stilmäßig Markus glichen, aber man gewinne den Eindruck, so der Kritiker, daß dem Autor diese (von Theodorus zitierten) Textteile aus anderen Evangelien des Neuen Testaments bekannt gewesen sein müßten, das jedenfalls belegten in seinen Aussagen die vielen Ähnlichkeiten mit ihnen. Daraus sei zu schließen, daß die Zitate in Clemens‘ Brief, dessen Brief-Autorenschaft der Kritiker übrigens als durchaus zu vermuten annahm, eher von einem Autor stammten, der vor Clemens‘ Zeit in Alexandreia geschrieben habe. (Vgl. a.a.O., Seite 39.)

Diese Kritik war für Smith dann der Anlaß, das Material des verborgenen Textes mit dem der kanonischen Evangelien zu vergleichen. Hilfreich war hierbei der Umstand, daß nicht nur die von Clemens vertretende alexandrinische christliche Gemeinde über dieses verborgene Evangelium verfügte, sondern auch die Glaubensgruppe der Karpokratianer, wenn auch deren Exemplar (laut Clemens), abweichende Aussagen enthält, um es mit ihren „schändlichen“ Absichten in Einklang bringen zu können.

[…]



 

Dieser Artikel wird als komplett überarbeiteter Teil meines dreiteilbändigen, wahrscheinlich zweiten Buches erscheinen und in diesem Rahmen gewiß auch Erweiterung erfahren. Näheres ersehen Sie auf der Internet-Seite: EndemannVerlag / EndemannPublisher

© Joachim Endemann