Archiv für den Monat: November 2018

!_Ankündigung_!

Wie immer im Dezember, so auch im vor der Türe stehenden, wird das in hochkreisigen Kreisen beliebte « Weihmacht_Spiel » aufgeführt, allerdings nur fiktiv — denn tatsächlich  wird es irgendwo auf der Welt tagtäglich _real_ aufgeführt.

Es erscheint jedenfalls angemessen,

zumindest solange wir einerseits direkt vor der Haustüre
darauf noch „verzichten“ müssen,
und andererseits der Gewöhnung dienlich,

erscheint es also angemessen, es wenigstens jeden Tag im Dezember fiktiv aufzuführen, und zwar, obwohl es ein nur wenige Minuten dauerndes „Stück“ ist,

zumal es sich lediglich um seine „Einführung“ handeln kann,

da das « Weihmacht_Spiel » selbst aus_schließlich real zu „spielen“ ist

(__allerdings nicht paintballmäßig__),

zwischen 20:00 und 21:00 — damit das Gedränge nicht zu groß wird

und vermeiden Sie Popcorn und Getränke

aber nicht wegen der Geräusche

wenn Sie verstehen, was ich meine.

Den Eingang zur deutschen Aufführung von « Das Weihmacht_Spiel » finden Sie übrigens hier.

Das heißt dieser Eingang wird
ab dem
1. Dezember
um 20:00 be_tretbar sein.

Ist es überraschend, daß eine gefährliche Situation für die Masse der Menschen, eine „gefährliche Stimmung“ gegen die EU-Elite gebiert?

Die Gilets jaunes sind keine organisierte Gruppe. Das kann aus mehreren Gründen gut sein. Einer der Gründe ist:

es stehen keine Tamtamisten an der Spitze.

Diese Unorganisiertheit war es, die die Regierung aus der Fassung brachte und als Grund nehmen wollte, diese Aktion unbedingt zu verhindern. Viele waren zum ersten Mal in ihrem Leben demonstrieren. Das heißt der Spritpreis war bloß der Tropfen, der das Faß hat überlaufen lassen. Ist es überraschend, daß eine gefährliche Situation für die Masse der Menschen, eine „gefährliche Stimmung“ gegen die EU-Elite gebiert? weiterlesen

Man sagt, die „Lämmer“ schwiegen. Wie sollten sie nicht schweigen, kriegen die Leithammel nicht bei_zeiten ihr Maul auf?

Heute muß ja ein Text kurz sein,
am besten gar nicht vorhanden,
deshalb lediglich eine kleine Bemerkung zur titeligen Frage.

Hätte bspw. Hans Findeisen (__1903-1968__) folgende Zeilen früher geschrieben, wäre er für mich charakterlich überzeugend — so aber kann ich seine, das Schamanische erforschenden Studien zwar ausgesprochen aufschlußreich finden und daraus schöpfen, jedoch ist es mehr als bleibende Irritation über seinen widersprüchlichen Charakter, fand er „danach“ nicht eine Silbe der Nachdenklichkeit: Man sagt, die „Lämmer“ schwiegen. Wie sollten sie nicht schweigen, kriegen die Leithammel nicht bei_zeiten ihr Maul auf? weiterlesen

Kennen Sie Wilhelm Reich?

… Ich meine nicht den reduzierten der 68er Bewegung

(__von denen wohl so manche auf der Suche
nach „sexueller Befreiung“ waren,
um dann schnell den „Gang durch die Institutionen“ anzutreten,
der sie in „neue Form“ preßte und heute,
im Alter,
oder/und sich in ihren biologischen
wie parteilichen Nachkommen
reproduziert habend,
eine politische Entität gutheißen läßt,
deren Repräsentanten
in upgedateter Variation
nach Reanimieren
gesellschaftspolitisch Altem streben
__),

auch nicht den von den Vertretern der „Scheuklappenkultur“ für verrückt erklärten,

sondern

ich meine den vollen Reich,

der 1897 in Österreich-Ungarn geboren und
1957 in einem US-amerikanischen Gefängnis
den Tod gefunden hat,

also jenen, der zumindest einer der schärften Beobachter menschlichen Verhaltens und natürlichen Geschehens war,

befähigt,

daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen

— sieht man von einer Ausnahme ab,

und der _deshalb_ von dem zerstört worden ist,

was er treffend als „emotionale Pest“ bezeichnet hat. Kennen Sie Wilhelm Reich? weiterlesen

Wechselwirkung zwischen Ideologie und wirtschaftlichem Prozeß

Das von mir aktuell geschriebene Buch verlangt mitunter, daß ich alte eigene Texte durchstöbere, da ich weiß, daß ich dazu schon etwas Ausgedrücktes liegen haben muß. Dabei kann es sein, daß ich auch auf Texte von Autoren stoße, deren Aussagen zwar nichts direkt mit dem zu tun haben müssen, was ich gerade schreibe, aber es scheint dann eine gewisse Erinnerungsspur auf, da sie mir mit ihren Aussagen Erhellendes im Laufe meiner eigenen Entwicklung zu sagen hatten — und überhaupt bedeutsam sind, da diese fürs Verständnis von _uns_ Menschen selbst Erhellendes beitragen (__so bleibend frisch ist ihr Wissen niedergeschrieben__). Und so bin ich beim heutigen Stöbern, sozusagen in einer Schreibpause, auf eine Passage von Wilhelm Reich gestoßen, die ich mir in den Siebziger Jahren aus seiner 1933 erschienenen „Charakteranalyse“ herausgeschrieben hatte, da in ihr klar zur Aufdeckung kommt, wovon die Ausbildung des eigenen Charakters prägend beeinflußt wird. Wechselwirkung zwischen Ideologie und wirtschaftlichem Prozeß weiterlesen