Bedingung für das Funktionieren einer Währungsunion

Eine der beiden wesentlichen Bedingungen für das richtige Funktionieren einer Währungsunion ist die Orientierung an der Goldenen Lohnregel.

(__Siehe hierzu die ausführliche Erläuterung in: Es werde mehr Licht! Mehr Demokratie wagen in der Lobbykratie? Untersuchung über die Konsequenzen der bürgerlichen Real-Demokratie, Seiten 214-218, Fußnote 177.__)

Aus diesem Grund kann nicht nur, sondern es muß geradezu auf die regelmäßigen Tamtam-Rituale zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften verzichtet werden. Da aber auf diese Weise _allen_ Beteiligten _tatsächlich_ geholfen wäre, zeigt es sich, welch einen Murks die vom deutschen Hegemon Europas geforderte Politik produziert.

Wer behauptet, daß das ein Eingriff in die Tarif-Autonomie sei, irrt, denn es ist die Abschaffung eines untauglich gewordenen Mittels, zu allgemeiner gesellschaftlicher Prosperität entscheidend beizutragen.

Wieso?

Nun, einmal deshalb, da in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts u.f.Z. eine „Sozialpartnerschaft“ zwischen Arbeitgebern und den Gewerkschaften eingeführt worden ist

(__verbunden mit einem “Pakt für Arbeit”__)

, die jene vorher schon oft als fragwürdig einzustufende Rolle der Gewerkschaftsführung zusätzlich noch verschleiert hat, so daß den lohnabhängig Beschäftigten deren direkte Nähe zu den Arbeitgebern nicht so ohne weiteres auffallen konnte.

[…]

[__Dieser Artikel wird komplett überarbeitet und in den siebten Band der Edition !_scheuklappenfrei_! aufgenommen.__]

© Joachim Endemann


Ein Gedanke zu „Bedingung für das Funktionieren einer Währungsunion

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